Canon PIXMA iP7250
Mittel bis mäßig. - Canon PIXMA iP7250 Tintenstrahldrucker

Erhältlich in: 17 Shops

Produkttyp: Canon Tintenstrahldrucker

Neuester Testbericht: ... war ich vom Druckbild begeistert. Da das Gerät über eine Bluetooth-Funktion verfügt, testete ich auch diese, musste aber leider festst... mehr

Mittel bis mäßig.
Canon PIXMA iP7250

LittleSparko

Name des Mitglieds: LittleSparko

Produkt:

Canon PIXMA iP7250

Datum: 13.03.14, geändert am 15.09.14 (139 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: top Druckqualität, CD Druck, stromsparend

Nachteile: laut, langsam, Papiervorrat gering, kein oberer Einzug, My Image Garden

Vor über 10 Jahren, im Winter 2003, kaufte ich mir einen Pixma IP3000. Dass ich diesen Drucker länger als jeden anderen besitzen würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Er konnte CDs bedrucken, herrliche Fotodrucke liefern und kostete damals 109Euro.

Vor etwa einem Jahr fing er an, statt tiefschwarz lieber dunkelgrün zu drucken. Schriftstücke druckte er jedoch weiter tadellos und bis auf die leichte Grünmacke, war auch alles sonst in Ordnung. Dann fing er an, sich permanent am Einziehen aus der Kassette zu verschlucken. Kein Ding, gab ja n zweiten Einzug von oben.
Mein Bruder vermachte mir seinen IP4200, der allerdings keine Dokumente drucken konnte, da er hier nur alle 2cm Farbe aufs Papier brachte - einmal habe ich das mit einer Grundreinigung des Druckkopfes (einweichen und ausspülen) hinbekommen, nach weiteren 5 Monaten wollte er das endgültig nicht mehr. Auch der bedruckte CDs und machte herrliche Fotoausdrucke und das auch bis zuletzt, denn dafür kam die andere schwarze Patrone in Frage und die Welt war in Ordnung.

Da es mich nun aber ankotzte, permanent zwei Drucker im Wechsel (hab nur ein USB Kabel) betreiben zu müssen und zweimal Tinte zu kaufen, entschloss ich mich, mir einen neuen anzuschaffen.

Da ich weiterhin CDs bedrucken wollte (ich habe hunderte Rohlinge hier, ich schmeiss die ja nicht weg oder bemal sie mit Buntstiften), kam preislich nur Canon in Frage, ausser denen und Epson macht es keiner im Consumer-Segment und bei Epson hätte ich dann schon wenigstens das Doppelte inlegen müssen.

Lediglich ein Drucker wird von Canon noch angeboten, der schlichtweg nur Drucker ist und das auch kann (abgesehen von A3 Modell davon, der zu teuer ist und A3 braucht man als Privatanwender eher nicht) - früher konnten das fast alle. Multifunktionsgeräte gibt es auch zwei die das können, aber ich habe einen Scanner, auch mit Durchlichteinheit, hätte ich das noch alles im Multigerät haben wollen, hätte ich 250 Mücken ausliefern müssen - und hätte anschliessend massenhaft Tinte weggeworfen, da diese Multis vorwiegend mit 3-Farb-Kombitanks arbeiten.

So wurde es dann mehr oder minder zwangsweise der

===Canon Pixma IP7250===

den ich bei Amazon für 72Euro bestellt habe. Zwar gibt es ihn zb. bei ebay für 55Euro - aber da fehlen die Patronen, die immerhin 43Euro wert sind und die der Händler mit Sicherheit für 39Euro weiterverkauft - sich also auf unsere Kosten bereichert. Daher bestellte ich bei Amazon und erhielt natürlich den Originalsatz an Patronen mit anbei.
Hierbei war der Drucker von 89Euro gesenkt.

===Lieferumfang===

Neben dem kohlrabenschwarzen Drucker finden wir die Patronen, die Anleitung, Stromkabel, die Installations CD und man höre und staune - ein USB Kabel. Aber ist klar, das braucht man eigentlich nicht, drum spendieren wir es jetzt mal dazu. Früher ging ohne Kabel gar nichts, wir mussten eins dazu kaufen, weil die Hersteller nie eins reingesteckt haben.

Den CD Tray musste ich erstmal suchen, aber ich fand ihn dank Anmerkungen in diversen Rezensionen: er ist auf der Unterseite der oberen Kassette versteckt.


