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Neuester Testbericht: ... technischen Neuheiten für Männer und nicht für Jungs gespickt. Dies macht den Playboy zu einem hochinteressanten, absolut lesenswertes, ab... mehr
Die dümmste Praline der Welt.
Playboy

Name des Mitglieds: himmelunderde1
Produkt:
Playboy
Datum: 24.04.09, geändert am 04.04.10 (342 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Völlig sinnfrei.
Nachteile: Völlig sinnfrei.
Prolog
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Heute schreibe ich mal einen Bericht, der etwas aus dem Rahmen fällt.
Die Grillsaison wurde bei uns schon recht früh eröffnet und so treffen wir uns wieder regelmäßig bei uns zum Grillen, jeder bringt mit, was er möchte.
So stand Anfang April mit einem Mal auch eine Flasche Wodka auf dem Tisch. Marke? Keine Ahnung, aber um den Hals bammelte ein Anhänger: Wodka saufen (oder kaufen, egal) und 2 mal den "PLAYBOY" gratis lesen. Wie das so in gemütlicher Runde ist, ich musste natürlich anrufen.
Hauptteil
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Und da liegt er nun vor mir, die Mai-Ausgabe 2009 des "PLAYBOY", die sinnigerweise schon Mitte April erscheint. Aber Weihnachtsmänner liegen ja auch schon im Oktober traurig in den Regalen der Shoppingcenter und Bedürfnisanstalten für das Prekariat, also auch für mich. ???. Na Aldi, Lidl, Penny und so weiter.
Aber zum Produkt. Ich sehe rot, im wahrsten Wortsinne, denn das Titelbild ist komplett in blendendem Rot gehalten. PLAYBOY verspricht: "alles was Männern Spaß" macht. Na denn, rein ins Vergnügen.
Das Inhaltsverzeichnis teilt das Heft in 6 Themenbereiche, die ich euch später ausschnittsweise noch näher bringen möchte:
o Galerie
o Menschen
o Hightech
o Mode
o Lebensart
o Online
Dazwischen tummeln sich dann noch die 2 Titelberichte, das Playmate und Blende Sechs. Das sind alles Nackedeibilder hätte meine liebe Oma jetzt gesagt.
Nicht zu vergessen sind die Rubriken, die ich sofort "analysiere":
o Seite 4: Unter uns
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Nein, nicht die Serie, sondern das Willkommenswort des Chefredakteurs Stefan Schmortte
o Seite 50: Bitte Zahlen
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Hier erfahren wir zum Beispiel etwas über die Zahl 7431. Das ist die PIN von Homer Simpsons Bankkarte, die er in Staffel 17, Folge 2 verrät. (Lieber Leser dieses Berichtes, ich will dich nicht veralbern, diese Info entnehme ich tatsächlich dem Playboy - und dies war schon die Interessanteste!)
o Seite 88: Witze
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Fein ich liebe Witze und lese dann: Unterhalten sich zwei Kerzen. Fragt die eine: "Was machst du heute Abend?" Antwortet die andere: "Ich gehe aus!" Oh je, wenn ich den weitererzähle, ernte ich wahrscheinlich mitleidige Blicke.
o Seite 89: Cartoon
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Muss ich beschreiben. Klassentreffen der Klasse von 1989, ein Herr blickt auf die Oberweite einer ehemaligen Schülerin und sagt: "Mensch, seid Ihr aber groß geworden" Reichlich platt, nicht die Oberweite sondern der "Karton", aber in diesem Magazin schon ein kleines Highlight.
o Seite 90: Playboy-Berater
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So eine Art Dr. Sommer, jedoch ohne Doktor und Sommer, aber lest selbst: Frage: "Meine Freundin will im Bett etwas Neues ausprobieren. Ich möchte aber kein Geld für Sexspielzeug ausgeben. Welche Alternativen gibt es?" Antwort: "Keine. Beim Sex sollten Sie nicht sparen, wenn sie langfristig welchen haben wollen."
Ach bitte, dem Manne wurde doch nicht geholfen. Die richtige Antwort wäre gewesen: Melde dich bei dooyoo an, schreibe und lese viel und dann kommst du an schöne Sachen, ohne Geld auszugeben (Wobei ich da echt mal schauen müsste, ob der Prämienkatalog bei webmiles auch lovetoys enthält, sonst ist mein Tipp ja genau so wertlos, wie der des Playboy.).
o Seite 92: Leserbriefe/ Impressum
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Auf die Leserbriefe "Vielen Dank ..."bla, bla gehe ich nicht näher ein, aber aufs Impressum:
So viele Frauen im Heft, und im Impressum noch nicht einmal der Name der GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTEN!
Skandal, ein Fall für den Deutschen Gewerkschaftsbund. Aber vielleicht will das beim Playboy auch niemand sein: Gleich - Stellungs -Beauftragte. Muss man sich ja in diesem Zusammenhang mal auf der Zunge zergehen lassen.
o Seite 156: Bezugsquellen
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Wo gibt's die Werbung, die im Playboy veröffentlicht ist? Weiterblättern.
o Seite 160: Auf ein Wort
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Kann denn liebe Sünde sein? Ein Interview mit Gregor Weber. Ihr kennt Herrn Weber nicht, macht nichts, der Herr wird vorgestellt (u. a. spielt er den Hauptkommissar Deininger im saarländischen Tatort)
Dieser sympathisch aussehende junge Mann beantwortet so tiefschürfende Fragen des Playboy wie: "Was auf der Welt würden Sie einem Außerirdischen als Erstes zeigen?" mit:
"Einen Biergarten im Sonnenschein."
Mein persönliches Highlight aus dem Heft und GOTTSEIDANK das Ende meines Martyriums, denn der Playboy ist zu Ende.
Aber nicht das Martyrium des geneigten Dooyoo-Lesers, denn ich halte es mit Scooter "Always hardcore", ich hatte noch die 6 Themenbereiche versprochen - aber ich fasse mich kurz und beleuchte nur die "Highlights".
o Galerie
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Hier wird auf Seite 18 die "Original St. Pauli Puffbrause" vorgestellt. Prosecco aus der Dose. Der Tipp für die Feinschmecker unter den Playboy-Lesern?
o Menschen
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Es werden ja gerne mal Menschen verglichen, so auch im Playboy. Auf Seite 66 kommt es nun zum Vergleich Oliver Hardy (der geniale Partner von Stan Laurel in vielen "Dick und Doof" Slapstickkomödien) mit Oliver Pocher. Da fällt mir wirklich nichts mehr zu ein, insbesondere da Oliver Hardy ja nicht mal mehr eine Gegendarstellung verlangen kann.
Wie peinlich kann ein Magazin denn noch sein?
o Hightech
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Seite 104, das Fernlenkauto 2.0 von Schuco für günstige 229 Euro.
o Mode
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Sportfreunde Stiller. Ich liebe diese Band, aber was macht sie in der Rubrik Mode. Zum Beispiel peinliche Fotos wie auf Seite 108, Peter Brugger in Schwarz-Weiß mit 3 Hüten übereinander. Jungs - ihr macht so tolle Musik, muss das sein? Eine Seite Interview gibt's dann aber doch noch, nach diesem Kulturschock war ich aber nicht mehr in der Lage, dieses zu lesen.
o Lebensart
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Seite 124 beglückt uns mit der Information über käuflich erwerbbare Eierhalter aus Beton zum Preis von 28 Euro für 4 Stück. Leider fehlt im gesamten Heft der Hinweis, wo es das Brett gibt, das man vor dem Kopf haben muss, um diesen Schwachsinn zu ertragen.
o Online
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Online weist uns auf Seite 154 darauf hin, dass man den Playboy auch online sehen kann. Für eine Neuanmeldung zum Newsletter gibt's sogar noch etwas Geld.
Epilog
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Hier sollte ich ein gerechtes Gesamturteil fällen. Der Playboy kostet regulär 4,90 Euro. Mich hat er nichts gekostet und ich bekomme ihn in der blauen Papiertonne auch kostenlos entsorgt. Insofern ist kein Schaden entstanden. (Überdies musste ich ca. ein halbes Jahr nach Veröffentlichung dieses Berichtes erkennen, dass ein anderes Männermagazin noch weniger gehaltvoll ist.)
Aber war nicht ein beliebtes Argument von Playboy-Käufern, sie kauften wegen der interessanten Berichte? Ich habe keines gefunden.
Und was ist nun mit den Fotos. Kunst oder Kitsch? Ich vermag es nicht zu bewerten, einiges fand ich durchaus gelungen, mich spricht es jedoch nicht an. Ich genieße mit allen Sinnen, muss sehen, riechen und fühlen und da brauche ich keine "Nackedeifotos" (Oma)
Einen Stern bekommt der Playboy aber trotzdem, für die Inspiration zu diesem Bericht. War mein Bericht zu negativ? Es ist nur meine persönliche Meinung. Ein Freund von mir hat dieses Magazin sogar abbonniert und wir sind trotzdem Freunde.
Für alle Leser, die es bis hierher geschafft haben: Ich freue mich auf Eure Bewertungen und in diesem Fall auch ganz besonders auf die Kommentare.
Fazit: Völlig sinnfrei.
Weitere Testberichte: im Bereich Zeitschrift


10.05.09
Du wolltest 'ne Einschätzung? Kannste haben: Niveaulos, witzlos und nicht mal für die einsamsten Stunden zu gebrauchen. Nein !!!!!! Nicht dein Bericht !!!!! Der ist super und spricht mir aus dem Herzen. Die eben angeführten Attribute beziehen sich auf das Heft, das ich zwangsläufig immer wieder mal (aus beruflichen Gründen) ansehen muss. lg und natürlich KV Günter