Soda Fresh
*u* Dooyoo like crazy-bubbles oder Schlabberwasser  bei 3° - Soda Fresh Trinkwassersprudler

Produkttyp: Soda Fresh AG Trinkwassersprudler

*u* Dooyoo like crazy-bubbles oder Schlabberwasser bei 3°
Soda Fresh

Ankepunkt

Name des Mitglieds: Ankepunkt

Produkt:

Soda Fresh

Datum: 09.01.01, geändert am 02.07.04 (3080 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Meine Jungs holen sich ihre Getränke endlich selbst

Nachteile: Der Bajonettverschluss ist etwas schwergängig, Der Preis ist mit 259,00 DM viel zu hoch!

Hallöle – Prost Neujahr und Guten Tag!

Ich bin’s wieder und ich möchte Euch heute mit meiner neuesten Errungenschaft und „crazy bubbles“ auf das neue Jahr und den kommenden Sommer einstimmen, der ja nun direkt im Anschluss an diesen ach so harten Winter beginnen wird.

Allerdings muss ich Euch warnen: Zwar seit Ihr von mir lange Meinungen gewöhnt, diese hat aber Über-Überlänge (nur knapp 7 Seiten im Word mit 18.369 Zeichen) und kann mit der vorletzten Meinung einer meiner geschätztesten Autorinnen, die einen blauen, steinigen Namen trägt, durchaus mithalten.

Wenn Ihr also keine Zeit habt, druckt Euch diesen Beitrag aus und lest ihn auf dem Klo: Bewerten könnt Ihr ihn dann bei Gelegenheit ... , spätestens jedoch bis zum nächsten Dienstag!

Am Donnerstag, den 04.01. habe ich mich durch diverse dooyoo-Gassen gewühlt, um in Erfahrung zu bringen, welchen Wasserbereiter frau denn kaufen muss und warum. Ich fand Meinungen über den „Wasser Maxx“, den „Soda Club cool“ und den „Soda Stream“ – andere fand ich auch, aber die habe ich nicht gelesen, denn es sollte schon ein Markenprodukt sein.

Über Weihnachten war uns nämlich der Getränkevorrat ausgegangen – hatte ich mich doch hier in dooyoo herumgetrieben anstatt für das leibliche Wohl meiner Familie zu sorgen ... .
Deshalb fiel der Entschluss, jetzt endlich auch so einen „Getränkeautomat“ zu kaufen – nur, welchen denn nun?

Wie gesagt, ich fand alle möglichen Hinweise, Tipps und Warnungen (zum Beispiel vor dem Cola-Sirup), aber ich fand –und das muss ich leider mal klarstellen- KEINE Entscheidungshilfe. Dass frau keine Kisten mehr schleppen muss, liegt auf der Hand, aber, worauf kommt es denn bei diesen Apparaten eigentlich an? Ich fand einfach keinen Hinweis in den unendlichen Weiten dieses Universums ...

Dennoch wollte ich so einen Wasserbereiter haben – möglic
hst schnell und wenn’s geht, gleich den „Richtigen“. Zum puren Genuss mögen wir lieber französisches Quellwasser oder stilles Mineralwasser aus dem Sauerland, aber statt Fanta oder Sprite darf es auch mal blubberndes Leitungswasser mit Sirup sein. Und das jetzt bitte pronto!

Kurz entschlossen sauste ich also am nachmittags in die City um mich vor Ort, im real life, umzusehen und die Verkäufer/innen mit meinen Fragen zu löchern.

Zunächst suchte ich nach dem „Soda Club cool“, da mehrere Freundinnen dieses Gerät besitzen und damit eigentlich sehr zufrieden sind. Fehlanzeige – den gibt es nicht in Dülmen.
Jedenfalls nicht in der City, denn wie ich soeben erfahren habe, hat wohl ein außerhalb liegender Raiffeisenmarkt dieses Gerät im Programm – dort war ich aber nicht :-)

In einem „WMF“-Geschäft fand ich eine „Aqua Bar“, die gefiel mir aber schon auf den ersten Blick nicht: Sie war klobig, aus weißem Kunststoff und hatte klotzige, indigoblaue Bedienelemente. Kosten sollte sie 139,00 DM.

