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Neuester Testbericht: ... Features für ca. 10 Euro zu bekommen. ~~ Die Filmdaten ~~ Deutscher Titel Frequency Originaltitel Frequency Produktionsland USA Ori... mehr
Zeitparadoxon
Frequency

Name des Mitglieds: dala
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Frequency
Datum: 16.12.01, geändert am 16.12.01 (36 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: schöner nebel, logisch
Nachteile: schlechtes ende, zuviel Familendramatik
John Sullivan (Jim Caviezel ) ist ein junger Cop, der seit Jahren um seinen Vater trauert, der bei einem Feuerwehreinsatz ums Leben kam, als John noch ein kleiner Junge war. Der Unfall geschah vor 30 Jahren, als gerade das äußerst seltene Phänomen der Nordlichter Nacht für Nacht über der Stadt sichtbar wurde. Auch Aurora Borealis genannt -> Aurora ist die römische Göttin der Morgenröte, Boreas ist der griechischen Gott des Nordwindes, also ein morgenroter Nordwind – na egal ich denke man sollte solche begriffe nicht zu genau übersetzten :- )
Auf jeden Fall kehrt diese Aurora Borealis 30 Jahre später zurück und John findet genau zu der Zeit zufällig das alte Funkgerät seines Vaters. Als er es aufbaut und einschaltet, bekommt er Kontakt zu einem Footballfan, der sich schnell als sein Vater entpuppt.
Ohne lange zu überlegen beschließt er, die Chance zu nutzen und seinen Vater Frank (Dennis Quaid) vor dem Flammentod zu retten. Der Versuch entwickelt sich als Zeitparadoxon ( was starke Erinnerungen an Star Trek auslöst ) größeren Ausmaßes.
Jetzt wo John in die Geschichte eingegriffen hat lebt weder sein Vater noch seine Mutter und auch 4 weitere Frauen sind Opfer eines Serienmörders geworden der ohne Johny Eingreifen gestorben wäre.
Auch auf die Gefahr hin, alles eventuell noch schlimmer zu machen, beschließen Vater und Sohn, die Entwicklung irgendwie noch ein zweites Mal zu verändern...
Ich finde dass der Film die Brücke zwischen Familiendrama, Science-Fiction und Thriller nicht meistert - das Drama war zu tränendrüsig ..für guten Science Fiction hat es zu sehr an altbekannte Filme erinnert und der Thriller war nicht schockierend genug – die story dahinter zu unausgearbeitet.
Das einzige was mich daran beruhigt hat dass ich in einem echten Hollywood-Streifen saß, war dass Vater und Sohn während sie am Funkgerät hingen über Amerikanischen Football geredet haben. Bei Gesprächen über die Bundesliga oder Schuhmacher wäre ich wo
hl sofort aus dem Kino gerannt, doch meine Unwissenheit hielt mich wenn auch gelangweilt bei meinem Popcorn.
Aber nicht nur daran merkte man wieder den übersprühenden US-Patriotismus, auch die idyllische Familie fand ich einfach nur anstrengend – jeder der die Fernsehserie „Seven in Heaven“ kennt weiß was ich meine ;-)
Filme mit Zeitreisen als Thematik haben immer das Problem, dass der Drehbuchautor meist etwas übersieht. Doch wenn man das Grundkonstrukt akzeptiert - in diesem Fall die Kommunikation mit einer anderen Zeit - macht der ganze Plot durchaus Sinn.
Der Regisseur Gregory Hoblit und Drehbuchautor Toby Emmerich haben mit Hilfe von hervorragenden Darstellern wie Dennis Quaid, James Caviezel und Elizabeth Mitchell dennoch einen eigentlich „netten“ Film erschaffen – der für einen unterhaltsamen Videoabend bestens geeignet ist wenn man von den letzten fünf hemmungslos übertriebenen Minuten absieht, die zusätzlich auch noch nix mit der Handlung zu tun haben...
abschliessende anmerkung: diese meinung ist von mir auch unter www.ciao.com veröffentlicht worden.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Video Film


21.01.02
Krone!