Gladiator
General - Sklave - Gladiator - Märtyrer - Gladiator Video Film

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Neuester Testbericht: ... oder "Basic" mit. Regie: Ridley Scott ist der Bruder von Regisseur Tony Scott und führte auch bei "Ali... mehr

General - Sklave - Gladiator - Märtyrer
Gladiator

halcion

Name des Mitglieds: halcion

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Gladiator

Datum: 29.12.02, geändert am 30.12.02 (197 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Realismus, gute schauspielerische Leistung

Nachteile: (zu) viele Kämpfe, eintönige Story, vorraussehbares Ende, schlechte Kameraführung

...die Story vom General Maximus. Er kämpft an der Front in Germanien und gewinnt die Schlacht. Prompt ruft ihn der Kaiser, von allen Caesar genannt, was keinesfalls bedeutet, dass er auch so heißt...

Maximus liebt seinen Kaiser Marcus Aurelius und hofft, dass er seine Träume von Rom verwirklichen kann. Doch Aurelius weiß, dass er bald sterben wird, und anstatt seinen Sohn zum Kaiser zu ernennen, setzt er Maximus, den er stets mehr geliebt hatte, als seinen Sohn, als seinen Nachfolger fest.

Des Kaisers Sohn ist davon gar nicht erbaut und mit einer List tötet er seinen Vater, bevor dieser auch anderen von seiner Entscheidung erzählen kann. So wird er doch noch zum Kaiser und befiehlt Maximus und seine Familie umzubringen. Als Maximus mit einem Exekutionskommando in den Wald reitet, gelingt es ihm sich zu befreien und in Windeseile zu seiner Familie zu reiten. Doch er kommt zu spät, seine Frau und sein 8 jähriger Sohn wurden gequält, getötet, verbrannt und gekreuzigt (!).

Maximus bricht zusammen und wird von einigen Sklaven, die auf dem Weg zur Gladiatorenschule sind, gefunden. Sie nehmen ihn mit und langsam kommt Maximus wieder zu Verstand. Doch er muss kämpfen, in einer Arena gegen andere Gladiatoren, die auch“ die Todgeweihten“ genannt werden, kämpfen. Er schlägt sich gut und kommt ins Kolloseum, wo er den neuen Kaiser belustigen soll. Doch er hat Rache, für seine Familie geschworen und will Kaiser Commodus töten.

So viel zur Story...


Die Schauspieler waren meiner Meinung nach gut gewählt. Russel Crowe überzeugt in der Hauptrolle als Maximus und spielt sogar die Kampfszenen geübt realistisch. Richard Harris als Kaiser Marcus Aurelius spielt keine allzu große Rolle, schon sehr schnell wird er schließlich von seinem Sohn umgebracht. Kaiser Commodus, gespielt von Joaquin Phoenix glänzt in seiner Rolle als Nachfolger seines Vaters und mimt sehr überzeugend den intriganten Ceaser. Der „Lehrer" u
nd Besitzer der Gladiatoren, Proximo (Oliver Reed) lässt alles sehr realistisch werden. Leider verstarb er noch während den Dreharbeiten.

Die Regie wurde von Ridley Scott übernommen, der meiner Meinung nach, für die Kampfszenen eine nicht unbedingt passende Kameraführung gewählt hat. Während sich die Gladiatoren einen Kampf leisten, schwenkt die Kamera wild herum, durch Pferde und Staub erkennt man nicht alles. Vielleicht sollen dadurch die Szenen nicht allzu blutig wirken?! Der Film hat eine Laufzeit von 150 Minuten, wobei sich die Kämpfe (damit meine ich, ab der Stelle, an der Maximus zum Gladiator wird) auf ca. 60 Minuten beschränken.

Mein Urteil:

Mein Fazit ist nicht unbedingt positiv. Ich war von der Gesamtheit des Films nicht sonderlich begeistert. Die Kampfszenen sind „unübersichtlich“, die Story ziemlich eintönig, da sie sich weder auf viele geschichtliche Daten, noch auf viele Geschehnisse bezieht. Im Hauptteil des Films, die Schlacht gegen die Barbaren mitgezählt, geht es fast ausschließlich ums Bekämpfen und Töten. Auch das Ende des Films lässt sich leicht erraten. Allerdings war ich von der schauspielerischen Leistung positiv überrascht, alle spielen ihre Rolle überzeugend, so wie man sich Menschen im antiken Rom vorstellt. Die Musik ist sehr passend gewählt, sie ist weder penetrant noch zu unauffällig.

Insgesamt von mir nur drei Sterne:

Einen ziehe ich ab, für die schlechte Kameraführung,
den nächsten für die vielen brutalen Kämpfe,
den dritten für die eintönige Story, die sich wirklich nur auf den einen roten Faden beschränkt.
Einen Stern allerdings vergebe ich für die hervorragende schauspielerische Leistung und den Realismus.
Eine Weiterempfehlung gibt es von mir nur für Leute, die eine solche Art von Filmen bevorzugen und nichts gegen brutale Kampfszenen haben...

Nachwort:

Für die wenigen Leser, die die Umstellung „überlebt“ haben, Dankeschön für&
#8217;s Lesen. Ich wünsche Euch nachträglich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch...

© halcion, 29.12.02


Fazit: