Fortress 2
Vollkommener Schwachsinn - Fortress 2 Video Film

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Neuester Testbericht: ... auch komisch fand, war, daß Lambert als Brennick einige Sprüche ablässt, diese aber doch nicht den gewünschten Effekt haben wie sie viellei... mehr

Vollkommener Schwachsinn
Fortress 2

Jochen

Name des Mitglieds: Jochen

Produkt:

Fortress 2

Datum: 26.08.00, geändert am 26.08.00 (32 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: keine

Nachteile: Wo soll man da anfangen?

Christopher Lambert hat einmal gesagt, er möchte nur in Filmen mitwirken, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben, denn mit der Realität sei man sowieso den ganzen Tag über konfrontiert. Das ist ihm mit "Fortress 2: Re-Entry" zweifellos gelungen. Dieses Zelluloidgeschöpf ist eine Ausgeburt vollkommen unrealistischen Schwachsinns. Während der erste Teil von Horror-Kultregisseur Stuart Gordon wenigstens noch durch einen ordentlichen Blutgehalt zu unterhalten vermochte (die ungeschnittene Version ist bis heute in Deutschland nicht erhältlich), quält Geoff Murphy den Zuschauer mit langweiligen, unspektakulären und einfallslosen Sequenzen. Das Drehbuch bedient sich sämtlicher Klischees eines Sequels ohne den geringsten Hauch von Originalität. Dieses Mal wird Fortress-Ausbrecher Brennick (Lambert) in einem Weltraumgefängnis untergebracht. Als der Direktor ihn gegen Ende des Films aus Ermangelung an Resozialisierungsideen in den Weltraum schießt, zieht sich Brennick den Anorak hoch und hält sich die Ohren zu, damit er sich an der nächstbesten Luke wieder Einlaß verschaffen kann. In diesem Moment wurde klar, warum der Film den grandiosen Untertitel "Re-Entry" trägt. Kein Wunder also, daß es diese 92minütige Tortur nur zu einer Videothekenpremiere gebracht hat. Dort kann er sich dann in die Reihe von Christopher Lambert Filmen einreihen, die selbiges Schicksal teilen (ein weiteres Beispiel: "Resurrection"; ein billiger "Se7en"-Abklatsch). Immerhin bleibt Lambert seinem Motto treu, nur leider resultieren aus diesem Vorsatz miserable Filme. Der größte Horror stellte sich bei mir ein als ich feststellen mußte, daß sich Pam Grier, die noch in "Jackie Brown" so geglänzt hat, für eine Nebenrolle hergegeben hat.

Fazit: Wer diesen Film ausleiht, ist selber schuld! Es war definitiv der schlechteste Film des diesjährigen Fantasy Filmfests.

Fazit: