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Neuester Testbericht: ... nun Sport, Wirtschaft, Politik, Regionales oder was auch immer ist, jeder hat sein ganz eigenes Interessengebiet. Für mich muss eine Zeit... mehr
Politik und Lifestyle - passt das zusammen ?
Welt Kompakt

Name des Mitglieds: Yolante
Produkt:
Welt Kompakt
Datum: 20.11.10
Bewertung:
Vorteile: handlich, einfacher und klarer Schreibstil, sehr leicht verständlich, bezieht moderne Medien ein
Nachteile: Teilweise zu oberflächlich, teilweise zu viele Hintergrundinfos, zu viel Fernsehprogramm
Ich lese ganz gerne mal eine Tageszeitung, weil man dort nicht nur unterhalten wird, sondern auch Informationen erhält und bei aktuellen Themen mitreden kann. Dabei will ich nicht nur wissen, was in der Welt passiert, sondern mich interessieren auch eher allgemeine Themen und was hier in Frankfurt so los ist. Am liebsten benutze ich Probe-Abos, um mir ein Bild von einer Zeitung zu machen, meistens lese ich dann vier oder sechs Wochen lang jeden Tag oder ein paar Mal pro Woche die Zeitung und entscheide mich dann doch gegen ein längeres Abo. Ich komme einfach zeitlich nicht jeden Tag dazu, mich eine halbe Stunde oder länger mit einer Tageszeitung zu beschäftigen. Aber gerade ein Probe-Abo bringt einen Einblick, was genau eine Zeitung bietet und ob es sich lohnt, regelmäßig ein Exemplar zu kaufen. Das Lesen der
WELT KOMPAKT
lohnt sich für mich auf jeden Fall. Die Zeitung ist klein, handlich, nicht zu umfangreich und modern. Der Stil ist leicht verdaulich und sachlich, die Themen interessant und gesellschaftskritisch, man liest nicht nur über Politik und Wirtschaft, sondern findet auch Lifestyle-Themen und das ist für eine Tageszeitung mehr als ansprechend. Dabei findet man einen Mittelweg zwischen dem Schreibstil einer reinen Wirtschaftszeitung und dem der Bild-Zeitung. Was bei dem einen zuviel ist, bleibt der andere schuldig und die Welt kompakt bietet wirklich eine super Zwischenlösung, die mich echt anspricht.
Wie schon erwähnt beziehe ich die Zeitung momentan im
Probeabo
Das kostet normalerweise 15,90 Euro / Monat( 4 Wochen). Es gibt aber auch Angebote zum Bezug über einen Zeitraum von 2 Monaten (31,80 Euro) oder 3 Monaten (44,70 Euro).
Studenten zahlen für ein Jahresabo pro Monat 10,90 Euro. Alle Abonnement-Angebote sind natürlich günstiger als der Einzelpreis von 1 Euro.
Dies sind Internetpreise, dort kann man unter www.welt-kompakt.de eine Preisliste einsehen, dort erfährt man näheres zu den Abos, unter anderem gibt es dort Angebote für ein Probe-Abo, wofür man Prämien erhält, wenn man es bestellt. Die Prämien sind unterschiedlich wertvoll, je nach Zeitraum des Abos. So bekommt man für ein vierwöchiges Abonnement zum Beispiel einen Gutschein im Wert von 10 Euro, so dass das Abo effektiv weniger kostet als 15,90 Euro. Solche Angebote finde ich super, allerdings war ich etwas erstaunt, dass man für ein Kurzabo eine Prämie erhält, und für ein Jahresabo nicht. Da könnte Welt noch nachbessern, ein Jahresabonnent ist doch viel wertvoller für den Verlag. Da verstehe ich DIE WELT nicht mehr. Der Preis im Jahresabo ist auch gleich dem eines Monatsabos. Am günstigsten ist die Zeitung bei einer Bestellung über 3 Monate, da kommt man auf einen effektiven Monatspreis von 14,90 Euro, eine Zeitung kostet somit unter 0,70 Euro. Alles in allem ist ein Abo lohnenswert, wenn auch kein Jahresabo. Außerdem finde ich die kurzen Zeiträume viel besser als die lange Bindung über ein halbes Jahr oder noch länger. Bei der Bestellung eines Probe-Abos sollte man allerdings darauf achten, den Bezug rechtzeitig vor Ablauf zu kündigen, denn sonst erhält man die Zeitung weiterhin zum normalen Preis ( 15,90 / Monat ). Hier fände ich den Service besser, das Abo ganz auslaufen zu lassen. Mich schreckt so was immer ab. Ich würde mich lieber noch einmal neu anmelden und ein neues Abo bestellen, als einfach weiter Zeitungen zugeschickt zu bekommen. Probe-Abos sind schließlich zum Probelesen da. Bei einem Jahresabo finde ich die automatische Verlängerung nicht schlimm, aber bei einem Probeabo sollte man diesen Service Abschaffen, er dient meiner Meinung nach nur dem Verlag, nicht dem Kunden.
