Pearl Harbor
Sternenzerstörer "Ende" 2518 Worte Upd. 20.06.01 - Pearl Harbor Video Film

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Neuester Testbericht: ... Stil, einer muss halt draufgehen und die anderen finden ihr Glück... Der Angriff auf Pearl Harbor hat technisch durchaus etwas zu b... mehr

Sternenzerstörer "Ende" 2518 Worte Upd. 20.06.01
Pearl Harbor

Mithotyn

Name des Mitglieds: Mithotyn

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Pearl Harbor

Datum: 17.06.01, geändert am 20.06.01 (52 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Darsteller, SFX

Nachteile: Ende, historisch fragwürdig

Nein, dies ist nicht eine Starwarsmeinung die sich in die falsche Kategorie verirrt hat, den Titel erklär ich später.
DAS SOMMEREREIGNIS sollte Bruckheimers neuer Film „Pearl Harbor“ sein und mal abgesehen davon dass der Sommer in den letzten Tagen eher zu wünschen übrig liess, ein Ereignis ist er auf jeden Fall.

HINTERGRUND
Den geschichtlichen Hintergrund umreisse ich hier nur mal ein wenig, Abi ist schon 2 Jahre her und in Geschichte war ich eh nie so das Ass.
1941 hielten sich die Amerikaner noch vornehm aus dem zu der Zeit noch nicht wirklich „kompletten“ 2. Weltkrieg raus. Sie unterstützten die Alliierten mit Material und dem ein oder anderen freiwilligen Soldaten, griffen aber eben nicht direkt ins Kriegsgeschehen ein. Ausserdem schnitten sie sämtliche Handelswege zu den Ländern der Axenmächte ab und somit bekam Japan kein Öl mehr. Mit dem Ende ihrer Ölvorräte in Sicht, sah sich Japan zu einem entscheidenden Angriff auf Amerika gewungen. Da es keinen besseren als einen Überraschungs-Angriff gibt, beschliessen sie das zu tun, was die Amerikaner am wenigsten erwarten: Sie nehmen den langen Weg nach Pearl Harbor auf sich, um die dort vor Anker liegende amerikanische Flotte gepflegt auseinanderzunehmen.
Nun behaupten Gerüchte dass es genügend Vorzeichen für diese Aktion gegeben habe und Roosevelt deshalb sämtliche Flugzeugträger hat auslaufen lassen, mehrere hohe Tiere „weggeschickt“ und die restliche Flotte inklusive Besatzungen geopfert hat, um einen triftigen Grund zum Kriegseintritt zu haben. Dummerweise hatte Roosevelt nämlich versprochen, keine Amis in den Krieg zu schicken, wenn nicht gerade Amerika selbst direkt angegriffen wird....gibt einem doch zu denken. Ich werde mir hier bestimmt nicht anmassen diese Gerüchte als wahr oder falsch einzustufen und schliesslich und endlich wird ja Geschichte auch von denen gemacht, die die Geschichtsbücher schreiben und das waren nunmal die Amis.
Als
o nehmen wir einfach mal an, es wäre wirklich so passiert, wie es im Allgemeinen auch bekannt ist: Die Japaner haben ohne Kriegserklärung einen Hammerschlagangriff auf das vollkommen überraschte Amerika geflogen und deren Seestreitkräfte empfindlich getroffen. Die Amis fühlten sich verständlicherweise angepisst, und eklärten offiziell den Kriegseintritt, die Wirtschaft würde auf Rüstung umgeschaltet. Der Rest ist Historie.

Nun soll man denn mal daraus einen Film machen. Kein Problem, das Konzept hat schonmal ein Film vorgemacht. Man nehme eine historische Begebenheit, denke sich eine herzerweichende Liebesgeschichte aus und füge dem Ganzen ein beeindruckendes Special Effects Feuerwerk hinzu. Na, woher kennen wir das? Jep Titanic ist eher Vorbild für Pearl Harbor als Kriegsfilme à la James Ryan oder Enemy at the Gates. Das Konzept geht auch wunderbar auf, wie schon die überwältigenden Einspielergebnisse beweisen. Kommen wir jetzt aber mal zur Handlung.