===Features===


Er kann alles, was meine bisherigen Drucker konnten - also Vollautomatischen Duplex, Fotodrucke, CD Drucke, schaltet sich automatisch ein und aus, hat einen geräuscharmen Modus, verfügt über separate Tintentanks, druckt randlos etcpp. Dazu hat der Drucker allerdings eine deutlich höhere Auflösung, nämlich 9600 dpi (gähhn, die Realität sieht da aber anders aus, aber die Zahl kommt gut), WLAN Anschluss und ich kann sogar mittels AirPrint direkt vom iPhone drucken. Eins kann er jedoch NICHT: Er hat keinen USB Anschluss für Pictbridge, ich kann also nicht mehr meine Kamera direkt in den Drucker stopfen und ohne PC drucken. (Was ich zugegebenermaßen genau einmal getan habe.)

Alle Fakten gibt es hier http://www.canon.de/For_Home/Product_ Finder/Printers/Inkjet/PIXMA_iP7250/#p-specificati on5

Ich schwöre ja sowieso auf Canon. Drucker, Scanner, Kamera sind von Canon und wie man ja an meinem IP3000 und auch dem 4200 sehen kann/konnte, sind die Geräte zuverlässig, nahezu unkaputtbar (manche Drucker gehen nach paar Monaten in Rauch auf) und die Qualität hat stets überzeugt. Entsprechend hatte ich natürlich auch gewisse Erwartungen an mein neues Arbeitstier.

===Ausgepackt und angeschlossen===

Ich holte erstmal eine Tüte mit CD, Garantiezetteln und einer 6x vorhandenen, mit jeweils 4 anderen Sprachen versehenen Kurzanleitung - schönes großes Faltblatt -, hervor, dazu einzeln die eingeschweissten Patronen, eine Halterung mit USB und Stromkabel und darunter fand sich der Drucker. An der Seite steckte noch eine Tüte mit A4 Papier zur Druckkopfausrichtung.

Der Karton liess sich nicht oben öffnen, sondern gewissermassen stand der Drucker mit der Nase nach oben drin. Mit Papis Hilfe hievte ich den Kollegen aus seiner Behausung und lud ihn auf seinen neuen Heimatplatz.

Dann zog ich erstmal die Folien von den schwarzglänzenden Plastikstellen - was reichlich sind - und danach fing ich an, sämtliche orangenen Transportsicherungskleber abzuziehen. Ich fand wirklich überall welche. Der eingesetzte Druckkopf, die Papierkassetten, der CD Tray an der Kassette, die Klappen und Deckel, insgesamt waren es glaub ich 15 Stück, die gefunden und entfernt werden mussten.
Da der USB Anschluss von rechts hinten nach links hinten gewandert ist, muss das Kabel bei mir einmal um den halben Drucker rum zum PC - es reicht gerade so, man hat hier einen knappen Meter beigelegt. Das Stromkabel ist ca 1,50m lang und ausreichend. Beides läßt sich einfach am Gerät anbringen, nur das USB Kabel steckt sich sehr leicht rein. Früher war die Buchse vertieft, so dass es bombenfest drin sass, jetzt steckt es wirklich nur draussen dran. Würde mich nicht wundern, wenn das mal locker wird und der Drucker nicht gefunden wird.


===Optik und Aufbau===

Mein 3000er war hübsch hellgrau/silber, der 4200er war grau mit 2 schwarzen Elementen, jetzt steht ein rabenschwarzer Kasten hier rum. Netterweise vor Fenster und Heizung, da wisst ihr, wie der nach 3 Tagen aussieht!
Früher sahen Drucker ja ganz anders aus, nicht besonders tief, zogen das Papier von oben ein und gut. Handlich. Mit meinem ersten Pixma änderte sich das, ein großer Kasten landete auf dem Tisch. Der 4200er war sogar noch größer.
Mit dem 7250 ist das Ganze jetzt wieder etwas geschrumpft und sein kompaktes Maß läßt ihn nicht ganz so brutal wirken, zumindest in der Höhe - dafür ist er 1,5x so tief und hängt hinten vom Tisch über, sonst krieg ich die Papierkassette nicht richtig raus. Das allerdings bringt auch deutliche Änderungen mit sich.
Konnte ich in den alten Geräten locker 300 Blatt in die Papierkassette stopfen, ist das jetzt alles anders. Unten drin stecken ZWEI Kassetten, damit man Foto und Normalpapier zeitgleich zur Verfügung hat. Einen oberen Einzug gibt es gar nicht mehr. Dadurch reduziert sich die Kapazität für normales Papier auf armselige bis zu 125 Blatt - da geht man wohl von den 64g/m aus, Durchschnittspapier hat jedoch 80g/m. Wer also viel ausdruckt, sollte mit Nachschub in der Hand neben dem Drucker sitzen bleiben.
Die Fotopapierkassette fasst nur 10x15 und 13x18. Seid euch gewiss, diese wird vermutlich bei mir im Gerät festfaulen. Braucht doch keine Sau sowas, zumal eh nur 20 Papiere reinpassen. Wenn ich 10x15 Fotos haben will, habe ich meinen Selphy Drucker oder ich lasse sie ausbelichten, denn das ist tatsächlich billiger, rechnet man Strom, Tinte und Papier zusammen.
Dadurch entsteht ein nicht unbeachtlicher Nachteil: einen oberen Einzug gibt es nicht mehr. Heisst, wenn der untere im Eimer ist, was bei allen Pixmas in unserer Familie früher oder später geschehen ist (nur noch schief, Papiersalat, permanentes Verschlucken), dann is der Drucker reif für die Tonne. Die anderen konnten dank oberem Einzug weitergenutzt werden. Canon wirbt natürlich damit, dass er so toll kompakt ist und jetzt auch direkt an der Wand aufgestellt werden kann. Ja, dolles Feature. Ich glaube mal, den meisten ist es egal ob er press an der Wand stehen kann oder 3cm abgerückt werden muss, um oben Papier reinzustecken.

Beim CD Tray hält es sich wie gehabt, hinter der Öffnung ist eine weitere Klappe, die man auf Zuruf vom Programm öffnet und den CD Tray reinstopft.

Auch der restliche Aufbau hat sich verändert. Die Bedientasten sind jetzt links, was mir persönlich sehr praktisch zu Hilfe kommt, da bei mir der Drucker 90 Grad verdreht links von mir steht und der Ausgabeschacht zu mir zeigt. Jetzt muss ich mich weniger aushangeln, um den Drucker bedienen zu können. Die Power LED ist weiss, die Fortsetzen/Problemanzeigetasten LED ist orange und der WLAN Knopf zeigt sein WLAN Signal in blau - wenn an.
Dafür ist ganz rechts die Drucktaste, um die Klappe öffnen zu können, bei den bisherigen Pixmas war das ein Klickverschluss, der auf und zuging, wenn man die Klappe einfach mittig oben drückte. Das ist doof, aber tatsächlich gibt es praktische Abhilfe: Wenn man einen Druckbefehl sendet und der Drucker ist noch zu, ningelt der Rechner jetzt nicht mehr "Ausgabefach geschlossen, ich kann nicht drucken" sondern der Drucker läßt die Klappe von selbst aufploppen.

Das fast 25cm lange Ausgabefach durch doppelten Auszug ist verschwunden, die Klappe ist nur noch 5cm lang, dafür klappt sofort ein kleiner schmaler Plastikhalter im rechten Winkel aus, den man auch nochmal ausziehen kann. Dann liegt das Blatt jetzt auf 2cm Breite. Naja, besser als runtergefallen - allerdings kann ich das Teil nicht wegklappen, da ich es nicht brauche, bei mir fällt das Papier direkt auf den Tisch, ich hatte die Auszüge immer dringelassen, kann ich jetzt nicht, kommt IMMER rausgeklappt.

Auf der Rückseite ist eine sehr einfach abzunehmende Abdeckung, die wohl sehr nützlich ist, falls sich der Drucker doch mal am Papier verschluckt. Dann kann man das öffnen und das Papier hinten rausfriemeln. Man kann damit fast die komplette Rückseite öffnen. Das ist mitgedacht, dafür kriegen die Designer ein Bienchen ins Muttiheft, denn früher war ein Papiersalat ne kleine Katastrophe...

Die A4 Kassette hat zwar für längs angezeichnet, wo man die Halterung hinschieben muss für das jeweilige Format, aber nicht in der Breite. Hier gibt es zwei sich abhängig voneinander entgegengesetzt bewegende Halterungen, die man dann iwie auf mittig trimmen muss und das Papier dazwischenklemmt. Gewöhnungsbedürftig.


===Druckqualität===

Ich drucke sehr viel, verglichen mit so manch anderem Privatanwender. Meine U2 Bootlegsammlung will irgendwann komplett auf CDs, DVDs und BluRays gebrannt sein - damit werde ich vermutlich um die 350 Datenträger bedrucken und ebensoviele Cover dazu auf Papier bringen.
Weiterhin gibt es stets viel Behördenpost, Formulare, Kontoauszüge, Rechnungen (eingehende und ausgehende, Selbständige müssen ja alles archivieren), dazu derzeit auch gerne mal zig Seiten Mitschriften aus dem Unterricht etcpp. Ich verblase in der Regel 3-4 Satz Farbe pro Jahr.

Die 9600dpi sind nicht für bare Münze zu nehmen. Die Realität liegt woanders, auch wenn ich keine korrekten Angaben dazu finden kann. Die 9600 berechnet sich aus einer Zusammensetzung der horizontalen und vertikalen Pixel und deren Größe und Aufteilung beim Druck. Nichtsdestotrotz ist ein enormer Zuwachs an Qualität erkennbar gegenüber dem 10 Jahre alten Modell, das hier bis neulich noch seinen Dienst verrichtet hat.


