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Senken Sie ihre Energiekosten! - Energiesparen Versorger

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Senken Sie ihre Energiekosten!
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mauswanderin

Name des Mitglieds: mauswanderin

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Energiesparen

Datum: 12.03.08, geändert am 16.04.10 (234 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Umwelt schonen und gleichzeitig Geld sparen

Nachteile: die gewohnte Routine muss sich erstmal einspielen

Alles wird teurer, bzw. wurde auch schon in der Vergangenheit teurer. Das trifft natürlich auch auf Energie zu. Da Öl, Gas und Co. Teurer werden, schlägt sich das natürlich nicht nur auf unsere Tankrechnung aus, sondern auch auf unsere Heiz- und Stromkosten. Was uns im Haushalt ebenfalls noch betrifft, sind auch die Wasserkosten, die mehr oder minder stetig ansteigen.

Die Frage ist, wie lange wir das noch so hinnehmen wollen, bzw. hinnehmen können, denn irgendwann kommt der Punkt, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist. Das gilt es zu verhindern. Dass wir gleichzeitig noch unserer Umwelt etwas Gutes tun, ist sicherlich ein sehr glücklicher und begrüßenswerter Umstand.

Damit jeder nach seinem eigenen Gutdünken diesem Bericht die Informationen entnehmen kann, die ihn interessieren, gliedere ich den Text nach dem nun folgenden Inhaltsverzeichnis:

1. Energiekosten im Allgemeinen
2. Licht (Lampen, Leuchtmittel, Fenster)
3. Küche (kochen, backen, spülen)
4. Badezimmer (waschen, baden, Toilette)
5. Heizung (abdichten, heizen, lüften)
6. Sonstiges
7. Geld verdienen statt ausgeben
8. Fazit

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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 1. Energiekosten im Allgemeinen
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Woher kommt der Strom? Na, ganz einfach: Aus der Steckdose! Hm, aber wer tut ihn da rein? Und warum tut derjenige ihn da rein? Auch die Antworten sind leicht gegeben: Verschiedenste Energieversorger beliefern unsere Steckdosen mit Strom, weil sie damit Geld verdienen. Ja, ich weiß, diese Erkenntnis hört sich lapidar an, aber wer macht sich denn wirklich Gedanken darüber, wenn er mal eben eine Lampe anschaltet, dass das jetzt Geld kostet? Das ist der Punkt, an dem wir anfangen müssen, umzudenken.

Aber denken wir trotzdem mal zu allererst an unseren Geldbeutel nach dem Motto "Warum soll ich für eine Leistung 700 Euro bezahlen, wenn ich an anderer Stelle nur 500 Euro für die gleiche Leistung bezahlen muß?". Wer kann sicher sagen, dass er den günstigsten Stromanbieter seiner Region nutzt? Wahrscheinlich kaum jemand. Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Webseite www.stromsparer.de oder auch www.verivox.de empfehlen, wo man mit einer einfachen Eingabe des benötigten Stroms und der Postleitzahl ganz schnell und unkompliziert eine nach Preisen sortierte Liste von Stromanbietern bekommt. Von dieser Seite aus kann man ebenfalls sehr einfach Unterlagen dieser Stromanbieter anfordern oder teilweise direkt einen Wechsel beauftragen.

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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 2. Licht
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Häufig spielt die Größe einer Lampe keine Rolle, denn es gibt auch recht kleine Lampen, die wahre Stromfresser sind. Aber schauen wir doch einfach mal gezielt in die Tips dieses Bereichs:

a) Energiesparlampen
Bei gleicher Helligkeit benötigen Energiesparlampen nur rund 20% des Stroms, den Glühlampen benötigen. Um also die gleiche Helligkeit wie bisher beizubehalten, kann man getrost die bisherige Wattzahl durch 5 teilen, um auf die benötigte Wattzahl einer Energiesparlampe zu kommen. Ist der Raum zu dunkel kann man sogar darüber nachdenken, die so errechnete Watt-Zahl für die Energiesparlampe zu erhöhen, denn zumeist sind die Angaben auf den Lampen mit der begrenzten Wattzahl auf die Wärmeentwicklung von Glühlampen zurückzuführen. Wenn also eine 100-Watt-Glühlampe durch eine 30-Watt-Energiesparlampe ersetzt wird, ist der Raum danach heller und es werden trotzdem 70% Energie gespart. Benötigt man sogar weniger Licht, spricht auch nichts dagegen, geringer zu bestücken, also statt einer 20-Watt-Energiesparlampe vielleicht eine 15-Watt-Energiesparlampe einsetzen - das sind immerhin nochmal 5 Watt mehr, die gespart werden. Natürlich muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass Energiesparlampen wesentlich teurer sind, als die entsprechenden Glühlampen. Das gleicht sich aber auch durch die zu erwartende Lebensdauer aus, die sich bei der Energiesparlampe im Vergleich zur Glühlampe als das 10fache darstellt.

b) Leuchtstoffröhren
Die gibt es schon deutlich länger, als die Energiesparlampe, sie hat sich aber leider nie so richtig durchsetzen können. Im Prinzip handelt es sich hierbei um den großen Bruder der Energiesparlampe. Sie ist überall dort empfehlenswert, wo lange viel Licht benötigt wird.

c) Lichtquellen
Dieser Punkt hört sich im ersten Moment sicherlich wieder lapidar an, kann aber doch eine Menge ausmachen. Wenn ein Raum unterschiedliche Nutzungsweisen bietet, sollte man sich Gedanken über Menge und Platzierung von Lichtquellen machen. Damit ist zum Beispiel das Wohnzimmer gemeint, das gleichzeitig vielleicht auch einen Esszimmer-Bereich aufweist oder zum Beispiel das Kinderzimmer, das den Kleinen nicht nur als Schlafzimmer, sondern auch als Spielzimmer und Arbeitszimmer dient. Lampen sollten in solchen Fällen so platziert werden, dass der jeweilig genutzte Bereich so ausgeleuchtet wird, wie es benötigt wird. Der Rest des Raumes muss nicht erhellt sein!

d) Fenster
Wenn man schon mal über Renovierungen nachdenkt oder gewillt ist, die Aufteilung der Räume zu ändern, sollte man sich gleichzeitig Gedanken über Energienutzung machen. Bedenke: Tageslicht ist kostenlos! Nehmen wir wieder mal an, dass das Wohnzimmer in die zwei Bereiche Esszimmer und Wohnbereich aufgeteilt ist. Typischerweise sitzt man nicht unbedingt tagsüber auf der Couch und sieht fern, sondern das passiert zumeist eher abends. Tageslicht ist in diesem Bereich also nicht wirklich wichtig. Der Essbereich wird aber morgens zum Frühstück genutzt, mittags gibt's auch was zu essen und abends sitzt man dann auch nochmal dort herum. Vielfach wird ein Esstisch auch noch als Arbeitstisch mitgenutzt, was häufig auch nachmittags der Fall ist. Wenn ich jetzt den günstigsten Fall annehme, dass wir gerade Sommer hätten, dann wäre vom Frühstück bis zum Abendessen jederzeit genügend Tageslicht auf dem Esstisch vorhanden, wenn er vernünftig vor einem entsprechend großen Fenster platziert ist.

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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 3. Küche
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Nähern wir uns dem nächsten Thema, wo wir ebenfalls täglich Strom nutzen, bei der Zubereitung von Mahlzeiten und/oder Getränken, bzw. beim Reinigen der dafür benutzten Materialien.

a) kochen
Also, schon mal grundlegender Tips vorweg: Natürlich sollte ein passender Topf für das Gargut gefunden werden (nicht zu groß, nicht zu klein), der Topf sollte eine glatte, einwandfreie Unterseite aufweisen, da sonst die Herdplatte ins Leere heizt und der Topf sollte mit aufliegendem Deckel benutzt werden, damit die Wärmeenergie nicht ungenutzt nach oben verpufft.

Im Topf sollte sich nur das Nötigste an Wasser finden. Je weniger Füllmenge im Topf ist, desto schneller kocht der Inhalt bei weniger zuzuführender Energie.

Davon abgesehen gibt es aber auch Investitionen, die sich langfristig gesehen bezahlt machen. Ein Wasserkocher kann Wasser schneller zum Kochen bringen, als das im Topf auf dem Herd passiert. Außerdem braucht der Wasserkocher weniger Energie dafür. Gleiches gilt zum Beispiel auch für einen Eierkocher, der wesentlich effizienter ist, als Eier in einem Topf zu kochen. Man führe sich einfach mal vor Augen: Es würde niemand auf die Idee kommen, einen Grill zu beheizen, um eine Scheibe Brot zu rösten. Natürlich würde jeder auf einen Toaster zurückgreifen.