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ACHTUNG!!!!!
ICH SCHREIBE ÜBER DEN GANZEN FILM; DAS BEINHALTET DAS ENDE!!!
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Technische Daten:
Zeit: Hauptsächlich 1941
Ort Hauptsächlich Pearl Harbor
Personen: Rafe (Ben Affleck), enthusiastischer US Airforce Pilot, der unbedingt in den Krieg will
Danny, Rafe´s bester Freund, US Airforce Pilot, eher ruhig und zurückhaltend
Evilyn, Krankenschwester der US Airforce, nicht allzu schlau beim Wählen ihrer Geliebten....
Um diese drei Personen dreht sich der Film. Weitere Rollen:
Koch (Cuba Gooding Jr.), Koch auf der Arizona, wollte kämpfen ist aber als Schwarzer in die Küche versetzt worden
Doolittle (Alec Baldwin), US Airforce Ausbilder und Taktiker,
Roosevelt (John Voight),amerikanischer Präsident, an den Rollstuhl gefesselt – naja die meiste Zeit

HANDLUNG

Danny und Rafe sind seit ihrer
Kindheit die besten Freunde und seit ihrer Kindheit teilen sie einen gemeinsamen Traum: Sie wollen Piloten werden. Was haben die zwei ein Glück, ein kleiner Mann mit noch kleinerem Bart beschert ihnen die „Möglichkeit“, das, was sie bei der Airforce gelernt haben zu zeigen. Zumindest Rafe, der vom Vorgesetzten Doolittle zur Eagles Squadron nach England geschickt wird, eine Flieger Einheit, die speziell für NichtBriten eingerichtet wurde, die den Kampf gegen die Deutschen unterstützen wollen. Danny gefällt das gar nicht, schliesslich war die Luftschlacht um England nicht gerade ein Ereignis, das überdurchschnittlich viele Piloten überlebt hätten...
Einige Wochen vor Rafe´s Abreise lernt er die Krankenschwester Evilyn kennen, die mit ihren Freundinnen immer auf Männersuche in den Reihen der Airforce ist. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. An Rafe´s letztem Abend, der gleichzeitig ein sehr romantischer für das junge Paar war, gesteht er ihr, dass er nach England ausrückt, und dass er es freiwillig macht (also nicht von Doolittle dorthin kommandiert wurde). Evilyn ist schockiert, kann ihn aber nicht von seinem Vorhaben abbringen. Rafe rückt also aus und nimmt sehr erfolgreich an der Luftschlacht um England teil. Die Zeit vergeht, etliche Briefe werden geschrieben, bis zu jenem Tag an dem Rafe´s Maschine getroffen wird, ins Meer stürzt und die Nachricht seines Todes Evilyn erreicht.

Nach 3 Monaten tiefster Trauer seitens Evilyn und Danny, der ja seinen besten Freund verloren hat, treffen sich die beiden zufällig. Erinnerungen an Rafe werden ausgetauscht, man trifft sich öfters und nach etlichen Gewissensbissen kommen Evilyn und Danny zusammen. Und das gleich richtig! Soll heissen, sie tun das böse F-Wort.
Was keiner ahnt (oder doch, so mancher schon, verhindern kann´s aber keiner), die Japaner nehmen das Stoppen der Ölzufuhr nicht tatenlos hin und planen schon die ganze Zeit einen Überraschungsangriff auf Pearl Harbor. Beso
nders toll fand ich den kleinen, blöden Zahnarzt, der locker flockig aus dem Nähkästchen erzählt, wie viele Schiffe denn so im Hafen liegen, wie das Wetter ist und so weiter. Nunja wie auch immer, die Japaner haben den Hafen am 6. Dezember vollkommen unentdeckt fast erreicht als Rafe aus England zurückkehrt. Er hat den Absturz überlebt, sich in Frankreich durchgekämpft und ist überglücklich, endlich zu Evilyn zurückzukehren. Allerdings nur so 3 oder 4 minuten bevor er durch einen unglücklichen Zufall erfährt, was in seiner mehrmonatigen Abwesenheit so vor sich gegangen war und wie gut sein bester Freund ihn „vertreten“ hat. Es kommt fast zum Bruch zwischen ihm und Danny und nach einer Schlägerei und einem Gespräch schlafen sie in Danny´s Auto irgendwo in der Pampa ein.

