Casio MTG-900DE-2VER G-Shock
I´m shocked *lol* - Casio MTG-900DE-2VER G-Shock Armbanduhren

Produkttyp: Casio Uhren

Neuester Testbericht: ... kann ich ihren Nutzen jedoch nicht. Ein Austausch des bereits angesprochenen Akkus ist angeblich nicht nötig, wobei Casio selbst darauf ... mehr

I´m shocked *lol*
Casio MTG-900DE-2VER G-Shock

Bora+Fan

Name des Mitglieds: Bora Fan

Produkt:

Casio MTG-900DE-2VER G-Shock

Datum: 21.12.05, geändert am 21.12.05 (1451 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Design, Funkuhr, Akkubetrieb mittels Solarzellen

Nachteile: "Solarkonzept" wohl noch nicht ausgereift, unnütze Funktionen

--x-- Vorwort --x--


Vor etwas mehr als 2 Jahren habe ich mir überlegt, was ich mir denn so gönnen könnte. Da es beim Kaufhof wieder die Möglichkeit gab günstig einzukaufen und ich in meinen frühen Kindheitsjahren ein kleiner Uhrenfreak war, dachte ich an eine Armbanduhr. Beim Durchstöbern der Auslage fand ich jedoch nichts, was mir so richtig gefallen wollte. Zudem wollte ich mal wieder etwas Moderneres an meinem Handgelenk tragen. Da erblickte ich einen Prospekt von Casio, in dem der Hersteller seine neuen Modelle vorstellte. Ich nahm den Prospekt mit und zuhause entdeckte ich schließlich den Wecker, der es sein sollte. Es war die Casio G-Shock MTG-900DE-2VER, kurz MTG-900. Was mich damals wie heute an dieser Uhr faszinierte war einmal das etwas protzige und zugleich doch dezente Design und zum anderen natürlich ein paar der gebotenen Funktionen. Auf diese gehe ich gleich ein.

Der normale Preis dieser Uhr betrug damals 150 Euronen, und für diesen hätte ich auf diese Uhr wohl auch verzichtet. Glücklicherweise konnte ich aber meinen Wecker für 70% des vom Hersteller empfohlenen Preises ergattern. Für 105 Euro wechselte der Wecker, nachdem er bestellt worden war und ich ein paar Monate darauf gewartet hatte, seinen Besitzer.


--O-- Das Design --O--

Was mich damals erst mal fasziniert hatte, war das sportliche Design der Armbanduhr. Die Uhr ist vollkommen in Silbertönen gehalten und passt somit perfekt zu meinem Schmuck, sprich Silberringen, die zum Teil ebenso wie die Uhr stellenweise mattiert sind. Richtig elegant wirken die Ringe in Verbindung mit dieser Digitaluhr natürlich nicht, aber wenigstens beißen sie sich farblich nicht. Viel sei an dieser Stelle zu dem Design nicht gesagt, da es vornehmlich Geschmackssache ist. Anhand des Produktfotos kann sich jeder ein Bild von dieser Armbanduhr machen. Anmerken möchte ich hingegen, dass selbst kleinere Einsätze beim Mountainbikefahren nicht zu wesentlichen Beeinträchtigungen der Optik geführt haben. Kleinere Stürze hat das Material optisch zumindest fast problemlos überstanden. Lediglich ein paar kleine Kratzer am Armband und dem Uhrengehäuse zeigen, dass ich mit dieser Uhr nicht immer zimperlich umgegangen bin. Das Mineralglas ist hingegen unbeschadet und glänzt, mal abgesehen vom gelegentlich vorhandenen Dreck, wie am ersten Tag.


--O-- Die Anzeige --O--

Auf den ersten Blick mag das Display der Uhr etwas verwirrend erscheinen. Hat man sich jedoch einmal die kleine aber sehr gut verständliche Bedienungsanleitung durchgesehen, versteht man die Balken und verschiedenen Angaben auf dem Display und kann sie entsprechend den verschiedenen Funktionen zuordnen. Wichtig erscheint mir, dass die Uhrzeit den zentralen Mittelpunkt der Anzeige darstellt und somit einfach abgelesen werden kann. Bei der Uhrzeit kann man zwischen einer 24h- und 12h-Stundenanzeige wählen. Die diversen Balkenanzeigen fallen eigentlich nur bei genauerer Betrachtung der Anzeige auf und lenken daher nicht bei dem flüchtigen Blick auf die Uhr ab. Genaueres zu der Anzeige stelle ich jedoch im folgenden Abschnitt dar, in welchem ich auf die verschiedenen Funktionen eingehe.

--O-- Die Funktionen --O--

Die aus meiner Sicht interessantesten Funktionen, zu welchen man aber eigentlich nicht viele Worte verlieren kann sind, dass es sich bei dieser Armbanduhr, die entsprechend der Klassifizierung 200m wasserdicht ist, um eine solarbetriebene Funkuhr handelt. Zwischen den im Folgenden beschriebenen Funktionen und Einstellungen kann man mittels 5 Knöpfen wechseln. Diese sind etwas vertieft, sodass es zu keinen unabsichtlich Einstellungsveränderungen kommt. Im Gegenteil, die Funktion der einzelnen Knöpfe ist dermaßen schwerfällig, dass man nur nach mehrmaligem und sehr festem Druck in einen anderen Modus gelangt. Für meinen Geschmack könnten diese Einstellungsknöpfe (Anordnung s. Produktfoto) durchaus leichtgängiger zu bedienen sein.

- Solarfunktion:

Die Uhr besitzt einen Akku, welcher durch die Solarzelle immer wieder aufgeladen wird. Folglich sollte man diese Uhr so lang und häufig wie möglich dem Licht aussetzen. Der Akkustand wird im Display in 4 Stufen angezeigt. Wenn der Akku voll (H) oder noch halbwegs voll (M) ist, stehen dem Nutzer alle anderen Funktionen der Uhr zur Verfügung. Ist der Akku jedoch kurz vor der vollständigen Entladung (L) so werden fast alle Funktionen abgeschaltet. Lediglich die Anzeige der Uhrzeit funktioniert noch. Erfolgt keine baldige Aufladung werden sämtliche Funktionen, auch die Zeitnehmung, aufgrund von Strommangel außer Betrieb genommen.

Eine volle Akkuladung soll nach Angaben des Herstellers für etwa 6 Monate reichen. Diesem Wert kann man ungefähr soviel Bedeutung beimessen wie den Angaben der Autohersteller bezüglich des Kraftstoffverbrauchs im Drittelmix. Für den alltäglichen Betrieb (was auch immer das sein mag) reichen 5 Minuten Sonnenlicht im Freien, 24 Minuten Sonnenlicht durch ein Fenster, 48 Minuten Tageslicht durch ein Fenster an einem bewölkten Tag oder 8 Stunden Beleuchtung durch Leuchtstoffröhren in einem Raum. Das zu erreichen, sollte eigentlich für jeden Nutzer möglich sein. Zur weiteren Schonung des Akkus besitzt die Uhr noch eine Stromsparfunktion. Diese kann je nach Bedarf ein- und ausgeschaltet werden. Ist diese Funktion eingeschaltet wird nach längerer Ruhezeit die Anzeige ausgeschaltet. Bewegt man in dieser Phase die Uhr, so wird das Display automatisch wieder eingeschaltet. Insgesamt ist diese Funktion wohl recht praktisch. Quantifizieren kann ich ihren Nutzen jedoch nicht.

Ein Austausch des bereits angesprochenen Akkus ist angeblich nicht nötig, wobei Casio selbst darauf hinweist, dass dieser Akku einen Memoryeffekt besitzt. *überleg* Nach ein paar Jahren kann es also sehr wohl nötig sein, diese aufladbare Batterie auswechseln zu lassen. Dieser Aussage kann ich nur zustimmen, da bei mir vor ein paar Monaten die Uhr ihren Geist aufgab. Zwar erlosch die Anzeige meiner Uhr nicht vollständig, doch jeden Morgen war die Batterie leer und musste stundenlang aufgeladen werden um abends wieder den Geist aufzugeben. Da half nur das Einschicken zum Hersteller. Ärgerlich war natürlich, dass gerade die Garantiezeit abgelaufen war – wie immer in solchen Fällen. Meinen Fall wickelte ich über meinen Händler ab, und nach etwa 5 Wochen saß meine Uhr wieder voll funktionstüchtig an meinem Handgelenk. Der Preis für die Wiederherstellung meiner Uhr betrug glücklicherweise 0 Euro. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals dafür bei meinem Händler bedanken.

