Brita Elemaris Cool
Wasserexperimente mit einer Wasserfilteranlage - Brita Elemaris Cool Wasserfilter

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Wasserexperimente mit einer Wasserfilteranlage
Brita Elemaris Cool

Mondlicht1957

Name des Mitglieds: Mondlicht1957

Produkt:

Brita Elemaris Cool

Datum: 28.02.09, geändert am 05.09.09 (1679 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Bessere Wasserqualität, besserer geschmack der Heißgetränke, leichte Bedienung

Nachteile: Bisher bn ich zufrieden, keine strörenden Probleme aufgetreten

Seit ich eine Tassimo zu Weihnachten geschenkt bekommen habe besitze ich auch einen Wasserfilter, mein Sohn riet mir dazu und meinte, ..."du wirst sehen, der Kaffee oder der Latte schmeckt einfach besser...."
Für Brita entschied ich mich, weil ich auch mit meinem Brita Soda gute Erfahrungen gemacht habe.

Und wenn ich ehrlich bin, ich hab den Kauf nicht bereut, zumal dieses Gerät in der Anschaffung auch nicht so umwerfend teuer war.
Ich habe es für knapp 20 Euro bekommen, gleich nach Weihnachten waren so einige Geräte im Angebot, kennt man ja, der normale Verkaufspreis liegt so im Schnitt bei 25 Euro - 29 Euro.

Frau hat ja schon einiges rumstehen an Geräten, was man halt so braucht oder auch nicht, öfter genutzt oder auch weniger genutzt, alles zu seiner Zeit aber dieser Wasserfilter ist nun wirklich oft im Einsatz.

Am Wasserhahn kann ich regelmässig erkennen, wie kalkhaltig unser Wasser wirklich ist, was nicht nur zu Verkalkung von Kaffeemaschinen oder Wasserkochern führt. Leider auch in Waschmaschinen, da hilft aber so ein Wasserfilter auch wenig, hier muss man mit entsprechenden Mitteln entgegenwirken. Aber was das Trinkwasser angeht hilft halt so ein Wasserfilter.

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Warum ist nun Kalk im Trinkwasser ein Problem?
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Ich wollte es genauer wissen und hab mal ein wenig recherchiert, denn bisher hatte ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Schon gar nicht irgendeinen Gedanken daran verschwendet, dass so kalkhaltiges Wasser auch den Geschmack vom Kaffee oder vom Tee negativ verändern kann.

Allgemein versteht man unter "Kalk im Wasser" den Anteil der gelösten Salze/Mineralien, welche letztendlich die Härte bzw. den Härtegrad des Wassers ausmachen.
Calcium und Magnesium. Diese liegen als Calcium- und Magnesiumcarbonat vor, ihre Gesamtmenge bestimmt die chemische Härte.

Hierbei liegt der Kalk auch noch in ungelöster Form vor, sozusagen in kleinen Bröckchen.
Beim Erhitzen des Wassers fällt der Kalk - gelöst und ungelöst - aus und setzt sich ab, insbesondere an den Wärmequellen, z.B. Heizstäbe in Waschmaschine und Heizkessel. Dies wird dann in harten Kalkstein verwandelt und beschädigt letztendlich die Geräte.

Und im Tee oder Kaffee bildet die "Härte" so genannt vom Fachmann, eine unansehnliche Bitterstoffablagerung, die auf der Oberfläche schwimmt. Im Trinkwasser ist Kalk oft als stumpfer oder harter Beigeschmack erkennbar bzw. spürbar.

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Ist das nun auch schädlich für unsere Gesundheit?
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Berliner Wasser hatte im Jahre 2003 im Städtevergleich die Note "2 plus" erhalten, was die Qualität angeht. Durch die deutsche Trinkwasserverordnung ist das Leitungswasser das am strengsten überwachte Lebensmittel.
Jedoch ist der Kalkanteil, wie oben beschrieben sehr hoc aber unschädlich - wenn auch nicht schön. Die Wasserhärte liegt im Bereich drei und vier, so dass Kalkablagerungen an Waschbecken und in elektrischen Geräten entstehen. Dadurch wird beim Waschen mehr Waschpulver als bei geringeren Härtegraden benötigt und Elektrogeräte müssen regelmäßig entkalt werden.
Aber für die Gesundheit jedoch ungefährlich.

Aber man merkt den Unterschied beim Kaffee- oder Teegenuss, wenn man Wasser mit einem Kalkfilter vorbereitet zur Zubereitung nutzt, dass kann ich inzwischen definitiv bestätigen.
Diese Getränke schmecken einfach kräftiger im Aroma auch farblich gibt es im Endprodukt einen Unterschied zu erkennen vor allem beim Tee, ich hab's getestet.

In vielen alten Gebäuden gibt es teilweise auch noch Kupfer- oder Bleirohre, die hoffentlich auch bald alle ausgetauscht sind, besonders hier sollte man im Haushalt einen Filter nutzen. Ich habe z.B. in meiner damaligen Altbauwohnung in Pankow derartige Erfahrungen machen müssen (wir erfuhren erst nach der Wende davon).

Ich habe mich für ein Gerät von Brita entschieden und zwar den


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Brita Elemaris

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W er sich so ein Gerät zulegt und plant, es oft in Nutzung zu haben, der sollte jedoch auch bedenken, dass regelmässig Kartuschen nachgekauft werden müssen. Hier muss man auch schauen, wo man sie am preiswertesten bekommt.
Es gibt das gerät in weiß und schwarz, ich hab mich für weiß entschieden.

Das Design, welches bei so einem Gerät nicht unbedingt im Vordergrund steht - mancher mag Wert darauf legen - ich lege mehr Wert auf die Funktionalität.
Dieser Filter ist so schlank, dass er sogar in eine Kühlschranktür passt, so kann ich auch mal gefiltertes Wasser gekühlt aufbewahren.


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Produktdetails im Überblick
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- MAXTRA FlowControl,
- Volumenstandsanzeige,
- Schlankes Design - passt in die Kühlschranktür
- automatische Einfüllöffnung,
- ergonomisch weicher Griff und
- rutschfester Boden
- Volumen 2.4 L Gesamtvolumen / 1.4 L gefiltertes Wasser.
- MEMO: Die elektronische Kartuschenwechselanzeige erinnert daran,
- nach 4 Wochen die Kartusche zu wechseln.
- Einzigartiger Deckel mit automatischer Einfüllöffnung - einfach zu befüllen und komfortabel mit einer Hand zu bedienen
- Spülmaschinengeeignet (außer Deckel)
- Volumenmarkierungen auf der Kanne
- mechanischer Wasser-Filter
- Filter-Wechselanzeige
- Wassereinfüllen ohne Abnehmen des Deckels
- weiss

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Wasserfilter ist nur für
MAXTRA-Filterkartuschen
geeignet:
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"Maxtra ist die nächste Generation der BRITA Wasserfiltration und wurde für eine neue Reihe von Produkten konzipiert. Die ovale Form der Maxtra Kartusche passt in die Trichter der neuen Tischwasserfilter, die verschiedene zusätzliche Features für noch mehr Komfort und Benutzerfreundlichkeit bieten!
Achten Sie auf das Maxtra Symbol und den Hinweis auf die "Maxtra 4-Stufen-Filtration", und genießen Sie das beste BRITA-gefilterte Wasser!"

Im 3-er Pack sind diese Kartuschen im Handel zwischen 15 und 18 Euro zu erhalten, das bedeutet, im Schnitt 5 Euro pro Monat für entkalktes Wasser - für einen besseren Geschmack und Genuss von heißen Getränken. Ich denke, das kann man getrost in Kauf nehmen. Zumal, er frisst ja auch keinen Strom.

Passend für die Tischwasserfilter: edition, Elemaris, Marella, Fjord und Aluna (XL und Cool Modelle).

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Zum Gerät
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Der Brita-Wasserfilter setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

- Deckel
- Filterkartusche
- Trichter
- und Kanne

Das aus Plexiglas bestehende Gerät ist durchsichtig, so hat man einen guten Einblick in das Gerät, anfangs hab ich die ganze Sache sogar beobachtet.
Auf dem rutschfesten Boden steht das Gerät perfekt. Dies ist eine Gummischicht.

Der Griff ist ergonomisch geformt und dadurch liegt dieses gerät beim Transport sehr gut in der hand. Die kleinen Einwölbungen innerhalb des Griffes sind so gearbeitet, dass man das Gerät fast nur mit dem Zeigefinger transportieren kann. Sehr gut durchdacht.

Die einzelnen Teile lassen sich leicht auseinander bauen und ebenso einfach wieder zusammensetzen.

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Inbetriebnahme und Funktion
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Vor der ersten Nutzung sollte man den Behälter erst einmal reinigen. Deckel, Kanne und Trichter können mit einem milden Spülmittel in warmem Wasser gereinigt werden. Es dürfen keine scheuernden Reiniger oder Scheuerschwämme verwendet werden. Kanne und Trichter könne auch in Spülmaschine. Der Deckel aber nicht.

Nach der Reinigung kann dann man die Filterkartusche einsetzen. Diese ist extra in Folie eingepackt. Man sollte dann nur die Kartusche unter kaltem Wasser leicht schütteln, damit alle Luftblasen verschwinden. (Luftblasen sind normal)

Nun kann sie in den Trichter eingesetzt werden. Dabei muss man sie soweit nach unten drücken bis es leicht klickt und die Kartusche eingerastet ist.
Nachdem der Filter nun fest eingesetzt ist kann man den Deckel auf den Brita-Behälter aufsetzen.
Danach öffnet man die Einfüllklappe unter dem Wasserhahn und füllt direkt das Leitungswasser durch die Deckelöffnung in den Behälter. Man muss hierbei auf die Wasserstandsanzeige auf dem Behälter achten, damit es zu keiner Überfüllung des Behälters kommt. Unten im Brita-Behälter kommt dann sofort das gefilterte Wasser heraus.
Der Wassereinlauf wippt etwas, dadurch wird ein sogenannter Gegendruck erzeugt
Es muss kein Verschluss geöffnet werden und auch kein Wasser wird beim Auffüllen daneben.
Vor der ersten richtigen Nutzung sollte man den Vorgang am besten 1 - 2 mal wiederholen, ohne das Wasser zu nutzen. Blumengießen kann man damit aber.

Die Kartusche muss nicht ständig mit dem gefilterten Wasser in der Kanne in Kontakt bleiben. Man kann das gefilterte Wasser auch in andere Behälter umgießen zur Aufbewahrung.

Fürs Ausgießen ist ein Schnäbelchen am Behälter, welcher ohne zu tropfen super funktioniert.

Mein Deckelaufsatz oder besser am Griffauslauf ist die Zusatz-Funktion die nicht alle Brita-Filter so haben. Es ist die Kartuschenwechselstandsanzeige Memo genannt. Dieses Memo erinnert einen daran die Kartusche rechtzeitig zu wechseln.
Zum Starten des Memo drückt man einfach nach dem Einsetzen der neuen Kartusche auf den Startknopf und hält ihn so lange gedrückt bis alle vier Balken in der Anzeige erscheinen und es zwei Mal blinkt. Danach ist das Memo schon eingestellt. Nach jeder Woche verschwindet jetzt ein Balken und sobald die Anzeige wieder leer ist muss die Kartusche gewechselt werden. Im Display gut zu erkennen.

Die Anzeige ist in vier Stufen eingeteilt. So reduziert sich der Anzeigebalken jeweils um 25 Prozent. Wenn die Anzeige auf Null ist blinkt es und der Filter muss getauscht werden.

In der Gebrauchsanleitung wird man auch auf folgendes hingewiesen:

BRITA "Memo" - Die elektronische Kartuschen-Wechselanzeige hat eine Nutzungsdauer von etwa 5 Jahren. Um das "Memo" zu entfernen, setzt man einen Schraubenzieher in die Kerbe neben das "Memo" und drücken es heraus. Beachten Sie, dass das "Memo" ausschließlich zur Entsorgung herausgenommen werden sollte.
Das heißt auch hier muss man sich dann um ein Ersatzteil kümmern, am besten direkt über die homepage von Brita, der Service wird angeboten. Da bin ich dann selber mal gespannt, ob das funktioniert, noch ist das Gerät ja relativ neu.

Das Filtern der vollen Fassungsmenge dauert in der Regel knappe 2 Minuten. Die Menge reicht aus, um eine 8-Tassenkaffeemaschine zu füllen.

Ich habe das Gerät nun seit Weihnachten im Gebrauch, jetzt vor allem trinke ich sehr viel Tee, und kann sagen, dass es bisher super funktioniert hat, auch der 2malige Kartuschenwechsel erfolgte ohne Probleme, ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Meine Tassimo vor allem freut sich über das gefilterte Wasser, immerhin war dieses Gerät nicht gerade billig und so habe ich auch die Gewissheit, dass ich länger Freude daran habe.


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Herstellerinformationen
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Seit 40 Jahren widmet sich BRITA der Optimierung von Trinkwasser, und hier sind sie der Marktführer.

BRITA GmbH
Verbrauerservice
Heinrich-Hertz-Straße 4
65232 Taunusstein
Tel.: 0800 / 7547547
www.brita.de


Brita-Produkte unterliegen höchster Qualitätsanforderungen und strengsten Kontrollen. Es gibt eine geprüfte Lebensmittelgarantie.
Die Brita-Behälter sind vom TÜV geprüft.

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Laut Hersteller sollte man folgendes beachten
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In der mitgelieferten Gebrauchsanleitung findet man folgende wichtige Hinweise zur Nutzung des Gerätes.

- Es sollte nur kaltes Wasser gefiltert werden.

- Der Behälter sollte nicht direkt den Sonnenstrahlen ausgesetzt werden.
- Aber auch nicht in der Nähe von Wärmequellen (z. B. Herd oder Kaffeemaschine) aufgestellt sein.

- Da Wasser ein Lebensmittel ist, sollte das gefilterte Wasser innerhalb 1 bis 2 Tagen verbraucht werden.

- Während des Filtervorgangs kann es zu einer leichten Erhöhung des Kaliumgehaltes kommen. Wer nierenkrank ist oder eine spezielle Kaliumdiät verordnet bekommen hat, sollte vorher den Gebrauch des Brita-Filters mit dem behandelnden Arzt absprechen.

- Für den Brita-Wasserfilter sollte nur Leitungswasser verwendet werden, welches von den Wasserwerken bereitgestellt wurde. Dieses Trinkwasser wir ständig kontrolliert und erfüllt den gesetzlichen Anforderungen der Trinkwasserqualität.

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Mein Fazit zu diesem Wasserfilter

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Natürlich sagt man dem gefilterten Wasser nach, dass dann der Tee und Kaffee anders schmecken würde. Das stimmt tatsächlich. Das Aroma von Tee und Kaffee verändert sich etwas. Vorher hat man ja auch noch geringe Menge Kalk mitgetrunken. Jetzt ist der Geschmack des Tees intensiver.

Zum anderen schützt es auch meine Kaffeemaschinen und Teebereiter vor Verkalkung.

Das Gerät funktioniert einwandfrei und ist vor allem leicht zu bedienen und auch zu reinigen.

Sicherlich fallen Unterhaltskosten an, monatlich, wie ich erwähnte 5 Euro, der Preis einer Kartusche, die 4wöchentlich gewechselt werden sollte. Hält aber auch länger, wenn er nicht täglich mehrmals im Gebrauch ist.

Aber das nehme ich gern in Kauf für das neue Geschmackserlebnis bei Tee und Kaffee.
Zudem spare ich mir letztendlich auch das Entkalken der Zubereitungsgeräte.

Außerdem kann ich jederzeit das Wasser filtern und in anderen Gefäßen oder selbst im Filterbehälter im Kühlschrank auf Abruf bereitstellen.

Anfangs leicht von mir belächelt hat mich dieses Gerät inzwischen sehr überzeugt, in Qualität und Leistung.

Euer Mondlicht1957

Fazit: Es ist alles gesagt!!!

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Reinigung:    
Qualität:    
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