Der Morgen des 7. Dezembers beginnt ganz normal. Kleine Kinder spielen Baseball, eine Frau hängt Wäsche auf und der ein oder andere pinkelt ins Feld (alles um 7 Uhr morgens wohlgemerkt). Wie ein Schwarm Mücken auf Biergartenbesucher fällt die erste Welle des japanischen Überraschungsangriffes ein und es ist direkt verwunderlich, dass keine der Zeros durch Baseballtreffer, Wäscheschnur im Propeller, oder Lulu auf der Scheibe abgestürzt ist, so tief heizen sie übers Land. Diese geniale Szene läutet den Teil des Films ein, in dem es ordentlich zur Sache geht (ausserdem war bei uns nach dieser Szene die Pause).

Das Chaos bricht mit dem ersten Torpedo los, der vom japanischen Flieger auf ein Schiff abgefeurt wird. Den ganzen Angriff hier zu beschreiben dürfte schwierig werden und kann den überwältigenden Aufnahmen nicht gerecht werden. Eine Kamerafahrt direkt hinter einer abgeworfenen Bombe her muss man auf der Leinwand erlebt haben. Mehrere Schiffe versinken im Hafenbecken und die Organisation auf amerikanischer Seite wäre das Paradies für Anarchisten. Da kommts auch mal vor dass der Schiffskoch das MG in die Finger nimmt.
Das Lazarett füllt sich rapide und Evilyn und
ihre Freundinnen haben alle Hände voll zu tun, die Verwundeten zu versorgen und die hoffnungslosen Fälle von denen zu trennen, die noch eine Chance haben.

Danny und Rafe haben inzwischen gerafft, was Sache ist und begeben sich schnellstmöglich zu einem nahegelegenen kleinen Flugplatz auf dem sie einige Freunde haben. Sie sind die einzigen beiden, die überhaupt Maschinen in die Luft kriegen und schaffen es im allgemeinen Durcheinander noch sieben Japaner abzuschiessen. Gar nicht schlecht, immerhin 2% der insgesamt 350 Flugzeuge, welche die Japaner zum Angriff geschickt haben.

Der Angriff ist kaum vorbei, da beraten die Amis schon über einen Gegenangriff. Was ausgefallenes muss her, und etwas das diesen bis hierhin wirklich guten Film so richtig in die Scheisse reitet. In der letzten halben Stunde passiert mehr als bei 100 Tagen Big Brother, drum führ ich hier mal eine Stichwortliste auf:
-Evilyn entscheidet sich für Danny, weil sie ein Kind von ihm bekommt, sagt aber auch dass sie Rafe ewig lieben wird (einwandfreie Aussichten für die Beziehung mit Danny also).
-Roosevelt steht mal eben aus seinem Rollstuhl auf, um zu zeigen dass nix unmöglich ist (Toyota gab´s damals noch nicht) und fordert einen Gegenangriffsplan.
-Ruckzuck werden Danny und Rafe abkommandiert, lernen flux das Bomberfliegen, entledigen mit einigen Kameraden einige Bomber völlig unwichtiger Dinge wie zum Beispiel MGs und starten die Langstreckenflieger von einem Flugzeugträger aus. Ach ja, Doolittle ist auch dabei.
-Mit der erdrückenden, erschreckenden riesigen Angriffswelle von sage und schreibe 16 Bombern eiern sie nach Tokyo, lassen ein paar Bömbchen regnen und verschwinden nach China. Was dabei so alles noch schiefgeht, so dass die ohnehin schon sinnlose Mission noch unrealistischer erscheinen lässt, erwähne ich hier mal nicht.
-Treibstoffmangel, Notlandung, Japaner, Feuergefecht, Danny tot, Chinesen, Leiche mitnehmen, Heim, Evilyn
trösten, Danny
im Sarg ehren, patriotische Worte blubbern, Evilyn + Rafe + Dannysohn, Ferdisch.

DARSTELLER

Respekt, von den drei Hauptcharakteren ist nur Affleck recht bekannt, die anderen beiden hatten zwar schon Leinwanderfahrung, aber waren ja doch eher noch Rookies. Die drei spielen vollkommen überzeugend und erwecken sofort die Sympathie des Zuschauers. Wenn Danny und Evilyn zusammenkommen, weiss man tatsächlich nicht, was man da nun fühlen soll, Mitleid für Rafe oder Freude für Danny?
Den Darstellern hat man es auch zu verdanken, dass selbst die ersten eineinhalb Stunden die zum Grossteil aus Liebesgeschichte bestehen weder langweilig noch zu schnulzig werden (zunmindest war das mein Eindruck). Also: Einwandfrei.
Es hiess, man hofft, dass diese recht unbekannten Schauspieler das schaffen, was Winslet und DiCaprio mit Titanic geschafft hatten, nämlich mit einem Blockbuster in die Oberliga aurzusteigen. Ich hätte nichts dagegen, haben mich wirklich überzeugt.
Alle anderen können getrost als Standardnebenrollen gesehen werden. Was soll man bei einem amerikanischen Präsidenten, einem militärischen Vorgesetzten oder einem japanischen General schon gross spielen müssen?
Cuba Gooding Jr. habe ich ja eigentlich mal ganz gern in Filmen gesehen....inzwischen geht er mir auf die Eier!
Seit Men of Honor ist er zum blöden Pseudomöchtegernpatriotenhelden abgestiegen. Auch hier wieder die gleiche Kacke, er will kämpfen, ist aber schwarz und wird deshalb nur Koch. Bei dem Angriff kriegt er seine grosse Chance und ballert heldenhaft und schreiend den Japanern Blei um die Ohren. Oh Mann.

FÜR AUGEN UND OHREN

Unglaublich! Wie erwähnt, das zu beschreiben kommt nicht ans Erleben ran. Inzwischen sieht man einfach kein bisschen mehr, dass so viel Computeranimiert ist. Etliche Flugzeuggeschwader, Schlachtschiffe, Kreuzer, Transportschiffe, Sturzflüge, Torpedos, Bomben, Explosionen, Kamerafahrten zwischen den Schiffen, alles sieht 100%i
g echt und beeindruckend aus, für SFX Freaks lohnt sich schon allein deshalb der Besuch.
Die Kamera ist am Wackeln am hektisch umherrennen, am sanft dahingleiten, passt sich immer dem Geschehen an.
Auch der Soundtrack hat mir gut gefallen, kann mich jetzt zwar nicht mehr an das Maintheme erinnern aber ich weiss zumindest dass es ziemlich gut klang. Werde mal bei Morpheus gucken müssen.
Die Musik wechselt geschickt mit reiner Geräuschkulisse. Zu Beginn des Angriffs hört man nur das Dröhnen der Motoren, das MGFeuer und die Explosionen ohne Musikuntermalung. Manchmal dringen sogar nur ganz bestimmte Geräusche aus den Boxen und andere werden einfach ausgeschaltet (der Verzögerer an der japanischen Bombe zum Beispiel dreht sich laut und der Soldat ruft „Ist ein Blindgänger!“, sonst hört man nichts. Bis der Verzögerer aufhört sich zu drehen....). Später kommen viele Szenen, in denen man auch teilweise in Zeitlupe zu ergreifender Musik sterbende Soldaten sieht (der Film erreicht trotzdem nie das Schocklevel von James Ryan).

KRITIK

Verdammt nochmal! Sagen wir mal 2 einviertel Stunden war ich der festen Überzeugung hier einen echten Kracher zu sehen. Die Liebesgeschichte war überzeugend, der Angriff genial in Szene gesetzt, dass oben erwähntes Gerücht unterschlagen wurde verständlich und kleinere Ungereimtheiten verkraftbar. Aber die letzte halbe Stunde ist so dermassen erzwungen vollgestopft mit patriotischem Heldentum, dass es einem die Tränen in die Augen treibt, mal ganz abgesehen von der historischen Fragwürdigkeit der ganzen Sache. Denn bis dahin erschien ja noch alles wenigstens in erträglichem Masse korrekt zu sein. Ausschmückendes Beiwerk, wie die spielenden Kinder und ähnliches sehe ich da gerne als künslerische Freiheit des Regisseurs. Für Skeptiker: Ja, es sind zwei amerikanische Maschinen aufgestiegen (meines Wissensstandes nach, manche schreiben hier auch das Gegenteil, egal), ja eine Bombe ist ins Munitionslager e
ines Schlachtschiffes eingeschlagen und hat es bitterböse zerrissen, ja teilweise haben wirklich Köche die MGs bedient, ja die Japaner haben keine 3. Welle geflogen.
Dann aber: Nein, ich habe keine Ahnung, ob dieser Gegenangriff direkt auf Tokyo stattgefunden hat, nein ich glaube nicht, dass in diesem Fall ausgerechnet die beiden Piloten von Pearl Harbor mitgeschickt wurden, nein ich glaube nicht, dass wenn dieser Angriff stattgefunden hat, er die Bedeutung hatte, die ihm im Film zukommt (die Wende kam erst 1942 bei der Schlacht um Midway), nein ich glaube nicht dass eine Frau, die etwa im 4. Monat schwanger ist (muss sie etwa gewesen sein) noch genauso schlank ist wie vorher, nein ich glaube nicht, dass Japaner ihre kleinen Waldhütten dick und fett mit ihren Flaggen schmücken, nein ich glaube nicht, dass Chinesen sich damals beamen konnten, sodass sie direkt in von Japanern besetztem Gebiet auftauchen, nein ich glaube nicht, dass es normal ist, sich noch die Mühe zu machen, hinter feindlichen Linien eine Leiche zu bergen,
JA ICH GLAUBE; dass der Film in der letzten halben Stunde jeglichen Bezug zur Realität verloren hat.

Lobenswert allerdings, dass die Japaner nicht als überböse Unmenschen dargestellt werden. Sie haben einfach keine andere Wahl als anzugreifen und der japanische General würde auch lieber einen Krieg vermeiden, als einen anzufangen. Man hört vor dem Angriff sogar das Gebet eines Japaners.
Mal abgesehen von der militärischen Sicht des Endes, fand ich es nicht besonders geschickt, Danny sterben zu lassen. Hätte ich andersherum gemacht, dann hätte man nicht zwangsweise denken müssen, dass Evilyn jetzt schon wieder den Mann wechselt. Hat so was....“schmutziges“ an sich, wenn ihr versteht was ich meine.

SCHLUSSSATZ
Was für ein genialer Film hier mit einem vollkommen überflüssigem Ende versaut wurde. Die Amis und ihr scheiss Patriotismus, was wäre dabei gewesen, den Film mit dem Angriff auf Pearl Harbor
enden zu lassen, am besten noch mit einem nett ausgedachten Ende für die Liebesgeschichte. Aber doch bitte nicht so ein Müll! Ist sogar ohne Einbezug historischer Fakten gequirlte unrealistische Kacke. Der Film hätte 5 Sterne verdient, und damit kommen wir auch zur Erklärung des Titels: Das Ende von Pearl Harbor zerstört gnadenlos den fünften Stern.

Update 20.06.01: Jetzt bin ich aber platt. Soeben habe ich also folgendes erfahren: Als Vergeltungsschlag für Pearl Harbor hat Roosevelt tatsächlich gefordert, 80 freiwillige Soldaten in 16 B-25 Bomber zu setzen und die Flugzeuge diverser Panzerungen zu entledigen, sodass sie von einem Flugzeugträger aus starten können, was für Langstreckenbomber was ganz was neues war. Die MGs wurden durch Holzattrappen ersetzt (!) und der Leiter der Mission, Doolittle (!), startete in seiner Maschine in der Tat als erstes vom Träger und das auch wirklich viel zu früh, weil ein japanisches Patrouillenboot in den Weg kam. Nach dem Angriff, der hauptsächlich Tokyo galt war wirklich geplant, nach China zu fliegen um dort zu landen. Nur ein Bomber schaffte es auf eine Landebahn (in Russland), vier mussten notlanden, mehrere Piloten mit Fallschirmen abspringen und 5 Piloten kamen ums Leben. Alles in allem also eine ziemlich bescheuerte Aktion, aber passiert ist es wirklich. Somit ist die letzte halbe Stunde des Films historisch korrekt, was nichts daran ändert, dass sie "dahingehuddelt" ist.

Fazit: