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Neuester Testbericht: ... Probleme mit viel Dollars zu lösen. Das überfliegen der Grenze nach Congo erweist sich danach aber als neues Abenteuer. Die gesa... mehr
Hier wurde kein Affe dressiert für Filmaufnahmen
Congo

Name des Mitglieds: Bluebirdunfa
Produkt:
Congo
Datum: 16.06.06
Bewertung:
Vorteile: witzig, schöne Aufnahmen, Handlung gefällt mir
Nachteile: blutige Szenen sind für einige zu hart
Lange ist es her, das ich das Buch über die Berggorillas gelesen habe. Es war „Gorillas im Nebel“ von Diane Fossey.
Klar dass mich diese Tiere als Tierfreund mächtig interessieren. Sie leben in den Virungabergen im Congo. Auch mein Bekannter kaum aus dem Congo. Kein Wunder das ich mir den gleichnamigen film „Congo“ mehrmals ansah. Der Film beruht auf der Buchvorlage von Michael Chrichton. Dieser Autor hat auch Jurassic Park geschrieben. Einen Film, den ich sehr gelungen finde.
Inhalt
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Eine Expedition im Congo ist auf der Suche nach Lupenreinen Diamanten. Mit diesen sollen Laserwaffen bestückt werden. Charles Travis von der TravCom findet auch wertvolle Diamanten. Er ist der Sohn des Konzernchefs, dem alles daran liegt diese Diamantenquelle auszubeuten.
Von irgendetwas wird diese Expedition aber überfallen. Die Teilnehmer verschwinden. Die Übertragungskamera übertrug noch Bilder von einer Art Gorilla. Nun soll eine neue Expedition den Verbleib der ersten Expedition aufklären und die Diamanten holen.
Dr.Karen Ross, die Freundin von Charles, übernimmt diese Aufgabe.
Währenddessen malt die Gorilladame Amy Bilder vom Dschungel und von einem Auge.
An ihr wird geforscht. Ihr Trainer Peter Elliot hat eine Art Sprachmodul für sie entwickelt, mit dem sie kommunizieren kann. Das Modul übersetzt die Gebärdensprache des Gorillas in Worte.
Mit diesem Modell soll behinderten Menschen geholfen werden. Amy
Da Amy im Urwald geboren wurde, nimmt man an, dass sie mit den Bildern ausdrücken möchte dass sie zurück in den Urwald möchte. Die Gorilladame aber wieder zurück in den Dschungel des Congo zu bringen, kostet viel Geld. Da bietet sich der Rumänische Kunsthändler Herkermer Homolka an, die Kosten zu übernehmen. Aber auch er, kann die Spritkosten, für das Flugzeug, von 56000 Dollar nicht übernehmen. Kein Wunder das Dr. Karen Ross da gerade recht kommt, diese Kosten zu übernehmen.
Kaum in Afrika angekommen, gibt es schon auf dem Flughafen einen Regierungsumschwung.
Der neue Führer Monroe weiß aber, die diplomatischen Probleme mit viel Dollars zu lösen. Das überfliegen der Grenze nach Congo erweist sich danach aber als neues Abenteuer. Die gesamte Flugzeugbesatzung wird beschossen und muss abspringen. Samt Gorilla und Gepäck.
Endlich im Dschungel angekommen geht es los zu den Virungabergen im Congo. Gorilla Amy fühlt sich im Dschungel gleich wie zu Hause.
Nun outet sich auch der Rumäne Herkermer Homolka. Er glaubt in den von Aimee gemalten Augen, ein Zeichen der Salomon Diamanten in der untergegangenen Stadt Zinj entdeckt zu haben. Und diese will er natürlich finden.
Dr.Karen Ross kommuniziert mit ihrem Boss über ein modernes Satellitentelefon. Amy zerstört dieses aber leider im Spiel. Nun ist die Verbindung zur Außenwelt abgebrochen. Dr. Ross weiß dass die Gegend kurz vor tektonischen Aktivitäten steht und das sich ein Gorillaähnliches Wesen in den Bergen aufhält, das Menschen tötet. Die Expedition findet nur noch die Leichen von der 1. Expedition vor. Dafür findet sie die untergegangene Stadt Zinj. Hier leben veränderte Gorillas, die nun versuchen die Expeditionsteilnehmer ins Jenseits zu befördern. Ob es ihnen gelingt? Schaut selber rein.
Schauspieler
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Laura Linney als ………………Dr. Karen Ross
Dylan Walsh als ………………..Peter Elliot
ERNIE HUDSON als................Monroe Kelly
Grant Heslov als.........................Richard
JOE DON BAKER als...............R. B. Travis
Tim Curry als……........Herkermer Homolka
Bruce Campbell als…………..Charles Travis
Es ist nicht gerade die Hollywood Elite in diesem Film zu sehen. Aber das macht nichts. Jeder Schauspieler spielt seine Rolle sehr gut. Im Mittelpunkt sollen sowieso eher die Gorillas stehen. Ich finde dass die Schauspieler auch recht witzig rüberkommen. Der Film ist eher ein Märchen für Erwachsene und da passt der Witz der Schauspieler, wirklich gut rein.
