King of Fighters XII (Xbox360)
alles nur geklaut? - King of Fighters XII (Xbox360) Xbox 360 Spiele

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Koch Media Xbox-360-Spiele

alles nur geklaut?
King of Fighters XII (Xbox360)

Zuckerbrot

Name des Mitglieds: Zuckerbrot

Produkt:

King of Fighters XII (Xbox360)

Datum: 01.08.12, geändert am 26.06.13 (56 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: recht leicht auszuführende Spezial - Attacken, cooler Sound, nette Grafik

Nachteile: zu viele Parallelen zu Street Fighter

Vorwort:


Heute widme ich mich wieder einem Kampfspiel, also ein sogenanntes Beat em Up. Und eigentlich müsste der Titel auch recht bekannt sein, denn es handelt sich bereits um den siebten Teil der Reihe. Obwohl es eigentlich noch weit aus mehr Teile gibt, die aber mit keiner Zahl benannt wurden. Die Rede ist von King of Fighters. Das Debüt von SNKs Prügler geht ins Jahr 1994 zurück und verbindet Figuren und Elemente der Fatal Fury und Art of Fighter Seriem, die ebenso von SNK stammen. Auch Paralellen zu Street Fighter bestehen, obwohl dieses von Capcom stammt. Sogar zu einem Crossover schaffen es die Fighter von SNK und Capcom, da sie sich in vielerlei Richtungen.ähnlich sind.
Mir war die Reihe gänzlich unbekannt, nur durch hören-sagen kam mir zumindest der Titel bekannt vor. Doch nun, da die King of Fighters es auf die Xbox360 schafften, sollte ich mein Glück versuchen und ihnen eine Chance als evtl. Street Fighter Ablösung geben.


Gameplay:


Also starte ich das Spiel und kann unter mehreren Optionen unterscheiden. Darunter habe ich die Möglichkeit drei gegen drei antreten zu lassen, ein Single Match zu starten, bei dem sich nur 2 Protagonisten gegenüberstehen, oder im Multiplayer Freund und Bekannte zu verhauen. Also suche ich mir einen Charakter aus, mit dem ich die Matches gewinnen will. Hier wird natürlich alles bedient, ob der obercoole Soldat, die taffe Frau, oder der flinke Japaner, nichts wird ausgelassen.
Zusätzlich lassen sich in den genannten Optionen noch weitere Faktoren einstellen, wie beispielsweise die Anzahl der Runden, oder die Zeit in der ein Match gewonnen werden sollte. Nachdem alles eingestellt ist, geht es in die erste Runde und die ausgewählten Kämpfer stehen sich gegenüber. Dabei fällt auf, dass die Ähnlichkeit zu Street Fighter recht groß ist. Es geht soweit, dass einer der Protagonisten, der auf den Namen Ryo hört, sogar noch den Dragon Punch kann. Ja Kenner unter euch wissen auch, dass es in Street Fighter einen Ryu gibt, der ebenso diese Attacke beherrscht und das sogar schon über dem Jahr 1994 hinaus.

Ansonsten hat derjenige den Kampf gewonnen, der als erstes seinem Gegenüber die Energie-Leiste auf 0 setzt. Hat jeder Spieler gleich 3 Kämpfer im Kader, gewinnt der, der alle Fighter vom Mitstreiter besiegt. Um das so spektakulär zu machen, stehen dutzende Angriffe zur Verfügung, die weit über Schläge und Tritte hinausgehen.
Weitere Parallelen sind auch in der übrigen Kamfmechanik zu finden, denn auch die Spezialangriffe werden ähnlich wie bei Street Fighter hervorgerufen. Zumeist benötigt ihr das Steuerkreuz, dass ihr in geschmeidigen Bewegungen betätigen müsst. Ebenso geht das auch über den Analog-Pad, trotzdem empfehle ich immer zur genaueren Eingabe das Steuerkreuz. Nun könnte man als Street Fighter Fan schimpfen, denn es wurde noch mehr kopiert, zu dem ich später noch komme, aber ich sehe das recht locker, denn Grund dessen bin ich ohne viel Übung in der Lage, spezielle Manöver anzuwenden und dem Gegner damit einen größeren Teil an Energie abzuziehen, als bei den normalen Kick und Punch Aktionen.


Technik:


eigentlich fühlt sich das gesamte Spiel, wie ein kleiner Klon von Street Fighter an. Dazu kommen auch die 2D Szenarien, in denen die Figuren im Kindergrund, die Kämpfer bejubeln. Ja, kennen wir auch schon. Das komplette Spiel ist in 2D gehalten und ohne großen Schnick -Schnack. Mit der Trickfilm-Grafik versucht SNK eigene Wege zu gehen, aber selbst die konnte man schon in den Street Fighter Alpha Teilen bestaunen. Trotzdem sind die Kämpfer gut erkennbar und nicht zu Groß auf dem Bildschirm. Im Hintergrund bewegt sich alles, es wird gewunken und gejubelt, schon wie in Street Fighter 2 Turbo. Sozusagen erwartet euch eine richtige Retro-Atmosphäre.

Der Sound kommt peppig daher. Der Rhythmus passt perfekt zum schnellen Spieltempo. Die Schauplätze sind von der Musik immer gut unterlegt.
Die Steuerung ist angenehm. Sie ähnelt Capcom's Zugpferd. Mit weichen Steuerkreuz Bewegungen und einem Punch oder Kick hinterher könnt ihr oftmals Spezialangriffe durchführen. Auch werden Befehle ohne Verzögerungszeit umgesetzt, was bei einem Beat em' up besonders wichtig ist. Im großen und ganzen finde ich die Steuerung gut gemacht und keineswegs überladen, auch wenn Neulinge anfangs große Probleme haben werden. Doch sie ist erlernbar und somit sind einige Spezialangriffe später ganz leicht auszuführen.


Fazit:


Wer sich hier alles durchgelesen hat, fragt sich sicher, von welchem Spiel eigentlich nun die Rede ist. Ja ich meine Tatsächlich immer noch King of Fighter 7, doch sind nun mal die Parallelen zur Street Fighter Reihe sehr auffällig, was Fans innerhalb von 2 Minuten bemerken. Ein wenig mehr Individualität hatte dem Spiel sicherlich nicht geschadet und auch so reißt es mich nicht ganz so mit, wie der Primus.
Aber egal, es ist definitiv kein schlechtes Spiel, aber ablösen konnte es meinen Beat em' up Liebling keinesfalls, auch wenn die Ansätze gut sind. Wer aber mal die Kämpfer im SNK Universum kennenlernen will, dem empfehle ich eher Capcom vs. SNK 2 (erhältlich für XBOX, PS2 und Game Cube)

Fazit: ganz okay, aber mehr auch nicht

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: