Red Dead Redemption - Limited Edition (Uncut) (Xbox360)
Ein geniales Open-World Spiel im Wilden Weste - Red Dead Redemption - Limited Edition (Uncut) (Xbox360) Xbox 360 Spiele

Produkttyp: Rockstar Xbox-360-Spiele

Neuester Testbericht: ... eine Sequenz eingeschaltet, in der ihr einem betrunkenen Mann begegnet, der mit einer Frau am tanzen und flirten ist. Dieser Mann stel... mehr

Ein geniales Open-World Spiel im Wilden Weste
Red Dead Redemption - Limited Edition (Uncut) (Xbox360)

Ringer93

Name des Mitglieds: Ringer93

Produkt:

Red Dead Redemption - Limited Edition (Uncut) (Xbox360)

Datum: 17.05.11, geändert am 17.05.11 (80 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Soundkulisse, Steuerung, Grafik, Story, Umfang, Gameplay, Interface, Multiplayer, Singleplayer

Nachteile: nichts

Vorwort

Liebe Dooyoo Mitglieder, es ist mal wieder an der Zeit für eine kleine Vorstellung eines Xbox 360 Spiels, welches zurzeit sehr viele Spieler benutzen, da es erst vor nicht allzu langer Zeit erschienen ist und da es zum anderen wirklich sehr cool ist. Es handelt sich dabei um ein sehr actionreiches Spiel, welches auf den Namen "Red Dead Redemption" hört und von den Machern von der bekannten "Grand Theft Auto" Reihe entwickelt wurde. In dem heutigen Bericht werdet ihr erfahren um was es in diesem Spiel überhaupt geht und inwiefern sich der Kauf des Spiels noch lohnt. Im Folgenden wird das Xbox 360 Spiel "Red Dead Redemption", welches auch für die beiden Konsolen Playstation 3 und PC erhältlich ist, analysiert und bewertet. Doch bevor ich mit meinem eigentlichen Bericht über das Spiel beginne möchte ich euch hier noch eine kleine Gliederung meines Textes verfassen, damit ihr sehen könnt was auf euch zu kommt.

Gliederung

1. Warum ich über dieses Spiel schreibe
2. Die Story
3. Der erste Spielversuch
4. Der Singleplayer
5. Der Multiplayer
6. Das Gameplay
7. Die Soundkulisse
8. Die Grafik
9. Das Interface
10. Das Menü
11. Die Steuerung
12. Die Limitierte Auflage
13. Mein eigenes Fazit

Um euch nun nicht länger auf die Folter zu spannen beginne ich nun mit dem ersten Punkt auf meiner Gliederung, warum ich über dieses Spiel schreibe.

Warum ich über dieses Spiel schreibe

Also wie ihr sicherlich mitbekommen habt bin ich ein richtiger Konsole Fan und bekomme auch immer die neusten Neuigkeiten mit und nach dem ich ein paar Mal ins Fernsehen geschaut hab ist mir das Spiel aufgefallen. Nachdem ich erfahren habe um was es sich in dem Spiel handelt hab ich mir im Internet sämtliche Trailer und Test von "Red Dead Redemption" angeschaut und danach hab ich mich dazu entschieden es selbst zu testen und zu genießen. Den Bericht schreibe ich um euch genügend Information über das Spiel zu liefern, damit ihr nicht uninformiert ein Spiel kauft, von dem ihr dann später nach dem spielen auch noch enttäuscht seid. Hinzu kommt natürlich der Aspekt, dass ich gerne schreibe und wenn ich dann noch über mein eigenes Hobby schreiben kann fällt es mir umso leichter. Nachdem ich euch nun erklärt habe weshalb ich über genau dieses Spiel schreibe komme ich nun zu meinem nächsten Punkt auf der Gliederung, die Story.