Also weiter, vorbei am Weihnachtsmarkt (ja, darüber hab ich sehr gelacht – haben die Dülmener nicht mitbekommen, dass Weihnachten vorbei ist? Wie schön, dann kann ich mir ja noch was wünschen!), durch sämtliche Gassen und Einkaufsmeilen. Rein in ein Haushaltwaren-Geschäft und wieder raus, die ganze City durchlaufen bis zu einem Elektrofachhandel, dessen freundlicher Verkäufer mir einen „Soda Stream“ der etwas angestaubten Kategorie zeigen konnte, aber leider nicht wusste, wie er funktioniert.

Draußen im Regen stand ich dann und grübelte. Wo zum Teufel kauft man in Dülmen einen Wasseraufbereiter? Ich war mit meinem Latein am Ende. Zu meiner Entschuldigung möchte ich nur kurz sagen, dass wir erst seit 2 ½ Jahren hier wohnen und zwar auf dem platten Land, 15 km von Dülmen entfernt. Ich kenne mich hier nicht sonderlich gut aus und konnte also nur die Geschäft
e besuchen, von denen ich wusste, dass es sie gibt. Eigentlich hatte ich schon aufgegeben und überlegte gerade, ob ich mich am nächsten Wochenende mal in Hagen umsehe oder nächste Woche in Münster. Ich war richtig ein bisschen beleidigt, denn wenn ich mich spontan entschließe, etwas zu kaufen, dann muss das sehr schnell gehen – vielleicht überlege ich mir das Ganze sonst noch anders und wäre dann sehr enttäuscht ...

Der Regen prasselte auf meine Stimmung und auf dem Weg zurück zu meinem Auto gab es noch ein Fachgeschäft für Glas, Porzellan und diverse Küchenaccessoires. Da ich mittags meine Topflappen auf der Herdplatte verkokelt hatte, ging ich hinein, um Ersatz zu beschaffen. An der Kasse fragte ich die Verkäuferin, wo ich denn in Dülmen wohl einen gescheiten Wasseraufbereiter kaufen könne und sie lachte mich an. Oder lachte sie mich aus? Jedenfalls bedeutete sie mir mit einem Fingerzeig, dass ich ihr folgen sollte, lockte mich an einen nicht zu übersehenden Regalständer und sagte „Voilá – Wasseraufbereiter, Zusatzartikel. CO2-Patronen und Sirup – sonst noch was?“

Aha – ich war also am Ziel und hatte das nicht mal bemerkt! Ts, ts – ich werde alt!

Aber, was war denn das? Da standen 2 Vorführgeräte – Ein „Soda Stream“ in neuem Design und ein „Soda FRESH Silver Flash“, von dem ich bisher noch gar nichts gehört hatte.

Gut, dass ich eine Verkäuferin an meiner Seite hatte, die vom Weihnachtstrubel unversehrt geblieben war und mir merklich helfen wollte. Vertrauensvoll fragte ich sie, welchen dieser Geräte sie mir denn empfehlen könne und spontan antwortete sie: „Tja, den „Soda Stream“ gibt es schon ewig. Meine Schwester hat einen und ist sehr angetan davon. Diesen „Soda FRESH“ hingegen haben wir heute erst als Muster reinbekommen und ehrlich gesagt, wir haben noch nicht genau heraus, wie er funktioniert.“

Wie bereits
erwähnt, erstrahlte der „Soda Stream“ in neuem Design: Stabile weiße Kunststoffhülle, schwarze Bedienelemente, rauchgraue Frontscheibe aus Spezialkunststoff und im Gepäck 3 Plastikflaschen mit 0,5; 0,75 und 1,0 l Fassungsvermögen sowie eine Kohlensäurepatrone für ca. 40 l frische Limonade. Preis DM 139,00.

Der „Soda FRESH Silver Flash“ hingegen sprang mir direkt ins Auge! Sein Kunststoffgehäuse ist matt silberfarben, die Bedienelemente von diskreter Größe und schwarz, auf der Frontseite hat er 3 übereinanderliegende Leuchtdioden und einen Schriftzug, der mich aufmerken ließ: „electronic“. Dieser Wasserbereiter hat eine 1,0 l Kunststoffflasche im Koffer, eine Maxi-Gaspatrone für ca. 80 l Sprudelwasser sowie einen Adapter, der den Einsatz der kleineren, überall erhältlichen 40 l Kartuschen ermöglicht. Preis für dieses Gerät: DM 159,00.

