GQ
Sexy Girls - Hard Boys - GQ Zeitschrift

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Sexy Girls - Hard Boys
GQ

dirtybeautytom

Name des Mitglieds: dirtybeautytom

Produkt:

GQ

Datum: 10.02.02, geändert am 10.02.02 (397 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Ästhetik

Nachteile: Grotesker Inhalt

„GQ“ – Geh Kuh. Wofür stehen diese zwei Buchstaben? Sollen sie darauf hinweisen, dass in dieser Zeitschrift joggende Rinder abgelichtet sind? Wohl kaum... Denn man soll es erst gar nicht so aussprechen, als dass die Zeitschrift unter diesen Verdacht kommen könnte. Die Abkürzung „GQ“ steht für „Gentlemen’s Quarterly“. Daher soll man es wie „dschi kju“ aussprechen (sorry, ich kenne mich in der Lautsprache nicht so gut aus – daher belasse ich es bei der stark vereinfachten Version...). Aber was soll denn das jetzt bedeuten? Der Herren Vierteljährliches? Scheint irgendwie keinen Sinn zu ergeben, zumal die „GQ“ monatlich erscheint. Doch vielleicht ist dieser Name darauf zurückzuführen, dass die Zeitschrift früher einmal in der Tat nur jedes Vierteljahr erschienen ist? Ich kann es nicht sagen, da ich es nicht weiß. Kann mir denn jemand von euch, liebe Leser, sagen, was der Name ausdrücken will? Falls ja, dann wäre ich um einen Kommentar oder einen Eintrag in meinem Gästebuch dankbar.
Na ja, egal. Doch wie bin ich zu dieser Zeitschrift überhaupt gekommen? Ich kannte sie schon seit längerer Zeit, allerdings nur vom Sehen im Kiosk her. Eines Tages (hört sich nach „verdammt lange her“ an...*g*) habe ich sie, inmitten eines Berges von Zeitschriften, zu Hause bei einer Person entdeckt, die mich damals besonders fasziniert hatte. Daraufhin dachte ich mir, dass wenn diese bezaubernde Person (soll ich den Namen nennen? Neeeiiiin...*gg*) sie liest, dann muss da doch was dran sein, oder? So lange ist das noch nicht her und – so blöd und einfältig es auch klingen mag – seitdem kaufe ich mir dieses Blättchen jeden Monat.
Nicht sooo ganz ohne Grund natürlich. Denn wenn die „GQ“ wirklich grottenschlecht wäre, würde ich mir das Geld selbstverständlich sparen (und für irgendeine andere Zeitschrift ausgeben). Sie hat eben, wie ich nach einiger Zeit festgestellt hatte,
doch ihre Reize. Worin diese liegen, möchte ich im folgenden niederlegen:

Sollte ich an dieser Stelle vielleicht eine Inhaltsangabe des Berichtes verfassen? Wenn ihr der Meinung seid, dass ich dies tun sollte, dann teilt es mir doch bitte mit! Eigentlich ist es nicht my Style, aber für EUCH tue ich doch alles...*fg*



