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Neuester Testbericht: ... Handlung zu tun, die ich aber wie immer noch nicht ganz erzählen werde. Das Ende spare ich mir wie immer auf! Die Handlung von Red Pla... mehr
Gute Unterhaltung trotz miesem Drehbuch
Red Planet

Name des Mitglieds: phantastikfan
Produkt:
Red Planet
Datum: 10.08.01, geändert am 10.08.01 (11 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Spannend
Nachteile: Durchlöcherte Story
Für mich haben die Macher dieses Filmes etwas sehr erstaunliches geschafft. Sie haben einen Film gemacht, der mich unterhalten hat, obwohl die Story von hinten bis vorne durchlöchert ist.
Mission to Mars habe ich nicht gesehen also in dieser Beziehung habe ich keine Vorurteile. Dass ein Film besonders anspruchsvoll ist, das muss bei mir auch nicht sein, aber wenn die Story schon Fehler enthält, dann sollten das Zeitparadoxa sein, mit denen ich mich anfreunden kann (Star Trek und Terminator lassen grüßen).
Aber erst einmal ein kurzer Handlungsüberblick:
Die Erde ist abgewirtschaftet, so will man den Mars terraformen, um dann die gesamte! Erdbevölkerung dahin zu transportieren. Doch das Terraformen stockt plötzlich, so dass man eine Expedition losschickt, um zu schauen was dahintersteckt. Und natürlich entpuppt sich am Ende der Mars als noch weniger ungefährlich als man schon dachte.
Was mir detailiert an der Story aufgefallen ist:
- Wieso hat man (war auch immer genau) Geld, um die zwölf Milliarden (die gesamte Erdbevölkerung) Menschen auf den Mars zu transportieren, aber nicht um die Ökologie der Erde wieder herzustellen?
- Von der Erde aus will man festgestellt haben, dass die auf dem Mars ausgesetzten Blaualgen, die Sauerstoff produzieren sollen, verschwunden sind, und der Sauerstoffanteil in der Atmosphäre wieder abgenommen hat. Doch oh Wunder! Als die Astronauten auf dem Mars landen, finden sie durch Zufall heraus, dass es Sauerstoff gibt, und zwar etwa in der Konzentration wie auf der Erde. DAS aber konnte man im Schiff vom Orbit aus nicht feststellen.
- Das Außenteam betrat den Mars in der Hoffnung, dass eine Basis schon automatisch aufgebaut wurde, in der es Nahrung und Luft geben soll. Doch überprüft hat man das vorher nicht und Nahrung oder Luft für mehrere Tage haben die Astronauten auch nicht mitbekommen, so verantwortungsbewusst kann doch keine Expeditionsleitung sein!
- Val Kilmer kann am Ende des Fil
ms eine alte russische Sonde wieder zum Laufen bringen, und das mit Hilfe von amerikanischer Technik, die fünzig Jahre jünger ist. Seit wann sind Software und Technik aus verschiedenen Jahrhunderten so gut kompatibel????
- Woher verdammt nochmal sollen die Käfer kommen, die den Sauerstoff herstellen? Als die Astronauten diese entdecken, ernähren sie sich von den ausgesetzten Blaualgen, (die ja dadurch verschwunden sind), aber wovon haben die denn vorher gelebt??????
Ich weiß nicht, ob man diese Liste noch weiter anführen kann, aber mir reicht sie schon so wie sie ist.
Aber wie gesagt, der Film hat mich trotzdem unterhalten. Die Schauspieler sind wohl ganz in Ordnung (obwohl ich eine nicht näher zu Begründende Abneigung gegen Val Kilmer habe) und an den F/X kann ich mich auch nicht stören.
Zudem hat der Film seine Spannung, etwa bei der Landung der Astronauten oder beim ersten Überfall der Käfer und auch Dramatik, nicht nur am Ende. Die Liebesgeschichte zwischen Val Kilmer und Carrie Ann Moss (wen interessieren denn die Charakternamen?) ließ sich wohl nicht vermeiden.
Bereut habe ich es wohl nicht, den Film im Kino gesehen zu haben (obwohl es kein teures Multi-Plex-Kino hätte sein müssen), aber ein Muss ist der Film auch nicht. Viel hat man definitiv nicht verpasst.
Und ein zweites Mal werde ich ihn mir wohl sobald nicht ansehen.
Fazit:
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