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Neuester Testbericht: ... gesehen hat. Eine riesige Stadt in den Tiefen des Meeres. Je nach dem, welche Version von „Abyss – Abgrund des Todes“ m... mehr
James Camerons Meisterwerk
Abyss

Name des Mitglieds: squarerigger
Produkt:
Abyss
Datum: 17.06.03, geändert am 17.06.03 (76 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Ein genialer Film
Nachteile: Häufig unterschätzt
James Cameron dürfte einer der bekanntesten und erfolgreichsten Filmemacher Hollywoods schlechthin sein. "Titanic" ist nach wie vor der erfolgreichste Film aller Zeiten, aber auch seine anderen Filme wie "Terminator" und "Alien" zählen, auch wenn sie im Prinzip eher Action-lastiges Popcorn-Kino als anspruchsvolle Kost sind, zu den bekanntesten Filmen der letzten Jahre.
Ich möchte heute aber über einen der häufig unterschätzten Filme von Cameron berichten. Gerade vorgestern lief im TV wieder einmal "Abyss", und zwar im Director's Cut - nur über diese Fassung möchte ich berichten, da sie gegenüber der ursprünglich in den Kinos gezeigten Version doch deutlich anders ist.
"Abyss" wurde 1989 gedreht. In den Hauptrollen findet man Ed Harris und Mary Elisabeth Mastrantonio.
Der Film spielt fast ausschließlich auf der Unterwasser-Ölbohr-Plattform "Deepcore" (deren klaustrophobische Aufnahmen durchaus an "Alien" erinnern), welche von Bud Brigman, gespielt von Ed Harris, geleitet wird. Als in der Nähe von "Deepcore" ein mit Nuklearwaffen bestücktes U-Boot sinkt, soll von "Deepcore" aus die Bergung in die Wege geleitet werden. Das "Deepcore"-Team wird durch ziviles und militärisches Personal ergänzt, darunter Brigmans Noch-Ehefrau Lindsey sowie der Atomwaffenspezialist Caffey.
Obwohl durch einen Hurrikan die Verbindung von "Deepcore" zum Mutterschiff gekappt wird, gelingt es dem Team, zumindest eine der Atomwaffen an Bord des U-Bootes zu bergen. Gleichzeitig aber wird die Situation auf der "Deepcore" immer gefährlicher, da sie auf einen sehr tiefen Unterwassergraben zugleitet; würde die Plattform dort hineinrutschen, würde sie durch den Druck total zerstört werden.
Doch dann geschehen seltsame Dinge: ein scheinbar nur aus Wasser und Licht bestehendes Wesen taucht auf. Keiner aus der "Deepcore"-Besatzu
ng hat ein solches Wesen je zuvor gesehen. Der bereits leicht paranoide Caffey vermutet dahinter eine Bedrohung durch sowjetische Streitkräfte (ja, 1989 gab es so was noch *g*) und will, gemäß seinem Auftrag, den Atomsprengkopf der geborgenen Atomrakete zünden, um so das U-Boot zu zerstören, damit es nicht in die Hände der Sowjets fällt. An Bord von "Deepcore" kommt es zu Tumulten, da die zivile Crew dies verhindern will. Caffey dagegen dreht endgültig durch; es gelingt ihm tatsächlich, den scharfen Sprengkopf in die Tiefe zu schicken.
Um die Explosion zu verhindern, entschließt sich Bud Brigman, in die Tiefe zu tauchen, um den Zünder zu entschärfen. Jedem ist klar, daß dies ein Tauchgang ohne Rückkehr sein wird, da zum einen der Sauerstoff nicht reichen wird, um wieder zur Oberfläche zurückzukehren, zum anderen aber auch der Druck irreparable Gesundheitsschäden hinterlassen dürfte.
Brigman taucht also hinab und es gelingt ihm tatsächlich, die Atombombe zu entschärfen. Dann reißt der Kontakt ab, jeder weiß, daß er tot sein muß - auch seine Noch-Ehefrau, die im Verlauf der dramatischen Ereignisse an Bord der "Deepcore" ihre Liebe zu ihm neu entdeckt hat...
Dann, lange Zeit nachdem Brigman bereits der Sauerstoff ausgegangen sein müsste, kommt eine Meldung auf "Deepcore" an: "Bud Brigman ist wieder auf Sendung". Das unmögliche ist also eingetreten.
Was ist geschehen? Ich möchte hier nicht das Ende der Story erzählen, da ich sonst die Spannung rauben würde. Fakt ist jedoch, daß es mit den Licht- und Wasserwesen eine ganz besondere Bewandtnis hat. Laß Dich überraschen. Der Schluß wird sehr, sehr überraschend sein, glaub es mir
Für mich ist "Abyss" der beste Film Camerons überhaupt. Es handelt sich hierbei nicht nur um gute Unterhaltung, sondern der Film hat, zumindest im Director's Cut, eine nachdenklich stimmende Aussage, die mit dem Schluß, den ich hier nicht erwähnen möc
hte, zusammenhängt. Für dieses Meisterwerk erhält James Cameron 5 dooyoo-Sterne.
Fazit:
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