Medion P85250
WLAN in der letzten Ecke - Medion P85250 Wireless LAN

Produkttyp: Medion WLAN-Router

Neuester Testbericht: ... Repeaters aktualisieren können. Natürlich für alle drei Nutzungsarten unterschiedlich. Ich habe diesen Punkt eigentlich nur in meinen Ber... mehr

WLAN in der letzten Ecke
Medion P85250

poesikunde

Name des Mitglieds: poesikunde

Produkt:

Medion P85250

Datum: 19.12.12

Bewertung:

Vorteile: vielseitiger Repeater

Nachteile: ---

Mein hundertster Bericht. Hätte nie gedacht, dass das in diesem Jahr noch wird, vor allem, weil der Produktvorschlag so lang schmorte.

Vor einiger Zeit hatte ich ja über meinen WLAN-Router Cisco Linksys E1500 berichtet und von seiner tollen Leistung geschwärmt. Davon will ich auch keinerlei Abstriche machen, er bekam zu Recht eine Krone. Doch mit der Zeit stellte sich heraus, dass es doch den einen oder anderen Winkel im Haus gab, wo die Stahlbeton-Kellerdecke zu gut abschirmte. Natürlich entdeckte die Enkelin diese Fehlstellen, da sie sich mit ihrem Netbook auch an die unmöglichsten Plätze zurück ziehen musste. Da auch das Kindle Fire recht hohe Ansprüche an die Sendeleistung des WLAN stellte, war guter Rat teuer. Schnell fand ich heraus, dass ein WLAN-Repeater Abhilfe schaffen kann.

_____Wie wiederholt man im WLAN?_____

"To repeat" ist englisch für "wiederholen" und genau das tut ein WLAN-Repeater im Prinzip auch. Er nimmt per Funk das Signal des eigentlichen Access Points, meist einem Router, auf und befreit das Signal von möglichen Störungen. Der Repeater baut ein eigenes WLAN-Funknetz auf, in das man sich dann mit seinem PC, Netbook oder auch Smartphone einloggen kann. Dieses Funknetz verfügt wie das vom Router aufgebaute über eine ESSID, also den Namen, mit dem das Netz sichtbar ist. Auch muss man ebenso wie beim WLAN-Router einen Funk-Standard, zumeist 802.11b, g oder n, sowie einen Kanal zwischen 1 und 12 auswählen.

Was oft nicht bedacht wird, einfache Repeater haben nur ein Sende-Empfangsmodul.
Das heißt, dass er erst ein Paket empfängt, danach wieder aussendet.
Dazu muss während dieser Sendezeit der WLAN Router "einfach mal die Klappe halten" oder etwas fachmännischer ausgedrückt, die Übertragungsrate dews Funknetzes halbiert sich. Bei schnellen Verbindungen sicher kein Problem, bei etwas langsameren schon.

Die Reichweite eines WLAN-Netzes kann auch mehrfach erweitert werden. Theoretisch lassen sich sechs und mehr Geräte kombinieren, wobei der Geschwindigkeitsverlust sich entsprechend nach der Kommunikationslinie aufbaut. Da man, wie gewünscht, durch den Einsatz des Repeaters die Reichweite des Funknetzes erhöht, sollte man auch auf eine sichere Verschlüsselungsmethode des WLAN achten.

Die Theorie war soweit klar, aber wie lösen wir das Problem nun in der Praxis? Im Internet und Fachhandel gibt es zahlreiche Angebopte von WLAN-Repeatern. Da kam mir doch das Angebot von ALDI-NORD ganz zu passe. Ein WLAN-Repeater von Medion für ganze 27,99 Euro. Im Vergleich zu AVM ein respektabler Preis. Doch ist auch die Leistung respektabel?

_____Der WLAN Repeater Medion P85250 im Test_____

Die erste Überraschung: der Medion P85250 kann sowohl als Access Point, Client oder eben als normaler WLAN Verstärker eingesetzt werden und unterstützt neben den gängigen Verschlüsslungen auch die bequeme Installation via WPS sowie den WLAN- Standard: 802.11 b/g/n (2,4GHz). Was die einzelnen Einsatzgebiete angeht, darauf komme ich später zurück.

In dem kleinen Karton, der bei ALDI sehr nachgefragt und innerhalb weniger Minuten ausverkauft war, befanden sich der eigentliche WLAN-Verstärker in Form eines größeren Schukosteckers, ein LAN-Kabel, eine CD mit Software sowie Bedienungsanleitung und Garantiekarte. Was brauchte es weiter dazu, um mit ihm arbeiten zu können?

Natürlich erstens einen WLAN-Router, der ein Signal zur Verfügung stellt. Dann einen PC mit LAN-Anschluß oder einer WLAN-Karte, die den WLAN-Standard 802.11b/g/n unterstützt, ein Betriebssystem Windows XP SP3, Vista SP3 oder Windows 7, ein CD-Rom-Laufwerk und 100 MB freien Speicher auf der Festplatte.

Bevor wir in den Ring steigen, schauen wir uns das Teil etwas näher an. Auf der Rückseite der Netzstecker, an der Unterseite ein On/Off-Schiebeschalter, links ein LAN-Anschluss, rechts ein Moduswahlschalter für Access Point, Repeater/Verstärker und Client sowie auf der Vorderseite unten mittig den WPS-Knopf und rechts von oben nach unten 5 LED`s. Ihre Funktionen in gleichere Reihenfolge: WLAN-Signalstärke, WLAN-LED, Power-LED, WPS-LED und LAN-LED.

Ehe wir ganz durcheinander kommen, wir können also ein DSL-Signal sowohl auf konventionellem Weg per LAN übermitteln als auch per WLAN. Folgerichtig können wir auch beide Übertragungsarten hiermit kombinieren, bei Bedarf über mehrere Repeater auch mehrfach.

Was nützt das uns aber letztendlich und wie setzen wir das Teil konkret ein? Untersuchen wir es für jedes Einsatzgebiet.

_____Installation als WLAN-Repeater_____

Wie schon eingangs gesagt, können wir mit einem WLAN-Repeater die Reichweite unseres WLAN-Netzes erweitern. Daher stellen wir als erstes unseren Betriebsmodusschalter auf Repeater. Danach braucht unser Repeater Strom. Also rein in die Steckdose und den Einschalter gedrückt. Doch halt, der Standort der Steckdose ist nicht egal. Zwar wollen wir unseren Repeater dort aufstellen, wo er das zu schwache Signal verstärken soll. Dazu müssen wir mit einem Empfangsgerät, z.B. Notebook, erst einmal feststellen, wo das Signal noch ausreichend stark ist, damit überhaupt etwas zum Verstärkern da ist.

Zuvor muss sich unser Repeater aber noch mit dem WLAN-Router verständigen. Also sollten wir ihn erst einmal in seiner Nähe einrichten. Später können wir ihn dann umsetzen und seinen günstigsten Standort auswählen (bei etagenüberschreitenden Standorten am Besten im Treppenhaus). Die einfachste Einrichtungsmöglichkeit ist über die WPS-Taste. Das klappt aber nur, wenn wir nicht nur an unserem Repeater eine solche haben, sondern auch am WLAN-Router.

Was ist eigentlich WPS? WPS (Wi-Fi Protected Setup) ermöglicht uns, unser Funknetzwerk per Knopfdruck an den Router einzurichten. Mit WPS werden neue Geräte einfach und schnell in das bestehende Netzwerk integriert. Allerdings hat diese Einfachheit einen entscheidenden Nachteil - die Sicherheit. Um ihren Kunden die Eingabe langer WPA2-Kennwörter zu ersparen, führten die Router-Hersteller das WPS, ein. Bei dem Verfahren genügt ein achtstelliger Code, um sich in Funknetze einzuklinken, ohne Zugriff auf den Router zu haben. Nach Eingabe der korrekten PIN gestattet der Router anfragenden Geräten den Netzwerk-Zutritt. Diese bequeme Variante der Netzwerkeinwahl ist gefährlich: Bei vielen WLAN-Routern lässt sich das achtstellige Passwort mit einem sogenannten Brute-Force-Programm in weniger als vier Stunden knacken. Und dann sind die Schleusen weit geöffnet. Daher sollte nur, wer sich mit dem Einrichtungsprogramm überfordert fühlt, diesen Weg nutzen. Ich werde beide nachfolgend beschreiben.

Einrichtung über WPS

Wir drücken die WPS-Taste an der Vorderseite des Repeaters 3 Sekunden lang und sehen, dass die WPS-LED anfängt, zu blinken. Dann drücken wir innerhalb von 2 Minuten die WPS-Taste des WLAN-Routers (daher auch die Installation in der Nähe). Die geräte tauschen ihre Informationen aus und wenn es geklappt hat, leuchtet die WPS-LED für 5 Minuten. Blinkt sie, haben wir Pech gehabt und können nach Erlöschen der LED in ca. 2 Minuten einen neuen Versuch starten. Wenn die Verbindung zustande kommt, können wir an der Signal-LED die Qualität der Verbindung ersehen - dauerhaftes Leuchten = 50 - 100%, Blinken = 25-50%, Aus = kein Empfang. Sollte keine Verbindung zustande kommen, müssen wir es über das Web-Interface versuchen.

Einrichtung über WEB-Interface

Wir verbinden den LAN-Anschluss des Computers bzw. Routers über das mitgelieferte LAN-Kabel mit der LAN-Buchse am Repeater. Nach dem Start öffnen wir den Webbrowser und geben im Offlinemodus die Adresse "http://repeater" oder die IP-Adresse "192.168.66.254" ein. Das Anmeldefenster des Repeaters erscheint und wir geben zunächst den Standardnamen "admin" und das Standardpasswort "1234" ein. Nach dem ok erscheint das Quick Setup Menü, in dem alle verfügbaren drahtlosen Zugangspunkte angezeigt werden. Wir wählen den unsrigen aus und klicken auf "Weiter". In das folgende Anmeldefenster geben wir unseren vergebenen Netzwerkschlüssel ein und bestätigen. Wir sehen alle verfügbaren Verbindungsinformationen, prüfen sie und klicken auf "Übernehmen". Nach einigen Sekunden startet der Repeater neu und die Verbindung steht. Wir können das LAN-Kabel entfernen und den Repeater an seinen künftigen Standort bringen. Auch wenn wir ihn zum Strom sparen zeitweise abschalten, loggt er sich nach dem Einschalten automatisch in das Drahtlosnetzwerk ein, sofern der WLAN-Router aktiv ist.

Sollten wir aus irgendeinem Grund das Quick Setup Menü erneut ausführen wollen, drücken wir die WPS-Taste für etwa 10 Sekunden, bis die Power-LED blinkt. Dann ist der Repeater auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Also auch Vorsicht mit dieser Taste.

Test des Repeaters

Bereits im Vorfeld hatte ich auf meinem Notebook WirelessNetview installiert, ein Freewareprogramm, das mir neben zahlreichen weiteren Informationen die Signalstärke des WLAN am jeweiligen Ort anzeigt. So war es ein leichtes, alle Räume abzugehen und die jeweilige Signalstärke festzuhalten. So war es auch leicht, den günstigsten Standort für den Repeater auszuwählen und seine Wirksamkeit in den einzelnen Räumen festzustellen. Das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend, der niedrigste Signalpegel im Erdgeschoss war 42%. Damit war selbst der Kindle zufrieden und kommunizierte problemfrei mit youtube. Allerdings musste ich später noch einen entscheidenden Einflussfaktor feststellen, die Temperatur. Der Repeater erfordert Betriebstemperaturen von 5 bis 35 Grad Celsius. Ich hatte ihn direkt über meinem Arbeitszimmer im Wintergarten angeschlossen, wo es mit Wintereinbruch etwas kalt wurde. Noch erträglich für die Pflanzen, aber der Repeater ließ nach. So dachte ich auch an den Sommer, in dem es im Wintergarten ziemlich heiß wurde und suchte mir mit WirelessNetview einen geeigneteren Standort. Ich fand ihn schnell und habe seitdem keinerlei Probleme mehr.

_____Installation als Client_____

Der Client-Modus dient dazu, dass sich der Repeater wie ein WLAN-Adapter verhält. Das heißt, dass ich mit seiner Hilfe ein Gerät, das nur über einen LAN-Anschluss verfügt, in das WLAN einbinden kann. Ich kann also z.B. einen LAN-Drucker über ein LAN-Kabel mit der LAN-Buchse des Repeaters verbinden, diesen einrichten und dann über WLAN drucken.

Wir stellen dazu zunächst den Moduswahlschalter auf Client, stecken den Repeater in eine Steckdose und schalten ihn mit der Power-Taste ein. Dann geht es wie zuvor bei der Einrichtung als Repeater über WPS bzw. WEB-Interface weiter. Auf jeden Fall sollte man beachten, dass die LAN-Netzwerkverbindung des PC auf "IP-Adresse automatisch über DHCP beziehen" steht. Ich verzichte darauf, hier alles noch einmal wiederzukäuen und wende mich der praktischen Seite zu.

Test des Clients

Da ich über keinen Netzwerkdrucker verfüge, testete ich zunächst mit einem alten PC, der zwar über eine Netzwerkkarte verfügte und sich damit problemlos in das LAN einbinden ließ. WLAN war für ihn natürlich ein Fremdwort. Den bereits eingerichteten Repeater in eine benachbarte Steckdose gesteckt, das LAN-Kabel vom Router in die LAN-Buchse des Repeaters und siehe da, es ging nichts. Ich hatte einfach vergessen, unter XP eine Drahtlosverbindung einzurichten. Das war schnell nachgeholt und schon ging es wie gewünscht. Natürlich war dies nur ein Trockentest.

Danach wurde ich etwas mutiger. Mein Panasonic-Fernseher verfügt zwar über LAN-Anschluss und eine Software, mit der ich gängige Internetseiten auf den Schirm bringen kann, aber bisher war ich einfach zu faul dazu, einen Anschluss aus dem Keller hochzuziehen. Außerdem, was soll ich auf dem Fernseher ins Internet gehen, wenn ich mehrere PC dazu habe. Schaue doch auch nicht auf dem PC in die Ferne, obwohl auch das kein Problem ist. Ich hätte mir natürlich für mehrere Hundert Euro von Panasonic den WLAN-Adapter kaufen können, aber das Geld kann ich sinnvoller zum Fenster hinauswerfen. Also kam die Idee auf, es doch mal mit dem Repeater zu versuchen. Und die Idee war gut. Man verstand sich ziemlich schnell. Der Beweis war erbracht, dass es ging, und der Repeater wurde wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt. War zwar recht nett, festzustellen, wieviel Geld ich gegenüber dem Adapter sparen konnte, aber wozu?

_____Installation als Access Point_____

Der dritte im Bunde ermöglicht es uns, Drahtlosgeräte (WLAN) über den Repeater an einen LAN-Router anzuschließen und diesen damit zum WLAN-Router aufzurüsten. Schon die Logik sagt uns, dass es hier nichts mit WPS-Taste wird. Oder habt Ihr schon mal einen LAN-Router mit WPS-Taste gesehen? Könnte sich höchstens um einen Scherzartikel handeln.

Wir stellen also den Moduswahlschalter auf AP und versorgen unseren Repeater auf die inzwischen gewohnte Weise mit Saft. Dann starten wir unseren PC und suchen in den verfügbaren Drahtlosnetzwerken nach unserem guten Stück. Wir verbinden uns mit ihm, sofern noch nicht geschehen, mit Passwort, und öffnen unseren Webbrowser. Hier kann ich nicht einfach sagen, weiter wie zuvor, denn ein paar Einstellungen mehr sind schon notwendig. Wir wuseln uns bis zum Quick Setup Menü durch und geben eine Netzwerkkennung ein, über die der Repeater als Access Point im Netzwerk identifiziert werden soll. Standard SSID war "repeater". Bei "Weiter" erscheint das Fenster "Security" und wir wählen nun eine Netzwerkverschlüsselung aus, wie WEP, WPA-preshared key oder WPA RADIUS. Sinnvoll ist WPA pre-shared key. Desweiteren sollten wir WPA2 auswählen, wenn unser Netzwerk dazu in der Lage ist. Nach einem diesmal etwas länger dauernden Neustart läuft unser neuer Access Point und WLAN-fähige Geräte können sich über die WPS-Taste oder das Interface anmelden.

Test des Access Point_____

Hier konnte ich mich mal richtig austoben, dachte ich. Aber da ich nur meinen Router abschalten und einen alten LAN-Router an seiner Stelle einsetzen musste, ging es nach Bauanleitung zügig voran. Der Repeater wurde, wie vorstehend erläutert, eingerichtet und das Notebook wurde angemeldet und war zuhause. Die WPS-Taste hätte sich natürlich nur einsetzen lassen, wenn z.B. ein zweiter Repeater oder ein anderes Gerät mit WPS-Taste im Spiel gewesen wäre. Aber ich hatte ja nur einen, mit dem ich alles ausprobieren konnte. Zum Schluss wurde er wieder in seine Urfunktion zurückgesetzt.

_____Hinweise zur nachträglichen Arbeit mit dem Web-Interface_____

Wenn der Repeater einmal auf seine Betriebsart eingestellt ist, dann ist er nur noch über seine IP erreichbar.

Repeater/Verstärker: 192.168.66.254

Client: 192.168.66.253

Access Point: 192.168.66.1

Um sich am Web-Interface anmelden zu können, muss die IP-Adresse des PC auf eine IP-Adresse in diesem Bereich eingestellt werden. Dazu begeben wir uns in die Systemsteuerung, doppelklicken auf Netzwerkverbindungen und lassen uns deren Status anzeigen. Unter lokalen Interneteinstellungen wählen wir das Fenster Local Area Connection Status und klicken auf Eigenschaften. Im Internetprotokoll allgemein geben wir die IP-Adresse ein (192.168.66.x, wobei x eine Zahl zwischen 2 und 200 sein kann) und vergeben als Subnetz Maske 255.255.255.0.

Nach ok können wir uns am Web-Interface mit der für die eingestellte Betriebsart gültigen IP anmelden. Benutzername "admin", Passwort "1234". Das Konfigurationsmenü des WLAN-Repeaters öffnet sich mit der Startseite.

Ich möchte Euch nicht weiter mit Details verwirren und nur darauf verwiesen, dass wir mit einem Quick Setup, das im Handbuch ausführlich erläutert ist, die Sicherheitseinstellungen des Repeaters aktualisieren können. Natürlich für alle drei Nutzungsarten unterschiedlich. Ich habe diesen Punkt eigentlich nur in meinen Bericht einbezogen, um zu verdeutlichen, dass in die Tiefe gehende Einstellungen kreuzgefährlich werden könnten und man sich rechtzeitig überlegen sollte, was man sich zutraut oder besser einem Fachmann überlässt.

_____Medion Finder Tool_____

Medion hat zur Vereinfachung der Arbeit mit dem Web-Interface ein Finder Tool auf der mitgelieferten CD-ROM installiert, das durch Doppelklick auf Medion-Finder.exe gestartet werden kann. Der PC muss dazu als DHCP-Client konfiguriert sein. Allerdings funktioniert der Finder nur bei der Erstinstallation des Repeaters. Meine Meinung: ein ziemlich sinnloses Spielzeug.

_____Meine Meinung und Fazit____

Ich habe mich bei den Nutzungsmöglichkeiten des Repeaters bereits ziemlich ausführlich zu meinen eigenen Erfahrungen geäußert und möchte nochmals betonen, dass ich ihn nur als Verstärker nutze.Demzufolge kann ich über keine Langzeiterfahrungen in den anderen Nutzungsarten berichten, es waren reine Tests. Dennoch muss ich sagen, dass mich der Medion-Repeater nicht nur mit seinem Preis sondern vor allem auch mit seiner Leistung überzeugt hat. Wäre er nicht so schnell ausverkauft gewesen, ich hätte mir noch einen zweiten zugelegt, um ein bisschen sinnvoll spielen zu können.Kann ich natürlich jetzt auch noch für ein paar Euro mehr über den Medion-Shop. Sicher hat so mancher seine Probleme mit Medion-Produkten. Irgendwie haftet ihnen ein Billigimage an. Da ich aber selbst schon mehrere Geräte von Medion gekauft und auch kleine Pleiten erlebt habe, muss ich dennoch sachlich feststellen, die meisten Produkte funktionierten auf Anhieb tadellos und bis heute und bei den anderen hat mich der Medion-Service letztendlich auch überzeugt. Manchmal muss man halt mit etwas Nachdruck arbeiten, aber das gilt für viele Hersteller bzw. Händler. Für dieses Produkt gebe ich gern fünf Sterne, da es mich echt überzeugt hat und all meine Spiel-, oder etwas cleverer ausgedrückt, Testversuche bestens überstanden hat. Selbst mein Kindle hat nun aufgehört, zu meckern, und genießt über DSL 2000 die Musikvideos von youtube.

Fazit: s. Bericht

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Funktionsvielfalt:    
Ausstattung: