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SciFi & History 31, Atlan - Komet der Geheimnisse (Nr. 641) - Star Vision Zeitschrift

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SciFi & History 31, Atlan - Komet der Geheimnisse (Nr. 641)
Star Vision

hochsauerlaender

Name des Mitglieds: hochsauerlaender

Produkt:

Star Vision

Datum: 11.08.16

Bewertung:

Vorteile: siehe Bericht

Nachteile: siehe Bericht

ACHTUNG !! WICHTIG !! Bitte vorher lesen.

Da Dooyoo ja leider äußerst unflexibel geworden ist, was Produktvorschläge angeht, habe ich mich dazu entschlossen, einen weiteren Bericht aus der SF-Reihe Atlan - Blaubände hier zu veröffentlichen.

Die Gründe liegen auf der Hand.

a) einerseits gibt es wohl das Magazin Star Vision nicht mehr. Ich selbst habe im Web lediglich alte Ausgaben aus 1999 bis 2000 gefunden.

b) andererseits handelt ja auch dieses Buch von Science-Fiction und Fantasy. Also liege ich hiermit ja nicht ganz daneben. Es gibt halt nicht nur weiß und schwarz, sondern auch Grauabstufungen dazwischen. Und dies habe ich hier "ausgenutzt".

Wer also Probleme mit meinem Vorgehen haben sollte, der soll jetzt und hier abbrechen und nicht weiterleisen, geschweige denn bewerten.
Allen Anderen wünsche ich viel Spaß mit dieser Ausgabe.


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Mein kurzes Vorwort ...

Dies ist mein inzwischen 31. Band aus der Buchreihe über Atlan, den unsterblichen Arkoniden, die sicher von vielen als sog. Blaubände bezeichnet werden. Als kleiner SF-Fan besitze ich natürlich nicht nur Filme sondern auch diverse Hefte, Taschenbücher und auch Bücher, wie diese Blaubandreihe.

Tja, und als Fan des Genres habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diese Blaubände vorzustellen.
Mittlerweile gibt es hier nun die Information zum 31. von insgesamt 45 erschienenen Bänden.


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Wie immer gibt es natürlich die wichtigen Eckdaten zum Buch

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a) technische Einzelheiten

Auch dieser mittlerweile 31. Hardcoverband, auch Blauband genannt, wurde wieder im Pabel - Moewig Verlag, Rastatt, (www.moewig.de) verlegt, wie man aus dem Einbandeindruck entnehmen kann.
Die Veröffentlichung bzw. der Druck erfolgte im Jahre 2007.

Den Vertrieb hat die edel entertainment GmbH, Hamburg, übernommen.
Druck und Bindung erfolgte bei Ebner & Spiegel, Ulm.

Der Roman selbst wird auf 398 Seiten beschrieben, die beiden letzten Seiten dienen dem Nachwort.

Die ISB-Nummer lautet für dieses Buch: 3-8118-4109-3.

Rainer Castor hat wieder die Gesamtbearbeitung übernommen.
Die Titelillustration erfolgte von Arndt Drechsler.

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b) Alle erschienenen Blaubände als Übersicht mit Zyklenangaben:

Die Zeitabenteuer von Atlan (sein Wirken auf der Erde), 13 Romane:
An der Wiege der Menschheit
Säulen der Ewigkeit
Karawane der Wunder
Hüter des Planeten
Strafkolonie Erde
Wolken des Todes
Söldner für Rom
Ritter von Arkon
Herrscher des Chaos
Balladen des Todes
Kontinente des Krieges
Samurai von den Sternen
Die letzten Masken

Die Arkon-Trilogie (seine Regierungszeit als Regent des Tai Ark Tussan), 3 Romane:
Imperator von Arkon
Monde des Schreckens
Juwelen der Sterne

Der Kristallprinz (seine Jugendabenteuer und sein Kampf gegen den verhassten Usurpator, seinen Onkel, mit den verschiedenen Unterzyklen):