Die Story

Wie sicherlich die meisten von euch aus der Werbung wissen ist, dass das Spiel "Red Dead Redemption" im wilden Westen spielt, aber dass hier noch ein paar Aspekte fehlen ist klar. Im Spiel ist es demnach noch etwas früher, um genau zu sein wird das Jahr 1911 geschrieben, ein Zeitalter in dem die Menschen viele neue Entdeckungen und Erfindungen machten und somit die Zeit des wilden Westen langsam am sicher dem Ende zugeht. Der Protagonist des Spiels heißt John Marston und ist ein Gesetzesloser mit einer erschreckenden Vergangenheit, denn er hat unschätzbar viele Menschen getötet, viele Banken ausgeraubt und einige Züge in die Luft geblasen. Das Ganze hat er natürlich nicht alleine gemacht, denn das wäre ein bisschen viel für eine Person, aber genau aus diesem Grunde hatte er noch drei andere Helfer, die ihn allerdings bei einem Bankraub liegen gelassen haben nachdem er angeschossen wurde. John Marston hat sich nach diesem Ereignis für ein normales Leben entschieden mit einer Frau und einem jungen Sohn als Farmer, wie es die meisten in diesem Zeitalter gelebt haben. Aber wie wir alle wissen sind Träume schäume, denn einige Bundesagenten der Regierung haben Johns Familie bedroht. Also muss John wohl doch wieder zur Waffe greifen, aber diesmal soll er die drei anderen Banditen zur Strecke bringen und dazu reißt er in die Bundesstaaten New Austin und Mexico um die schaurige Vergangenheit endlich zu vergessen. Einen nach dem anderen wird er sich vorknüpfen und was noch so im Spiel passiert müsst ihr selbst herausfinden. Nachdem ich euch gerade die Story des Spiels erklärt habe komme ich zu meinem nächsten Punkt, der erste Spielversuch.

Der erste Spielversuch

Nachdem ihr das Spiel in eure geliebte Konsole gelegt habt erscheinen ein paar Sequenzen von den Entwicklern, sprich Rockstar Games. Danach kommt ihr auch schon ins Hauptmenü, wo ihr mit Sicherheit ein neues Profil für "Red Dead Redemption" erstellen müsst, da ihr noch keines habt. Nachdem ihr das gemacht habt kommt auch schon der Einführungstrailer, den man sich unteranderem auch im Internet anschauen kann. Ein Schiff fährt in Richtung Hafen und es steigen zahlreiche Menschen aus, unter anderem auch John Marston, begleitet von zwei Männern, die ihn wohl in gehorsam gebracht haben. Still schweigend geht der Mann mit den Begleitern durch die Stadt und steigt letztendlich in einen Zug ein, der vor kurzem angekommen ist. Natürlich hört ihr dabei die typischen Wilden Western Geräusche wie Pfeifen und das etwas schaurige zittern der Seiden einer Gitarre. John sitzt genau vor zwei älteren Damen und hinter einem etwas kräftigerem Mann und einer jüngeren Dame. Die beiden älteren Damen reden eigentlich ununterbrochen über die Wilden und über die gehobene Gesellschaft. Die junge Dame vor John Marston redet mit dem Mann über neue Erfindungen wie das Fliegen und das Auto fahren, was gerade in dieser Zeit erst erfunden wurde. Nachdem der Zug euch durch trockene und öde Landschaften gefahren hat steigt ihr in einer kleinen Stadt aus, die auf den Namen Armadillo hört. Hier ist der Anfang eures Spielerlebnisses, denn hier werdet ihr einige Zeit verbringen und die grundlegende Steuerung erlernen. Gleich nach der Ankunft ist es eure Aufgabe den nicht allzu weit entfernten Salon zu betreten, wo ihr dann auf den etwas angetrunkenen Kontaktmann welcher sich als Jake ausgibt. Auf dem Weg zum Salon merkt man schon, dass die Stadt sehr lebendig ist und das die Entwickler bei der Gestaltung echte Arbeit geleistet haben, denn der Eindruck als wäre man im Wilden Westen ist wirklich äußerst gelungen. Begleitet von Piano Musik und ein paar Grillen geht ihr zum Salon. Auf dem Weg wird euch oben links die Steuerung erklärt, wobei diese sich nur auf fünf Knöpfe bezieht und zwar A, B, X, Y und den Analog Stick. Im Salon angekommen wird automatisch eine Sequenz eingeschaltet, in der ihr einem betrunkenen Mann begegnet, der mit einer Frau am tanzen und flirten ist. Dieser Mann stellt sich als Jake vor uns bittet euch in einem leicht alkoholisiertem Ton ihm zu den Pferden zu folgen, was ihr anschließend auch selber wieder macht. Ihr sollt dann auf ein Pferd steigen und ihm langsam hinterher traben, da ihr kein Aufruhr erregen sollt. Die Reise geht nach Fort Mercer, wo ihr einen weiteren Freund treffen sollt. Fort Mercer entspricht etwa einer alten halb zerstörten Ruine, in der Laut Jake nur noch Banditen leben. John ruft nach einem gewissen Bill, dieser hat eine abneigende Haltung gegenüber John und hält ein Gewähr vor ihn. Offensichtlich benötigt ihr allerdings die Hilfe dieses Bills und fleht ihn an euch zu helfen, dieser wiederum lehnt ab und als ihr eure Knarre zieht drückt Bill skrupellos ab und ihr geht zu Boden. Nach dieser Nacht wird John von zwei unbekannten in Sicherheit vor den Wilden gebracht. Nach dieser Sequenz wacht ihr in einem Raum auf und seid offensichtlich noch am Leben, dank Bonnie MacFarlane, die Dollar für euch bezahlt hat und der Arzt die Kugel entfernt hat. Nach diesem kleinen Abschnitt ist mein erster Spielversuch nun beendet und ich muss sagen ich bin bis jetzt von Kopf bis Fuß vom Spiel begeistert. Kommen wir nun zu meinem nächsten Punkt auf der Gliederung, der Singleplayermodus.