>>>>>>>Gestaltung

Erst einmal, will ich euch die grundlegenden Sachen näher bringen. Die Zeitschrift hat die Maße 27,5 x 21,3 x 0,8 cm (HxBxT). Also nichts außergewöhnliches. Was, so glaube ich, nicht ganz so gewöhnlich ist, ist das Gewicht. So wiegt eine normal dicke Ausgabe ungefähr 550 g, was nicht gerade als leicht zu bezeichnen ist. Dies wird wahrscheinlich durch die Papierqualität, gepaart mit der Seitenmenge, verursacht. Übrigens beinhaltet eine Ausgabe im Durchschnitt ca. 240 Seiten.
Kommen wir nun zum Layout.
Da zwei Buchstaben – „GQ“ – nicht einen besonders langen Titel ergeben können *lol* (bin ich dumm...?), nehmen sie infolgedessen auch nicht viel Platz auf dem Cover ein. Sie besitzen eine Breite von 12 cm und eine Höhe von 5,6 cm und sind oben links in die Ecke „geknallt“. Der Eindruck, dass sie dorthin „geknallt“ wurden, wird dadurch erweckt, dass die Kanten, die an die Außenseiten des Covers grenzen, abgeschnitten sind. Überhaupt wirkt das „GQ“ ziemlich stiefmütterlich behandelt. Nicht genug des eben genannten Defizits, kommt erschwerend für das „GQ“ hinzu, dass es fast in jeder Ausgabe teilweise vom Covergirl verdeckt wird. Wie unverschämt...*g*
Womit ich auch schon den nächsten Stichpunkt verraten hätte: Die Covergirls. Ja, es sind (leider...*heul*) IMMER nur Girls. Mehr oder minder hübsch, aber auf jeden Fall so gestylt, dass sie wenigstens hübsch wirken (Visagisten sind doch etwas heiliges...:-)). Es müssen nicht unbedingt bestimmte Frauen abgebildet sein. Manchmal , wie zum Beispiel in der Augustausgabe, wir
d auch ein Girl aus – wie in diesem Fall – einer Werbekampagne (Palmers) gewählt. Es sind auch nur selten so extrem bekannte Gesichter zu finden wie z.B. Giselle Bündchen, die in den Ausgaben vom März und September erscheint. Oder kennt jemand vielleicht Daniela Urzi, Inna Zobova oder Karen Ferrari? Patsy Kensit wohl eher (die ist übrigens in der Juniausgabe zu finden).
WIE die Frauen auf dem Cover jeweils abgebildet sind, ist von Ausgabe zu Ausgabe verschieden. Ob sitzend in einem futuristischem Sessel (Juli), vor einem Auto stehend mit einem Hund an der Leine (März) oder auf dem Rücken liegend mit hochgestreckten Beinen und Armen (Mai; sieht etwas komisch aus...*fg*), (fast) keine Cover gleicht dem anderen. Das „fast“ nur deshalb, weil die dröge Ich-stehe-im-Bikini-vor-Dir-und-schaue-möglichst-g elangweilt-in-die-Kamera-drein-Position, doch des öfteren vorkommt.
Die abgelichteten Damen haben jedoch zwei Dinge stetig gemein: Erstens sind sie alle halbnackt (manche auch vollständig entblößt!*augenzuhalt**lol*). Zweitens sind ihre Körper auf dem Cover möglichst zentral plaziert. Dies deshalb, damit die, sich auf jeder Ausgabe, in der Anzahl von fünf bis sechs Stück befindenden, als kleine, reißerische Inhaltsangabe fungierenden Headlines, nicht die Hauptattraktion des Covers verdecken. So sind sie immer um den freien Platz um die Damen herum gedruckt.
Was die Farbgestaltung des Covers (und überhaupt der ganzen Zeitschrift) angeht, so ist diese als sehr gelungen zu bezeichnen. Als Hintergrund fürs Titelbild, wird immer eine eher ruhige, nicht zu grelle Farbe gewählt. Dabei wirkt der Hintergrund nicht einfach nur wie eine schnöde Tapete, sondern fügt sich in das Bild ein und bildet ein Ganzes daraus. Welche Farben das im einzelnen bewirken, lässt sich schwer sagen. Es ist immer abhängig vom jeweiligen Titelfoto. Das große „GQ“-Zeichen und die Headlines auf dem Cover, haben jeweils die selbe Farbe. Sie bilden stets einen
Kontrast zum Foto, passen unter ästhetischen Aspekten jedoch hervorragend zueinander. Auch wenn es manchmal auch Neonfarben sein können, wirken sie nie so deplaziert wie beispielsweise bei einer „InStyle“.
Ansonsten befinden sich auf dem Cover natürlich die Ausgaben-Angabe mit dem Preis (rechts oben in der Ecke, mit der Internetadresse, die lautet: www.GQ.com) und der Strichcode, der sich zwar stets im unteren Bereich befindet, dessen Position aber variiert.

Soviel zum Cover. Auf der genau entgegengesetzten Seite dazu, d.h. der Rückseite, befindet sich – wie sollte es denn auch anders sein – Reklame. Allerdings nicht „irgendwelche“, sondern sehr stilvolle, die sehr teure Produkte anpreist. Männermode von Gucci, Valentino und Versace, ist hier ebenso zu finden, wie Armbanduhren von Boss, Cartier, Zenith oder Tag & Heuer.



Nun will ich auf das wesentliche einer jeden Zeitschrift zu sprechen kommen, nämlich den Inhalt. Dieser erscheint mir manchmal etwas grotesk zu sein, doch trotzdem will ich versuchen, ihn euch etwas näher zu bringen.



