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Neuester Testbericht: ... Features für ca. 10 Euro zu bekommen. ~~ Die Filmdaten ~~ Deutscher Titel Frequency Originaltitel Frequency Produktionsland USA Ori... mehr
Einfach einen Tick besser
Frequency

Name des Mitglieds: benjaminroth
Produkt:
Frequency
Datum: 17.04.01, geändert am 17.04.01 (181 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: schauspielerische Leistung, die Story, Einfälle und Improvisationen
Nachteile: teilweise etwas zu Krimi- ähnlich
Seitdem Filme wie "Sixth Sense" oder "Unbreakable" immer größere Menschenmassen in die Kinos locken, gibt es immer mehr Streifen des Genres Mystery- Thriller, die alle versuchen, durch eine spannende Story den Zuschauer zu begeistern. Und so heißt der neuste Film dieser Art in den Videotheken "Frequency".
Hintergrund:
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Angefangen hat der Kult nach Mystery- Thrillern mit Bruce Willis in "Das Mercury Puzzle". Da dieser Film im Großen und Ganzen zwar gut ankam, aber leider nicht die großen Zuschauerzahlen mit sich zog, versuchte sich Bruce Willis schon kurze Zeit später wieder in diesem Genre und dieses Mal mit Erfolg: "Sixth Sense" war einer der Kassenschlager des Jahres 2000. Mit deutschlandweit über 8 Mio. Zuschauern war es nun amtlich: Die Leute wollten gegruselt und durch Übernatürliches geschockt werden.
Was von diesem Zeitpunkt an folgte, war eine schiere Flut an Mystery- Thriller, doch leider schafften es nur die wenigsten bis ganz nach oben. Ein aktuelles Beispiel dafür, dass nicht jeder Streifen gut ankommt, ist wohl "Unbreakable", der bereits nach wenigen Wochen aus dem Kinos verschwand.
Zwischen all diesen Gruselfilmen hat sich auch noch eine ganz andere Produktion eingeschlichen: "Frequency". Als er am 24.08.2000 in den deutschen Kinos startete, lief es zuerst sehr schlecht für ihn, doch innerhalb von vier Wochen schaffte "Frequency" trotz starker Konkurrenz es, mehr als 5 Mio. Menschen in die Kinos zu ziehen--- ein ordentliches Resultat. Seit dem 06.03.2001 gibt es ihn nun auf Video und DVD.
Meine Erwartungen:
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Nach einem sanften und qualitativ nicht allzu starken Einstieg in das Genre des Mystery- Thrillers mit "Das Mercury Puzzle" wurde ich bereits mit "Sixth Sense" voll dort getroffen, auf das es Filme dieser Art
abgesehen haben: meine Psyche. Da ich es liebe, in den Bann von Filmen gezogen zu werden, begeisterte ich mich innerhalb weniger Streifen für dieses Genre. Schnell lernte ich zwischen guter Qualität und billiger Nachmache zu unterscheiden.
Nach einem ausführlichen Making Of reizte mich ganz besonders die sehr spannend und mysteriöse Story, mir diesen Film im Kino anzusehen.
Ich erwartete von dem Film an sich nun die gute Story, wie sie im Trailer und im Making Of angepriesen wurde.
Außerdem erwartete ich von einem Gregory Hoblit ("Dämon", "Zwielicht") Film einen hohen Gehalt an Mysterie, wie sie schon in seinen vorherigen Filmen geboten wurde.
Meine Ansprüche an die Schauspieler gingen in die Richtung, dass sie wie in ihren bisherigen Filmen durch Charakter- und Ausdrucksstärke (James Caviezel in "Der schmale Grad") es für mich als Zuschauer einfach machen, mich in die Story hineinzuversetzen und vor allem, dass sie dem Kinogänger durch ihr schauspielerisches Können einen Schauder über den Rück laufen lassen können.
