Fritz Berger Alu-Zeltpflock
Ein Karwentsmann für Andrea - Fritz Berger Alu-Zeltpflock Zelt

Neuester Testbericht: ... Hammer sollte man freilich nicht vergessen haben. Notfalls muss der Hammer des Zeltnachbarn aushelfen. Aber auch darüber habe ich ja bei ... mehr

Ein Karwentsmann für Andrea
Fritz Berger Alu-Zeltpflock

oldroamer

Name des Mitglieds: oldroamer

Produkt:

Fritz Berger Alu-Zeltpflock

Datum: 06.01.12, geändert am 03.05.12 (114 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: wahnsinnige Stabilität

Nachteile: etwas sperrig

Das Sturmtief Andrea hat uns alle mächtig durchgeschüttelt. Frauen sind, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt haben, nicht so einfach abzuschütteln. Deshalb können wir davon ausgehen, dass Andrea noch einmal vorbeikommt. Vielleicht tarnt sich die Andrea mit einem neuen Namen wenn sie im Sommer wieder aufkreuzt. Wir sollten uns vorbereiten!

Machen wir also unser Zelt sturmfest! Ich hatte schon in einigen älteren dooyoo-Berichten dargelegt, dass die normale Zeltgrundausstattung in 99,99 Prozent nicht sturmfest ist.

Tatsächlich sind nämlich fast alle modernen Zelte in der reinen Grundausstattungen nach einem ordentlichen Sturm nur noch Schrott, wenn man nicht noch zusätzlich investiert oder wenn man sich nicht gleich ein Zelt von Hilleberg zulegt.

So hatte ich unlängst bei dooyoo ja schon jedem Camper nahegelegt zumindestens seine Messingdrähte, die man heutzutage als Zeltheringe angedreht bekommt, schnellstens durch solide Stahlnägel zu ersetzen.

Das reicht aber bei einem richtigen Sturm noch längst nicht aus. Man braucht noch mindestens zwei Fixpunkte, die auch halten, wenn die Welt aus den Angeln zu fliegen scheint.

Die Alu-Pflöcke von Fritz Berger könnten das schaffen!!

Sie sind genial als Kreuz konzipiert. Es gibt sie in der Normalausführung 25 Zentimeter lang und 139 Gramm schwer. Pessimisten können 30 Zentimeter lange und 190 Gramm schwere Exemplare ordern.

Im Preis nehmen sie sich mit knapp 4 Euro nicht viel. Gegen die Variante für die Pessimisten spricht der größere Ballast für unterwegs. Das Aluminium macht die Pflöcke freilich nicht allzu schwer.

Die Pflöcke lassen sich wie Butter in fast jeden Untergrund treiben. Der breite Kopf macht es möglich, dass der Gummihammer lautlos werkelt ohne dass man blaue Finger bekommt.

Den Hammer sollte man freilich nicht vergessen haben. Notfalls muss der Hammer des Zeltnachbarn aushelfen. Aber auch darüber habe ich ja bei dooyoo schon sinniert.

Man hat den Nachbarn nämlich für den Rest des Urlaubs auf dem Pelz und muss mit ansehen, wie er sich das Recht rausnimmt seine eigene Frau anzubaggern. Schließlich hat er mir ja mal seinen Gummihammer ausgeborgt!!

Die Pflöcke von Fritz Berger halten im Sand oder auch in steinigem Grund.

Die Widerhaken und die Öse ermöglichen ein absolut sicheres Abspannen des Zeltes. Freilich müssen die Abspannpunkte am Zelt selbst hinreichend tragfähig sein.

Für ein Tunnel- oder Koppelzelt braucht man zwei solche Pflöcke. Ein Doppelkuppelzelt, Rundzelt oder ein quadratisches Zelt können nur vier derartige Karwendsmänner sicher halten. Den Rest halten die bereits erwähnten Stahlnägel:

Die Pflöcke sind solide gearbeitet. Sie haben keine scharfen Kanten und einen breiten Kopf. Dies schont die Zeltschnüre, die Zeltsäcke und vielleicht sogar die Zehen.

Fritz Berger ist halt ein altehrwürdiger Campingausrüster:

Fritz Berger GmbH
Fritz-Berger-Str. 1
92318 Neumarkt
Telefon: +49 (0)9181/330 - 0
Fax: +49 (0)9181/330 - 159
Email: info@fritz-berger.de

Die Franken haben die Internetkurve gut genommen. Das ist schließlich nicht alltäglich. Offensichtlich sind auch traditionelle Camper helle Typen. Es scheint ein unberechtigtes Vorurteil zu sein, dass Dauercamper genau so spießig und senil sein sollen wie Laubenpieper.

Man verkauft aber auch noch über altehrwürdige Kataloge bei Fritz B. an Oma und Opa und in richtig großen, eigenen Campingausstattern fernab der Stadtzentren an die Wohnmobilisten und Caravanfans. Ich gehe da auch ab und an mal hin zum Stöbern sowohl in der virtuellen als auch in der realen Welt. Wie man sieht, tu ich das nicht ganz umsonst!

Fazit: Andrea, bis bald!!