Hier sollte sich jeder umschauen, welche spezialisierten Geräte es so gibt und wo es wegen entsprechender Nutzung Sinn macht, ein solches Spezialgerät anzuschaffen.

b) backen
Wenn das, was gebacken werden soll, es nicht unbedingt erfordert, dass der Backofen vorgeheizt wird, sollte man darauf verzichten, ihn vorzuheizen. Wird das Backgut von vornherein in den Ofen gegeben, kann die Aufwärmphase schon mitgenutzt werden, was die Backzeit verkürzen kann.

c) spülen
Beim Neukauf einer Spülmaschine sollte man natürlich auf die Energieeffizienzklasse achten. Die höheren Kosten, die entstehen, weil man sich für ein besseres Gerät entscheidet, werden in aller Regel durch den gesparten Strom recht schnell wieder eingespielt. Solange aber keine neue Spülmaschine notwendig ist, sollte man schon mal dran denken, die Maschine nur dann zu starten, wenn sie wirklich voll ist und einen eventuell vorhandenen Eco-Modus zu nutzen, bzw. die Heizleistung vielleicht nicht immer voll aufgedreht zu haben (55 Grad Celsius sollten im Regelfall völlig ausreichen).

Es macht übrigens keinen Sinn, einige Teile mal eben schnell unter laufendem heißem Wasser abzuspülen, da das in jedem Fall zu viel Energie verbraucht. Wenn es schon nötig sein sollte, einzelne Teile von Hand zu spülen, dann sollte auf jeden Fall der Stöpsel den Abfluss des Spülbeckens verschließen, damit das aufgeheizte Wasser wenigstens auch benutzt werden kann.

d) kühlen
Auch hier sollte natürlich bei einem Neukauf auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Da diese Geräte dauerhaft Strom ziehen, ist das natürlich besonders wichtig und dadurch machen sie sich auch bei höherem Preis noch schneller bezahlt.

Zuerst ist mal der Standort von Kühlschrank, Gefrierschrank oder Gefriertruhe einen Moment des Nachdenkens wert. Diese Geräte sollten natürlich weder direkt an der Heizung, noch direkt neben dem Ofen stehen, genauso wenig, wie sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein sollten.

Viele werden wissen, dass es hinter einem Kühlschrank warm ist. Irgendwo müssen diese Geräte ja schließlich die warme Luft auch abführen. Ein Hitzestau muss im Zeichen des Energiesparens und im Hinblick auf die Lebensdauer der Geräte selbstredend vermieden werden.

Der Kühlschrank sollte dabei auf nicht weniger als 7 Grad Celsius eingestellt sein, während bei Gefriergeräten -18 Grad Celsius vollkommen ausreichen.

Durch das Öffnen des Kühlschrankes geht schon etwas von der Kälte im Inneren verloren, was der Kühlschrank natürlich wieder nachholen muss, wenn die Tür wieder geschlossen ist. Es empfiehlt sich daher, die Tür nicht unnötig lange geöffnet zu lassen. Darüber Hinaus macht es Sinn, die Lebensmittel im Kühlschrank nach einem strikten Ordnungssystem abzulegen, denn wer erst lange suchen muss, hat auch die Tür lange geöffnet.

Wenn frisch gekochte Speisen gekühlt aufbewahrt werden sollen, empfiehlt es sich, die Speisen außerhalb des Kühlschrankes/Gefrierschrankes erst komplett auskühlen zu lassen. Das spart insoweit Energie, dass das kühlende Gerät weniger Leistung aufbringen muss, um die Temperatur im Inneren zu halten.

Nebenbei sollte auch jeder einfach mal testen, ob die Dichtungen wirklich dichthalten. Tun sie das nicht, kommt dauerhaft warme Luft in das Gerätinnere, weshalb das Gerät ständig nachkühlen muss. Wie kann man das testen? Am einfachsten, indem man bis zum Abend wartet (Umgebung sollte dunkel sein), um dann eine eingeschaltete Taschenlampe in das Gerät zu legen. Ist nach dem Schließen des Gerätes immer noch das Licht der Taschenlampe sichtbar, sollte die Dichtung ausgetauscht werden.

Durch das viele Geld, das man durch all diese Energiespar-Tips spart, kann man sich vielleicht mal einen Urlaub mehr gönnen. Bei einer längeren Urlaubsfahrt sollte der Kühlschrank komplett ausgeschaltet werden, nachdem die darin befindlichen Lebensmittel verbraucht sind, denn wofür sollte er kühlen, wenn doch sowieso nichts drin ist und auch niemand zu Hause ist, der ihn nutzen könnte?

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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 4. Badezimmer
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In diesem Bereich finden sich ebenfalls wieder einige einfache Gedankengänge, die aber einiges bewirken können, wenn man sie konsequent beherzigt.

a) Wäsche waschen
Ich werde es nicht müde zu sagen, dass es sich bei einem Neukauf empfiehlt, ein paar Euro mehr auszugeben und dafür ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A zu kaufen. Es macht sich von allein bezahlt.

Bevor man eine Waschmaschine startet, sollte sie voll sein, denn sie verbraucht nicht wesentlich weniger, wenn sie nur halb gefüllt ist.

Bei starker Verschmutzung sollte man mit Gallseife vorbehandeln, um gewährleisten zu können, dass der Sparmodus der Waschmaschine ausreicht.

Die Temperatur sollte so gering wie möglich eingestellt sein, denn es kostet natürlich mehr Energie, wenn das Wasser weiter erhitzt werden muss. Kochwäsche ist zum Beispiel äußerst selten nötig, hin und wieder sollte man aber doch mal gezielt eine Maschine mit Kochwäsche starten, um Schimmel- und Sporen-Bildung vorzubeugen.

b) Wäsche trocknen
Auch bei einem Trockner sollte man gewissenhaft auf die Energieeffizienzklasse achten, wenn man sich ein solches Gerät neu zulegt, wenn man seinem Geld nicht böse ist. Das Gerät kostet vielleicht mehr, spart aber Energiekosten.

Der einfachste Tip, um Energie zu sparen ist, den Trockner nicht zu benutzen, sondern die Wäsche auf einer Leine zu trocknen, sofern die Möglichkeit besteht.

Ist ein Trockner aber trotzdem angesagt, sollte vor jedem Trocknungsgang sichergestellt werden, dass er gereinigt wurde. Das heißt, dass das Kondenswasser entleert ist und der Luftfilter von Flusen befreit wurde. Nur so kann der Trockner möglichst effizient arbeiten.

Wäsche, die der Trockner aufnehmen soll, sollte schon in der Waschmaschine darauf vorbereitet werden, indem sie gründlich geschleudert wird, was natürlich den Verbrauch des Trockners wiederum senkt.

Wird die Wäsche nach dem Trocknungsgang noch gebügelt, sollte sie auch nur bügelfeucht getrocknet werden. Das spart Energie beim Trocknen und die Wäsche muss hinterher nicht vom Dampfbügeleisen angefeuchtet werden.

c) baden
Auch hier wieder eine Tatsache, die den meisten eigentlich bekannt sein dürfte: Ein Vollbad kostet ca. dreimal soviel heißes Wasser, wie einmal Duschen. Wann immer also ein Vollbad durch eine Dusche ersetzt werden kann, spart man bares Geld.

Wasser sollte abgestellt werden, wenn es nicht benötigt wird. Zum Beispiel beim Zähneputzen ist es sicherlich nicht nötig, dass das Wasser weiter läuft. Mit einem einfachen Handgriff kann hier also eine Menge gespart werden.

Auch durch einen Sparduschkopf kann reichlich gespart werden, denn bei diesen Teilen wird die Durchflussgeschwindigkeit reguliert. Wenn da etwas heruntergeregelt werden kann, lässt sich der Verbrauch sogar beim Duschen noch verringern.

d) Toilette
OK, hier geht es ausnahmsweise mal nicht um Strom, aber wenn wir schon so einen kleinen Rundgang durch die Wohnung machen, um zu sehen, wo gespart werden kann, dann weise ich zumindest mal kurz auf den Sparknopf hin, den es an praktisch allen "modernen" Toiletten gibt. Mindestens bei den "kleinen Geschäften" reicht es völlig, mal kurz anzuspülen und dann den Sparknopf zu drücken. Man bedenke, dass es sich um Trinkwasser handelt, was wir da unseren Exkrementen hinterherschicken.


