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Die spinnen, die Filmemacher...
Asterix & Obelix: Mission Kleopatra

Name des Mitglieds: squarerigger
Produkt:
Asterix & Obelix: Mission Kleopatra
Datum: 15.03.02, geändert am 15.03.02 (100 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Nette Verweise auf andere Filme
Nachteile: Einfach nur schlecht
Gerade eben bin ich vom Kino heimgekommen - und es juckt mich in den Fingern, jetzt und hier direkt eine Meinung zu "Asterix und Obelix - Mission Kleopatra" loszuwerden. Ich bin nämlich ziemlich sauer, weil der Film in meinen Augen einfach nur grottenschlecht war...
Zur Handlung möchte ich hier gar nichts schreiben, weil ich eigentlich davon ausgehe, daß jeder den Comic "Asterix und Kleopatra" kennt, oder?
Zeichnete sich der erste real verfilmte Asterix-Film noch durch einen recht anspruchsvollen Humor aus, ist in der zweiten Verfilmung davon leider nichts mehr zu finden. Der Film bewegt sich meines Erachtens vielmehr auf dem wohl kaum noch zu unterbietenden Niveau von Filmen wie "Voll normal" oder "Manta, Manta" - kurz gesagt: er ist einfach nur noch niveaulos.
Vom subtilen, hintergründigen Humor, der die Comics von Uderzo/Goschiny auszeichnete, ist in diesem Film leider nichts mehr zu sehen; am witzigsten sind noch die häufig vorkommenden Wortspielchen, aber selbst die schaffen es nicht, diesen Film zu retten.
Zu den Schauspielern sei gesagt, daß Gerad Depardieu diese Rolle wohl besser ausgeschlagen hätte. Außer seinem gewaltigen Leibesumfang erinnert in diesem Film kaum etwas an den Obelix, den man aus den Comics kennt. Wirklich überzeugend wirken in diesem Film eigentlich nur Monica Bellucci als Kleopatra ("ein schwieriger Charakter, aber eine herrliche Nase") sowie der Darsteller des Piraten-Kapitäns (dessen Name mir leider nicht bekannt ist).
Auch Regie- und Schnittmäßig kann der Film meines Erachtens nicht überzeugen. Gerade bei den Aufnahmen, die die Wüste Ägyptens zeigen, merkt man förmlich, daß es sich hierbei nicht um reale Aufnahmen, sondern um am Computer generierte Bilder handelt.
Scheinbar haben übrigens auch die Verantwortlichen dieses Filmes erkannt, daß er wohl nicht so der Bringer wird - und vermutlich haben sie deshalb einige Anspielungen auf
andere Filme mit eingebaut. Da erinnert der römische Zenturio mit seinem Helm von hinten gesehen schon mal an Darth Vader aus "Star Wars" und da erinnert der Kampf zwischen dem Architekten Numerobis und seinem Gegner schon mal an eine Mischung aus "Matrix" und "Herr der Ringe". Auch bei Jackie Chan wurden einige Anleihen genommen - nicht nur während des Kampfes der beiden Häuptlinge, sondern auch später, als in einer Szene unzählige Tauben aufsteigen (was in jedem Film von Jackie Chan vorkommt). Letztlich verdankt der Film diesen recht witzig gemachten Zitaten aus anderen Filmen die Bewertung mit zwei dooyoo-Sternen, denn aufgrund der o.g. Faktoren wäre ansonsten schon ein dooyoo-Stern fast zuviel.
Fazit:
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