Sony DSC F505
Bitte recht freundlich ;) - Sony DSC F505 Webcam

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Sony Webcams

Neuester Testbericht: ... 2000 ************ Meine Erfahrungen : ************ Ich benutze diese Camera nun seit 2002 ausgiebig sowohl für Privataufnahmen als a... mehr

Bitte recht freundlich ;)
Sony DSC F505

realchefkoch1

Name des Mitglieds: realchefkoch1

Produkt:

Sony DSC F505

Datum: 23.09.05

Bewertung:

Vorteile: Allround - Kamera mit hervorragender Bildqualität, fotografieren kein Problem mehr

Nachteile: für mich keine

Vorletztes Jahr, vor unserem großen Urlaub musste unbedingt noch eine Digitalkamera bei. Schließlich wollten wir von unserer Rundreise ein paar schöne Erinnerungen mit nach Hause bringen.
Bei der großen Auswahl an Digitalkameras war das gar nicht so einfach, doch wozu gibt es Ciao, Dooyoo etc..
Am Anfang fiel uns die Entscheidung schwer, es gibt so eine riesige Auswahl. Ich liebäugelte erst mit der Olympus Camedia C-2100 Ultra Zoom. Von der Technik her ist diese Kamera in der Preisklasse wohl kaum zu übertreffen. Für unsere Zwecke allerdings schon wieder zu viele Funktionsmöglichkeiten, die würden wir sowieso nie nutzen können.

Unsere Wahl fiel schließlich auf die Sony DSC-F505V Cyber-shot. Zum einen aufgrund des Preises, zum anderen Sony heißt für uns Qualität und Zuverlässigkeit, wir haben noch keine schlechten Erfahrungen mit Sony gehabt.

Aussehen/Optik:
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Die Kamera ist mit einem hochwertigen Magnesiumgehäuse ausgestattet.
Wegen ihres eigenwilligen Designs liegt sie ausgezeichnet in der Hand, sie ist sehr handlich und leicht. Die linke Hand unter das Objektiv dann verwackelt garantiert nichts und die rechte Hand bedient Auslöser und Funktionsfeld. Aufgrund ihrer Größe passt sie in die Innentasche der Jacke meines Mannes und das Gewicht ist inklusive Akku nur 475 Gramm, also superleicht.

Das Besondere:
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Die Sony DSC-F505 ist mit einem um 180° schwenkbaren Klasseobjektiv der Firma Carl Zeiss ausgerüstet und ist an Qualität in dieser Preisklasse unschlagbar. Das ist vor allem bei unbemerkten Schnappschüssen von großem Vorteil, da man die Kamera zum Zielen und Ausrichten nicht mehr in Gesichtsnähe bringen muss. Dies ermöglicht Fotos, von Stellen die kaum einsehbar sind, auch Über- Kopf- Aufnahmen sind leicht zu knipsen. Einfach Objektiv auf das Ziel richten und das Display so drehen, dass das Bild zu sehen ist. Das Vario-Sonnar ermöglicht Aufnahmen mit 5-fach optischen und 10-fach digitalem Zoom. Selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen liefert es gestochen scharfe und klare Bilder.

Die Menüführung ist leider in englisch, doch einfach zu verstehen und zu bedienen. In diesem Menü werden alle wichtigen Voreinstellungen vorgenommen. Neben der Einstellung von Datum und Uhrzeit werden hier auch Bildauflösung und Kompression gewählt.
Über ein Steuerkreuz lässt sich das Menü einblenden, welches transparent über dem angezeigten Bild liegt. Hier werden alle Einstellungen wie LCD-Helligkeit, Bildeffekt, Lagesensor, Selbstauslöser, digitaler Zoom, Scharfzeichnungslevel der Aufnahmen etc. ausgewählt.
Eine Fülle von verschiedenen Einstellungsvarianten runden das Bild ab.

Ausstattung:
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Die Kamera verfügt über einen 3.3 Megapixel CCD-Chip, der eine tatsächliche Auflösung von 2.6 Megapixel ermöglicht.
Die Bildgröße ist einstellbar von 640*480 bis 2240*1680 Pixel im Fotomodus und im Mpegmodus lassen sich ab 160*112 bis 320 (HQ) kleine Videosequenzen bis zu 60 Sekunden inklusive Ton aufzeichnen. Die Empfindlichkeit liegt bei 2,1 Mio. Pixeln. Sony bietet das Modell zwar inzwischen auch mit 3,3 Mio. Pixeln, dieses kostet allerdings entsprechend mehr.
Es stehen verschiedene Bildeffekte zur Verfügung. Man kann Aufnahmen in Schwarz/Weiß machen oder einen Negativ Filter setzen. Im Playmodus lassen sich mit der Indexfunktion sechs Bilder in der Übersicht anzeigen oder alle Bilder können in einer Slideshow betrachtet werden. Gegen versehentliches Löschen, lassen sich die Bilder mit einem Löschschutz versehen. Der Blitz ist individuell einstellbar. Von der automatischen Rotaugenreduzierung bis hin zur Intensität, lässt das Menü keine Wünsche offen. Rote Augen kommen leider trotzdem noch manchmal vor.

Autofokus und Weißabgleich sind sowohl automatisch als auch manuell einstellbar. Verschiedene Programmvorgaben erleichtern hier die Auswahl. Bezüglich Schärfe und Funktionsmöglichkeiten ist die Sony vergleichbar mit ihren Konkurrenten Olympus und Nikon, gerade bei schlechten Lichtverhältnissen lässt sich die Schärfe gut einstellen, damit der Blitz alles ausleuchten kann.

Zum Objektiv sollte noch erwähnt werden, dass es einen Zoombereich von 35 bis 190mm besitzt und eine Lichtstärke (bei Blende 2,8) und ein Auflösungsvermögen von hoher Qualität besitzt. Der Blitz muss aufgeklappt werden, erst dann ist eine automatische Blitzzuschaltung aktiviert.
Bei Bildern, die auf kurze Distanz und mit Blitz gemacht werden, muss die Makro-Funktion der Kamera eingeschaltet sein, ansonsten erhält man meist überbelichtete Bilder.

Die kräftige Farbwiedergabe ist dagegen echt toll!
Alle wichtigen Einstellungen bis auf die Belichtungskorrektur sind direkt über Tasten erreichbar. Die automatische Fokussierung, die auch bei sehr wenig Licht funktioniert, könnte durchaus etwas schneller sein.
Die Verstellung der Zoom-Einstellung bereitet Grund zur Freude, sie ist absolut lautlos und funktioniert in 2 Geschwindigkeiten.

Aufgenommene Ton- und Videosequenzen benötigen natürlich etwas mehr Speicherplatz. So stößt der im Lieferumfang enthaltene Memorystick, von 4MB Größe schnell an seine Grenzen. Wenn wir dann etwas länger unterwegs sind und einige Fotos mehr machen wollen, dann ist der Spaß vorbei, bevor er richtig angefangen hat. Mit etwas mehr Zubehör hingegen geht’s dann erst richtig los, deswegen meine Empfehlung lieber gleich einen Memorystick und Ersatzakku noch dazu nehmen. Der Reserveakku kann mittels des kombinierten Netz/Ladegerätes außerhalb der Kamera in einer guten Stunde geladen werden.
Mit einem Akku lassen sich ca. 90 – 120 Blitzaufnahmen schießen. Der Akku hält je nach Einsatzgebiet zwischen 60 und 90 Minuten durch. Länger ist nicht drin, da sich das Display nicht abschalten lässt.

Den fehlenden Sucher habe ich noch nicht vermisst, da er sowieso keinen exakten Ausschnitt der gemachten Aufnahme zeigt. Dafür hat die Kamera das große Display. Das Display hat eine Diagonale von 5 cm und ist echt Klasse. Es reagiert flüssig und ohne ruckeln. Während andere Displays bei hellem Umgebungslicht nicht mehr abzulesen sind, lässt sich hier die Hintergrundbeleuchtung abschalten und mittels eines speziellen Reflekionsmediums hinter dem Display, kann das sonst störende Sonnenlicht die Beleuchtung übernehmen. Das funktioniert prima!

Die Menüführung
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ist wie oben schon mal erwähnt ok, sie könnte höchstens noch etwas übersichtlicher sein. Beim Bilder übertragen, zeigt sie was sie alles kann. Nachdem die USB-Kabel verbunden sind, werden die Treiber automatisch abgefragt, sozusagen wird die Kamera einfach als Wechsellaufwerk eingebunden. Ganz einfach lassen sich die Bilder in den Explorer übertragen, mindestens Windows 98 sollte man dazu allerdings haben.
Von Sony gibt es sogar schon Notebooks die Memorysticks auslesen können.
Die Datenübertragung auf den PC geht dank USB schnell. Der optional erhältliche 3.5" Diskettenadapter ist für den PC nützlich, natürlich wesentlich langsamer als mit USB.

Ein Superteil, ohne jegliche Ahnung von Digitalkameras, konnte ich direkt nach dem Laden der Akkus und einem kurzen Blick in die Bedienungsanleitung sofort los fotografieren. Die Qualität der Bilder ist, für meine Begriffe, einfach toll ! Serienaufnahmen sind leider nicht möglich. Ein Ausdruck der Bilder im DIN A4 Format bestätigte, das die Bildauflösung völlig ausreichend ist. Wir konnten die Urlaubsbilder später auf CD brennen. Auf eine CD passen mehr als 13000 Digitalbilder (640x480).
Man sollte auf die Fingerposition beim Tragen aufpassen, nicht das Display betatschen, was mir leider ständig passiert.

Fazit:
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Das verhältnismäßig schlechte Abschneiden der Sony DSC-F505 in diversen Tests kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin begeistert von dieser Kamera. Für den privaten oder professionellen Bereich stimmt hier das Verhältnis von Preis und Leistung. Mehr kann man für sein Geld kaum bekommen. Ich kann auf jeden Fall nur jedem der sich für diese Kamera entscheidet empfehlen, nicht am falschen Ende zu sparen und gleich einen größeren Memorystick sowie auch ein oder zwei Akkus extra zu kaufen.
Für einen schönen, einfachen Einstieg in die Welt der digitalen Bilder ist die Kamera perfekt.

Fazit: Allround - Kamera mit hervorragender Bildqualität, fotografieren kein Problem mehr

Verarbeitung:    Verarbeitung
Zuverlässigkeit:    Zuverlässigkeit
Bedienkomfort:    Bedienkomfort
Geschwindigkeit:    Geschwindigkeit
Bildqualität:    Bildqualität
Funktionsvielfalt:    Funktionsvielfalt