Der Singleplayermodus

Nachdem Bonnie euch die Ranch gezeigt hat, dürft ihr euch ein wenig erholen, bevor es dann Abends auf die Wache geht, wo ihr zusammen mit Miss MacFarlane aufpassen müsst, dass die Viehzucht nicht von Räubern und Karnickel befallen wird. Kurz darauf dürft ihr euer neu geschenktes Gewehr auch schon benutzen, denn die Karnickel befallen doch tatsächlich die Ernte. Danach müsst ihr die Kojoten von den Hühnern vertreiben, was keine leichte Aufgabe ist, da ihr auf dem Pferd sitzen bleiben müsst. Nach der kleinen Einweisung mit dem Gewehr dürft ihr dann schlafen gehen. Dort wird dann noch fix erklärt, dass das Schlafen gleichzeitig speichern bedeutet und ihr Sechs Stunden später wieder aufwacht. In der Truhe die in ihrem Zimmer steht können sie zusätzliche Munition aufbewahren. Nun ist die Einleitung komplett beendet und ihr steigt in das harte Leben des John Marston, der auf seinem Rachefeldzug nicht auf der Strecke bleiben darf. Nun fängt das Spiel erst richtig an und gleich zu Beginn, merkt man direkt das hier die Entwickler von dem bekannten Open World Spiel Grand Theft Auto am Werk waren, denn es sind ähnliche Aufgaben die man lösen muss und die Charaktere ähneln sich auch sehr stark von der Geschichte her. Die Aufgaben sehen hierbei immer unterschiedlich aus, wobei sie am Anfang noch einfach zu bewältigen sind, jedoch später wirklich schwer zu lösen sind. Am Anfang habt ihr Aufgaben wie "bewältige ein Rennen mit Miss MacFarlane" und später muss man dann doch schon an das Gewähr greifen um jemanden zur Strecke zu bringen. Die Auftraggeber verändern sich mit der Zeit, doch zu Beginn bekommt ihr die Aufträge von der netten Dame die euch auch das Leben gerettet hat. Diese Aufträge sind wirklich leicht, da ihr der Dame nur unter die Arme greifen müsst. Sobald ihr auch in anderen Dörfern und Städten unterwegs seid werden die Aufgaben schwerer und die Auftraggeber neu. Der zweite Auftraggeber ist der Sheriff aus Armadillo, mit dem ihr auch schon die ersten Ganoven zur Strecke bringt. Die Karriere im Singleplayer Modus ist recht langlebig, aber wenn man wirklich viel am spielen ist kommt man auch hier recht zügig durch. Ich denke da ich nun die Ferien genieße komme ich mit "Red Dead Redemption" durch. Außerdem verläuft die Karriere sehr linear ab, aber trotzdem ist das Spiel ein Open World Spiel, was schon sehr verwunderlich ist, da es nicht viele Spiele gibt die linear und Open World zugleich sind. Im Spiel muss man sehr viel von Platz A nach Platz B reisen und das geschieht mit dem Pferd, was ich ein bisschen lästig finde, da es schon längere Strecken sind und das Pferd nicht immer so schnell reiten kann. Das war es dann wohl auch schon vom Singleplayermodus, kommen wir nun zum Multiplayermodus bei "Red Dead Redemption".

