
Neuester Testbericht: ... angegebenen Holtine-Nr. Auskunft: Sie müssen die Fahrkarte stornieren und eine neue kaufen. Stornokosten und den inzwischen höheren Fahr... mehr
Die eine Hand weiß nicht was die andere tut...
Deutsche Bahn AG (DB)

Autor-Name: Incontinentia
Produkt:
Deutsche Bahn AG (DB)
Datum: 24.05.12
Bewertung:
Vorteile: Keine.
Nachteile: Reicht die Zeile nicht aus.
Bis vor knapp 2 Jahren bin ich ein bis zwei Mal pro Monat regelmäßig von Sa.-Anh. nach Bayern gefahren. Ich habe alle Schikanen, Verspätungen, stundenlange Wartezeiten bei Minusgraden, Klimaanlagenausfälle bei 30 Grad im Schatten usw. usf. stoisch ertragen.
Nun musste ich im Dez. 2011 (sehr zu meinem Leidwesen, wie sich später herausstellte) mit der Bahn eine Auslandsreise antreten. Zum ersten Mal habe ich online gebucht. Lief erstmal alles nach Plan, hat wunderbar geklappt. Im Zug allerdings konnte der Schaffner mein Ticket nicht scannen. Na gut, ist nicht so tragisch. Die Bahn nahm knapp 2 Wochen später postalisch Kontakt zu mir auf, ich möchte doch bitte bis zur angegebene Frist ihnen das erneut ausgedruckte Ticket, mit einer Kopie meines Personalausweises und der auf jedem Blatt notierten Fallnummer faxen. OK. Kein Problem. Gefaxt. (Zum Glück die Faxbestätigung, dass mit der Übermittlung alles geklappt hat, behalten)
Wieder zwei Wochen später kommt eine Zahlungsaufforderung. Ich sollte das Ticket nochmal bezahlen, da ich angeblich nicht auf deren Schreiben reagiert hätte. Ich habe umgehend beim Kundenservice angerufen und meine Situation geschildert. Gut, ich solle bitte alles nochmal per Mail schicken. OK. Gemacht.
Wieder etwa 3 Wochen später wurde meine Angelegenheit an eine Inkassofirma weitergereicht, die nun mit mir diese Sache kommuniziert (oder auch nicht) und erneut den Fahrpreis plus die Inkassogebühren von mir verlangt. Ich habe daraufhin ALLES nochmal per EINSCHREIBEN dorthin geschickt.
4 Monate später bekomme ich wieder ein Schreiben, eine Mahnung den angeblich angebotenen Vergleich zu zahlen, ansonsten würde alles in einer Gerichtsverhandlung enden. Was denn für ein Vergleich? Ich habe nichts erhalten.
Ich schlage mich nun ein halbes Jahr mit der offensichtlichen Unfähigkeit der entsprechenden Mitarbeiter bei der Bahn UND der Inkassofirma herum und bin am Verzweifeln. Ich habe auch schon keine Lust mehr überhaupt irgendetwas zu machen, weil ich quasi schon davon ausgehen kann, selbst wenn ich überweise, in ein paar Wochen die Vorladung vor Gericht zu erhalten.
Eins ist jedenfalls sicher: Deutsche Bahn? Nie wieder!
Fazit: Katastrophaler Service, katastrophale Kommunikation, einfach nur Katastrophe.
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