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so bleibt man den ganzen Tag gelassen
Autogenes Training

Name des Mitglieds: Kwitti
Produkt:
Autogenes Training
Datum: 30.12.00, geändert am 30.12.00 (286 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: s.o.
Nachteile: s.o.
Seit ein paar Jahren bin ich mit dem autogenen Training, der konzentrativen Selbstentspannung, vertraut. Ich habe das in einer Kur kennengelernt und in sehr stressigen Situationen versuche ich hiermit, ein bißchen Ruhe und Entspannung zu finden. Es gelingt mir zwar nicht immer, aber wenn man lange genug übt und es auch oft anwendet, hat man doch sehr oft einen guten Erfolg.
Das Training ist in vier Grundübungen gegliedert, die ich hier mal genauer erläutern möchte. Es gibt auch noch ein wesentlich umfangreicheres Programm, das von I.H. Schultz entwickelt wurde, aber ich selber empfinde diese verkürzte Version als sehr angenehm. Man kann die Übungen im Prinzip überall durchführen. Am Anfang braucht man noch sehr viel Zeit, aber wenn man geübt ist, kann man sich später in wenigen Minuten in einen Zustand der völligen Abschaltung versetzten. Einfach mal alles vergessen und Ruhe finden.
Bevor man mit dem ersten Training anfängt sollte man sich die Rücknahme gut einprägen. Hier werde hier aber nicht genau auf jedes Detail eingehen, da man lieber einen Kursus besuchen oder sich ein Buch kaufen sollte, in dem alles genau beschrieben wird. Ein Buchtip von mir ist hierbei „Autogenes Training für jedermann“ vom GU Verlag, aus dem ich das für mich selber alles erarbeitet habe.
Wie gesagt, besteht die Kurzform des autogenen Training aus vier Grundübungen.
Man beginnt mit der Ruheübung, in der man seinen Kreislauf und den Stoffwechseln in einen ruhigen Rhythmus versetzt.
Weiter geht es mit der Schwereübung. Man lockert alle Muskeln auf.
Dann gibt es die Wärmeübung. Die Durchblutung wird gefördert und man fühlt sich sehr entspannt.
Diese Übung wird in der kompletten Fassung des Training auf fast alle Körperteile verwendet.
Zum Schluß kommt die Atemübung. Die Erholung wird vertieft.
Auf die einzelnen Übungen möchte ich hier aber auch nicht näher eingehen. Wie gesagt, sollte man besser ein
en Kursus besuchen, um mit dem autogenen Training vertraut zu werden. Ich für meine Person halte in diesem Zusammenhang nichts von Selbstübungen, da man sich wirklich in einen enormen Ruhezustand versetzen kann, der auch Benommenheit und Schwindel verursachen kann, wenn man z.b. die Rücknahme nicht richtig beherrscht. In einem Kursus lernt man das unter genauer Anleitung.
Ich kann jedem nur empfehlen einen solchen Kursus zu besuchen. Danach kann man sehr gut mit einem Buch weiterarbeiten, bis man die Übungen alle beherrscht. Wenn man es einmal kann, ist es wirklich eine tolle Art, den Alltagsstreß zu vergessen, oder so wie in meinem Fall, mit Panikattacken besser fertig werden.
Ich habe durch dieses Training sehr viel über mich und meinen Körper gelernt und bin auch überzeugt davon, das ich damit einen Weg gefunden habe, alles leichter zu nehmen, positiver zu denken und das Leben besser zu leben.
Ich möchte aber noch einmal betonen, das es sich hierbei um persönliche Erfahrungen handelt und sicher nicht allgemeingültig sind.
Fazit:
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