Hamburger Dom
Der Countdown läuft: Nur noch drei Tage!! - Hamburger Dom Veranstaltungen national

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Der Countdown läuft: Nur noch drei Tage!!
Hamburger Dom

Mondfluesterin

Name des Mitglieds: Mondfluesterin

Produkt:

Hamburger Dom

Datum: 17.03.09

Bewertung:

Vorteile: Jahrmarkstimmung

Nachteile: --

In drei Tagen ist es wieder soweit: Das größte Volksfest Norddeutschlands öffnet seine Pforten.
Der Hamburger Dom gehört eben so zu meinem Kindheitserinnerungen wie Negerkusswettessen oder Klingelstreiche. Und was ich als Kind beeindruckend fand, ist heute noch so genau so schön.

Aber fangen wir vorne an: Die Ursprünge dieses tollen Volksfestes reichen bis 11. Jahrhundert zurück. Aber erst 1893 bekamen die Schausteller und Gaukler einen festen Platz: Das Heiligengeistfeld. Mittlerweile werden mit drei Veranstaltungen (Frühling, Sommer und Winter) das größte Volksfest des Nordens und längstes Volksfest Deutschlands gefeiert. Es dauert je einen Monat, der jetzige Frühlingsdom geht also vom 20. März bis zum 19. April. Wahrzeichen ist das Riesenrad, das schon aus einiger Entfernung zu erkennen ist und einen (bei schönem Wetter) grandiosen Ausblick über Hamburgs Dächer bietet.

Grundsätzlich ist das Heiligengeistfeld so aufgebaut, dass man einen (sehr langen) Dom-Rundbummel machen kann. Dicht an dicht locken hier Fahrattraktionen, Losbuden, Verzehrstände - eben alles, was sich kleine und große Herzen nur wünschen. Wer den Dom besucht, sollte mehrere Stunden einplanen, denn je nachdem, was einem gefällt, kann man sich ewig lange aufhalten.

Mein persönlicher Rundgang:
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Der Glas-Irrgarten steht dort so lange ich denken kann. Und ganz ehrlich: Man fällt immer noch darauf rein und findet den Weg heraus zumindest nicht auf Anhieb. Bei mir gehört er auf jeden Fall zum Pflichtprogramm. Weiter geht es zur Geisterbahn, die man inzwischen belächelt, aber trotzdem jedes Mal mitmacht. Auch die zum Durchlaufen ist empfehlenswert, denn tatsächlich erschreckt man sich an der einen oder anderen Stelle. Das riesige Kettenkarussell ist ebenfalls ein Highlight und obwohl so viele moderne Fahrgeschäfte zur Verfügung stehen, gibt es hier einie einzigartige Atmosphäre. Es ist so groß, dass einem im Höhenflug der Magen davonflattert - ein unglaubliches Gefühl.
Für alle, die es rasanter mögen, empfiehlt sich die Achterbahn "Wilde Maus" (die ist, glaube ich zumindest, auch jedes Mal dabei).
Natürlich gibt es auch Karussells für die Jüngsten, rasante schnelle Fahrgeschäfte, jene, die mit der Zentrifugalkraft spielen oder eine Wildwasserbahn. Manche wechseln, manche sind jedes Jahr dabei, aber eines kann ich garantieren: Langweilig wird es nie. Einmal gab es einen Flohzirkus, der mindestens genau so gut besucht war wie der typische "Hau den Lukas" (hat mein Männe leider nicht ganz geschafft :)
Auch für das leiblich Wohl ist gesorgt: Hier gibt es alles Mögliche, von national bis international, von kleinen Snacks für zwischendurch bis hin zu großen Mahlzeiten. Bierfestzelte vermitteln einem das Gefühl vom Münchner Oktoberfest.

Bei Nacht:
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Am schönsten finde ich den Dom bei Nacht. Dann leuchten alle Stände und Fahrgeschäfte und vor allem das Riesenrad - ein herrlicher Anblick. Bevor ich Mama geworden bin, waren wir nur abends da. Geöffnet war immer bis ca. 23 Uhr, also reichlich Zeit für einen abendlichen Bummel.

Preise:
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Natürlich sind die Fahrgeschäfte nicht superbillig, aber auch nicht unbedingt teuer. Ich habe jetzt nicht alle Preise im Kopf, aber vieles konnte man für 2,- oder 2,50 Euro machen.
Früher war immer Mittwoch ein Familientag mit besonders günstigen Preisen, aber jetzt steht auf der Internetseite der Schausteller, man habe stets günstige Preise. Nun ja, wir werden sehen...

Feuerwerk:
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Jeden Freitag Abend um 22.30 Uhr gibt es für die Dombesucher ein großes Feuerwerk - wirklich wunderschön und auch recht lange.

Parkplatzmöglichkeiten:
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Wie jede Großstadt ist Hamburg eng und mit nur wenigen Parkplätzen gesegnet. Wir parken immer im Kongresscentrum (kostenpflichtig) oder am Dammtorbahnhof - der Fußweg beträgt dann vielleicht fünf oder sechs Minuten (vom Bahnhof aus ca. sieben oder acht). Mit Glück kann man kostenfrei in der Nähe parken, aber wie gesagt, die Parkplätze an den Straßen selbst sind Mangelware.

Die weiteren Parkmöglichkeiten habe ich der Homepage entnommen:

- Sonderparkplatz Glacischaussee (Zufahrt über Kreuzung Millerntor/Budapester Str.)
nur freitags bis sonntags ca. 650 Parkplätze
sowie 10 kostenlose Behindertenparkplätze
Betreiber: Firma HBV Preis: 4Euro

- Parkplatz Heiligengeistfeld (Feldstraße/EckeGlacischaussee) ca. 140 Pkw-Parkplätze Betreiber: Firma Gehrke, Preis: 3,00 Euro

- Parkplatz am Bunker (Einfahrt Feldstr. zwischen Shell-Tankstelle und Bunker) ca. 100 Parkplätze Betreiber: Firma Medienbunker-Parking,

- Parkhaus und Parkplatz REAL
(ehemals Plaza) (Zufahrt über Budapester Str.) ca. 600 PKw-ParkplätzeDurchfahrtshöhe Parkhaus max. 1,90 m
Betreiber: Firma KREAKTIVA Preis: 4,00 Euro

- Parkplatz Heiligengeistfeld (Budapester Str.,
Einnfahrt zum St.Pauli-Stadion) ca. 65 Pkw-Parkplätze
Betreiber: Firma Gehrke, Preis: 3,00 Euro

- Behindertenparkplatz Heiligengeistfeld
(Budapester Str., Einfahrt zum St. Pauli-Stadion)
6 Pkw-Behindertenparkplätze
Betreiber: Firma Gehrke, Preis: 3,00Euro

- Parkhaus im neuen Millerntorhochhaus
(Zufahrt über Simon-vom-Utrecht-Str./Kl. Seilerstr.)
Durchfahrtshöhe max. 2,0 m, 550 Pkw-Parkplätze
Betreiber: Firma APCOA)
Preis: 06.00-18.00 Uhr 1,5 Euro/Std.,
18.00 -01.00 Uhr 3 Euro pauschal
01.00-06.00 Uhr 1,- Euro/Std.
Tagesmaximum: 10,- Euro

- Fahrradabstellplätze (unbewacht)
U-Bahnhof St. Pauli (Ausgang Heiligengeistfeld)
DOM-Zugangsbereich Feldstr./Ecke Glacischaussee


Fazit:
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Das größte Volkfest Norddeutschlands ist für Groß und Klein und begeistert mich auch heute (nach den all den Jahren). Am schönsten ist der Sommerdom, aber wenn das Wetter mitspielt, ist er auch im Frühling ein Highlight.

Fazit: Nichts wie hin!