Unterzyklus: Jugendabenteuer, 7 Romane:
Der Kristallprinz
Die Folterwelt
Piraten der Sterne
Flucht ins Chaos
Der Weltraumbarbar
Ring des Schreckens
Die Goldene Göttin

Unterzyklus: Die Varganen, 8 Romane:
Die letzten Varganen
Attacke der Maahks
Im Mikrokosmos
Kristalle des Todes
Die Eisige Sphäre
Die Versunkenen Welten
Zuflucht der Varganen (erster Band aus dem Edel-Verlag)
Komet der Geheimnisse

Unterzyklus: Lebo Axton (ein Helfer aus der Zukunft), 2 Romane:
Der Intrigant von Arkon
Der Kreis der Zeit

Unterzyklus: Die Akonen, 8 Romane:
Gefahr für das Imperium
Die Seelenheiler (letzter Band aus dem Edel-Verlag)
Eine Welt für Akon-Akon (erster Band aus dem FanPro Verlag)
Brennpunkt Vergangenheit
Das Erbe der Akonen (letzter Band aus dem FanPro Verlag)
Hetzjagd im Blauen System (erster Band aus dem Ulisses-Spiele Verlag)

Unterzyklus: Die Doppelgänger / Kaymuurtes, 4 Romane:
Die Doppelgänger
Der Mondträger
Der Konterschlag (letzter Band aus dem Ulisses-Spiele Verlag)
Doppelgänger des Mächtigen (erster Band aus dem Baukau Fiction Verlag)

Unterzyklus: Orbanaschols Ende, 2 Romane:
Die Macht der Sonnen
Vorstoß der Rebellen

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c) enthaltene Romane

Wie schon bei den bislang erschienenen Bänden handelt es sich nicht um neue Romane. Vielmehr sind sie Zusammenfassungen aus erschienenen Heften der weltbekannten Perry Rhodan Reihe, aus Taschenbüchern und vergleichbaren Printmedien. Es wurden lediglich notwendige Verbesserungen, Korrekturen und Fehler bereinigt und natürlich für einen fast 400 Seite umfassenden Roman leicht umgeschrieben.

In dieser Ausgabe sind an Einzelheften enthalten:

Atlan-Heftserie
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 28 / 47)
Titel: Die Höhlen von Magintor
Untertitel: Die Goldene Göttin wartet auf Atlan - und Ra, der Barbar, startet ins Abenteuer

Atlan-Heftserie
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 34 / 47)
Titel: Der Kämpfer mit der Maske
Untertitel: Wer ist der Mann, der den Imperator töten will - Freund oder Feind?

Atlan-Heftserie
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 40 / 47)
Titel: Komet der Geheimnisse
Untertitel: Im Untergrund von Arkon II - Ra, der Barbar, lernt das Rätsel Blahurs kennen

Atlan-Heftserie
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 45 / 47)
Titel: Raumschiff der Meuterer
Untertitel: Mit der ZENTARRAIN nach Varlakor - ein Abenteuer an den Grenzen des Großen Imperiums

Atlan-Heftserie
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 46 / 47)
Titel: Die Unterwelt von Varlakor
Untertitel: Unter Häschern, Händlern und Halsabschneidern - der Kristallprinz sucht ein Raumschiff

Atlan-Heftserie
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Akon-Akon (Band 1 / 33)
Titel: Duell auf der Totenwelt
Untertitel: Kaperflug nach Hocatarr - der Kristallprinz im Reich der Schatten


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Wo bekommt man den 31. Band?

Obwohl es sich auch hierbei bereits um eine ältere Ausgabe handelt (2007), sollte er dennoch über den örtlichen Buchhandel zu beziehen sein.

Meine Recherchen zu diesem Bericht ergaben folgende Ergebnisse:

Bei Amazon wird er als gebrauchte Ausgabe angeboten. Ebenfalls ist er als Kindle Edition erhältlich.
Bei Buchhaus.CH habe ich ihn auch wohl noch als Neuausgabe entdeckt. Jedenfalls kann man aufgrund des Preises von 20,90 Franken darauf schließen. (Lt. Info auch als direkter Download).