Der Multiplayermodus

Die Multiplayermodi von "Red Dead Redemption" sind für die meisten eher uninteressant, weil man dazu mit Xbox Live verbunden sein muss. Offline gibt es keinen Multiplayermodus, was ich auch gut so finde, dafür ist Online der Multiplayermodus umso besser gemacht. Im Folgenden werde ich die verschiedenen Modi auflisten, die man bei dem Western Open World Spiel zur Auswahl hat.

1. Schießerei: Dieser Modus ähnelt dem Spiel Counterstrike sehr, denn Ziel ist es die meisten Spieler zu erschießen. Zu Beginn jeder Runde stehen die Spieler im Kreis und an einem bestimmten Moment fängt die Schießerei an. Der letzte, der noch lebt bekommt dann in der nächsten Runde einen kleinen Vorteil, wie zum Beispiel die Unsichtbarkeit auf der Karte für andere. Hier ist wichtig, dass jeder gegen jeden spielt.

2. Banden Schießerei: Dieser Modus ist sehr ähnlich wie die Schießerei, nur der wichtigste Unterschied ist, dass es hier nun zwei verschiedene Teams gibt, die sich bekriegen.

3. Halte Stand: Ziel ist es bei diesem Spiel in jeder Runde die Flagge der anderen Spieler zu stehlen und in die eigenen Reihen zu bringen. Bei anderen Spielen heißt dieser Modus meistens "Capture the Flag".

4. Freie Welt Modus: Dieser Modus ist ähnlich wie der Singleplayermodus von "Red Dead Redemption" nur hier finde ich interessant, dass der Spieler zusammen mit anderen 15 Spielern die ganze Spiele Welt für sich hat. Man kann also tun und lassen wozu man Lust hat wie zum Beispiel zusammen erkunden, gegeneinander kämpfen oder die Banditen bekämpfen. Toll finde ich hier, dass man wirklich die Lebendigkeit des Spiels spürt wie im Einzelspielermodus. Leider kann man die Geschäfte nicht nutzen und Aktivitäten wie zum Beispiel Pokern, Kinos und Kopfgeldjagd stehen auch nicht mehr zur Verfügung.

5. Goldrausch: Das Spiel spiele ich am liebsten, da es wirklich eine Herausforderung darstellt. Man muss Goldsäcke, entweder einen oder maximal zwei, an einen Ort bringen, zum Beispiel eine Höhle oder ein verlassenes Gebäude und das Gold dann vor Banditen und Räubern verteidigen. Der springende Punkt dabei ist, wenn man Goldsäcke trägt ist man sehr langsam und wird zur leichten Beute für Gesetzeslose.

6. Schnapp die Tasche: Dieser Modus ist sehr ähnlich wie der "Halte Stand" Modus nur hier spielt man nicht alleine, sondern es werden zwei Teams gebildet die sich dann gegenseitig die Flaggen stehlen müssen.

Bei jedem Modus erhält man Erfahrungspunkte und mit dem Anstieg dieser kann man auch im Rang aufsteigen. Man beginnt mit dem Titel Grünschnabel und steigt nach und nach auf, womit auch neue Waffen freigeschaltet werden. Das war es dann auch schon zum Multiplayermodus, kommen wir nun zu meinem nächsten Punkt auf der Gliederung, das Gameplay.