- Funkfunktion:

Das ist aus meiner Sicht noch die allerpraktischste Funktion. Ein lästiges Stellen der Uhrzeit und des Datums entfallen aufgrund dessen, dass sich diese Uhr ihre Zeit per Funksteuerung holt. Sowohl die jeweilige Uhrzeit als auch das Datum werden automatisch eingestellt. Ein lästiges Umstellen zwischen Sommer- und Winterzeit entfällt ebenso. Drückt man im Uhrzeitmodus auf einen der Knöpfe (unten rechts) kann man nachlesen, wann die Uhr die letzte Zeitnehmung vorgenommen hat. Das Signal wird entweder über Mainflingen oder Rugby in England empfangen. Je nachdem, welches Signal am besten zu empfangen ist. Angezeigt wird der Empfang durch ein Satellitenschüssel- sowie eine dreistufiges Balkensymbol. Wenn alle drei Balken angezeigt werden, ist der Empfang einwandfrei. Neben der automatischen Messung, welche meine Uhr in der Ruhephase nachts automatisch vornimmt, kann ebenso eine manuelle Messung vorgenommen werden. Je nach Empfangsmöglichkeit kann die Genauigkeit der Zeitnehmung etwas leiden. Das bedeutet, dass es innerhalb eines Monats schon mal zu Abweichungen von +/- 15 Sekunden kommen kann. Ist jedoch ein guter Empfang möglich kann man sich über ein paar Sekunden in etwa 1 Million Jahren nicht beklagen. Bisher war meine Uhr jedenfalls immer synchron zur Uhr der Tagesschau.

- Weltzeitanzeige:

Neben der normalen Uhrzeit und dem Datum kann man sich natürlich auch die Zeiten anderer Städte angeben lassen. Zu diesen Städten gehören Honolulu, Anchorage, Los Angeles, Denver, Chicago, New York, Caracas, Rio de Janeiro, London, Paris, Berlin (heimische Uhrzeit), Athen, Kairo, Jerusalem, Jeddah, Teheran, Dubai, Kabul, Karachi, Delhi, Dakar, Yangon, Bangkok, Tokio, Adelaide, Sydney, Noumea, Wellington

Wem jetzt einige der Städtenamen nichts sagen, den kann ich beruhigen - mir auch nicht.
Neben der eigentlichen Uhrzeit in dem jeweiligen Land bzw. der jeweiligen Stadt kann sich der Nutzer auch noch zusätzlich die Uhrzeit der heimischen Stadt anzeigen lassen. Dabei wird die Heimatzeit allerdings etwas kleiner im eigentlichen Datumsfeld angezeigt. Der jeweilige Modus wird durch das Symbol DST angezeigt.
Den Kosmopoliten unter uns wird diese Weltzeitfunktion sicherlich gefallen, doch für mich handelt es sich dabei um eine schöne kleine Spielerei, die ich einfach nur wohlwollend in kauf genommen habe.

- Alarme:

Man wird es kaum glauben, aber diese Uhr besitzt tatsächlich 5 verschiedene, sprich einzeln anwählbare Alarme. Aus meiner Sicht ist dies etwas übertrieben, aber wem es gefällt…okay. Verschiedene Alarme bedeutet jedoch nicht, dass es auch 5 verschiedene Alarmtöne gibt. Diese sind alle gleich. Beim Alarm 1 bis 4 handelt es sich um ein aus meiner Sicht leichtes Piepsen. Diese AL 1 bis AL4 sind einmalige Alarme. Sie piepsen einmal für jeweils 10 Sekunden und dann ist es vorbei. Der Alarm SNZ hingegen ist ein Schlummeralarm. Dieser piepst für 10 Sekunden meldet nach 5 Minuten wieder. Insgesamt meldet sich dieser Alarm 7x oder bis er ausgeschaltet wird.

Zusätzlich gibt es noch den altbekannten Stundenalarm. Einzustellen ist er ebenfalls im Alarmmodus, welcher allerdings mit SIG gekennzeichnet ist.
Dieser Alarm brachte vor etwa 15 Jahren meine damaligen Lehrer zur Weißglut. Bei dieser Uhr könnte man nun den Lehrer wenigstens damit trösten, dass er pünktlich genervt würde.

- Stoppuhr:

Der Name dieser Funktion sagt eigentlich schon alles. Angezeigt werden sowohl die Stunden, Minuten, Sekunden und 100-stel Sekunden. Man hat sowohl die Möglichkeit Zwischenzeiten, als auch 2 Endzeiten zu nehmen.

- Automatischer Beleuchtungsschalter:

Natürlich besitzt diese Uhr auch eine Beleuchtung. Darauf braucht man bei einer Digitaluhr eigentlich nicht großartig hinzuweisen. Das besondere an dieser Uhr ist jedoch, dass zum einen das gesamte „Zifferblatt“ ausgeleuchtet wird und zum anderen und zum anderen ein automatischer Beleuchtungsschalter vorhanden ist. Aufgrund der Eigenschaft die Anzeige mittels einer Hintergrundbeleuchtung vollständig zu belichten nennt man diese Art auch FULL-AUTO-ILLUMINATOR.

Möchte man die „einfache“ Beleuchtung einschalten drückt man einfach auf den auf der Vorderseite angebrachten Knopf, der unterhalb des Displays liegt. Sogleich leuchtet der ansonsten graue Hintergrund für etwa 2 Sekunden grünlich auf. Drückt man länger auf diesen Knopf aktiviert, so man den automatischen Beleuchtungsschalter. Angezeigt wird dieser im Display durch ein Symbol mit der Bezeichnung Auto, welches oberhalb der Sekundenanzeige dargestellt wird. Bewegt man in diesem Modus das Handgelenk, an welchem die Uhr sitzt, so wird die Hintergrundbeleuchtung automatisch aktiviert und die Anzeige wird für etwa 1 Sekund ausgeleuchtet, sofern der Winkel zur Erde mehr als 40 Grad beträgt (Referenz: Parallele Stellung zur Erde) An sich ist diese Funktion ja durchaus pfiffig, doch wird das Display auch in beleuchteten Innenräumen belichtet, was eigentlich nicht nötig wäre. Daher habe ich diese Funktion immer ausgeschaltet um den Akku zu schonen. Kurz: Gute Idee, aber schlechte Umsetzung.

- Zeitrekorder:

Auf diese Funktion möchte ich nun ganz zum Schluss eingehen. Ihr Sinn und ihre Handhabung haben mich noch immer nicht so richtig überzeugt. Worum geht es also? Man kann in der Einstellung REC bis zu 30 verschiedene Datensätze speichern. Diese beinhalten einmal die jeweilige Uhrzeit (bis auf die Sekunde genau) und das Datum. Aber wie geht man nun vor? Man drückt ca. für eine Sekunde im Zeitmodus auf den oberen rechten Knopf und die Zeitmessung wird aktiviert. Im Modus REC kann man sich dann die verschiedenen aufgenommenen Startzeiten (bis zu 30) anschauen. Bsp.: Ich beginne mit der Autowäsche und starte die Zeitaufzeichnung. Wenn ich fertig bin, kann ich im Modus REC nachschauen, wann ich damit begonnen habe. Das ist eine sehr nützliche Funktion wie ich meine. – Nein, ohne Quatsch! Was bringt mir diese Funktion, insbesondere wenn ich viele „Projekte“ parallel laufen habe? Zwar werden die verschiedenen Startzeiten von 1 bis 30 durchnummeriert, aber wer kann sich denn ohne Notizen deren Bedeutung merken? Wenn ich mir dies aufschreiben muss, dann kann ich mir auch gleich die jeweilige Startzeit auf einen Zettel schreiben. Kurz: Das ist aus meiner Sicht die sinnloseste Funktion dieser Armbanduhr. Als kleinen Hinweis möchte ich noch geben, dass dieser Speicher natürlich auch wieder gelöscht werden kann.

- Zusammenfassung der Funktionen:

Wie man nun die Funktionsvielfalt dieser Uhr bewertet, hängt wohl von den persönlichen Bedürfnissen ab. Für meinen Geschmack sind lediglich die Solar- als auch Funkfunktion wirklich sehr praktisch. Die Stoppuhr gehört natürlich für eine Digitaluhr schon zum Standard, während solche Funktionen wie die Anzeige verschiedener Weltzeiten und insbesondere die Funktion des Zeitrekorders aus meiner Sicht nur mehr oder weniger unnötige Spielereien darstellen.


--O-- Bedienbarkeit und Bedienungsanleitung --O--

Die Funktionsvielfalt der Uhr erfordert aus meiner Sicht unbedingt ein Studium der Bedienungsanleitung. Abgesehen von der Schwergängigkeit der verschiedenen Knöpfe ist nach dem Lesen der Anleitung die Bedienung leicht. Wem es allerdings reicht die Grundfunktionen der Uhr zu kennen, der wird sich auch ohne dieses Studium mit dieser Uhr arrangieren können.

Zu meckern gibt es an der Bedienungsanleitung eigentlich nichts. An manchen Stellen wird man zwar immer wieder auf andere Abschnitte verwiesen, was wohl auf die Vielzahl der verschiedenen Funktionen zurückzuführen ist, aber aufgrund der deutschsprachigen Ausführung und genauen Abbildungen findet man sich leicht zurecht.

Die Bedienungsanleitung ist aus meiner Sicht sehr gelungen und verdient aufgrund ihrer Verständlichkeit die volle Punktzahl.


--O-- Tragekomfort --O--


Neben den ganzen technischen Aspekten ist es natürlich wichtig, dass sich eine Armbanduhr angenehm tragen lässt. Aus meiner Sicht kann man dies auch von der MTG-900 behaupten. Das Edelstahlband mit Sicherheitsverschluss ist so kleingliedrig, dass es sich wunderbar an den Arm anpassen lässt. Mit einer Höhe von knapp 5,3 cm, einer Breite von gut 4,6 cm, einer Tiefe von etwa 1,7 cm und einem Gewicht von 145 Gramm ist diese Uhr natürlich schon ein schwerer Brocken, was aus meiner Sicht jedoch nicht weiter stört. Für zierliche Ärmchen hingegen wird diese Uhr sicherlich etwas zu schwer sein.


--x-- Fazit --x--


Mein Fazit zu dieser Uhr ist durchwachsen. Positiv möchte ich ihr sportliches Design und Unempfindlichkeit gegenüber kleineren Stößen bzw. Stürtzen mit dem Mountainbike hervorheben. Nicht umsonst steht auf dieser Uhr shock resist drauf. Ebenso finde ich die Idee eine „solarbetriebene“ Funkuhr anzubieten sehr gut. Allein die Umsetzung scheint mir nicht ganz gelungen. Trotz der Aktivierung der Stromsparfunktion und seltener Nutzung der Hintergrundbeleuchtung hat der verwendete Akku nur ein gutes Jahr gehalten. Danach war ein Werkstattaufenthalt beim Hersteller notwendig. Für eine solche Laufzeit brauche ich keine Solarfunktion. Entweder ist wohl der Akku von minderer Qualität, oder die Solarzellen verrichten nicht einwandfrei ihren Dienst. Die sonstigen Funktionen der Uhr sind wohl nicht alle sehr sinnvoll, aber da unterscheiden sich sicherlich die Ansprüche verschiedener Träger. Für mich ist die durchaus angenehm zu tragende Uhr aus den oben genannten Gründen nur bedingt empfehlenswert und ich gebe dieser Armbanduhr 3 Sterne. Meine Kaufempfehlung lautet bei einem Preis von 150 Euro NEIN.

Fazit: Für 150 Euro würde ich diese Uhr nicht kaufen!

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