>>>>>>>Inhalt

Schlägt man das Deckblatt auf, so sieht man vor sich – wie sollte es denn auch anders sein – eine Doppelseite Werbung. Eine Seite weiter findet man meistens wieder eine Doppelseite Werbung. In Ausnahmen ist dort auf der rechten Seite aber schon ein Teil der Inhaltsangabe. Genauso kann es sich aber auch anders herum verhalten und man findet über die ersten drei Seiten nur Werbung und erst dann kommt die besagte Inhaltsangabe. Dies unterliegt einem ständigen Wechsel, von Ausgabe zu Ausgabe eben. Doch natürlich ist es auch hier nicht „irgendwelche“ Reklame, sondern von Versace, Ferragamo, Prada, Boss, etc.. Manchmal kann es sogar vorkommen, dass das Deckblatt aufklappbar ist und man sich an noch mehr dieser extrem ästhetischen Verbraucherinformationen ergötzen kann. Hier wird halt nichts dem Zufall über
lassen. Ebenso wenig beim ersten eigentlichen „Inhalt“. Es ist die Inhaltsangabe, wie schon erwähnt. Diese ist allerdings in zwei Sektionen unterteilt.

Erstere nennt sich „Themen“. Hier werden nochmals die Headlines des Covers aufgelistet. Ansonsten kann ich eigentlich keine regelmäßig in jeder Ausgabe wiederkehrenden Themen entdecken. Manches ist öfters zu finden, manches wiederum ziemlich selten. Daher lässt sich nichts zuverlässiges über die Qualität und den Inhalt der einzelnen Punkte sagen. Der reinen Information halber, liste ich jetzt einfach mal alles auf, was mir unter dem Punkt „Themen“ bisher begegnet ist: (Jeder Punkt hat übrigens das „GQ“ vor sich stehen; ich schreibe es nur einmal auf, bei danach muss man es sich einfach dazudenken:-))

GQ

-Ratgeber
-Star
-Vision
-Liste
-Reportage
-Cover
-Thema
-Mann
-Portfolio
-Dialog
-Abenteuer
-Frauen-Guide
-Stars
-Medien
-Männer
-Mythos
-Extra
-Short Story
-Service
-Fussball
-Coverstory
-Porträt
-Interview

Man sieht also, dass „Themen“ ein sehr weitläufiges Gebiet ist und sich nie alle Punkte auf einmal in einer Ausgabe befinden können. Daher will ich nur die etwas näher umschreiben, die überdurchschnittlich oft anzutreffen sind.
So habe ich sechs Ausgaben vom letzten Jahr (April bis September) zu Rate gezogen und es hat sich heraus kristallisiert, dass nur die Liste sechs Mal vorgekommen ist (also in jeder Ausgabe); Ratgeber, Thema, Reportage, Dialog, Portfolio und Frauen-Guide sind jeweils fünf mal vorgekommen (also nicht in jeder Ausgabe). Der Rest in der oben aufgeführten Zusammenfassung, ist seltener erschienen und wird von mir nicht weiter erwähnt werden. Nun aber zum wesentlichen.


>>>Liste
Hier werden die 99 besten Sachen aus der Weltgeschichte von irgend etwas aufgelistet. Jede
s Mal aus einem anderen Themenbereich. Ob 99 Sprüche zu einem unendlichen Thema (hier: Sex, also „Sexzitate“) oder die verrücktesten, spektakulärsten und bewegendsten Ereignisse aus fünfzig Jahren Fußballgeschichte („Fußballmomente“). Die gewieftesten Lügen, die markigsten Filmzitate, die groovigsten CDs, die coolsten Modetrends oder auch die schönsten Hotels, alles ist hier vertreten. Und selbstverständlich stets in der Zahl von neunundneunzig Stück...


>>>Ratgeber
Eine sehr stark ins Groteske abzielende Kategorie. „GQ“ gibt einem hier echte Lebenshilfe, um in der wildwüchsigen Gesellschaft überleben zu können. So wird einmal umschrieben, wie man einen Jumbo richtig landet, ein anderes Mal wird wiederum gezeigt, wie man ohne Panik einen Banküberfall durchsteht und ohne den großen Retter zu spielen, auch durch kleinere Heldentaten an Ruhm gewinnt. Natürlich muss man(n) auch wissen, wie man einen Hotelbrand übersteht, sich erfolgreich einem Haiangriff zur Wehr setzt oder – ganz klassisch – in der Wildnis überlebt...