Meine Adresse war jedoch bis zur letzten Ausgabe 45 der Transgalaxisverlag, Taunusstraße 109, 61381 Friedrichsdorf/Ts, Tel: 06172 / 9550 - 0, Fax: 06172 / 9550 - 80, Handelsregister Bad Homburg v.d.H., HRA 2509 im Rahmen des bestehenden Abos.

Die Buchkosten meiner Ausgabe betrugen seinerzeit 14,80 Euro.


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kurze allgemeine Inhaltsangabe zum Buch, Leseproben und meine Meinung zu dieser Ausgabe

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a) Allgemeines

Über Atlan, fiktiver Held dieser Serie, habe ich in den 30 vorherigen Bänden so viel geschrieben, dass ich mir dies in dieser Ausgabe einfach erspare und auf meine vorherigen Infos verweise (Sorry, ein wenig Eigenwerbung muss halt einfach sein).

Wie ja im letzten Band bereits zu erfahren war, ist die sog. Eisige Sphäre, die Heimat der Varganen, dem potentiell unsterblichen Volk, vernichtet worden.
Kurz vorher konnten jedoch Kristallprinz Atlan, die arkonidische Prinzessin Crysalgira und ihre anderen Begleiter, die es ebenfalls in den Mikrokosmos verschlagen hatte, wieder in das uns bekannte Standarduniversum zurückkehren.

Nun müssen sie allerdings auf dem schnellsten Wege wieder zu ihrem Stützpunkt zu den anderen Rebellen zurückkehren. Atlans verhasster Onkel Orbanschol III., Brudermörder und somit auch unrechtmäßig auf dem Kristallthron sitzend, ist immer noch hinter ihnen her und will unbedingt Atlans Kopf haben.

Doch auch Ra, ein Wegbegleiter Atlans, gleichzeitig aber auch erbitterter Feind, da auch er der Goldenen Götting Ischtar völlig verfallen ist, erlebt auf seinen Reisen reichlich Abenteuer.

Da er ja immer wieder von Ischtar abgewiesen wird, verlässt er heimlich das Doppelpyramidenschiff der Göttin. Er trifft auf seiner Reise auf das Con Theh Than. Hierbei handelt es sich um eine Art Gericht einer Gruppe von Arkoniden, die das Geschlecht der Gonozal abgrundtief hassen. Tja, Ras Fehler war es, ihnen mitzuteilen, dass er ein Gefolgsmann von Gonozal VIII. sei.

Wie sich die Kämpfer um Atlan wieder etwas Neues einfallen lassen, um Orbanaschol III. zu stürzen, und was die Lebenskügelchen, die Atlan aus dem Mikrokosmos mitgebracht hat, damit zu tun haben, das und vieles mehr liest man in diesem mittlerweile 31. Band.

Hier wird dann erst einmal mit der Vergangenheit gebrochen und ein neues Kapitel beginnt mit Band 32, in dem der USO (United Stars Organisation) Spezialist Sinclair Marout Kennon eine wichtige Rolle spielt bzw. spielen wird.

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b)
Leseproben

Seite 5

Prolog

1219. Positronische Notierung, eingespeist im Rafferkodeschlüssel der wahren Imperatoren. Die vor dem Zugriff Unbefugter schützende Hochenergie-Explosivlöschung ist aktiviert. Fartuloon, Pflegevater und Vertrauter des rechtmäßigen Gos'athor des Tai Ark'Tussan.
Notiert am 6. Prago der Hara, im Jahre 10.499 da Ark.
Bericht des Wissenden. Es wird kundgegeben: Nach dem Ende der Abenteuer im Mikrokosmos der Varganen und der Abschaltung Wamloyts, von den eingeborenen Heroffs als Herr des Großen Donners umschrieben, konnte die Lage auf der Versunkenen Welt Gandorakor durchaus als bereinigt beschrieben werden. Wir leben - leider stellt sich nun die Frage, wie wir nach Kraumon zurückkehren sollen. Ein Raumschiff steht uns nicht zur Verfügung, und in Wamloyts Stützpunkt gibt es zwar eine Funkstation, aber der Haupthypersender wurde vor langer Zeit von dem Varganen zerstört, sodass nur noch der Empfänger und ein leistungsschwacher Notsender mit geringer Reichweite zur Verfügung stehen.
Ischtars Befragung der Stationspositronik hinsichtlich Transmitter verlief ebenfalls ergebnislos; die vorhandenen Kleingeräte haben nur planetare Reichweite. Hinzu kommt als weiteres Problem, dass sich nirgends Angaben zur galaktischen Position dieser Welt dieser finden lassen.