So, was ist nun der eigentliche Unterschied? Die Verkäuferin erklärte mir, was sie bisher über den „Soda FRESH“ gelernt hatte:

1. Die Gaspatrone: Sie ist doppelt so groß, wie die bisher üblichen 290 g Kartuschen.

2. Die Elektronik: Nach Einsatz der mitgelieferten 9 V Block-Batterie stehen die 3 Leuchtdioden zur Verfügung, die das Wasseraufbereiten zum Kinderspiel machen.

3. Form und Farbe sind von elegantem Design, die silberne Farbe passt sich (so finde ich) jeder Kücheneinrichtung an. Sie hat einen futuristischen Touch, ist aber nicht unbedingt overdressed.

4. Kohlensäure-Menge und Blasengröße lassen sich einstellen.

5. Die Bedienelemente sind leichtgängig, frei zugänglich und für Kinder problemlos zu handhaben. Dieser Aspekt ließ mich als dooyoo-süchtige Mutter natürlich sofort aufmerken :-)

6. Der „Soda FRESH“ verfügt über eine rauchgraue Sicherheitstür aus Spezialkunststoff, die die eingeschraubte Flasche vom Anwender trennt. Die Kohlensäure wird nur bei geschlossener Tür eingefüllt.

7. Die
Flasche wird nicht, wie beim „Soda Stream“, zum Füllen mit mehreren Drehungen in ein Kunststoffgewinde eingeschraubt, sondern mit Hilfe eines Bajonett-Verschlusses mit einer halben Drehung nach rechts mit dem Metallgewinde verbunden.

8. Das Zubehör: Beim „Stream“ gibt es Kunststoff-Flaschen mit 0,5 , 0,75 und 1,0 l Füllmenge. Für den „FRESH“ aber die Kunststoff-Flasche mit 0,5 oder 1,0 l Fassungsvermögen, Glasflaschen mit dezentem Muster bedruckt (schöne Optik auf dem Tisch) sowie Reinigungsmittel zur Desinfektion (da man die Flaschen alle von Hand spülen muss, wird man sie niemals desinfizieren können: Handspülwasser ist da einfach nicht heiß genug!) , eine Flaschenbürste sowie einen Adapter für diese praktischen Trinkflaschen aus Aluminium, die auch mit kohlensäurehaltigen Getränken im „Bauch“ dicht bleiben und sicher schließen.

OK – die große Gaspatrone ist ein Argument, aber nicht unbedingt gezwungenermaßen ein Muß. Die Elektronik ist derzeit weltweit wohl nur nur bei dem „Soda FRESH“ erhältlich (Werbeaussage des Herstellers), die Form und das Design sind sehr schön aber nicht unbedingt ein Kaufgrund – warum also sollte ich 20 DM mehr bezahlen, wo ich doch nur eine Flasche dazu bekomme? Allein für diese 3 Lämpchen auf der Front?

Die Menge der Kohlensäure wird beim „Soda Stream“ durch die Anzahl der „Drücker“ vorgegeben, beim „Soda FRESH“ jedoch vorher mit Hilfe eines stufenlosen Reglers an der Frontseite eingestellt. So stellt man die Stärke ein (1,2 oder 3 Tropfen = wenig, mittel oder viel Kohlensäure) und muss IMMER 3 x drücken, egal, ob man nun viel oder wenig Blubberblasen bevorzugt.

Zur Einstellung der Blasengröße sitzt ein Plastikhäubchen auf dem Karbonisierungsstab, das man einfach nach links, in die Mitte oder nach rechts dreht – je nach dem, ob man nun große, mittelgroße oder kleine Bläschen in seinem Get
ränk wünscht. Übrigens glaube ich, dass ich so ziemlich in der Mitte meiner Meinung angelangt bin und an dieser Stelle möchte ich Euch kurz bitten, einmal hochzuscrollen und zu überprüfen, ob da wirklich so etwas wie ak. steht, denn ak. hat diese Meinung am 05.01.2001 verfasst – höchstpersönlich und ganz alleine. Dankeschön.

Wozu dient aber genau die Elektronik – die Anzahl der "Drücker" kann es ja wohl allein nicht sein...