Der Inhalt:
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John Sullivan (James Caviezel), ein junger Polizist, ist mit seinem Leben nicht zufrieden: Er hat kein Glück bei den Frauen und auch heute - im Jahre 1999 - macht er sich noch immer Vorwürfe, dass er seinen Vater Frank (Dennis Quaid), einen Feuerwehrmann, vor 30 Jahren - 1969 - nicht vor den Flammen gerettet hatte. Von allen verlassen beginnt John nun, im Haus mit dem alten Funkgerät seines Vaters herumzuspielen. Schnell kommt er in Kontakt mit einem Amateurfunker und beide beginnen, sich über die Baseball- Saison 1969 zu unterhalten. Doch dann stellt sich heraus: Der Funker ist nicht irgend jemand, sondern sein Vater - zwei Tage vor seinem Tod.
Fest entschlossen seinem Vater das Leben zu retten, greift John in die Vergangenheit ein und löst damit neue, ungeahnte Geschehnisse aus. Nach seiner Rettungsaktion erkennen Vater und Sohn, dass sie auch i
n die Zukunft eingegriffen haben und sehen sich plötzlich in eine Serie rätselhafter Frauenmörder verwickelt.
Das Cover:
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Selten zuvor habe ich ein so passendes und ausdrucksstarkes Cover wie das zu dem Film "Frequency" gesehen:
Das Cover ist praktisch zweigeteilt, was die beiden verschiedenen Handlungsstränge sehr gut wiedergibt; auf der linken Seite ist ein Gesichtsporträt von Frank, auf der rechten Seite eines von John Sullivan. Getrennt sind beide nur durch eine "Frequenz", hier dargestellt in einem blauen Magnetfeldblitz, der jeweils eine Seite jedes Gesichtes mit schwarzen Konturen in sich verzieht.
Der blaue Magnetstrahl "entlädt" sich dann im unteren Bereich des Bildes zu einem hellgelben Blitz, in dem Vater und Sohn (als Junge) glücklich miteinander spielen.
Ich finde diese Wahl besonders deshalb so passend, weil das nahe Verhältnis beider zum Ausdruck gebracht wird, das nur von der "Frequenz" (und einer Zeitspanne von 30 Jahren) getrennt wird.
Umsetzung:
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In Gregory Hoblits "Frequency" prallen zwei verschiedene Welten frontal aufeinander: die von 1969 und die von 1999. Für Darsteller und die Crew ist dies eine herausfordernde Aufgabe, denn es gilt, diese beiden Welten mit ihren allerlei Verschieden- und Besonderheiten in nur einem Film zu fangen. So entstanden zum Beispiel zwei verschiedene Sets, da das aus mit Gegenständen aus der Gegenwart nicht in die damalige Zeit gepasst hätte.
Anhand eines Familienporträts wird diese geniale Umsetzung innerhalb des Filmes handfest gemacht: Rettet John das Leben seines Vaters, verändert es sich und zeigt die Familie zu einem späteren zeitpunkt im Leben, den der Frank ohne das Eingreifen seines Sohnes gar nicht mehr mitbekommen hätte. Ein weiteres Beispiel für diese Verknüpfung zweierlei Welten sind die detaillierten Konsequenzen der Veränderungen des Jahres 1969 auf das Jahr
1999: Frank brennt ein Wort in den Holztisch, welches John im Jahre 1999 an genau der gleichen Stelle wiederfindet.
Diese geniale und vor allem detailgetreue und bestens durchdachte Umsetzung der Ideen des Drehbuchautors macht die Qualität von "Frequency" aus. Durch diese Identifikation, die erst durch Nachdenken beim Zuschauer entstehen kann, wirkt der Film trotz einer teilweise schwer nachzuvollziehenden da paradoxen Story, schrecklich real und furchteinflößend.
Die Schauspieler und deren Rollen:
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Vor aller mysteriösen Handlung steht bei diesem Film doch das Herz eines typisch amerikanischen Vater- Sohn- Verhältnisses und dessen Auswirkungen im Vordergrund. Besonders für Dennis Quaid ("Traffic") war die Vaterrolle, die er in diesem Film übernahm sehr wichtig. Er ist wohl mit Abstand der überzeugendste Darsteller dieses Filmes. Diese Vaterfigur, quicklebendig, aber dennoch nur in einem Paralleluniversum existierend, war für Quaid eine Herausforderung der ganz speziellen Art. Dass er mit einer solch ungewöhnlichen Rolle dennoch keineswegs überfordert war, zeigt sich in seinem sicheren Handeln und einer überzeugenden Charakterdarstellung.