- Auszug Seite 93 -

"Sieh an." Der Translator vermittelte sogar den höhnischen Unterton. "Wieder zwei Con-Teh. Hat es euch nicht gereicht? Musstet ihr wiederkommen, obwohl euch bekannt ist, dass es von hier keine Rückkehr gibt?"
"Du willst uns töten?", fragte Ra, obwohl er die Antwort bereits kannte. Jetzt galt es, Zeit zu gewinnen.
"Selbstverständlich. Spielen wir also unser Spiel. Fast alle, die mich störten, wollten Zeit schinden und fragten mich aus. Fangt also an."
Wenn das Geschöpf arkonidische Verhaltensweisen deuten konnte, musste es ein sadistisches Vergnügen bei dem Anblick haben, den die beiden Männer boten. Ra fühlte sich. als habe man ihm buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen, und Etir Bajs Gesicht ähnelte verblüffend der Farbe der Eier. "Fragt also", forderte
das Wesen die Männer auf. Ich werde antworten."

- Auszug Seite 232 -

Wie von einer unsichtbaren Faust festgehalten, stoppte das Fahrzeug plötzlich. Feuerschweife zogen über den nächtlichen Himmel, als der Gleiter mindestens vierzig Raketen verschoss, die rasch nacheinander detonierten. Etir Baj hörte das Raunen der Menge, als sich die sprühenden Feuerbälle zu einem Bild vereinigten und von einer riesigen Holoprojektion überlagert wurden. Deutlich zu sehen war das Abbild einer modernen Raumjacht, die langsam über den Himmel zog. plötzlich schlugen große Flammen aus den Luken, Explosionen waren zu sehen, das Raumfahrzeug neigte sich langsam dem Boden zu. Dann erkannten die völlig verblüfften Zuschauer, wie sich eine Luke öffnete und sich zwei Gestalten vom Raumschiff lösten. Während immer heftigere Explosionen die Jacht in Stücke rissen, schwebten die beiden Passagiere langsam und ungefährdet auf die Öffnung des Trichterpalastes zu. Niemand konnte sich erklären, wie die beiden Arkoniden plötzlich in die Raumschiffsprojektion geraten waren. So perfekt war das Schauspiel der Feuerwerkskörper gewesen, dass viele Zuschauer allen Ernstes an ein havariertes Schiff geglaubt hatten.
"Die Passagiere müssen sehr enge Freunde der Zoltrals sein", stellte Alpertur fest. "Hast du das Enblem an der Spitze der Jacht gesehen? Danach wurde das Schiff in einer Werft gebaut, die den Zoltrals gehört. Ein lustiger Einfall."
"Fürwahr", murmelte Etir Baj erbittert. "Sehr lustig."

Orbanaschol war so gekommen, wie es seinem Geschmack entsprach, in der Begleitung einer kompletten Raumlandedivision, die sich, so hieß es, anschließend wieder in ihre Kasernen begeben würde. Manche hatten starke Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieser Angabe. Es sah Orbanaschol III. außerordentlich unähnlich, sich ohne starken Begleitschutz in der Öffentlichkeit zu zeigen. Der Imperator wirkte aufgeräumt, jovial, geradezu freundlich. "Sehr geschmackvoll", lobte er die Arrangements. "Überaus geschmackvoll. Wer auch immer dieses Fest gestartet hat, er verdiente es, in meine Dienste zu treten."

"Wer wäre wirklich dieser Auszeichnung würdig?", fragte der Gastgeber höflich, den Doppelsinn der Worte geschickt verbergend. "Indes soll es mich freuen, wenn es Euch freut. Ich habe mir erlaubt, für eure Kurzweil besondere Sorge zu tragen. Ihr werdet überrascht sein, Höchstedler."

- Auszug Seite 348 -

Yukkars Karte wies einen Stollen auf, der von der anderen Seite der Halle aus weiterführte. Diesen Stollen konnten wir jedoch nicht finden. Fartuloon befragte seinen Quäker, doch das Gerät reagierte nicht. offenbar befand sich keiner der geheimen Sender in der Nähe. Das wiederum entsprach den Angaben der Karte, auf der die Standorte der Sender mit kleinen Zeichen markiert waren. In der Nähe dieser Halle aber gab es keine solche Markierung. Wir alle waren kampferfahren genug, um zu wissen, dass diese Unstimmigkeit Gefahr bedeutete. Wir griffen zu den Waffen, mein Blick wanderte. Als ich an der Rundwand der Halle hinaufsah, bemerkte ich eine Öffnung, die sich etwa in halber Höhe gebildet hatte. Bewegung! Der Lauf meines Kombistrahlers wies sofort in ihre Richtung. Ich war bereit zum Abdrücken, aber die Bewegung war nur flüchtig gewesen; noch immer zeigte sich dort oben niemand. Dafür hörte ich eine Stimme: "Es muss Rotauge schlecht gehen. Jetzt verwendet er sogar schon Frauen und Kinder als Boten."

Fartuloon schritt auf die jenseitige Wand der Halle zu. Aber kaum hatte er ein paar Schritte getan, da gellte von oben eine Stimme: "Bleib stehen, Alter!" Gleichzeitig fauchte ein Thermostrahl herab, schlug wenige Schritte vor Fartuloon in den Boden und brachte das Gestein zum Glühen. Der Lauf meiner Waffe war noch immer nach oben gerichtet, aber sosehr ich mich auch anstrengte, ich konnte dort oben niemand sehen.

"Wer seid ihr ... und was wollt ihr?", schrie Fartuloon wütend. Von oben antwortete zunächst ein meckerndes Gelächter. Dann hörten wir die Stimme rufen: "Das hat Yukkar euch wohl verschwiegen, dass auf diesem Weg ein Zoll zu entrichten ist, wie?" Wir antworteten nicht. "Werft eure Waffen fort! Wir wollen nichts Schlimmes von euch ... nur den üblichen Zoll. Aber es hat schon Narren gegeben, die lieber mit ihrem Leben bezahlten als mit Geld." Mir war klar, worum es hier ging. Es gab auf Varlakor einige Leute, die dahintergekommen waren, dass Yukkar mit gestohlenen Informationen einen schwunghaften Handel betrieb. Sie wussten auch, dass die Informationshändler einen Schmugglerpfad hatten, auf dem sie das gestohlene Gut nach Elkinth brachten. Die Informationshändler handelten ungesetzlich. Was war also leichter, als ihnen irgendein Hindernis in den Weg zu legen und sie zu erpressen?

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c) Meine Meinung zum Buch

Auch in diesem Band wird wieder einmal mehr deutlich, mit welchen Problemen Atlan, Fartuloon und ihre Mitstreiter zu kämpfen haben und welcher fast unmenschliche Kraftakt jedes Mal notwendig ist, um dem Brudermörder und seinen restlichen Vasallen eins auszuwischen und ihnen in ein klein wenig in die Suppe zu spucken.

Auch sieht man immer wieder, dass es auch untereinander den einen oder anderen Konflikt gibt (siehe Ra und Atlan).

Glücklich sind sie zwar dem Mikrokosmos entkommen; werden allerdings sofort in neue Abenteuer und gefährliche Situationen gestürzt.

Auch diese 31. Ausgabe der Blaubände liest sich wieder einmal mehr wie ein "normaler" Roman. Allerdings ist dieser mit Science-Fiction-Elementen gespickt, so dass man einerseits einen phantastischen Roman vor sich hat und andererseits in eine andere Welt, eine Welt der Zukunft oder der Vergangenheit, eine Parallelwelt, ein anderes Universum, ein anderes Kosmos versetzt wird.

Aber genau diese Mischung zwischen klassischem Roman und Science-Fiction vom Feinsten machen ja diese Bücher aus. Ja, dadurch werden sie so interessant, da man Abenteuer, Kriminalistik, Zukunftsversionen und Science-Fiction einfach nur toll miteinander verwoben hat.

Mit diesem Band endet ein Zyklus.

Eine neue, spannende Geschichte beginnt, die sich auf zukünftige Ereignisse auswirkt. Soviel kann ich hier jetzt schon verraten.

Rainer Castor und seine Co.-Autoren haben es auch in diesem Roman wieder in hervorragender Art und Weise geschafft, eine Brücke zu schlagen. Es ist ihnen, auch dank leichter Korrekturen und Anpassungen, wieder gelungen eine harmonische Kombination zu Papier zu bringen, bei der man sich wirklich zusammenreißen muss, um das Buch nicht sofort von vorne nach hinten in einem Rutsch durchzulesen.

Es ist einfach wieder alles Wichtige enthalten, was ein gutes Buch ausmacht.

Aber auch Schreibstil, die gewählte Schriftart und die Schriftgröße machen diesen Band leicht zu lesen. Und schon komme ich wieder zum ...


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Fazit

Nach mittlerweile 31 hier vorgestellten Bänden, und meinen 45 Bänden, die als Blaubände erschienen sind und die alle bei mir im Bücherregal stehen, dürfte sich eine weitergehende Erklärung sicher von selbst erledigen.

Eigentlich habe ich mein Fazit ja bereits im Punkt vorher abgegeben. Auch verweise ich hier und jetzt auf meine vorherigen Berichte zu diesem Genre.

Ich liebe diese Romane. Sie sind einfach nur klasse und bekommen natürlich von mir alle verfügbaren Punkte.

Wem dies wider Erwarten dann noch nicht reicht, dem kann ich hier nur raten und zugleich folgenden Tipp geben:

a)
Lesen Sie bitte einfach einige meiner bisherigen Informationen zu diesem Themenbereich, dann wird ihnen klar, warum ich diese Serie so liebe. (Sorry, etwas Eigenwerbung muss einfach gestattet sein.)

b)
Darüber hinaus sollten sie sich selbstkritisch fragen, warum ich alle 45 erschienenen Bände in meinem Bücherregal stehen habe und sie immer wieder einmal durchlese.

c)
Wenn ich nicht ein solches besonderes Faible für diese Romane hätte, dann würde ich nicht schon 30 Mal über diese Bände berichtet haben.

d)
Ich beabsichtige, auch die restlichen Bände noch vorzustellen.


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So, zum Schluss, wie immer ...

Wenn Sie nun hier angelangt sind (nach dem vielen Lesen, oder nur Scrollen??), wünsche ich Ihnen ein angenehmes Lesen meines 31. Berichts über den unsterblichen Arkoniden Atlan gehabt zu haben.
Leute, das war der 31. Blauband: "Atlan - Komet der Geheimnisse".

Ich hoffe wieder einmal, es war nicht allzu langweilig.

Mir wünsche ich viele Kommentare und natürlich möglichst viele positive Bewertungen. (Aber nur dann, wenn Ihnen der Bericht wirklich gefallen hat. Frei nach dem Motto: Der Bericht hat Ihnen gefallen, dann sagen Sie es weiter. Der Bericht hat Ihnen nicht gefallen, dann sagen Sie es mir!).

In diesem Sinne; bis zum nächsten Bericht, man liest sich.

Ich weiß natürlich, dass der Eine oder Andere noch weitere Fragen haben könnte. Leute alles Mögliche lässt sich nicht in einem Bericht unterbringen. Dafür setzt jeder die Prioritäten auf andere Bereiche.

Wer also noch Fragen haben sollte, der darf sich gerne bei mir melden.

PS:
Meine Berichte erscheinen / erschienen auch auf anderen Plattformen.

Fazit: Ein weiteres, tolles Buch aus der Blaureihe um Atlan.