Daten zum Film
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Spielfilm, USA 1995,
Filmlänge: 115 Min.
Regie: FRANK MARSHALL
Drehbuch: John Patrick Shanley
FSK: 12 Jahre (das ist auch berechtigt)
Effekte und Sound
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Dafür dass der Film 10 Jahre auf den Buckel hat, ist er technisch wirklich noch sehenswert. Moderne Satellitenanlagen. und Lasersysteme sorgen für genug Action. Das die Gorillas alle technischer Natur sind und man keinen einzigen echten Gorilla zu sehen bekommt verschmerzt der Tierfreund. Denn ich finde, dass so ein Tier nicht unbedingt vor die Kamera muss. Hier wurde also kein Gorilla für den Film dressiert, was ich sehr positiv finde. Die Actionszenen finde ich gelungen. Besonders die Abschlussszenen beim Vulkanausbruch. Da wackelt die Erde gewaltig. Der Sound ist ansprechend und in meinen Augen gut durchmischt.
Meine Meinung
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Der Film „Congo“ ist eher eine Mischung aus einem Sci-fi, Naturfilm, Horrorfilm und Märchen.
Ein Märchen für die Älteren. Die Altergrenze von 12 Jahren sollte eingehalten werden.
Denn es gibt rausgerissene blutige Augen und anderen Gruselkram.
Ich finde die Szenen aber irgendwie nicht zu blutrünstig. Schließlich bekommt man Augen schon in der Gummibärenabteilung zu kaufen. Noch etwas Ketchup drauf und schon hat man ein Teil des Filmes nachgestellt.
Ernst nehmen kann man den Film nicht wirklich. Aber er ist ein schöner Zeitvertreib mit schönen Bildern aus Afrika. Mir gefällt besonders der Witz in dem Film. Darum sehe ich ihn immer wieder gerne. Wo schon kann man rauchende und Martini trinkende Gorillas sehen. Und bei den Aufnahmen kann ich auch lachen, weil ich weiß, das der Gorilla nur ein technisches Wunderwerk ist und kein reales Tier. Etwas unwirklich erscheinen allerdings die Monsteraffen. Nicht gerade realistisch. Aber wer erwartet das bei einem Science -Fiktion Film. Ähnlich wie im weißen Hai, gibt es das Showdown am Ende. Kurz, blutig und spannend gemacht, finde ich. Da kann ich über unreale Szenen lachen. Und ich denke der Film nimmt sich selber nicht so ernst. Ernst nehmen kann man, dass Menschenaffen schon die Gebärdensprache erlernt haben. Aber das sie so gut kommunizieren konnten, wie die Gorilladame Amy bezweifle ich. Die Handlung gefällt mir irgendwie. Man kann sich vorstellen das Menschen Affen abrichten um billige Arbeiter zu haben. Die arbeiten auch unter 1 € denke ich. Irgendwie kennt man das auch aus „Planet der Affen“. Klar das die Affen durchdrehen und sich von der Arbeit befreien. Manchmal denke ich doch: „Tiere sind intelligenter, als wir Menschen.“ Wir arbeiten für 1 € und lassen uns dann noch beschimpfen.
Darum kann ich den Monstern eigentlich kaum böse sein, das sie anfangen Menschen zu töten. Und das finde ich angenehm an dem Film. Das Tier wird hier nicht als böse abgestempelt. Besonders Gorilladame Amy wird fürsorglich und als Beschützerin dargestellt.
Das ist vielleicht etwas kitschig. Aber am Freitagabend verträgt man auch mal etwas Kitsch.
Wer aber besonders viel Horror möchte, wird von dem Film vielleicht etwas enttäuscht sein. Wer nicht auf Kitsch und viel Witz steht sollte den Film auch lieber nicht anschauen. In der DVD Sammlung muss man ihn auch nicht unbedingt haben. Aber, die nächste Wiederholung werde ich mir sicher anschauen.
Kurzes Fazit
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Ich finde den film irgendwie schön, das gebe ich zu. Die Schauspieler sind witzig und zumindest Amy ist ganz niedlich. Da ich den Film schon mehrmals gesehen habe und er mir immer wieder gefällt, verteile ich hier die Höchstnote. Aber man sollte sich nicht zuviel von dem film versprechen. Er erreicht keinesfalls das Niveau von Jurassic Park.
Vielen Dank für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten.
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Berlin, 16.06.2006
Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa
Copyright by Bluebirdunfa
Fazit: sehenswert ab 12
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