>>>Thema
Unter Headlines wie „Wartezimmer“ (Stars öffnen ihre Trailer), „Die Grenzgänger“ (Junge Journalisten mischen die Literaturszene auf), „Lektionen der Lust“ (12 Möglichkeiten, ihrer Partnerin den Weg zum Gipfel zu ebnen) oder auch „Falsche Väter“ (Jedes 10. Kind stammt nicht von seinem vermeintlichen Erzeuger), werden hier die verschiedensten Schwerpunkte beleuchtet. Egal ob bestimmte Personen (wie bei den ersteren genannten Themen) oder ganz allgemeine Sachverhalte (wie die beiden zuletzt genannten Themen), alles und jeder kann hier genauer unter die Lupe genommen werden.


>>>Reportage
Ob Städte (Ciudad del Este, Tel Aviv), Personen (Der Legionär), Orte (Dinnerboxen) oder Aktionen (Kosovo Cops), auch hier wird über die verschiedensten Sachen berichtet. Nicht immer, aber meistens wird leider über
Themen berichtet, die traurig oder Schrecken erregend sind. Dies erweckt den Eindruck von boulevardartiger Effekthascherei. Ich mag diese Rubrik nicht, da sie meinen Gemütszustand immer down bringt. Daher lasse ich sie beim Lesen der Zeitschrift öfters aus.


>>>Dialog
Diverse Gastautoren philosophieren hier über verschiedene Themen wie Frauen, Luxus, Fernsehen, Fußball und Karrierekinder. Nichts besonders tiefsinniges; es vertritt jeder einfach nur seine Meinung und seinen Standpunkt und dann kommen Feststellung dabei heraus, wie „Luxus ist wie Sex“ (Luxus), „Jancker: Ein Rüpel“ (Fußball), „Hauen und Stechen“ (Fernsehen) oder „Frauen, es reicht!“ (Frauen).


>>>Portfolio
Wie der Name schon sagt, werden hier (meistens) Frauen in sexy Posen abgelichtet. Diese finden sich immer auf dem Cover wieder, d.h. dass jedem Coverfoto ein Portfolio folgt. Wem es gefällt, bitte... Mich reizen die Damen jedoch weniger und wären der wahrscheinlich letzte Grund, weshalb ich mir diese Zeitschrift kaufe.


>>>Frauen-Guide
Diese Rubrik ist Sexismus pur. Hier kriegt man(n) Ratschläge, wie er sich am besten gegenüber einer Frau verhält. Eigentlich stets mit der Aussage: Wenn sie diesen Ratgeber befolgen und erfolgreich durchführen, kriegen sie das Weib mit höchster Wahrscheinlichkeit auch ins Bett.
Na dann viel Erfolg...




Das war die Inhaltsangabe „Themen“. Blättert man nun eine Seite weiter, blickt man auch „Monitor“. Dies ist der zweite Teil der Inhaltsangaben. Auch hier möchte ich wieder die am häufigsten vorkommenden Punkte näher umschreiben.



>>>News
Wie gesagt: Nachrichten. Und zwar darüber, was hip und up-to-date ist. Stets unter den Punkten Musik, Bücher, Filme, Ausstellungen und Sport. Hier können so aberwitzige Sachen dabei sein, wie Bullshit Bingo, Interview mit John Lennon (wohl gemerkt: Ein aktuell
es!) oder auch Taschentherapeuten. Ich möchte aber nicht näher auf die einzelnen, eben genannten, News eingehen...*g*


>>>Style
Lust auf ein neues „Ich“ bekommen? Dann lasst euch, Männer, hier beraten. Ein dickes Plus auf eurem Konto und die dazugehörigen goldenen Kreditkarten solltet ihr aber auch haben, denn hier wird nur edelster Zwirn zur Schau getragen. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um „Yakuza“-Styling (japanische Mafia) oder um ordinäre (in diesem Fall gar nicht so ordinäre) Badehosen handelt, alles hier präsentierte ist von höchster Güte.


>>>Traveller
Tipps für Reisende. Ob Städte, Hotels, Airlines, Airport-Lounges, einfach alles was zum (exklusiven) Reisen dazugehört, wird hier geprüft und für gut oder eben auch schlecht befunden.


>>>GQ-Charity
Wer setzt sich für welche wohltätigen Stiftungen ein und ruft zum Spenden auf? Dies ist wohl eine der löblichsten Rubriken dieser Zeitschrift. Stars, Werbeagenturen oder auch ganze Verbände wie Greanpeace werden vorgestellt und ihre Intentionen (meistens Spenden) dem Leser näher gebracht.


>>>Hightech (wird zu) Wired
Diese Rubrik hat vor kurzem eine Namensänderung erfahren. Der Inhalt ist jedoch der gleiche geblieben: Technik und vor allem alles, was mit Computern zu tun hat. So werden Handys, als auch irgendwelche Spiele vorgestellt und das Internet zum Thema diverser Artikel gemacht.


>>>Auto
Es dreht sich zwar alles ums automobile Dasein, jedoch viel stilvoller als in jeder spröden Autozeitschrift. Hier wird nichts „getestet“, sondern nur „vorgestellt“. Aber natürlich – wie sollte es anders sein – nur das allerfeinste. So ist hier beispielsweise nicht die Rede von Automobil-„Produzenten“, sondern von „Couturiers“...
Eine Ausnahme gibt es jedoch. Prominente Personen „testen“ sozusagen in jeder Ausgabe Automobile.
Dort geben sie ihre Meinung zu ihrem Gefährt ab und werden nebenbei noch interviewt.


>>>Sport
Keine Nachrichten, sondern Tipps und Trends werden dem Leser veranschaulicht. Auch werden hier manchmal Sportler der verschiedensten Bereiche vorgestellt.


>>>Pflege
Welcher Mann weiß schon, wie er sich richtig zu pflegen hat (abgesehen von mir natürlich*fg*)? Na also... Die Antwort lautet (so gut wie) KEINER. Daher wohl eine der nützlichsten und auch wirklich brauchbarsten Rubriken überhaupt...


>>>Equipment
Technisches Rüstzeug unter dem Aspekt „Design“, wird in sehr puristischer Form näher gebracht. Meistens handelt es sich dabei um absolute Neuheiten oder aber auch einfach um nette Accessoires. Auch hier wäre es jedoch sehr von Vorteil, wenn man seinen Chauffeur bitten könnte, mal eben kurz zur Bank zu fahren, anstatt dies eigenhändig verrichten zu müssen...




Das war es unter dem inhaltlichen Aspekt auch schon. Wer nun gefallen an der „GQ“ gefunden hat, kann diese jeden Monat bei seinem Zeitschriftenhändler für 6 DM erwerben.
Weshalb ich dies jeden Monat tue? Nicht wegen dem Inhalt. Dieser ist mir bei dieser Zeitschrift nur zweitrangig. Ich kaufe sie der reinen Schönheit halber. Ich bin ein Ästhet und für einen solchen, gibt es wohl keine Zeitschrift, an der man seinen Blick so fabelhaft ergötzen kann, wie an dieser. Einfach alles ist unglaublich stylish und auf eine bestmögliche optische Präsenz ausgerichtet. Seien es die Fotos, das Schriftbild der Texte oder alleine die Papierqualität, nichts wird sich selbst und schon gar nicht dem Zufall überlassen.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Diskrepanz zwischen Schein und Sein, in Bezug auf die Aussagen der Schriftstücke, über die zwischenmenschlichen Beziehungen von männlichen und weiblichen Wesen. Der Mann wird, gegenüber der Frau, auf so groteske Art und Weise als Held und Eroberer dargestell
t, dass man sich bei jedem Artikel über dieses Thema fragt, ob dieser auch wirklich ernst gemeint ist oder nur augenzwinkernd zu verstehen ist. In einer Ausgabe war sogar mal ein extra Beiheft zugelegt, mit Ratschlägen, was man zu welcher Stunde, in welcher Situation, bei einem ersten Rendezvous mit einer Frau zu tun, respektive zu lassen hat!
Will man der Welt damit etwa veranschaulichen: NEIN, es gibt auch Männer, die sich für Lifestyle interessieren und NICHT schwul sind. „GQ“ trägt nämlich den Untertitel „Lifestyle für Männer“ und beinhaltet tatsächlich nichts, was man als eindeutig „männlich“ ausmachen würde (außer der Rubrik „Auto“), wie z.B. irgendwelche Fitnesstipps (Sport), die in einer „Men’s Health“ zu Hauf zu finden sind. Na ja, diese Zeitschrift ist dann aber auch ein Thema für sich...*lol*


Zum Schluss noch ein Hinweis für die männliche Spezies: Das Papier ist NICHT abwaschbar!;-)



Tom

Fazit: