XIII (Xbox)
Kein Gedächtnis, aber jede Menge Ärger - XIII (Xbox) Xbox Spiele

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Produkttyp: Ubisoft Xbox-Spiele

Neuester Testbericht: ... James Bond). Mann hat eine große auswahl an Waffen, wie zb. Dem klassischen Messer, der 9mm Baretta, der M16 und der Kalashnikov, es gibt... mehr

Kein Gedächtnis, aber jede Menge Ärger
XIII (Xbox)

RandalFlag2

Name des Mitglieds: RandalFlag2

Produkt:

XIII (Xbox)

Datum: 25.07.04, geändert am 19.04.11 (469 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: spannende Story

Nachteile: Die Story ist etwas kompliziert

Der Präsident der Vereinigten Staaten, William Sheridan, wird im Auto von hinten in den Kopf geschossen. Die Leute sind in Panik. Die Staaten sind außer sich.
Sein Bruder, Walter Sheridan, nimmt den Platz des Präsidenten ein. Doch wer war der Täter? General Carrington und das FBI wollen der Sache auf den Grund gehen.
Währenddessen plant eine Untergrundorganisation den Beginn ihrer Operationen...
Nr. XIII soll nicht mehr länger ein Problem sein...

9:00 Uhr morgens... Brighton Beach
Eine Rettungsschwimmerin spricht ins Funkgerät:
"Miles, ich bin's, Janet. Ich habe meine Runde beendet. Alles OK in diesem Sektor. OK, ich kehre zur Zentrale zurück. Scheint ein ruhiger Tag zu werden heute, was?. Hast du das Meer heute gesehen? Hey, Moment. Ich rufe zurück"

Janet entdeckt einen verletzten Mann am Strand. Sie eilt zu ihm, hilft ihm auf.

Janet: "Sir, können sie mich hören?"
Sie untersucht ihn.
Janet: "Sieht nach einer Schussverletzung aus. Können sie ihre Beine bewegen?

"Ich kann mich an nichts erinnern.
Janet: "Schaffen sie's bis zum Pick-Up?"

Janet deutet auf den Pick-Up.

Unscharfe Sicht... Versuch, der Rettungsschwimmerin Janet zu folgen. Auf halben Wege zum Pick-Up... ein Hubschrauber taucht auf...

Janet: "He...?"

"Der Helikopter... ich erinnere mich."

Eine Vision... eine Erinnerung:
Weibliche Stimme: "Sie haben dich entdeckt! Los, raus aus dem Boot! SOFOT! Kim hier! Hörst du mich?"
Männliche Stimme: "Durchsucht alle Kabinen!"
Draußen an Deck...
Männliche Stimme: "Hab ihn!"
Kim: "Spring über Bord, schnell! Ich hol dich auf der anderen Seite ab!"
Der Helikopter fliegt über das Boot.
Schüsse...
Männliche Stimme: "Erschießt ihn!"
Sprung über Bord... weitere Schüsse. Treffer...
"Ooh, mein Kopf"

Janet: "Sir? Sir! Können sie mich hören?
Ende der Vision, Rückkehr ins Bewusstsein.
Janet: "Ich werde sie zum Rettungsposten begleiten. Versuchen sie zu gehen.
Ein paar Schritte... dann wird alles schwarz vor Augen... Ohnmacht.
Janet: "Vorsicht! Verdammt!"

Erwachen aus der Ohnmacht... Janet telefoniert:
"Helen, ich bin's, Janet! Ich habe gerade einen Verletzten am Strand von Brighton aufgelesen. Er hat keine Papiere und kann sich an nichts erinnern. Ich würde ihn gerne scannen. Hast du Zeit? Eine Stunde? Sind schon unterwegs."
Ende des Gesprächs.
Janet kommt näher.
Janet: "Können sie sich noch immer an nichts erinnern? Ich habe diese Schlüssel in ihrer Tasche gefunden?"
Sie zeigt den Schlüssel.
Janet: "Sagt ihnen die Winslow Bank etwas? Hier, bitte."
Übergabe des Schlüssels...
Ein Geräusch von draußen...
Janet: "Wer ist da?"
Sie dreht sich um, nähert sich dem Fenster.
Auf einmal Schüsse!
Janet: "Aaaaaaah!!!"
Der Kugelhagel trifft Janet, sie torkelt nach hinten an die Wand, kippt um - und stirbt.
Weitere Schüsse fallen...
Männliche Stimme von draußen: "Hallo? Ja, schlechter Moment. Sag Mongoose, dass wir das Ziel erfasst haben. Ich melde mich, wenn wir fertig sind."
Von da an ist man auf sich allein gestellt.

Mit diesen Ereignissen beginnt das Spiel "XIII" für die XBox. Es handelt sich um einen Ego-Shooter, dass komplett aus der Egoperspektive gespielt wird, wie es solche Spiele eigentlich schon wie Sand am Meer gibt. Doch XIII ist anders. Es ist der erste 3D Ego-Shooter komplett im Comic-Stil. Die Grafik ist wie in einem Comic auf Zeichentrick gemacht, jedoch nicht kitschig. Und im Spiel werden wie in Comics zu gewissen Situationen Schlagwörter eingeblendet, wie z. B. ein großes "BAOOMM" zu einer Explosion. Wenn Schritte zu hören sind, werden sie durch ein "Tap tap" auf dem Bildschirm begleitet. Lauter solche Kleinigkeiten des Comic-Stils sind in XIII am Laufenden Band zu sehen.

Die Story
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Der Titel "XIII" (13) ist für ein Videospiel etwas ungewöhnlich. Aber es ist der wohl treffendste Titel für das Spiel. Es handelt von einer Verschwörung, die sich gegen Amerika richtet. Der Präsident der Vereinigten Staaten wird von einem geheimen Killer erschossen. Der neue Präsident ist der Bruder des Opfers. Wer ist der Mörder?
Unser Charakter, den wir spielen, ist ein Mann, der durch einen Unfall sein Gedächtnis verloren hat. Die Ereignisse auf Brighton Beach sollten nun auch jedem bekannt sein. Sicher ist, dass es üble Schurken auf ihn abgesehen haben. Aber warum? All seine Hinweise sind ein Schlüssel zu einem Schließfach der Winslow Bank in New York und ein Tatoo auf seiner Brust: XIII
Was hat diese Zahl zu bedeuten? Um dies herauszufinden muss XIII sich nun erst mal den Weg von Brighton Beach freikämpfen und macht sich darauf auf den Weg zur Winslow Bank, um seinem Gedächtnis hoffentlich auf die Sprünge helfen zu können. Von da an beginnt ein gefährliches Abenteuer, in dem das FBI, CIA und eine Gruppe eiskalter Killer ihm auf den Fersen sind. Was hat er nur ausgefressen?

So viel ist am Anfang bekannt und mehr sollte keiner erfahren, der das Spiel selber noch spielen möchte, was ich auf jedem Fall allen XBox-Besitzern und Fans des Genres empfehlen würde. Aber ich selber bin kein Fan von Ego-Shootern und war davon beeindruckt.
Zugegeben, die Story des Spiels erfordert einen gewissen Grips. Sie ist kompliziert und erfordert das Mitdenken, um überhaupt noch durchblicken zu können. Man könnte das Spiel auch einen Polit-Thriller nennen, der natürlich randvoll mit Action gefüllt ist.
Nach und nach bekommt XIII immer wieder einen Teil seiner Erinnerungen wieder, wobei Stück für Stück die Sache immer deutlicher wird, worum es überhaupt geht.

Die Hauptpersonen in XIII
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XIII: Er ist de Held des Spiels, der sein Gedächtnis verloren hat. Um seine Erinnerungen wieder zu erlangen, muss er tödliche Aufträge erfüllen und die Machenschaften einer Organisation von Verschwörern verhindern, die es allesamt auf XIII abgesehen haben.

General Carrington: Er scheint viel über die Vergangenheit von XIII zu wissen und ist davon überzeugt, dass er unschuldig ist. Er wird ihn tatkräftig darin unterstützen, die Wahrheit herauszufinden.

Jones: Sie ist Carringtons rechte Hand. Darüber hinaus ist sie ein durchtrainierter Soldat, der an der Seite von XIII steht, wenn es wirklich ernst wird.

Amos: Ein hochrangiger FBI-Mann. Seine Aufgabe ist es, die Verschwörung, die hinter dem Attentat des Präsidenten steht, aufzuklären.

Mongoose: Er ist ein ruchloser Killer und jagt XIII aufgrund seiner Beteiligung an der Verschwörung. Er lässt sich durch nichts aufhalten, bis sein Vertrag erfüllt ist.

Nummer I: er ist der Kopf der Verschwörung, die hinter dem Attentat auf Präsident Sheridan steht. Wird XIII seine üblen Pläne durchkreuzen können?

Wer das Spiel selber einmal spielen möchte, sollte den folgenden Abschnitt überspringen.

Wer ist XIII wirklich?
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Da mich das Spiel so begeistert hat, möchte ich Euch hintergründiges erzählen, was über XIII und die Verschwörung wissenswert ist.
Nach seiner Ankunft bei der Winslow Bank erfährt XIII seinen Namen: Steve Rowland. Er hofft in seinem Schließfach mehr Informationen über sich zu finden. Doch darin ist eine Bombe. Die Bombe sprengt ein Loch in die Wand und Steve muss flüchten. Doch er wird vom FBI gefasst und verhört. Endlich erfährt er, warum es alle auf ihn abgesehen haben. Das Beweisfoto des Attentäters auf den Präsidenten zeigt Steve Rowland, wie er den Präsidenten von einem Fenster aus erschießt. Also ist Steve der Attentäter? Das kann nicht sein, aber das Foto ist der Beweis. Mit der Hilfe von Jones kann Steve entkommen. Doch es ist keine Zeit für Erklärungen. Sie glaubt fest an seine Unschuld. Nun haben wir alle gegen uns. Doch erst muss General Carrington befreit werden, der von den Verschwörern gefangen gehalten wird. Nach vielen harten Einsätzen gelingt es Steve, General Carrington zu retten.
Er erfährt, dass hinter der Verschwörung 20 Verschwörer stecken, jeder mit einer römischen Zahl. XIII gehört also auch zu dieser Verschwörung.
Um mehr herauszufinden, kämpfen sich Steve, General Carrington und Jones zu einer Hütte im Wald durch, wo Kim wartet. Hier wird einiges klar. Steve kann sich erinnern.
Nummer XIII war der Attentäter. Er hat den Präsidenten getötet. Doch dann wurde er von seinen Auftraggebern erschossen. Er konnte sich mit letzter Kraft zu seiner Frau, Nr. XVII retten, und stirbt in ihren Armen. Nr. XIII ist tot. Steve Rowland ist der Attentäter, doch er wurde von seinen Auftraggebern getötet. Doch warum sind wir nun Nr. XIII? Um der Verschwörung auf den Grund zu gehen, hat General Carrington seinen besten Mann, Jason Fly, durch eine Operation die Identität von Steve Rowland verpasst. Er ist also kein Attentäter, hat aber dessen Identität angenommen. Darum wird er von allen Seiten gesucht.
Als die Hütte angegriffen wird, flüchtet Kim (Nr. XVII). Sie scheint auch noch zur Verschwörung zu gehören. Mit Hilfe von General Carrington kann XIII seine Unschuld dem FBI gegenüber beweisen. Von nun an arbeitet er als Jason Fly auch mit dem FBI zusammen. Er soll die Verschwörung aufdecken und vernichten. Im weiteren Verlauf hat Jason es mit einigen der Verschwörer zu tun, spürt sie auf und kämpft gegen sie. So wird einer nach dem anderen eliminiert.
Doch kann die gesamte Verschwörung, die den derzeitigen Präsidenten auch noch in ihrer Gewalt hat, aufgehalten werden? Vor allem gibt es bis auf General Carrington und Jones niemandem, den man wirklich vertrauen kann.
Am Ende gelingt es in einem harten Kampf die Verschwörung zu vernichten. Doch das war trotzdem noch nicht alles. Scheinbar gehört der Präsident Walter Sheridan auch dazu...
Es wird eine Fortsetzung des Spiels geben...

Besonderheiten
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Wie in jedem Ego-Shooter gibt es ein ständig zuwachsendes Waffenarsenal. Unrealistischerweise können fast ein Duzend Waffen mit herumgeschleppt werden, dazu noch verschiedene Ausrüstungsgegenstände. Die Steuerung ist schön zu bedienen, so dass man nicht gerade ein Profi des Genres zu sein braucht. Man kann springen, sich ducken und mit der Aktionstaste verschiedenste Aktionen durchführen.
XIII ist kein Spiel für zart besaitete Gemüter. Obwohl es wie ein Comic aufgemacht ist, wird ziemlich viel getötet, was auch nicht unblutig dargestellt wird.
Viele nutzlose Gegenstände wie leere Flaschen, Glasscherben oder Ziegelsteine können als Waffen eingesetzt werden. Es gibt auch Wurfmesser. Bei bestimmten Waffen wie Armbrust oder Sniper-Gewehr gibt es eine grafische Besonderheit. Wird ein Gegner am Kopf getroffen, werden ganz schnell nacheinander drei Bilder eingeblendet, wie das Geschoss den Kopf des Feindes durchbohrt. Das erste zeigt den Aufprall, das zweite wie sich das Geschoss durch den Kopf bohrt, das dritte wie das Geschoss auf der anderen Seite wieder hinaus kommt. Dabei sollte man die realistisch dargestellte Kopfhaltung des Opfers und den Gesichtsausdruck nicht verachten. Zugegeben, das ganze ist etwas blutrünstig, aber es passt zum Spiel.

Es können auch Geiseln genommen werden. Mit Geiseln verschafft man sich einen Fluchtweg. Denn Wachmänner würden niemals auf die Idee kommen zu schießen. Leider gibt es im ganzen Spiel nur zwei oder dreimal eine solche Szene.

Im gesamten Spiel geht es darum besser zu sein als die Übermacht der Gegner. Oft sollte man aber unauffällig bleiben, da man sich nicht selten auf feindlichen Stützpunkten aufhält. Wird man von einem Gegner gesehen sollte dieser schnellstens getötet werden, ohne größeres Aufsehen zu verbreiten. Denn wenn man erst einmal entdeckt ist, laufen die Feinde zum nächsten Alarmschalter. Und ist erst einmal der Alarm ausgelöst, ist die Mission fehlgeschlagen. Zum Glück lässt sich das Spiel jederzeit speichern. Das ist auch nötig, denn an vielen Stellen kommt man erst nach mehreren Versuchen weiter.

XIII ist komplett auf deutsch mit deutscher Sprachausgabe während dem Spiel. Unterhaltsam ist vor allem, dass sogar viele der Feinde, die als Kanonenfutter dienen, eine Persönlichkeit haben. So hört man nebenbei die Unterhaltungen der gegnerischen Wachen mit. Sie unterhalten sich zum Beispiel über das letzte Wochenende, oder freuen sich auf die nächste freie Zeit mit ihrer Frau. Doch diese erleben noch die wenigsten.

Altersfreigabe
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Trotz der Gewalt, der anspruchsvollen Story und dem Blut ist XIII ab 16 Jahren freigegeben. Ich würde dem zustimmen, denn man sieht auch nicht mehr Gewalt als im Fernsehen. Und da alles im Comic-Stil dargestellt ist, wurde die Gewaltdarstellung etwas abgeflacht, was aber auf der anderen Seite die Dramatik und die Story interessanter gestaltet. Kindern würde ich es jedoch nicht empfehlen.

Fazit
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Ohne Zweifel, XIII ist ein wirklich gelungener 3D Ego-Shooter, der nicht nur Fans des Genres in seinen Bann zieht. Die comicartige Grafik ist mal etwas ganz anderes. Dazu blüht das Spiel durch eine spannende Story auf, gepaart mit vielen packenden Actionszenen. Schwere Rätsel sind selten, man kommt daher auch voran.
Für meinen Geschmack ist XIII ein Spiel, dem ich ohne Zweifel 5 Sterne verpasse. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter, denn XIII muss man gespielt haben.

Euer Randal

Fazit: suuuuuuper

Bedienkomfort:    Bedienkomfort
Grafik:    Grafik
Sound:    Sound
Schwierigkeitsgr.:    Schwierigkeitsgr.
Spaßfaktor:    Spaßfaktor