Auch an James Caviezel, der in seiner Rolle als passiver Zukunftsveränderer, der größtenteils nur vor seinem Funkgerät sitzt und Anweisungen gibt, keinen einfach zu verkörpernden Part übernimmt, hat dieser Film ganz neue Anforderungen gestellt: Vor wenigen Jahren noch als philosophischer Krieger in "Der schmale Grad" zu sehen, basiert seine Schauspielleistung in diesem Film mehr auf Ausdrucksweise und eine geschickte Art Dialoge zu übermitteln, als auf psychischem Gebiet.
Rundum kann man aber trotz der Komplexe der Charakterrollen die Umsetzung aller beteiligten Schauspieler loben und für eine gelungene Handlung als wichtiges Glied ansehen.
Fazit:
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Wie bereits angedeutet, wurde ich besonders v
on den grandiosen Schauspielern überzeugt, die nicht nur die Handlung ein gutes Stück positiv beeinflussen, sondern auch durch ihre erstklassigen Ambitionen für eine gute und vor allem schauderhafte Story sorgen.
Meine Erwartungen an einen spannenden und intelligent wirkenden Film wurden gleichermaßen erfüllt. Qualitativ steht der Film bei weitem nicht Vorgängern des Regisseurs wie "Dämon" in irgendeiner Weise nach. Wenn auch gewisse Gemeinsamkeiten nicht aus der Welt zu schaffen sind, kann man dennoch sagen, dass es sich bei "Frequency" um einen wundervoll inszenierten Zeitthriller handelt, dessen Handlung es hervorzustellen gilt, da gerade in dieser das Geheimnis eines guten Filmes liegt.
Info: Realitätszusammenhang
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So unglaublich die Story von einem Menschen, der über ein Funkgerät mit seinem Vater vor 30 Jahren sprechen kann, auch klingen mag, unmöglich ist sie nicht! Durch eine Sonnenexplosion kann man sich auf physikalische Art und Weise erklären, dass sich extrem starke elektrische Felder gebildet haben. Dadurch könnte ein Funkkontakt in eine andere Zeit möglich sein. Eine Erklärung des Physikers Stephen Hawking: "Es gibt immer noch viel, was wir nicht wissen. Was geschieht mit Objekten und Informationen, die in ein schwarzen Loch fallen? Kommen sie irgendwo in unserem Universum wieder zum Vorschein? Oder in einem anderem Universum? Können wir Raum und Zeit so verbiegen, dass wir in die Vergangenheit reisen können? Vielleicht kommt ja jemand aus der Zukunft und erklärt es uns..."
Gerade der letzte Satz macht Lust auf mehr zu diesem Thema. Deshalb von mir ein.....
Tipp:
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Wer sich über die physikalischen Hintergründe auf denen dieser Mystery- Thriller basiert, interessiert, für den ist die DVD dieses Filmes einfach Pflicht: Hier wird einem von angesehenen Forschern und Wissenschaftlern viel Wissenswertes erklärt. Ich habe mi
r die DVD selber einmal ausgeliehen und war sehr überrascht, wie genau sich dies alles erklären lässt.
Also: Die DVD ist (nicht nur aus diesem Grund) sehr empfehlenswert und für DVD- Player- Besitzer einfach ein Muss!
Preis- Tipp:
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Für alle, die ich mit meiner Meinung zu diesem Film neugierig gemacht habe, und sich ihn auf Video zulegen wollen, kommt von mir ein unglaublicher Preis- Tipp, für alle, die nicht die üblichen 30,00DM für einen solch neuen Film bezahlen wollen:
Wieder einmal ist es ein Online- Versandhaus, das diese VHS spottbillig unter die Leute bringt: Unter amazon.de bezahlt jeder für diesen Film nur 19,99DM! Und wenn du dich dann noch als Neukunde von einem Freund, der bereits bei amazon.de ist, werben lässt, und deinen 10DM- Gutschein mit den 5,95DM Versandkosten verrechnest, kommst du für einen äußerst aktuellen Film auf unschlagbare 14,95DM. Und die ist er auf jeden Fall wert.
Fazit:
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21.02.02
@ Anne: Danke!