Wir haben beide Geräte nebeneinander auf den Fußboden gestellt, in Betrieb genommen und ausprobiert – „learning by doing“ sozusagen – und meine Kaufentscheidung war schnell getroffen:

Ganz klar: Meine Wahl fiel auf den „Soda FRESH Silver flash“!

Warum?

1. Die Elektronik
2. Die Anordnung der Bedienelemente

Zur Elektronik:

Meinen Kindern ist es ziemlich egal, ob sie eine 0,5 oder eine 1,0 l Flasche Wasser in Limonade verwandeln – beim „Soda Stream“ müssten sie immer daran denken, die Kohlensäuremenge der Flaschengröße anzupassen. Da sie aber zu Übertreibungen neigen,
sehe ich diesen Umstand als gefährlich an. Die Elektronik des „Soda FRESH“ hingegen merkt, mit wie viel Wasser, bzw. mit welcher Flaschengröße da hantiert wird, das lässt mich hoffen.

Die Leuchtdioden funktionieren wie eine Ampel: Einmal drücken bis das grüne Licht leuchtet, loslassen. Erneut drücken bis das gelbe Licht erscheint, loslassen. Noch einmal drücken, bis das rote Licht erstrahlt – fertig. Rot heißt STOP und das wissen meine Kinder schon lange! Für Blinde sei erwähnt, das mit dem Aufleuchten jeder Lampe ein akustisches Signal ertönt – 3 Pieptöne und das Wasser ist fertig!

Die Bedienelemente:

Es gibt nur 4:

1. Die Kunststoffkappe am Karbonisierungsstab: Sie ist für die Blasengröße verantwortlich und verschwindet beim Anbringen der Flasche im Inneren dieser.

2. Der
Auslöseknopf für die Sicherheitsfronttür: Nach der Kohlensäurezufuhr wird erst überschüssiger Druck freigegeben, dann öffnet sich die Tür und gewährt Zugriff auf die Flasche – sicher ist eben sicher!

3. Der Regelknopf für die Kohlensäuremenge: 1 Tropfen = wenig Blubberblasen, empfohlen für Liebhaber des stillen Wassers. 2 Tropfen = Blasenmenge mittelmäßig, empfohlen für 1,0 l Kunststoff- und Aluflaschen sowie generell für Glasflaschen. 3 Tropfen = hoher Kohlensäureanteil, empfohlen für 1,0 l Kunststoff- und Aluflaschen. Ich habe den Regler auf 2 Tropfen eingestellt, das ist vollkommen ausreichend und meine Kinder brauchen nicht auf das Material der Flasche zu achten.

4. Der Auslöseknopf für die Kohlensäurezufuhr: Und hier liegt der Knackpunkt! Beim „Soda Stream“ ist der Auslöseknopf im Gehäuse eingelassen. Dies bedeutet in der Praxis dies: Meine Kinder müssten auf einen Stuhl klettern um „von oben“ Druck auf diesen Knopf ausüben zu können, da dieser tief in das Gehäuse versenkt werden muss. Beim „Soda FRESH“ hingegen sitzt ein langer, tropfenförmiger Knopf obenauf. Mann, Frau und kleine Monster können ihn also mit der flachen Hand mühelos betätigen – ohne Kraftaufwand und ohne Küchenstuhl. Meine Mutter hätte mit ihrer Osteoporose und derzeit 9 gebrochenen Wirbeln keine Chance, dem „Soda Stream“ irgendwelche Bläschen zu entlocken – meine Kinder mit einer Körpergröße von 1,46 und 1,30 m wahrscheinlich auch nicht.

Da meine Küche eine erhöhte Arbeitsfläche hat, nämlich 92 cm und der „Soda FRESH“ eine Gerätehöhe von immerhin 40 cm aufweist, war dieser Knopf also der entscheidende Faktor für meine Entscheidung.

Ihr erinnert Euch?

Daß ich einen Wasserbereiter kaufen wollte, war mir klar. Nicht, wegen der Kisten, die ich nicht in den 5. Stock, aber immerhin in den Keller wuchten müsste, wenn ich sie nicht gleich im Auto ließe, sondern wegen der ewig
en Nörgelei meiner Kinder, denen immer mitten in der Nacht die Getränke ausgehen – oder eben Weihnachten. Mein Problem war halt die Frage, welches Gerät soll ich kaufen und warum: Nun, der Test hat mich überzeugt, das Design und letztendlich die Hilfsbereitschaft der Verkäuferin, deren Namen ich leider nicht weiß.

Bloß gut, dass ich meine Topflappen ersetzen musste, denn in meiner Küche steht ein jetzt ein nigelnagelneuer Wasserbereiter und, was das schönste ist: Meine Kinder sagen nicht mehr „Mamaaaaaa, hast du was zu trinken?“ Sondern sie brüllen: „Wer will alles Sprite?“
Find ich echt besser so :-)

Was gibt es denn sonst noch positives vom „Soda FRESH“ zu berichten außer, dass er chic aussieht, kinderleicht und –sicher zu Bedienen ist und eine elektronische Sicherheitsampel hat? Ach ja – nicht wesentlich aber dennoch nicht unwichtig:

Wenn meiner Freundin der Kaffee ausgeht und sie mir eine „Zitronen-Grapefruit-Soda“ mit ihrem Soda-Club cool zaubert, fällt mir folgendes auf: Sie gibt eiskaltes Wasser in die Flasche (ich weiß! Kaltes Wasser nimmt die Kohlensäure besser auf!!), schraubt sie in das Gerät, drückt mit beiden Daumen 5 x mit aller Kraft (sieht lustig aus...) auf den Auslöseknopf um ihn in die Tiefen des Gehäuses zu versenken, entnimmt die Flasche wieder und holt den Sirup aus dem Schrank. Sie schraubt beide Deckel ab und füllt den Deckel der Sodaflasche 2 x mit Sirup – 1x ganz und 1x bis zur Hälfte. Dann jongliert sie den Deckel jeweils zur Sodaflasche – den sie natürlich einige Meter weiter hat stehen lassen J und kippt den Inhalt des Deckels schwungvoll in die Soda. Heißt doch >die< Soda, oder?
Natürlich geht ein Teil der klebrigen Flüssigkeit daneben und Klaudia hat wieder einmal allen Grund zu fluchen. Ihren Kindern passiert das auch immer!

Bei meinem „Soda FRESH“ geht das ganz souverän: Hat man das Wasser mit Kohl
ensäure versetzt und dem Gerät die Flasche entronnen, kippt man den Sirup direkt aus der Flasche mit schmalem Hals in die Sodaflasche mit dem großen Hals. Alf würde sagen: „Null problemo!“

MEINE Kunststoffflasche (doofe Rechtschreibreform – 3 „f“ sehen einfach blöde aus!) hat nämlich mehrere Kennzeichnungen:

1. Die Wassereinfüllbegrenzung, die durch eine Wellenlinie und den Hinweis „bis hierher Wasser einfüllen“ dargestellt ist und
2. 3 Blöcke mit der Aufschrift 10:1, 8:1 und 7:1 – diese Kennzeichnung hat aber nichts mit unserem geschätzten Mitbewohner, Herrn 14:45 zu tun, sondern mit dem Mischverhältnis der verschiedenen Sirupsorten. Je nach Firmen wird da nämlich ein Mischverhältnis von z.B. 8 Teilen Wasser und 1 Teil Sirup empfohlen.

Wenn das Sodawasser fertig ist, fülle ich also meinen Sirup ein, bis die entsprechende Markierung erreicht ist. Einfach, gell? Und so snobistisch! Stellt Euch mal vor .....
Lassen wir das!

Ich glaube, jetzt habe ich alles gesagt, was ich weiß und was ich in den letzten Tageb gelernt und ausprobiert habe. Falls ich etwas wichtiges vergessen haben sollte, lasst es mich wissen – es gibt ja zum Glück die Funktion „Meinung ändern“. Ändern werde ich aber keinesfalls mein Fazit, welches nämlich das Folgende ist:

-----FAZIT-----

Der „Soda FRESH“ ist unbedingt und ohne Einschränkung für Familien mit Kindern, die selbst Hand anlegen, zu empfehlen.
Er lässt sich leicht reinigen und ist auch von alten, schwachen und kleinen Mitmenschen zu bedienen.
Er sieht gut aus und erledigt seine Aufgabe souverän.
Er ist sein Geld wert.

----Nachtrag----

Ich habe für den „Soda FRESH“ DM 159,00 bezahlt – inkl. einer Kunststoffflasche für 1,0 l Inhalt, einer Maxi-CO2 Patrone für ca. 80 l Sodawasser und einem Adapter für die handelsüblichen Patronen für ca. 40 l Wasser. Als
Ersatz habe ich mir eine weitere Maxi-Patrone gekauft, bzw. gemietet, denn es sind ja Tauschflaschen, für die ich 52,00 DM hinterlegt habe. Eine Neufüllung/bzw. ein Austausch kostet dann immer 8,00 DM.

Da das Geschäft, in dem ich so nett beraten wurde, den „Soda FRESH“ erst gerade zur Ansicht erhalten hatte, gab es natürlich die Zusatzartikel noch nicht. Man will sie mir aber besorgen, ich werde den Preis dann hier nachtragen – achtet also evtl. auf ein Update, das ich dann mit *u* - vor dem Meinungstitel kennzeichnen will, wie mein König es mich lehrte.

Übrigens: Die Geräte „Soda Stream“, „Wasser Maxx“ und „Soda FRESH“ scheinen alle dem Lieferprogramm der Firma Jäger in der Schweiz zu entstammen. Deshalb habe ich mir erlaubt, das „Stream“ und das „FRESH“-Gerät einmal direkt hier zu vergleichen.

Der Hersteller gibt auf den „Soda FRESH Silver flash“ eine 12 monatige Garantie. Diese verfällt selbstverständlich bei unsachgemäßem Gebrauch!
Bei Zubereitung eines Mixgetränkes bitte unbedingt daran denken, den Sirup erst in das fertige Sodawasser zu geben – nicht etwa schon vor der CO²-Zugabe! Die Auswirkungen wären, glaube ich, fatal und kein Wischlappen dieser Welt würde mit dieser Sauerei so schnell fertig werden wie ihr mit Eurer Limonade .....

Ach, und noch was: Weitere Informationen findet Ihr auf dieser Internetseite:
www.soda-fresh.com
Ich habe diese Seite gestern wegen der lieferbaren Zusatzartikel besucht und wäre dabei fast vom Stuhl gekippt:

Dort ist ein empfohlener Verkaufspreis von DM 249,00 für den „Soda FRESH“ angegeben –
Hat sich die Verkäuferin etwa geirrt? Falls ja, nun, ich werde es ihr verzeihen. Falls nein: Hut ab vor der deutschen Preispolitik, denn für 249,00 DM hätte ich dieses Gerät gewiss nicht gekauft. Dies ist mir mein persönlicher Snobismus nämlich keinesfalls wert! >
<br>In diesem Sinne –

Liebe Grüße, Eure

Anke.

------------UPDATE mal ganz unten...---------

Also getz ma Butter bei die Fische:

Inzwischen habe ich diesen SODA FRESH genügend getestet und so manchen Sirup gekostet. Alles ist weiterhin in Ordnung und es gibt nichts zu meckern. Wirklich nicht!

Allerdings war ich letztens noch einmal in diesem Geschäft und habe mir Ersatzflaschen und diesen Adapter für die Aluminiumflaschen besorgt. Dabei fielen meine Blicke zufällig ins SODA FRESH Regal und meine Augen fast aus meinem Kopf:

TATSÄCHLICH!!!

Das Gerät kosten wirklich und wahrhaftig 259,00 DM - nicht 249,00 und auch nicht 159,00 DM, nein, 259,00 DM (was ich hier gerne dick unterstrichen hätte)!!!!!!!

Da hatte ich wohl eine geistig umnachtete Verkäuferin, die mir diesen Sodabereiter für 159,00 DM verkauft hat und unverschämtes Glück. Denn 259,00 DM halte ich für unverschämt hoch und absolut überzogen. Dehalb ziehe ich sofort 1 Stern von meiner Bewertung ab, denn nur wegen der batteriebetriebenen Elektronik würde ich niemals 100,00 DM mehr bezahlen.

Ich bin begeistert vom SODA FRESH. Aber, ich habe nur 159,00 DM bezahlt - für 259,00 DM hätte ich ihn niemals gekauft!

Achtet also bitte auf übernächtigte oder verwirrte Verkäuferinnen...

In diesem Sinne: PROST!

Eure Anke.

Fazit: