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Neuester Testbericht: ... Sinne, ist er ein Gefangener seiner selbst, welchem er nicht ohne fremde Hilfe entkommen kann. Kann man dies nun Fügung des Schicksals n... mehr
„Ich habe einen Drachen - und ich werde ihn benutzen“
Shrek - Der tollkühne Held

Name des Mitglieds: squarerigger
Produkt:
Shrek - Der tollkühne Held
Datum: 22.07.01, geändert am 22.07.01 (84 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Total genialer Film
Nachteile: Gibt's keine
„Ich habe einen Drachen – und ich werde ihn benutzen“ – dies ist nur einer der vielen absolut genialen Sprüche, mit denen der Trickfilm „Shrek – Der tollkühne Held“ aufwarten kann.
Shrek ist ein Ogar, ein häßliches, dickes, grünes Monster, welches in einem Sumpf lebt, aus seinem Ohrenschmalz Kerzen fabriziert, mit Schlamm duscht – und am liebsten in Ruhe gelassen werden will. Aber unter dieser rauhen Schale verbirgt sich ein weicher Kerl, wie wir im Verlauf des Filmes erfahren werden. Shrek will nämlich nur deshalb alleingelassen werden, weil er die Erfahrungen gemacht hat, daß ihn jeder aufgrund seines furchteinflößenden Äußeren ablehnt.
Aber seine selbstgewählte Einsamkeit wird gestört. Lord Farquart, der kleine, despotische Herrscher, will alle Fabelwesen aus seinem Reich vertreiben. Er lobt ein Kopfgeld aus und interniert sie. Nur einem sprechenden Esel gelingt es, zu entkommen und bei Shrek Asyl zu suchen. Der ist darüber gar nicht erfreut, denn der Esel ist einfach nur nervig. Aber es kommt noch schlimmer, denn Lord Farquart beschließt, alle Fabelwesen in Shreks Sumpf ins Exil zu schicken. So kommen die Sieben Zwerge und wuchten Schneewittchens Sarg auf Shreks Eßtisch. In seinem Bett findet er den Bösen Wolf wieder und auch alle möglichen anderen Wesen tauchen auf.
Das ist zuviel für Shrek. Er begibt sich zu Lord Farquart. Dieser hat zu der Zeit ganz andere Sorgen. Um ein richtiger König zu werden, muß er eine Prinzessin heiraten. Seine Wahl ist auf Prinzessin Fiona gefallen, die von einem bösen Drachen bewacht wird. Der Lord schlägt Shrek einen Deal vor: Wenn es ihm gelingt, Fiona aus den Fängen des Drachen zu befreien, wird ihm sein Sumpf wieder ganz alleine gehören. Also tigern Shrek und der Esel los.
Ich möchte hier nicht alle Details verraten, nur soviel: Es gelingt ihnen, die Prinzessin zu befreien. Doch diese Prinzessin hütet ein seltsames Geheimnis. Doch laß Dich überra
schen, wie es weitergeht.
„Shrek – Der tollkühne Held“ ist das neueste Werk aus Steven Spielbergs und Jeffrey Katzenbergs Dreamworks-Studio. Der Film ist komplett am Computer entstanden, kann sich aber dennoch oder gerade deshalb mit handgezeichneten Trickfilmen messen. Im Gegensatz zu den süßlich-kitschigen Heile-Welt-Filmen aus den Disney-Studios ist dieser Film geradezu anarchistisch frech. Und genau das macht den Reiz dieses Filmes aus. „Shrek“ ist kein Kinderfilm, sondern er ist auch für Erwachsene mehr als reizvoll. Allein schon die frechen Sprüche des Esels sind mehr als köstlich. Die Krönung ist aber die Schlußszene, als der Esel zusammen mit all den anderen Fabelwesen den Oldie „Then I saw her face – Now I’m a believer“ anstimmt und die Drei Schweinchen, die Sieben Zwerge, Elfen, Der Böse Wolf und alle anderen dazu losrocken. Einfach genial!
Ich kann dieses Film voll und ganz weiterempfehlen. Köstliche Unterhaltung ist garantiert.
Fazit:
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