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Neuester Testbericht: ... Probleme mit viel Dollars zu lösen. Das überfliegen der Grenze nach Congo erweist sich danach aber als neues Abenteuer. Die gesa... mehr
Wie bringt man einen Affen zum Sprechen?
Congo

Name des Mitglieds: Haramis
Produkt:
Congo
Datum: 13.10.01, geändert am 13.10.01 (48 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: spannend, nette Story
Nachteile: blutrünstig, Abklatsch von JP
Als damals die Jurassic-Park-Hysterie ausbrach, mußte man auf diverse Klone nicht lange warten. Neben "Gargantua" und "Gozilla" kam bald auch "Congo" in die Kinos. Der Film basiert, wie auch schon Jurassic Park, auf einem Roman von Michael Crichton. Ich habe das Buch leider noch nicht gelesen, deswegen kann ich diesmal keinen Vergleich zum Film bringen.
Aber vielleicht kann ich ihn mit "Jurassic Park" vergleichen, da die Stories ziemlich ähnlich sind. Worum geht's?
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Daten
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Regie: Frank Marshall
Darsteller:
Dr. Peter Elliot ---- Dylan Walsh
Dr. Karen Ross ------ Laura Linney
Monroe Kelly -------- Ernie Hudson
Herkemer Komolka ---- Tim Curry
Inhalt
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Eine Expedition ist auf der Suche nach einem Vulkan. Als sie ihn gefunden hat, nimmt man mit der Basis Kontakt auf. Die Übertragung wird jäh unterbrochen und keiner weiß, was passiert ist.
Währenddessen blendet der Film über auf das Expeditionsteam. Zwei der Teilnehmer stoßen auf eine Stadt, die völlig vom Dschungel überwuchert ist. Als der eine von ihnen die Videoübertragung wieder aufnehmen will, fällt von oben ein blutiges Auge zu ihm herunter (Achtung! Wirklich ekelhafte Szene!). Man sieht noch, wie er zu Schreien anfängt, dann blendet die Kamera wieder zurück zur Basis.
Die Mitarbeiter dort nehmen den Kontakt via Fernsteuerung wieder auf, doch es dauert nicht lange, bis die Kameras von seltsamen Wesen zerstört werden. Dr. Karen Ross, die alles live mitgekriegt hat und deren Ex-Mann einer der Expeditionsteilnehmer war, macht sich auf den Weg nach Zaire, um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen.
Dr. Ross wird begleitet von Peter Elliot und Amy, einem sprechenden Gorilla, und einem Rumänen (dessen Namen ich beim besten Willen nicht zu Papier bringen kann *g*). Amy ist
mit allen möglichen technischen Geräten bepackt, die es möglich machen, die Aussagen / Gesten des Tiers in Sprache umzuwandeln. Der Rumäne tritt offiziell als Sponsor auf, fährt aber nur mit, um die versunkene Stadt bzw. Salomons Schatz zu suchen. Als Führer steht ihnen Monroe Kelly zur Verfügung.
Im Dschungel angekommen, überlassen sie Amy die Führung und folgen ihr in den Regenwald. Schon nach kurzer Zeit kommen sie zu einem Tempel mit Hieroglyphen an den Wänden. Sie können sich kaum richtig umsehen, als sie auch schon von einem großen, weißen Gorilla angegriffen werden. Selbst nach der Flucht aus dem Tempel wird das Team immer wieder von den Gorillas angegriffen, bis sie sich schließlich direkt ins Zentrum, in die Aufenthaltsstätte dieser Tiere, wagen...
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Parallelen zu Jurassic Park
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In beiden Fällen geht es um ziemlich blutrünstige Tiere, die die Menschen angreifen und größtenteils übel zurichten. Es gibt Momente, da könnte man diesen Abenteuerfilm direkt mit einem Horrorfilm verwechseln. Anscheinend dachten die Macher, je grausamer der Film, desto erfolgreicher wird er. Die Rechnung ging zum Glück nicht auf - "Congo" war bei weitem nicht so erfolgreich wie Jurassic Park.
Auch bei "Congo" kann man von Anfang an damit rechnen, daß das Team nicht mehr vollständig zurückkehrt. Die Gruppe kämpft sich durch den Dschungel und wehrt sich gegen tierische Angreifer - alles nichts Neues. Die weniger wichtigen Schauspieler bleiben auf der Strecke, die Hauptdarsteller überleben - ebenfalls nicht neu. Vielleicht ist es das, was den Film so schlecht macht - teilweise wirkt er eben nur wie ein billiger Abklatsch. Das kann aber auch durchaus daran liegen, daß die Romanvorlagen vom selben Autor stammen.
Amy
***
Der Gorilla, der reden kann. Netter Einfall, schlechte Umsetzung. Dem Affen
sieht man schon von weitem an, daß er nicht echt ist. In manchen Szenen hat man vielleicht ein echtes Tier genommen, aber es gibt Szenen, da sieht man mehr als deutlich, daß es kein richtiger Gorilla ist. Als ich den Film das erstemal sah, dachte ich, daß es sich um einen Roboter handelt. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich kapiert hatte, daß man den Zuschauern weismachen wollte, daß es sich um einen lebenden Gorilla handelt.
Die Idee, dem Tier einen Computer umzubinden, der Gestik und Mimik in Sprache umwandelt, ist wirklich großartig. Am Anfang sieht man, wie der Apparat an einem Taubstummen ausprobiert wird. Wenn so etwas möglich wäre, wäre das wirklich eine Sensation. Nur mit dem Affen wirkt es irgendwie lächerlich.
Allgemeines und Fazit
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Manche Stellen sind sehr grausam, deshalb kann ich für den Film auch nicht die volle Sternchenzahl geben. Einige Dinge - z. B. einzelne Körperteile - verstoßen schlichtweg gegen den guten Geschmack und sind mir persönlich einfach zu widerlich. Wem sowas gefällt, ok, aber ich werde auch weiterhin die Augen zumachen :-)
Nach "Jurassic Park" fiel es den Machern schwer, den Standard aufrecht zu erhalten. Die Ansprüche der Zuschauer waren hoch. Diese Erwartungen zu befriedigen, war sicherlich kein leichtes Unterfangen. Trotzdem hat man es geschafft, einen ganz guten Film zu produzieren. Wenn man die Ekelszenen mal wegläßt und den kleinen Ausrutscher mit Amy geflissentlich übersieht, ist der Film wirklich nicht schlecht. Er ist sehr spannend aufgemacht und die Actionszenen kommen auch nicht zu kurz (und sind auch nicht zuviel, wie beispielsweise in "The Lost World - Jurassic Park").
Interessant ist auch der Sinn und Zweck, den die weißen Gorillas erfüllen, aber alles verrate ich hier auch nicht.
Viel Spaß beim Anschauen!
Eure Haramis.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Video Film


13.10.01
Ich kann Dir nur empfehlen die Romanvorlage zu lesen; ein tolles, spannendes Buch.