Das Gameplay

Das Gameplay von "Red Dead Redemption" ist wirklich nicht schwer zu verstehen, da es zum einen sehr leicht aufgebaut ist und zum anderen bereits in vielen Spielen wie zum Beispiel Grand Theft Auto und Mafia 2 verwendet wurde. Man begibt sich zum Auftraggeber, der meistens weit weg ist, sodass man auch auf eine möglichst lange Spielzeit kommt und nimmt dann einen Auftrag entgegen. Meistens muss man dann von dem Auftraggeber zum Missionsziel reiten und dort wird dann die Aufgabe ausgeführt. Die Aufgaben unterscheiden sich eigentlich oft, allerdings läuft es immer wieder darauf hinaus, dass jemand erschossen wird oder auf andere grausame Art und Weiße getötet wird. Habt ihr den Auftrag erfüllt, so werdet ihr mit Geld und einer Prise Ruhm belohnt. Erfüllt ihr den Auftrag allerdings nicht, müsst ihr alles wieder von vorne beginnen, das heißt auch den Auftrag wieder beim Auftraggeber annehmen. Mit dem verdienten Geld könnt ihr dann tun und lassen was ihr wollt, ich geh ganz gerne in die "Casinos" zocken oder kaufe mir neue Häuser, in denen ich wohnen kann. Ihr könnt euch aber auch neue Waffen zulegen, wobei ich der Meinung bin, dass man das nicht unbedingt braucht, denn man hat ja schon einen ordentlichen Colt, mit dem man problemlos seine Missionen erfüllen kann. Die anderen Waffen sehen aber viel besser aus finde ich. Das Spiel ist ein Open World Spiel, was bedeutet, dass ihr wirklich überall auf der Karte herum Streunern könnt. Ich halte mich immer an denen Orten auf, an denen es auch neue Aufträge gibt. John Marston hat einen harten Arbeitstag und damit er abends ausruhen kann, ist es ein Vorteil, wenn man viele Immobilien hat, denn dann kann man sich überall niederlassen. In den Häusern die ihr euch kauft ist meistens immer die gleiche Ausstattung vorhanden, Sprich ein Bett zum schlafen, eine Truhe in der ihr eure Munition aufladen könnt und ein Schrank in dem ihr euer Outfit wechseln könnt. Im Grunde genommen reicht es wenn ihr ein Haus habt. Ansonsten gibt es zum Gameplay nicht allzu viel zu sagen, da es einfach aufgebaut ist. Nach einiger Zeit verflacht es etwas, sodass man wirklich das Gefühl hat immer nur von Platz A zu Platz B zu reiten um jemanden zu erschießen und Geld zu verdienen. Soweit war es das dann auch zu diesem Aspekt, kommen wir nun zu dem nächsten Punkt auf meiner Gliederung, die Soundkulisse.

Die Soundkulisse

Bei "Red Dead Redemption" ist mir vor allem die detailreiche Soundkulisse aufgefallen, die wirklich nennenswert ist. Egal wo man ist, die Welt in der John Marston lebt wirkt so lebendig, dass ich manchmal das Gefühl habe mitten im Wilden Westen zu sein, wo noch viel Alkohol konsumiert wird und kaltblütig Menschenblut vergossen wird. Es fängt an beim Aufstehen, schon hört man ein paar Grillen, die einem den Morgen etwas versüßen. Wenn ich über die Straße laufe höre ich wie der Sand unter meinen Füßen weg gedrückt wird und wenn ich am reiten bin fällt mir das besonders auf. Die Pferde die mich immer von Platz A zu Platz B bringen hört man beim Sprint richtig laut schnaufen, wodurch das Spiele wieder viel realistischer wirkt. Wenn ich eine Kutsche fahre, dann höre ich jeden Peitschenhieb, den die Pferde abbekommen. Im Hintergrund läuft eigentlich eine für das Zeitalter sehr typische Musik, denn man hört Geigen laut und leise, sodass man das Gefühl hat, man hört jede Seide einzeln knirschen. Bei solchen Tönen kam es echt öfters vor, dass ich Gänsehaut bekommen hab. Auch besonders erwähnenswert finde ich die Sprache, die die Menschen Sprechen. Klar, dass Spiel ist komplett auf Englisch mit deutschem Untertitel, aber ich finde wenn man ein bisschen Englisch Kenntnisse hat, dann benötigt man keinen Untertitel. Ich habe keinerlei Probleme beim schauen der Sequenzen den Text zu verstehen, da es zum einen sehr einfaches Englisch ist, dass gesprochen wird und außerdem wird der Akzent der Menschen nicht so stark betont. Die Charaktere reden immer relativ langsam, sodass man wirklich viel Zeit zum Verstehen hat. Im Großen und Ganzen hat die Soundkulisse von "Red Dead Redemption" mich wirklich sehr gut überzeugt, denn sie trägt entscheidend zur Atmosphäre des Spiels bei. Kommen wir nun zu meinem nächsten Punkt auf der Gliederung, die Grafik.