Was dem Kunden allerdings dient, ist das ePaper Abo. Die Zeitung ist nämlich auch für Tablet Computer zu haben und das dient der Internet-Gesellschaft. Ich persönlich würde lieber ein ePaper Abo für 7,90 Euro pro Monat kaufen als eines für 15,90 Euro / Monat für die Papierexemplare. Damit reagiert die Zeitung eindeutig auf den Zeitgeist und passt sich den jungen Leuten an.
Was mich an der Welt kompakt besonders freut: Die
Zustellung
erfolgt auch im Probeabo pünktlich und zuverlässig von Montag bis Freitag. Ich hatte keinen einzigen Tag dabei, an dem die Zeitung nicht bis 8 Uhr im Briefkasten war. Was die frühere Zustellung betrifft, muss ich erst mal nachsehen. Mir reicht es aber bis 8 Uhr. Der Verlag garantiert eine Lieferung bis 6.30 Uhr. Wer also um 5 Uhr morgens schon eine Zeitung lesen will, sollte lieber zum Kiosk gehen.
Die Zustellung erfolgt sehr zeitnah nach der Bestellung, es verging bei mir keine Woche und ich hatte das erste Exemplar im Briefkasten. Das möchte ich noch einmal herausstellen. Es war nicht mein erstes Probe-Abo einer Tageszeitung und ich bin wirklich beeindruckt, wie reibungslos und schnell bei Welt kompakt alles klappt.
Die Zustellung im Abo kann nur in folgenden Stadtgebieten erfolgen: Berlin, Bonn, Bremen, Cottbus, Frankfurt/Main, Halle, Hamburg, Leipzig, Lübeck, München, Kiel, Köln, Potsdam und Stuttgart. Und sie wird nur montags bis freitags ausgeliefert. Da sollte man den Samstag noch mit hinzu nehmen, auch junge Leute haben am Wochenende mehr Zeit. Man könnte ja einen eigenen Zweig einrichten - Kompakt am Samstag oder so was. Mir persönlich würde das gefallen.
So nun wisst ihr genug über das Abo und den Bezug, jetzt will ich euch die Zeitung erst mal vorstellen.
Aufmachung
Die Zeitung ist wie der Name schon verrät im kompakten Format erhältlich. Man nennt diese Art Tabloid-Format. Mit dem Abmessungen 248 mm x 370 mm ist sie nur halb so groß wie das Nordische Format ( zum Beispiel BILD, FAZ oder FNP ) und somit viel handlicher. Welt verbindet mit dem modernen Format gleichzeitig auch noch moderne Berichterstattung, es werden Themen genauer beleuchtet, wobei nicht alles bis ins Detail behandelt wird, es gibt Lifestyle-Themen, Kultur und vieles mehr, sogar im Wohnbereich findet man Artikel.
Die Zeitung hat 32 Seiten, die übersichtlich gestaltet sind. Die Schlagzeilen sind groß genug, die Schrift ist auch sehr gut lesbar, wenn auch etwas kleiner als bei der 'normalen' Tageszeitung. Die Seiten sind ansprechend und neugierig machend gestaltet, mit vielen Fotos, meistens in Farbe. Die Schlagzeilen treffen oft ins Schwarze und der Artikel hält, was die Überschrift verspricht.
Die Ränder sind breit genug, um die Zeitung vorsichtig zu nehmen und beim Lesen keine schwarzen Finger zu bekommen. Aber wenn man nicht aufpasst, hat man wie bei jeder anderen Zeitung auch, nach dem Lesen Druckerschwärze an den Händen. Die Titelseite macht neugierig auf ein aktuelles Thema, bietet aber auch Anfänge von Themen auf den Folgeseiten. Inhaltlich ist die Zeitung immer gleich aufgebaut, man findet sich daher schnell zurecht und muss nicht lange suchen, wenn man nur eine bestimmte Rubrik lesen will. Politik und aktuelle Themen werden immer am Anfang behandelt und der Wirtschaftsteil ist recht weit hinten zu finden, noch hinter dem Regionalteil. Das finde ich etwas unglücklich gelöst, man sollte das weiter vorne platzieren. Mit Lifestyle-Themen oder dem Regionalteil rechne ich bei einer überregionalen Zeitung immer erst weiter hinten. Aber es ist auch Gewöhnungssache, da sich die Aufteilung nicht ändert, kommt man mit dem
Inhalt
schnell und zügig zurecht. Die
* Titelseite bietet immer von allem etwas, um neugierig zu machen. Das gelingt ganz gut, ich habe immer auch etwas Interesse an Themen, die mich eigentlich weniger interessieren. Außerdem ist die Titelseite oft mit mehreren Fotos versehen, die gleich einen ersten Eindruck des Geschehenen erlauben, ohne viel gelesen zu haben. Außerdem findet man auf der Titelseite unten links immer die
* Tweets des Tages ( Beiträge auf Twitter.de ), die das ganze gut aufpeppen.
* Thema: ab Seite 2 wird dann das Titelthema sehr ausführlich beleuchtet. Das kann sich je nach Komplex auch mal über mehrere Seiten hinziehen, bevor es in die
* Politik geht. Hier findet man auf 2 - 4 Seiten viele Schlagzeilen, die auf die aktuelle Weltpolitik eingehen. Es gibt meist kürzere Schlagzeilen, es sind aber auch immer längere Beiträge zu wichtigen Themen dabei. Auf Politik folgen
* Kultur und Sport: Ein gutes Kontrastprogramm. Ich hatte eigentlich mit Wirtschaftsteil gerechnet, aber die Kulturseite und die Berichte über Sport lockern das gerade behandelte Politikthema wunderbar auf. Und Sport ist ja bekanntlich Mord, da geht es nach dem Sportteil für mich gerade richtig weiter mit dem
* Regionalteil (in meinem Fall Frankfurt) Dort kann man dann nachlesen, wenn ein Mietwagenfahrer eine Schlange in seinem Auto entdeckt hat ( eine ungiftige Kornnatter ) oder es gibt das aktuelle Kinoprogramm. Alles in allem sind die Artikel interessant, wenn auch nicht ausschöpfend. Manchmal ist der Regionalteil unterbrochen von einem
* Karriereteil und Bildungsteil, das finde ich gut, dass man so was macht. Allerdings hätte ich hier damit gerechnet, dass Stellenanzeigen auch regional sind, diese allerdings beziehen sich auf bundesweite Jobangebote, da könnte man nachbessern. Ein regionaler Stellenmarkt, das wäre doch mal was. Danach geht es in die
* Wirtschaft, meist auch mit vielen Überschriften, aber oft werden einzelne Themen auch zu ausführlich behandelt, da sollte man lieber mit ein paar mehr Schlagzeilen mehr Infos unterbringen als zu sehr auszuholen, finde ich nicht so gelungen, dann lese ich eher den
* Lifestyle Abschnitt - und informiere mich über neue Trends, das spricht mich wirklich an, es passt einfach zu einer jungen und modernen Tageszeitung. Ich will nicht nur wissen, was in der Politik so los ist und wo wir wirtschaftlich hinsteuern, sondern ich will auf dem laufenden bleiben, was IN ist. Mit dem Lifestyle-Teil ist das der Welt perfekt gelungen. Aber nicht nur damit, sondern auch mit dem Abschnitt
* '''Internet: eine ganze Doppelseite''' wird dem Thema eingeräumt. Und dabei hätte ich nicht gedacht, dass man jeden Tag so viel über das Internet und dessen Entwicklung schreiben kann. Da kann man auch mal nachlesen, wie sich die Konkurrenz von Google so auf dem Markt schlägt oder wie Twitter gesetzliche Regeln aufgedrückt werden, um die Daten der Nutzer besser zu schützen. Ganz am Ende der Zeitung gibt es einen sehr interessanten Teil, nämlich die
* Wissenschaft - der Teil ist so interessant, dass ich manchmal die Zeitung von hinten aufschlage und zuerst dieses Thema lese. Wusstet ihr, dass der vergangene März weltweit der heißeste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Über so was bin ich immer furchtbar gerne informiert und Welt kompakt bringt die Inhalte gut rüber. Hat man sich dann endlich einen kurzen Überblick verschafft, kann man auf der Sudoku und Rätselseite am Ende endlich entspannen, vorausgesetzt, die Mittagspause oder das Frühstück ist noch nicht zu Ende. Ach ja, fast hätte ich das
* TV-Programm und den Medien-Teil vergessen bevor die Rückseite mit Themen
* Aus aller Welt und dem Wetter abschließt
Insgesamt findet man in der Welt kompakt eine gelungen Mischung aus Kritischem und Modernem. Man wird sachlich informiert, erfährt aber auch einige Hintergründe und bleibt auf dem Laufenden. Allerdings sind die Themen teilweise zu ausführlich für das Kleine Format dargestellt. Hin und wieder wären mehr Infos, mehr Schlagzeilen einfach angebrachter als lange Hintergrundinfos. Für so was gibt es Wochenmagazine wie den Spiegel. Trotzdem finde ich es gut, dass das Titelthema etwas näher erläutert wird und somit jungen Leuten auf die Sprünge hilft, sonst wüsste ich bis heute noch nicht genau, was ein Teilchenbeschleuniger macht.
Ich mag die Welt kompakt, weil ich normalerweise mich schnell überfordert mit einer Tageszeitung fühle. Woher soll ich wissen, wo ich was finde und ob mich ein Thema wirklich interessiert. Ich bin mit zu vielen Schlagzeilen überfragt. Deshalb finde ich die Darstellung des Wichtigsten in dieser Kürze auf diesem kleinen Format sehr gut. Und ich würde mir sogar überlegen, ein längeres Abo in Betracht zu ziehen. Mir reicht einfach ein kurzer Überblick, sonst würde ich gar keine Zeitung kaufen. Und dafür ist die Welt kompakt gut, genau das richtige für junge Leute, die eigentlich sich viel lieber online informieren oder hin und wieder abends die Tagesschau laufen lassen. Welt kompakt hingegen verbindet die Bedürfnisse der Leser und bringt Wichtiges und Stylishes, das ist ein gutes Konzept, das ich euch gerne weiterempfehle. Auch der
Schreibstil
passt zur Aufmachung. Man erwartet kurze Informationen, spannende Darstellungen auch von kritischen Themen, eine klare und einfache Sprache ohne viel Fachchinesisch und das bekommt man auch. Der Stil kommt nicht ganz so salopp daher wie der in der Bildzeitung, aber auch nicht so intellektuell wie die Sprache der FAZ. Ich kann mich leicht in Themengebiete einlesen, die mich eigentlich nicht so sehr interessieren. Und auch Politik wird für jedermann verständlich dargestellt. Die Sätze sind kurz und übersichtlich, man muss nicht mehrmals nachdenken, bis man alles verstanden hat. Denn das kann ich gar nicht vertragen. Ich will sofort verstehen worum es geht, und das ist ein großer Vorsprung gegenüber einigen anderen Tageszeitungen. Der Stil ist genauso dynamisch und modern wie es den Anschein erweckt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass einige ältere Leute Probleme damit haben, wenn dort von Tweets die Rede ist oder Facebook oder von PodCasts und was ist eigentlich YouTube. Da sagt sich so mancher FAZ Leser vielleicht: Häh ? Aber ich finde das gut und es entspricht genau der
Zielgruppe
die man erreichen will. Man möchte junge Leute ansprechen, die sich eigentlich Online informieren. Die Zeitung soll quasi als Ergänzung zu Online-Medien fungieren und das tut sie auch. Man will junge Leser finden, die eigentlich noch keine Zeitung lesen. Und für diese Leute ( wie mich auch ) ist die Zeitung einfach toll. Ich denke am ehestens ist die Zeitung geeignet für Leute in den Zwanzigern, also Berufsanfänger, Studenten, junge Leute in Ausbildung, aber auch teilweise Jugendliche unter 20. Sie ist geeignet für Leute, die eigentlich wenig Zeit und Interesse haben, eine Tageszeitung zu lesen. Aber gerade für die lohnt sich die Welt kompakt wirklich, das hätte ich nicht vermutet. Ich überlege mir schon, die Zeitung weiter zu beziehen, obwohl mir ein Abo eigentlich zu teuer ist. Ich kaufe lieber Einzelexemplare am Kiosk.
Abschließend wie immer gibt's ein
Fazit
Welt kompakt kommt im Tabloid-Format daher und bietet somit Handlichkeit und Übersichtlichkeit. Die Zeitung ist immer gleich strukturiert und beginnt mit dem Titelthema, gefolgt von Politik, Kultur, Sport und Regionalteil, danach folgt der Wirtschaftsteil, bevor es in den lockeren Endspurt geht mit Lifestyle-Themen, Internet und Wissenschaft. Zum Abschluss gibt es noch ein paar Rätsel, etwas aus aller Welt und das Wetter des Tages.
Da die Zustellung bis 6.30 Uhr erfolgt ist man durchaus in der Lage sich für den Tag zu rüsten, um mitreden zu können. Zumindest trifft das auf junge Leute ( bis sagen wir mal 30 Jahre ) zu.
Eingefleischte Zeitungsleser werden von der doch eher oberflächlichen Behandlung einiger Themen enttäuscht sein. Auch eine Doppelseite übers Internet braucht nicht jeder. Da die Zeitung aber junge Leute ansprechen soll ist sie für die Zielgruppe genau richtig. Sie führt ans Zeitungslesen heran und bezieht moderne Themen und Medien in die Berichterstattung ein.
Da wird sich der ein oder andere Student vielleicht mal überlegen, ein Probeabo zu bestellen.
Allerdings finde ich die Möglichkeiten zum Probelesen zu abschreckend. Ein Abo zu kündigen ist immer mit Umständen verbunden, die man nur ungern auf sich nimmt. Und gerade junge Leute sollten in dieser Beziehung doch eher noch verwöhnt werden. Ich fände die Möglichkeit besser, das Probeabo automatisch enden zu lassen. Man würde sich trotzdem an die Zeitung gewöhnen und im Laden weiter diese spezielle Zeitung kaufen. Und für hin und wieder mal Zeitung zu lesen ist sie echt gut geeignet, man wird schnell informiert, bleibt auch bei modernen Themen auf dem Laufenden und kann mitreden. Regelmäßige Zeitungsleser werden aber enttäuscht sein, für diese Zielgruppe bleibt sie mehr ein Faltblatt.
Mich persönlich stören die regionalen Unterschiede nicht so sehr, aber ein Einheitspreis wäre doch irgendwie angebrachter. Und man sollte die Zustellung im Abo und auch die bundesweite Verfügbarkeit steigern, die Zeitung ist nämlich nur in Ballungsgebieten zu bekommen. Aber auch auf dem Land und in Mitteldeutschland gibt es junge Leute.
Die Zeitung ergänzt ihr Angebot im Internet, man kann dort aus dem Archiv lesen oder mit den Redakteuren twittern, das würde ich persönlich zwar nicht unbedingt nutzen, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich Studenten oder Jugendliche sehr über dieses Angebot freuen. Alles in allem würde ich die Zeitung als dynamisch und modern bezeichnen, die die gewünschte Zielgruppe gut anspricht. Sie ist durchaus in der Lage, junge Leute vom PC weg zur Zeitung zu locken, aber sie wird in der heutigen Zeit die Online Informationsflut sicher nicht ersetzen. Daher ist das ePaper, das der Verlag anbietet eine perfekte Möglichkeit, beides miteinander verbinden. Da würde ich mir sogar ein längeres Abo kaufen. Trotzdem fehlt mir eine Samstagsausgabe, die sollte man noch ergänzen. Am Wochenende haben einfach alle mehr Zeit, auch junge Leute...
Yolante
Fazit: :-)
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