Club der toten Dichter
Für mich der beste Film überhaupt - Club der toten Dichter Video Film

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Neuester Testbericht: ... Doch etwas wissen die Jungen nicht: Als Keating selbst noch Schüler in Welton war, gehörte er einem geheimen Club an: "Dem C... mehr

Für mich der beste Film überhaupt
Club der toten Dichter

squarerigger

Name des Mitglieds: squarerigger

Produkt:

Club der toten Dichter

Datum: 23.07.00, geändert am 17.09.01 (427 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Einfach genialer Film

Nachteile: ---

Auf die Frage, welches für mich der beste Film überhaupt ist, den ich kenne, gibt es für mich nur eine Antwort: "Der Club der Toten Dichter".

Erzählt wird die Geschichte von mehreren Jungen, welche das noble Internat von Welton besuchen. Dort herrschen strenge Sitten, jegliche Eigeninitiative der Jungen, jedes eigenständige Denken wird unterdrückt. Die Jungen sollen zu konformistischen Personen erzogen werden.

Das ändert sich jedoch, als der neue Englischlehrer William Keating (Robin Williams in seiner für mich besten Rolle) zu unterrichten beginnt. Er versucht, die Jungen zu eigenständigem Denken zu erziehen. Dies gelingt ihm auch - ein Ausdruck dieser Eigenständigkeit wird die Poesie. Nachts treffen sich die Jungen in einer Höhle, um ihre Phantasie und Freiheit auszuleben.

Neil Perry, einer der Jungs, hat den Traum, Schauspieler zu werden. Sein Vater ist jedoch dagegen, er will, daß sein Sohn etwas "Vernünftiges" lernt. Als Neil sich den Anordnungen seines Vaters widersetzt, will dieser ihn von der Schule nehmen. Dies führt dazu, daß Neil Selbstmord begeht, weil er keine Chance mehr sieht, seinen Traum zu verwirklichen.

Die Schuld für Neils Tod wird Keating in die Schuhe geschoben und er wird vom Dienst suspendiert. Ironischerweise betritt er genau dann das letzte Mal den Klassensaal, als sein Nachfolger versucht, den Schülern einen hochwissenschaftlichen Ansatz zur Erklärung von Poesie zu vermitteln - ein Thema, daß Keating selbst vehement ablehnte. Aber schließlich schafft es der Schwächste der Gruppe, der Außenseiter Todd Anderson, der Autorität des neuen Lehrers zu trotzen und Keating seinen Respekt und seine Dankbarkeit zu zeigen.

"Der Club der Toten Dichter" ist ein Appell an alle Zuschauer, ihre eigenen Wege zu gehen, sich ihre eigenen Gedanken zu machen, nicht immer nur mit dem Strom zu schwimmen. Auch wenn das nicht immer leicht ist, so war der Film für mich doch sehr prägend. Ein
e der Kernaussagen des Filmen, "Carpe Diem" ("Nutze den Tag") habe ich mir als persönliches Lebensmotto zu eigen gemacht.

Ich kann diesen Film wirklich nur weiterempfehlen. Wer im Kino oder auf Video nur simple Unterhaltung sucht, wird von diesem Film allerdings enttäuscht sein - dieser Film hat einen wirklichen Inhalt und eine Aussage.


Fazit: