Energiesparen
Energie sparen - Der Meister hilft Euch dabei. - Energiesparen Energieversorger

Neuester Testbericht: ... unsere Umwelt ist halt der Steuerzahler zuständig. Und da wir als Steuerzahler wiederum daran interessiert sind,mit den Energieressoucen... mehr

Energie sparen - Der Meister hilft Euch dabei.
Energiesparen

YinYangMeister

Name des Mitglieds: YinYangMeister

Produkt:

Energiesparen

Datum: 16.06.08

Bewertung:

Vorteile: Das hängt von jedem selbst ab.

Nachteile: Siehe unter Vorteile.

Was da an Energiekosten in nächster Zeit auf uns zu kommen wird, lässt sich in keinster Weise mehr abschätzen. Benzin bis Mitte des Jahres evtl. um 1,70 Euro, bis Jahresende 2 Euro je Liter, Gaspreiserhöhungen in zwei Stufen ab Herbst bis insgesamt 65 Prozent. Strompreiserhöhungen bis auf Weiteres nicht bekannt, stehen aber ins Haus.

Unsere Politiker handlungsunfähig, wie üblich.

Daher ist auch bei uns ein intensives Sparprogramm angelaufen. Hier lautet die Devise:

Erst investieren, dann sparen.

So wurden alle Geräte, die von Natur aus viel Strom und Wasser verbrauchen neu angeschafft. Hierzu gehörten Waschmaschine, Geschirrspüler, Elektroherd und Einaggregat / Kühl- Gefrierkombination. Energieeffizienzklassen A++ bis A in allen Bereichen waren hier als absolute Pflicht zu verstehen.

Das Röhrenfarbfernsehgerät hat ausgedient. Das Wohnzimmer verziert nun ein 32" Flachbildgerät, welches wesentlich weniger Strom und auch weniger Platz benötigt. Die Bildqualität ist zu dem um ein Vielfaches besser.

Alle Stand By Geräte wie Hifi, TV, Video sowie die PC - Anlage wurden mit Hochleistungssteckerleisten versehen und über diese gesteuert. Des Nachts ist also alles völlig auf Null geschaltet.

Alle herkömmlichen Glühlampen wurden durch Kompakt Leuchtstoff Leuchtmittel ersetzt. Hier war unbedingt darauf zu achten, nicht auf Baumarkt Billigprodukte zurück zu greifen.

Philips Produkte sind gut, Osram ist als optimal an zu sehen. Auch gibt es mittlerer Weile warme Lichttöne, die das Auge nicht mehr als unangenehmes Neonlicht empfindet.

Fenster und Türen wurden neu mit Silikon und Aufklebeprodukten abgedichtet.

Unsere Etagenzentralheizung - Zunächst wurde vom betreuenden Monteur überprüft auf welchen Leistungsgrad das Gerät eingestellt ist. Die meisten modernen Geräte können auf verschiedene Leistungsstufen eingestellt werden. Bei unserer 65 qm Wohnung reicht die unterste Stufe völlig aus, es ist einfach nicht notwendig, sondern sogar völliger Blödsinn die 65 qm mit einer Leistung von 20 KW zu beheizen. 6 - 8 KW sind hier mehr als genug. Entlüften der gesamten Heizanlage und Überprüfung des Wasserstandes wurde natürlich nicht vergesen.

Allerdings gibt es noch eine andere Möglichkeit einiges an Gas ein zu sparen, jetzt werden mich vielleicht einige auslachen, aber ihr wisst ja auch, dass der Meister ständig experimentiert, und nicht nur mit Lebensmitteln.

Nein, die Rede ist von: Heizen mit Teelichtern.

Hier habe ich einige Tests angestellt und möchte Euch die Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

In unserer Gartenlaube, welche 15 qm umfasst, bringen zehn Teelichter die Temperatur von 18 auf 21 - 22 Grad. Da Teelichtkerzen nur sehr kleine Flammen haben, verbrauchen sie nicht soviel Sauerstoff. Trotzdem ist ein ordentliches "Stosslüften" vorher notwendig und eine kleine 15 x 15 cm grosse Lüftungsklappe bleibt geöffnet.

Ein Teelicht brennt ca fünf Stunden, eine Packung mit 100 Stück bekommt man im Angebot in verschiedenen Drogerie- oder Super- oder Baumärkten meist schon ab 99 Cent. Mit dem Einsatz dieser 99 Cent kann ich also die Temperatur in meiner Gartenlaube für 50 Stunden um 3 - 4 Grad erhöhen.

Versuchen wir das mal mit einem 1KW Heizlüfter oder Ölradiator.

Nun habe ich mir bei einem Versandhandel einen schönen Teelichthalter in Baumform bestellt, dieser fasst 25 Teelichter, eins in der Spitze, darunter vier, dann acht und ganz unten 12.

Also ein kleines Teelichtheizkraftwerk und ich freue mich schon auf den Herbst, wenn das Ding richtig zum Einsatzkommt. Heute Morgen habe ich schon mal die Teelichtbestände bei unserem benachbarten Drogeriemarkt abgeräumt, da war nämlich gerade so ein Angebot.

Zum Energiesparfaktor gibt es noch die Romantik pur und mit etwas Phantasie lässt sich aus dem Ding zu dem noch ein kleiner niedlicher Weihnachtsbaum mit echtem Kerzenlicht herstellen.

Nun nochmal kurz zum Lüften der Wohnung:

Immer wieder sieht man auf Kipp gestellte Fenster, das ist von Grund auf Falsch und hilft bei feuchtem Klima nur der Schimmelbildung und dem erhöhten Energieverbrauch. Zwei bis drei Minuten ordentlicher Durchzug, dann ist ausreichend frische Luft vorhanden und es können die Fenster geschlossen werden.

Kommen wir nun zu unserem liebsten Kind, dem Auto.

Wenn ich mir so die Raserei und das gnadenlose hochziehen der Motoren ansehe und anhöre, dann kann ja der Sprit eigentlich noch nicht teuer genug sein. Aber für all jene unter Euch, die vernünftig sind, hier noch einmal die wichtigsten Spartipps in Puncto Auto:

Am meisten spart man natürlich wenn man das Auto mal stehen lässt, das geht freilich nicht immer und dann gilt:

Nach dem Start des Motors sofort losfahren, lässt man den Motor kalt im Leerlauf arbeiten hat man nämlich in den ersten Minuten ein echtes 20L Auto, besonders im Winter.

Mit Bedacht und Gefühl Gas geben und früh schalten, einem Automatikgetriebe etwas Gas anbieten und es dann "fahren lassen". An der Kreuzung ist es nicht notwendig immer der Erste zu sein und die vermeindlich Schnelleren holen wir an der nächsten roten Ampel sowieso wieder ein.

Beim PKW die Reifen mit Gas füllen, 2,5 Bar vorne und hinten ist hier der beste Wert. Gas hat größere Moleküle und entweicht nicht durch das Reifengummi, sowie es die normale Luft tut. Außerdem gibt es mehr Fahrkomfort, weniger Abrollgeräusch und Verschleiß.

Unnötiges Gepäck zu Hause lassen, Reservebenzin und eine schwere Werkzeugkiste sind einfach heut zu Tage nicht mehr notwendig. An den heutigen Autos kann man eh nicht mehr viel selber machen und es muss auch nicht mehr sein, sie brauchen nur noch ein Minimum an Eigenwartung.

Und immer wieder überlegen, ob eine Fahrt nun unbedingt nötig ist oder ob es nicht auch anders geht.

Fazit: Man kann selber sehr viel tun und auch erreichen. Über die Energiepreise zu meckern und sich darüber ärgern nützt auf jeden Fall gar nichts.

Fazit: Siehe Bericht.