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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 5. Heizung
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OK, hier kommen wir zu einem eher schwierigen Punkt, denn die meisten sind ja sicherlich Mieter und haben somit recht wenig Einfluss auf das in ihrer Wohnung benutzte Heizsystem. Trotzdem können sicherlich auch Mieter aus diesem Bereich Tips mitnehmen.

Viele glauben ja, dass die größtmögliche Ersparnis im Bereich Licht oder Kühlschrank zu erzielen ist. Zwar sind die beiden Bereiche auch wichtig, aber der größte Energieschlucker eines durchschnittlichen Haushaltes ist die Heizung.

a) abdichten
Grundsätzlich sollten zunächst mal Fenster und Türen dicht sein. Effektiv kann das mit einer brennenden Kerze geprüft werden, die am Rahmen entlang geführt wird. Sollte irgendetwas nicht mehr dicht sein, helfen Dichtungsbänder sehr schnell und einfach.

Sollte es unter einer Tür durchziehen, stellt sich das Problem natürlich größer dar, da Dichtungsband dort nicht wirklich Sinn macht. Für solche Fälle gibt es aber Wärmefänger zu kaufen, oft in Form von Tieren (z.B. Dackel).

Worauf viele nicht kommen, sind Rolläden. Befinden sich außen an den Fenstern Rolläden, sollten diese bei Dunkelheit heruntergelassen werden, da auf diesem Weg eine weitere Wärmeblockade aufgebaut wird. Die Wärme kann so nicht so einfach in die kalte Dunkelheit entfliehen.

b) heizen
Von Raum zu Raum sollte einzeln entschieden werden, welche Temperatur wirklich benötigt wird. Im Schlafzimmer ist dieser Wert mit Sicherheit deutlich geringer als im Wohnzimmer. Und wenn es nur um ein Grad Celsius gehen sollte, wird selbst das sich auf Dauer bemerkbar machen.

Außerdem sollte die Temperatur nachts gesenkt werden, da die Wärme sonst eh nur ungenutzt verpufft. Mit der Reduktion der Temperatur kann schon zwei Stunden vor dem zu-Bett-gehen begonnen werden, da es eine Weile dauert, bevor der Raum so viel Wärme verloren hat.

Luft im Heizkörper verhindert, dass dieser richtig warm werden kann. Die Heizung sollte also regelmäßig entlüftet werden.

Möbel gehören auf keinen Fall vor die Heizung, denn so verhindern sie das ungehinderte Ausbreiten der Wärme.

In ungenutzten oder wenig benutzten Räumen kann die Temperatur ebenfalls gering gehalten werden. Natürlich muss geheizt werden, da die Räume sonst feucht werden und sich leicht Schimmel bildet, aber jedes eingesparte Grad Celsius spart bares Geld.

Richtwerte für ein angenehmes Raumklima: im Bad zwischen 22 und 24 Grad Celsius, im Kinderzimmer 22 Grad, im Wohnzimmer reichen 20 Grad, in der Küche auch weniger, zum Schlafen genügen 16 Grad.

Bitte bedenken: Mit je einem Grad Celsius, das die Raumtemperatur im Allgemeinen gesenkt wird, werden die Heizkosten um ca. 6% reduziert.

c) lüften
Frische Luft ist wichtig. Aber eine einfache Regel gilt es zu beherzigen. Auf keinen Fall sollte dauerhaft ein Fenster auf Kippe stehen. Besser sollte man Stoßlüften. Das heißt, dass das Fenster für wenige Minuten ganz geöffnet wird. Es kommt viel kalte Luft relativ schnell herein, was aber den Vorteil hat, dass die Wände in der kurzen Zeit nicht auskühlen und somit danach die angenehme Raumtemperatur sehr schnell wieder hergestellt ist.


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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 6. Sonstiges
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OK, die wirklich großen Energiefresser sind damit sicherlich grundsätzlich abgegrast, aber auch in kleinerem Rahmen lohnt es sich, mal die Augen aufzumachen, um zu sehen, wo vielleicht Energie und/oder Geld verschwendet wird.

a) Statt Batterien empfiehlt sich der Einsatz von Akkus. OK, der verbrauchte Strom nimmt sich nichts, denn es spielt insoweit keine Rolle, ob der Strom aus einer Batterie oder aus einem Akku genommen wird. Es spart aber Kosten, da statt der Neuanschaffung von Batterien einfach die Akkus wieder aufgeladen werden. Darüber hinaus hilft dieser Wechsel der Umwelt, da dadurch wesentlich weniger Sondermüll anfällt.

b) Ladegeräte, die aktuell nichts zu tun haben, sollten vom Stromnetz genommen werden, da sie ansonsten weiter Energie unnütz verbrauchen. Das gilt für Handy-Ladekabel genauso wie zum Beispiel bei Akku-Ladegeräte.

c) Auch in die Stand-By-Falle tappt man nur allzu leicht. Natürlich ist es nicht viel Energie, die da verbraucht wird, aber auf Dauer macht sich die Einsparung durchaus bemerkbar. Nimmt man als Beispiel mal einen Fernseher mit angeschlossenem Satteliten-Receiver, DVD-Player, Video-Rekorder und Premiere-Decoder, dann macht das schon fünf Geräte auf kleinstem Raum, die alle auf Stand-By stehen, wenn sie nicht benötigt werden, zur Not 24 Stunden am Tag. Mit einem kleinen Trick kann hier Abhilfe geschaffen werden: Die Geräte sollten alle ihren Strom aus einer ausschaltbaren Steckerleiste beziehen. Werden die Geräte nicht mehr gebraucht, können sie alle gemeinsam mit einem einzigen Schalter ausgeschaltet werden. Je nach Geräteart können dabei pro Gerät bis zu 50 Watt am Tag eingespart werden.

d) Thema Computer: Einen Drucker haben sicherlich die meisten angeschlossen. Viele darüber hinaus auch einen Scanner. Beide Geräte werden sicherlich nicht dauerhaft benötigt, sind aber oft dauerhaft eingeschaltet. Es sollte jeweils nur das benötigte Gerät eingeschaltet werden und nach dem Gebrauch sollte es auch wieder ausgeschaltet werden.

e) Des Weiteren kann am Computer durch einen Bildschirmschoner (der sich möglichst dunkel darstellt) und durch die Power-Management-Funktionen Strom sparen, die sinnlos verbraucht ist, wenn gerade sowieso niemand am Rechner sitzt.

f) Wer sich mehr Tips vom Fachmann geben lassen will, den kann ich zum Beispiel auf die Seite http://www.rwe.com/generator.aspx/energiespar-chec k/wwe/formulare/bestellung-ku ndb/language=de/id=413656/bestellung-kundb.html verweisen, wo sich jeder bei der RWE eine kostenlose Energiesparbroschüre zuschicken lassen kann.

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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 7. Geld verdienen statt ausgeben
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Kürzlich habe ich noch eine nette Fernseh-Reportage gesehen, in der das Thema Solar-Energie aufgearbeitet wurde. Da hatte ein Hausbesitzer auf ein herkömmliches Dach verzichtet und stattdessen das gesamte Dach mit Solarzellen gedeckt. Zu allererst hat er dann den Strom, den er an Eigenbedarf benötigt, davon abgezogen, dann aber wurde es so richtig interessant.

Da er deutlich mehr Energie produzierte, als er selbst benötigte, hat er keine Energie aus dem öffentlichen Netz gezogen, sondern seinerseits eingeleitet, wofür er von seinem Stromversorger entschädigt wurde. Diese Entschädigung war im Endeffekt sogar höher, als sein früherer Verbrauch an Kosten verursacht hat.

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,.*´¸.**¨) ¸.**¨) 8. Fazit
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Praktisch jeder kann noch etwas gegen die rapide ansteigenden Energiekosten tun. Und es gibt immerhin zwei gute Gründe dafür. Zum Einen kommt alles, was wir einsparen der Umwelt zu gute, zum Anderen merken wir den gleichen Effekt in unserem eigenen Geldbeutel.

Und nun viel Spaß beim Ausrechnen, wieviel eingespart werden kann!

Fazit: sehr empfehlenswert