Die Grafik

Die Grafik bei "Red Dead Redemption" ist eigentlich nur mit einem einzigen Wort zu beschreiben, umwerfend. Das sag ich jetzt nicht nur weil alles schön und gut ist, sondern weil es wirklich revolutionär gestaltet ist und man das Gefühl hat, etwas Innovatives zu spielen. Ich hatte mir nicht vorstellen können, dass die Grafik so schön sein wird, aber es ist wirklich war. Der Wilde Westen wird hier sehr gut dargestellt, sodass der Spieler das Gefühl hatten mitten in den Gefahren dieses Zeitalters zu stehen. Schaut man nach links sieht man eine ältere Dame auf dem Schaukelstuhl sitzen und einen Mann, der völlig betrunken auf einer Bank sitzt. Schaut man auf die andere Seite sieht man die wunderschönen Landschaften, die fast leer sind und mit vielen kleineren Pflanzen bewachsen sind. Die Welt von "Red Dead Redemption" kann man nicht lebendiger machen, überall sieht man Menschen, die alle mit vielen unterschiedlichen Gestaltungsmerkmalen dargestellt sind. Die Umgebung ist so detailreich, dass man jede noch so kleine Ecke genau erkennen kann. John Marston ist ein Mann, der viel erlebt hat und viel um die Welt gekommen ist und das ist, was man nicht nur von ihm weiß, sondern was man auch in seinem Gesicht sehen kann. Sein Gesicht ist geschmückt mit vielen unschönen Narben, die er wohl von seinen räuberischen Straftaten geerbt hat. Außerdem sieht man ihm an, dass er schon einige Jahre hinter sich gelassen hat, da er mit vielen Falten ausgestattet ist. Die anderen Charaktere haben ebenfalls viele Gestaltungsmerkmale, sodass man wirklich alle Personen deutlich voneinander unterscheiden kann. Man reist in "Red Dead Redemption" durch verschiedene Städte und Gegenden, die auch alle sehr unterschiedlich wirken, aber von dem Grundaufbau schon sehr ähnlich sind. Die Häuser sind unterschiedlich mit Holz gebaut und sehen allesamt etwas unstabil aus, genauso wie man es sich in dem Wilden Westen vorgestellt hat. Bis jetzt habe ich noch keinen einzigen Ruckler gesehen uns Fehler habe ich auch noch nicht entdeckt. Was mir auch besonders gefällt ist die Gestaltung der Animationen, die wirklich äußerst schick sind und jeden ansprechen. Soweit war es das dann auch zur Grafik, wer mir nicht glaubt soll sich bitte selbst davon überzeugen. Nachdem ich euch nun die Grafik von "Red Dead Redemption" kommen wir zu meinem nächsten Punkt auf der Gliederung, das Interface.

Das Interface

Das Interface von "Red Dead Redemption" ist relativ einfach gehalten, so wie es sich auch für ein Spiel mit einer freibegehbaren Welt gehört. Unten links auf dem Bildschirm sieht man einen kleinen Kreis, in dem eine Karte enthalten ist, wodurch der Spieler immer gut erkennen kann, auf welcher Straße und in welche Richtung er sich bewegt. Auf der Karte sind wichtige Orte markiert, sodass man sich an den Anhaltspunkten gut orientieren kann. Die Auftraggeber und einige Häuser sind mit unterschiedlichen Punkten markiert wie zum Beispiel dem Anfangsbuchstaben des Namens. Die Gesundheitsanzeige ist neben der Karte als ein dünner Streifen angebracht und auf der anderen Seite der Karte sieht man die Ausdauer des Pferdes. Manchmal erscheint unten neben der Karte noch eine Zahl, die zeigt wie viel Munition ihr noch besitzt und wie lange es noch dauert bis sie nachleben müssen. Ansonsten kann man mit einem Druck auf die Y-Taste ein weiteres Menü aufrufen, in dem man die Waffen aussuchen kann. Das Menü ist durchsichtig und wenn man etwas auswählen will, muss man einfach auf den Schalter mit dem Kontroller führen. Nachdem ich euch das Interface beschrieben hab, komme ich nun zum nächsten Punkt auf meiner Gliederung, das Menü.

Das Menü

Das Menü von "Red Dead Redemption" ist eigentlich ziemlich groß und kann mit einem einfachen tipp auf die Start Taste aufgerufen werden. Dann erscheinen verschiedene Punkte, wie zum Beispiel die Karte, welche man ausschließlich dazu brauch um sich selbst zu orientieren und um einen Punkt zu markieren, zu dem man als nächstes möchte. Die Waffen kann man auch festlegen, also welche in das Schnellmenü gelangen sollen. Außerdem hat der Spieler die Möglichkeit die Einstellungen des Spiels zu verändern, was ich allerdings für überflüssig halte, da alles sehr genau ist und leicht zu merken ist. Des Weiteren kann man die Statistiken anschauen, bei dem viele Anhaltspunkte festgehalten sind. Man kann sogar John Marston umziehen, mit einem Klick auf die Outfits. Das war es eigentlich auch schon zum Menü von "Red Dead Redemption" und nun kommen wir zum nächsten Punkt auf der Gliederung, die Steuerung.

Die Steuerung

Die Steuerung von "Red Dead Redemption" ist wirklich nicht schwer zu erlernen und auch die jüngsten dürften dabei keinerlei Probleme haben. Man benutzt nicht alle Knöpfe, sodass die Steuerung wirklich kompakt ist. Die A Taste wird nur zum Laufen verwendet und zum Schießen benutzt man den vorderen Knopf auf der rechten Seite, also RB. Den X Knopf braucht man nur zum Springen und beim klicken auf den Y Knopf ruft man das Schnellmenü hervor. Ansonsten steigt man mit Y auf das Pferd auf. Um sich zu bewegen muss man einfach den linken Analogstick zur gewünschten Seite neigen. Das war es dann auch zur Steuerung, wer mehr wissen will, muss sich wohl "Red Dead Redemption" zulegen und ausprobieren. Kommen wir nun zum nächsten Punkt auf meiner Gliederung, die limitierte Auflage.

Die limitierte Auflage

Die limitierte Auflage von "Red Dead Redemption" ist eigentlich nicht allzu besonders, da sie nicht viel mehr als die Standard Ausgabe enthält. Hier ist das Spiel lediglich in einen so genannten Pappschuber gepackt und der Spieler bekommt einen gratis DLC. Ein DLC ist ein Code den man online eingibt und dadurch etwas herunterladen kann. Hierbei handelt es sich um einen internen Vorteil. Ansonsten ist alles gleich mit der normalen Ausgabe. Kommen wir nun zu meinem letzten Punkt auf der Gliederung, mein eigenes Fazit.

Mein eigenes Fazit

Wie ihr alle oben lesen konntet halte ich sehr viel von "Red Dead Redemption", um genau zu sein hat es mich umgeworfen und ich hab es geliebt. Das Spiel ist mit einer Spielzeit von 13 bis 15 Stunden noch recht langlebig, wenn man nicht jeden Tag spielen kann. Die Präsentation, sprich Grafik und Soundkulisse, beeinflusst das Spiel so ungemein und verschaffen den Spieler in eine sehr passende und angenehme Atmosphäre. Man hat oft das Gefühl mitten drin statt nur dabei zu sein, was für einen Spieler ein tolles Gefühl ist. Die Story ist umfangreich und beschreibt den Wilden Westen sehr gut und vor allem toll finde ich die freibegehbare Welt, denn so hat man viel mehr Freiheiten, als wenn man gebunden an eine Linie ist. Trotz der Open World ist das Spiel linear, sodass der Spieler nicht oft an einer Stelle hängen bleibt. Ich denke man kann mit dem Kauf von "Red Dead Redemption" nicht viel falsch machen, weshalb ich das Spiel jedem empfehle, der bereits das 18te Lebensalter erreicht hat, nur um an die USK zu denken. Ansonsten möchte ich mich schon einmal im Voraus für die Bewertungen und Lesungen bedanken. Dieser Bericht wurde von mir persönlich verfasst und ist bereits auf zwei weiteren Verbrauchercommunitys vorhanden.

MFG Ringer93

Fazit: Red Dead Redemption ist ein absolut rundum gelungenes Open-World Spiel!

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: