Der Literat
Wer möchte mehr über Literatur wissen? Der sollte diese Zeitschrift lesen! - Der Literat Zeitschrift

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Wer möchte mehr über Literatur wissen? Der sollte diese Zeitschrift lesen!
Der Literat

rokakai

Name des Mitglieds: rokakai

Produkt:

Der Literat

Datum: 03.11.08

Bewertung:

Vorteile: Gute Information über Literatur.

Nachteile: ---------

Der Literat Zeitschrift
ISSN 0024

48 Seiten

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Erscheinen 8 X im Jahr monatlich 8,70 Euro oder für ein Jahr 47 Euro
FACHZEITSCHRIFT FÜR LITERATUR UND KUNST 50. JAHRGANG OKTOBER/NOVEMBER 10/11/2008
PF 19 19 23 D-14008 BERLIN TEL +49(0)30-301 02 044 FAX +49(0)30-301 07 006 KONTAKT@DERLITERAT.DE
ISSN 0024/4627 - 50. Jahrgang

Postfach 191923 - D-14008 Berlin
Telefon +49 (0)30-30102044 Mobil 0178/4448354 Fax +49(0)30-30107006
http://www.derliterat.de
V.i.S.d.P. Inka Bohl M.A.
Es handelt sich hierbei um eine Literatur Zeitschrift welche es schon seit 50 Jahren gibt.
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So wurde auch nach dem Mauerbau schon im Literat folgendes gedruckt;
Inmitten dieser privaten Inseln stehen Zeugnisse über das politische Klima: Ein Offener Brief von Wolfdietrich Schnurre und Günter Grass, den beide am 16. August 1961 - drei Tage nach dem Mauerbau - im Büro des Deutschen Schriftstellerverbandes in Ostberlin überreichen, "scheint", wie Schnurre im Literat schreibt, "einen neuralgischen Nerv getroffen zu haben, und zwar auf beiden Seiten". In derselben Ausgabe 10/1961 meldet sich Gerhart Pohl zu Wort: "Schließlich sind die von Ihnen angesprochenen wenigen prominenten Schriftsteller, die wir nach dieser moralischen Katastrophe wohl als verloren ansehen müssen, nicht d I e Schriftsteller Mitteldeutschlands. Auf meinem Schreibtisch liegen Gegenbeweise..."

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Nachdem sie 30 Jahre lang in, Bad Soden erschien wurde der Verlagsort nach Berlin verlegt nach dem auch der Herausgeber seinen Wohnsitz dort hatte.
Es werden Gedichte und Erzählungen von auch unbekannten Autoren vorgestellt. Daneben finden in jedem Heft, die Größe ist Din A 4 groß, immer Buchbesprechungen statt.
Diese Besprechungen sind sehr gut erstellt ohne Schnörkel und etwa eine Seite lang.
Dazu werden Termine für Kunstausstellungen und auch Preise für Schriftsteller genannt.
Über mehrere Seiten wird das aktuelle aus den Verbänden für Schriftsteller vorgetragen.
Zu entnehmen ist auch , was dabei in den Verbänden neues geschieht.
Wichtig ist auch , dass Termine von Wettbewerben und Preisausschreiben genannt werden mit den Bedingungen dabei für Autoren.
Und, was auch gut ist, es kann per Internet ein Probeheft bestellt werden mit einem Artikel eines Wunsch Autoren dessen Namen nur angekreuzt werden braucht wie unten zu sehen ist:,
Kreuzen Sie an, welche Ausgabe Sie als kostenloses Probeheft interessiert
Andreas-Salomé, Lou
Ausländer, Rose
Bachmann, Ingeborg
Ball, Hugo
Beckett, Samuel
Bemelmans, Ludwig
Böll, Heinrich
Born, Nicolas
Brecht, Bertolt
Döblin, Alfred
Domin, Hilde
Dor, Milo
Eich, Günter
Feuchtwanger, Lion
Fleisser, Marieluise
Goes, Albrecht
Grass, Günter
Günderrode, Karoline von
Hein, Christoph
Hilbig, Wolfgang
Diese Liste nur als Beispiel.


Hier ein Auszug aus dem aktuellen Heft von November.
Daneben spitzt sich die Frage, ob DDR- und ehemalige DDR-Autoren einen Bonus bekämen in der Bundesrepublik, immer weiter zu (Literat 3/1978). So auch in einem Bericht über die Lesereise der soeben aus der DDR ausgebürgerten Lyrikerin Sarah Kirsch (Literat 1/1978), etwas einfühlsamer über eine Veranstaltung mit dem in den Westen übergesiedelten Hans Joachim Schädlich (Literat 2/1978) und die Berichterstattung über die Verleihung des Bremer Literaturpreises an Christa Wolf (Literat 2/1978) - das wird noch nach der Wiedervereinigung eine virulente Unterstellung bleiben.
Kontinuierlich räumt die Redaktion bis zum Ende des Ceausescu-Regimes der so genannten fünften deutschen Literat Platz ein, damit sie nicht vergessen wird. Insbesondere der damals 24jährige Richard Wagner (Literat 5/1975) findet mit einem Gedicht Erwähnung neben den jungen Banater Literaten Agnes Thiry und Franz Schleich: "Geständnis. Pausenlos sammeln sich/Fragen in mir./Fast bleibe ich mit dem/Antworten auf der Strecke."
Die Omnipräsenz des Fernsehens und, mehr noch des Fernseh-Konsums, kann Autoren nicht kalt lassen. Wie weit vorgedrungen in das Bewusstsein der Menschen ist das Visuelle bereits? Wie einflussmächtig? Lässt sich da Literatur überhaupt noch legitimieren, welche Funktion kommt ihr zu bei der Konkurrenz immer schneller verbrauchter und verbrauchbarer Botschaften (Literat 3/1975)? Dieter Wellershoff untersucht die westdeutsche Literatur nach Problemen, Tendenzen und Gestalten. Er verwendet dabei den Begriff der Posthistorie von Arnold Gehlen und bilanziert
Wer sich also für Literatur außer im Fernsehen interessiert der sollte sich das Heft kaufen.
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Sehr empfehlenswert.

Fazit: Kaufen