'''Text und Dokumente'''


Wenn man eine 20seitige Mitschrift drucken will, möchte man gern Papier sparen und beide Seiten bedrucken. Ergo muss der Drucker beidseitig drucken können, meiner kann das natürlich. Die vorherigen konnten das auch. Der Drucker spuckt das Papier aus, zutscht es wieder rein, drehts rum und bedruckt die Rückseite. Magie! Der Vollduplex funktioniert hervorragend, nichts zu beanstanden, das hatte ich jedoch auch erwartet, denn trotz dessen mein alter Drucker mit dem Einzug aus der Kassette oft ningelig wurde und nicht wollte - den 180° Turn im Duplex hat er stets fehlerfrei und fix vollzogen, entsprechend bestätigen sich die Erwartungen auch hier, dass das reibungslos funktioniert.

Egal was man druckt, schwarze Dokumente aus PDF (Paketscheine zb.), die mit der grossen schwarzen gedruckt werden, oder aus dem Word heraus Dokumente mit Text, Grafiken, Bildern - alles sieht schnieke schick aus und auch schön kräftig. Mein 3000er schwächelte hier durchaus mal und zauberte nur sehr zarte Farben aufs Papier, jetzt sieht das alles sehr viel besser aus.



'''Fotodruck bzw Hochauflösend'''

Canon gibt an, dass Papiere bis 300g/m verwendet werden können. Das finde ich nett, erwarte ich aber wiederum auch, denn der obere Einzug fehlt. In den Vorgängern wäre solches Papier zu dick gewesen.
Mein Fotopapier besteht in der Regel aus 120g oder 180g Papier und sollte daher problemlos vom Drucker eingezogen werden.

Nun hatte ich aber schon ein wenig Normalpapier drin liegen und legte das eine Blatt 180g/m Glanzfotopapier obendrauf und liess ihn ein DVD Cover drucken. BOING! Genau was ich erwartete: er zog das Fotopapier UND ein normales ein und bedruckte natürlich das Normale. Das ist ein Punkt der tierisch nervt, denn das war der Vorteil am Vorgänger (dem 4200, der mochte den Kassetteneinzug noch) - da konnte ich das Normalpapier in der Kassette lassen und das Fotopapier für Cover einfach bei Bedarf oben reinstecken und das entsprechende Programm merkte sich die Einstellung Kassette/Einzug und ich musste nicht permanent die Kassette rausziehen und das Papier rausnehmen, reintun, rausnehmen, reintun....

Anyway, der Druck auf dem Hochglanzpapier, gleichermaßen wie auf dem matten hochauflösendem Papier ist fantastisch. Der Druck ist kräftig, sehr fein und sauber. Obwohl die beiden alten Canon ebenfalls schon hervorragende Fotos gedruckt haben, egal auf welchem Papier, der hier legt noch eine qualitative Schippe obendrauf. Ich bin schwer begeistert. Natürlich sollte man ihm beim Drucken auch sagen, welches Papier man verwendet. Natürlich sind bei Fotopapieren die Bezeichnungen von Canon eigenen Papieren aufgeführt, aber diese lassen sich problemlos auf andere gleichwertige Papiere anwenden. Mein 120 bzw 180g/m hochglänzendes Papier kann problemlos mit Fotoglanzpapier oder Fotoglanzpapier Plus II in "Hoch" bedruckt werden, mein seidenmattes 110g/m Papier kommt mit Hochauflösendes Papier im "Standard" perfekt aus dem Drucker.



'''Datenträger'''

Nachdem ich die CD Halterung auf der Unterseite der Fotokassette ausgehakt hatte, wollte ich nunmal gleich eine CD bedrucken. Ich googlete erstmal, da das CD Tray ein anderes Format hat als mein altes, ob das mit meiner gewohnten Software funktioniert. Ergebnis: die mitgelieferte MyImage, brachte scheusslichste Bewertungen vor "die Bedienung ist eine Katastrophe, wer eigene CD Labels gestaltet hat und drucken will, muss sonstwas veranstalten, um sie drucken zu können" und überall der Vorschlag: nehmt die alte CD Labelprint vom alten Pixma-Drucker! Nachdem ich nirgends Hinweise auf spezielle Druckpositionseinstellungen fand, wagte ich es einfach und nahm eine CD her (man muss ja nicht gleich den teuren BD Rohling verdrucken....) und liess siegessicher ein CD Label drucken. Tada! Erstklassig - und mit hervorragenden Farben. Exakt wie beim Vorgänger, der Fotodruck sogar noch deutlich besser, feiner gelungen und alles exakt passgenau. Herz, was willst du mehr.
Hier wähle ich auch "Hoch" bei der Druckqualität, der Druck wird dadurch feiner und sauberer. Aber auch mit Standard erreicht man bereits einen hervorragenden Aufdruck auf dem Rohling. Hier hängt es sicherlich auch von der Oberfläche ab. Die Verbatim Rohlinge, die ich normal verwende, haben eine sehr glatte, wohl mit seidenmatt vergleichbare, Oberfläche. Die MediaRange Rohlinge, die ich für BD verwende hingegen sind etwas gröber und rauher, hier sieht der Standarddruck einen Deut besser aus.

===Funktionen===

Natürlich klingen die Funktionen wie WLAN und LAN wahnsinnig interessant und verlockend aber unterm Strich: braucht man das? Ich bearbeite ja meine Fotos grundsätzlich bevor ich damit irgendwas anderes anstelle. Und das was ich mit dem iPhone fotografiere ist in der Regel für rein digitale Verwendung vorgesehen: Facebook Bildchen, Testbericht-Fotos, Auktionsverschönerung.

'''WLAN & AirPrint'''

Ich habe daher die WLAN Funktionalität abgeschaltet und nicht getestet. Wie ich das mache, war allerdings auch erstmal ne Oper herauszufinden. Ein normales Handbuch gibt es nicht, weder auf CD noch in Papierform. Es gibt nur eine Installations-Datei für ein Online-Handbuch. Dort fand ich dann nach ewigem Wühlen auch den Hinweis, wie man den WLAN abschaltet, denn der verbraucht überflüssigen Strom. Auf die WLAN Taste drücken bringt nämlich nichts, da fängt er nur an nach WLAN zu suchen und blinkt wie wild und ningelt dann, wenn er nix findet. Nein, man muss die Fortsetzen-Taste festhalten, bis der Powerknopf 12x geblinkt hat, also brav mitzählen, dann loslassen, schwupps geht die WLAN Laterne auch endlich brav aus.

Denn: Zur Verwaltung dessen gibt es wohl eine IJ Netzwerk Software - die wurde aber weder installiert noch ist sie auf der CD an sich zu finden, da ich den Drucker direkt nur als USB Gerät installiert habe. Um die WLAN Funktion zu nutzen, muss man ihn direkt als Drahtlosdrucker installieren. Den Treiber kann Win7 nicht selbst installieren, angestöpselt meckert Windows und erzählt einem das sofort. Man braucht die CD. Und hat man dann hier direkt USB gewählt, fehlt einem offenbar auch komplett die Steuerung der WLAN Komponenten, daher musste ich erstmal eine halbe Ewigkeit erfolglos googlen, bis ich entnervt das Handbuch installiert habe, wo ich dann die Lösung fand, wie man das Teil am Drucker abgeschaltet kriegt.

AirPrint kann ich demnach natürlich auch nicht ausprobieren. Denn per Kabel läßt sich der Drucker nicht ins Netzwerk integrieren - mal ehrlich, wie sinnlos ist das? Warum ist die Netzwerkfunktion derart unausgegoren, dass er nur im WLAN funktioniert? Warum gibt es keine vernünftige LAN Anbindung? Schliesslich sind alle anderne Geräte, egal ob WLAN Smartphones oder weitere Computer im gleichen Netzwerk naturgemäß auch so zu erreichen. Und dem Gerät noch eine billige RJ45 Buchse zu spendieren hätte weder einen Mordsaufwand, noch Riesenkosten verursacht - das Funkmodul war mit Sicherheit aufwändiger und teurer. Seufz!

Für AirPrint gibt es die App Canon EPP für Android bzw iEPP für Apple. Dies ist die EasyPhotoPrint App. Man kann damit also sowieso nur Fotos vom Tablet/Smartphone drucken, keine Emails, Notizen, PDFs, die man auf dem Gerät hat. Schade drum. Hätte man auch mehr draus machen können zb. mit einer Anbindung an den PDF Reader von Adobe.

'''Automatisches Ein/Ausschalten'''

Das automatische Einschalten kann man aktiveren, dann schaltet er sich ein und öffnet automatisch den Auswurf, wenn ein Druckbefehl vom PC kommt. Das wäre dann der PC Lauschmodus.
Das automatische Ausschalten ist werksseitig auf stolze 240min eingestellt, ich habe es auf 15min umgestellt. Entweder ich drucke alles ritschratsch nacheinander, oder eben nicht. Also kann er auch baldmöglichst wieder ausgehen. Funktioniert auf jeden Fall tadellos und nein, von allein zu macht er der Klappe natürlich nicht wieder.



===Stromverbrauch===

Canon gibt folgende Werte an:
Standby: ca. 2,1 W (mit WLAN-Anbindung)
Ausgeschaltet: ca. 0,3 W
Druckbetrieb: ca. 24 W (mit WLAN-Anbindung)

Natürlich habe ich mein Messzählerchen genommen und das überprüft.

Im PC Lauschmodus (ausgeschaltet aber an Strom und PC angeschlossen) ohne WLAN braucht er nicht 0,3 sondern 0,6W. Schaltet er sich ein, ohne zu drucken, braucht er 3,4W, was dann aber bis auf 18W, im Mittel 10w, hochklettert, wenn er stromlos war und eine Druckkopfreinigung durchführt. Danach verbleibt er im eingeschalteten Zustand ohne was zu tun erst bei 2,7W, passiert nicht gleich was, fährt er auf 0,7W zurück. Das sind höchst erfreuliche Zahlen, seine Vorgänger brachten es im Lauschmodus (USB am PC, Schalter aus) auf 5W, im simplen Steckdosenanschluss auf 1W.

Im Zuge der Druckvorbereitung springt er zwischen 9-18W herum, Spitzen bei 28W, druckt er dann, braucht er 15-16W - ohne WLAN. Das WLAN würde also laut Canon weitere 8-9W ziehen.
Leider ist er der Meinung nach so ziemlich jedem Vorgang irgendwas zu reinigen, zu verstellen oder sonstwas, er werkelt immer noch bis zu einer Minute rum und verbraucht dabei weiterhin 10-15W. Das nervt natürlich, denn eine Druckkopfreinigung ist mitnichten bei jedem Druckvorgang nötig, leider kann man das aber nirgends in der Software umstellen oder ausschalten.


===Tintenkosten===

Der Drucker verfügt über 5 Tanks:
PGI-550PGBK (Pigment-Schwarz)
CLI-551BK (Schwarz)
CLI-551C (Cyan)
CLI-551M (Magenta)
CLI-551Y (Gelb)

Das Set Originalpatronen (normal, nicht XL) schlägt mit roundabout 43Euro im Internet zu Buche. Alternativanbieter mit kompatiblen Tinten inkl. Chips verlangen für das 5er Set meist 12-16Euro, das 10er Set ist für 20-25Euro zu haben.
Canon bietet dazu noch XL Tanks an, die Reichweiten zeigen an, dass man damit mitunter das doppelte weit drucken kann. Was ich witzig finde, denn die Tintenmenge ist 22ml zu 15ml bei der großen und 11ml zu 7ml bei den kleinen. Das ist nicht das doppelte...
Der Satz originale XL Patronen schlägt mit 75Euro zu Buche! Und kostet damit mehr als der Drucker selbst - das muss man sich mal überlegen.
Für 19,90Euro hingegen bekommt man Alternativtinten im Zehnerpack (also zwei Sets) mit 25 und 15ml Füllmenge.

Beim Dokumentendruck, das entspricht 5% Deckung, gibt Canon folgende Reichweiten an:

Pigment-Schwarz: 300 Seiten
Pigment-Schwarz XL: 500 Seiten
Schwarz: 1.795 Seiten
Schwarz XL: 5.530 Seiten
Cyan: 332 Seiten
Cyan XL: 695 Seiten
Magenta: 319 Seiten
Magenta XL: 680 Seiten
Gelb: 344 Seiten
Gelb XL: 695 Seiten

Für Fotos in 10x15 gibt Canon folgendes an:

Pigment-Schwarz: 2.425 Fotos
Pigment-Schwarz XL: 5.615 Fotos
Schwarz: 376 Fotos
Schwarz XL: 1.130 Fotos
Cyan: 121 Fotos
Cyan XL: 267 Fotos
Magenta: 132 Fotos
Magenta XL: 313 Fotos
Gelb: 130 Fotos
Gelb XL: 274 Fotos

Ein DVD Cover wäre ein voll bedrucktes A4 Blatt, also etwa 4 solche Fotos. Umgerechnet heisst das, ich komme in etwa 30-50 Cover weit mit einem Satz Farbe (normale Originalpatronen) - je nachdem, wie selbiges aussieht: mit viel schwarz, wenig bunt komm ich weiter als wenn ich ein kunterbuntes habe.

Für meine 350 Ausdrucke müsste ich also mit 7 Satz normalen Patronen rechnen.
Dafür habe ich den klaren Vorteil, dass ich nur blau tauschen muss, wenn blau alle ist. Ich muss Magenta und Gelb nicht gleich mit wegwerfen. So ein 3er Klotz kostet nämlich auch seine 25-30Euro. Auf lange Sicht spart man erheblich Tintengeld, wenn man Einzeltanks hat und natürlich ist das auch umweltfreundlicher, wenn ich weniger Farbe entsorgen muss. Denn dann muss auch weniger nachproduziert werden. Macht Sinn, nicht wahr?

Bei meinem Mix an Dokumenten, Datenträgern und Covern reicht ein Satz Patronen entsprechend um die 200-300 A4 Seiten weit, bei mir wären das so ungefähr drei Monate. Ausgehend von den XXL Tanks der Alternativanbieter würde ich dann im Jahr 40Euro für 4 Sets zahlen, wo ich bei Canon schon 300Euro (XL) zahlen würde und vermutlich keine 12 Monate weit käme, da ja weniger drin ist.

Betrachtet man also die Originaltinten, die Canon uns ja unbedingt verkaufen möchte, spricht sicherlich die Qualität für diese, der Preis aber absolut dagegen. Ich kauf doch nicht 5 Tanks, die zusammen mehr kosten, als der ganze Drucker!?
Wer sich also einen Drucker kauft, sollte vorher abchecken, welche Kosten an Tinte auf ihn zukommen, gerade auch bei Canon. Es gibt sehr viele sehr sehr gute Alternativtinten auf dem Markt, die einen Bruchteil kosten und den Originaltinten in rein gar nichts nachstehen.


===Geräuschentwicklung===

Kaum angeschlossen, fing der Drucker mächtig an zu arbeiten und zwar geschlagene 20min lang. Und machte dabei einen HEIDENLÄRM. Ich habe dann sofort auf den Geräuscharmen Modus umgeschaltet in der Software, aber iwie ist das total verpufft. Der macht immernoch einen extrem deutlichen Krach beim Einziehen, Druckkopf ausrichten und sonstigem. Das ist wirklich ganz schön heftig. Soviel Krach haben die beiden anderen Drucker im Parallelbetrieb zusammen nicht hingekriegt.

Natürlich wackelt auch hier der Tisch mächtig hin und her, wenn der Drucker loslegt. Der eigentliche Druckvorgang selbst macht kaum Geräusche, man hört ein leises "Schleifen" wenn der Druckkopf hin und her fährt, was völlig okay ist und was er auch ordentlich fix tut.

Das Einziehen vom Papier geht in der Regel noch recht annehmbar von statten, aber das Druckkopfgeschubse geht gar nicht.

===Tempo===

Wenn er dann mal druckt, geht das sehr flott auch bei hochauflösenden vollen Seiten, CDs usw. Leider aber braucht er zb. bei der Vorbereitung für den CD Druck derartig lange, dass ich mit meinem alten Drucker in der Zeit schon zwei Datenträger bedruckt hätte. Natürlich nicht, ohne mächtig Krach zu schlagen, selbst im Geräuscharmen Modus.
Auch das Vorbereiten bei einem normalen Druck wie ein DVD Cover oder ähnliches, ist erstaunlich lang und nervig, denn der Druckkopf wird gefühlsmäßig vor und nach jedem Vorgang entweder gereinigt, umpositioniert oder 100x mal überprüft.

In der Zeit hätten andere Drucker schon 3 Blatt Papier ausgespuckt!

Es ist wirklich schlimm. Machten seine Vorgänger lediglich eine automatische Reinigung, wenn der Drucker vom Strom genommen wurde, macht der das hier jedesmal, wenn er ein paar Stunden nicht verwendet wurde. Mal eben schnell noch was ausdrucken, kann man vergessen. Bis zu zehn Minuten rödelt die Kiste rum, bevor iwas losgeht. Und auch nach einem Druckvorgang, wird weiter rumgewackelt, geklackert und gelärmt.
Wenn man einmal was gedruckt hat und druckt dann einfach weiter, ist er schnell, kann man nicht meckern. Aber wehe die Kiste is ne halbe Stunde oder Stunde aus...

===Software===

Natürlich gibts auch Software dazu.

'''My Image Garden'''

Mit der Treiber-CD kann man die Software MyImageGarden mit installieren, was ich erstmal getan hatte. Und in der Tat, wie ich im Internet las, die Bedienung ist eine Katastrophe. Ein CD Etikett drucken ist schlichtweg nicht möglich. Ich erstelle meine CD Label natürlich im Grafikprogramm, da ich diese ja auch mit anderen Fans teile. Daher müssen sie als fertiges JPG vorliegen. Aber dieses mithilfe von My Image Garden auf einen Rohling zu drucken, geht nicht. Man bekommt nur fertige Layouts vorgesetzt, keins davon akzeptiert das Bild als komplettes Etikett. Es ist zum Haare raufen. Die Bedienung ist völlig verquer und die Bezeichnungen total sinnfrei - statt "Neues Dokument/Bild etc" steht dort "Neues Kunstwerk" äh? Gehts noch?

Zwar hat man einen praktischen Dateibrowser links, aber sobald man ein Bild ausgewählt hat und in ein Dokument, pardon, Kunstwerk einbauen will, kann man kein weiteres mehr wählen oder ein anderes suchen oder sonstiges. Ich habe die Software sofort wieder geschlossen und vom PC entfernt. Man kann damit auch Karten, Kalender und Collagen erstellen, aber die Bedienung ist umständlich, userunfreundlich und einfach nur für die Tonne. Es gibt genug Freeware oder kostengünstige Druckstudios, die einfacher zu bedienen sind und viel mehr bieten, selbst die Gestaltungssoftwares von Fotoanbietern (fotokasten oder sowas) sind umfangreicher, besser und brauchbarer. Durchgefallen!

Die alte Easy Photo Print von Canon bietet hier viel mehr und vor allen Dingen erkennt die auch meinen Selphy mit an. Die ist zwar deutlich einfacher gestrickt, läßt sich daher aber auch fantastisch bedienen.
Gleiches gilt dann eben auch für die alte CD LabelPrint. Mit etwas Suchen findet man die auch noch bei Canon zum Download - hier kann man auch vorgefertigte Layouts nehmen und einzelne Bilder in diese einfügen, man kann aber auch ein leeres nehmen und sein komplett fertiges CD Bild einfügen und gut ist - simpel, praktisch, nützlich.


Wie Canon hier so einen softwaretechnischen Rückschritt vollführen konnte, bleibt ein Rätsel. Never change a winning team - never change a running system - form follows function. Ein paar Grundsätze, die man Canon nochmal beibringen sollte.

'''Easy Webprint'''

EasyWebprint kann auch installiert werden, das hatte ich aber schon auf dem Rechner. Damit lassen sich Websites über die Druckfunktion des Browsers besser ausdrucken, skalieren, verdrehen und verschieben, allerdings klappt das im Firefox auch so von ganz allein. Es wird noch eine Toolbar für den Internet Explorer installiert dabei.

'''Canon Quick Menu'''

Auf Widget-Windows, in meinem Fall 7, wird auch sofort ein dussliges QuickMenu installiert, was unten in der rechten Ecke rumklebt. Hauptsache ein Knopf für Tintenbestellung ist eingebaut! Überflüssig bis zum Gehtnichtmehr, auch das oben rechts pappende Fenster MyImages, das in meinem Fall iein Beispiel anzeigt, da ich der Software nicht verraten habe, wo meine Fotos liegen und sie nicht unter /Pictures/ abgelegt sind, bringt mir absolut keinen Nutzen. Keine Ahnung, was ich damit anfangen soll, ausser dass es nervt, ich es sowieso gleich entsorgt habe und vermutlich genau wie My Image Garden das sofort wieder vom Rechner flattert.
Wer die CD einlegt, sollte doch bitte einfach nur den Treiber installieren und sich lieber die alten Softwares von Canon holen. Damit hat man mehr Freude!

'''Full HD Movie Print'''

Wurde mir nicht mitinstalliert, war nicht mal als Option verfügbar ist aber angeblich mitgeliefert. Im Werbefilmchen wirbt Canon mit tollen Prints aus Full HD Movies, Einzelbilder drucken (also die tatsächlichen frames des Clips, zum einzeln auswählen) und so. Dazu ein mehr als kundenverar....veralberndes Zitat aus den Fussnoten auf der Website:

"Full HD Movie Print ist für MOV und MP4 Movie-Dateiformate verfügbar, die mit ausgewählten digitalen Canon Kameras oder Camcordern erstellt wurden. Die Installation von Software aus dem Lieferumfang der Kamera oder des Camcorders mit dem die Datei erstellt wurde, ist erforderlich."

Du filmst mit Sony? Deinem iPhone? deinem Samsung-Tablet? Dann trab ab!


===POSITIV===

Natürlich die Druckqualität, von der bin ich wirklich restlos begeistert. Meine Cover sehen jetzt noch schicker aus, auch die Datenträger selbst.
Zugute rechnen muss man durchaus die Möglichkeiten, die sich durch WLAN auftun - aber ich brauch es nicht. Nur ohne gibts die Dinger ja gar nicht mehr.
Der Stromverbrauch tönt erfreulich an, zumindest wenn man WLAN abschaltet - man spart ja wo man kann. 365 Tage im Jahr den Drucker im PC Lauschmodus bei 5W sind nämlich auch 31kwh.
Das automatische Öffnen der Auswurfklappe ist ein Pluspunkt, auch die leicht abnehmbare Abdeckung im Falle eines Papierstaus.


===NEGATIV===

Er ist flacher, was zu Ungunsten des Papiervorrats geht. Die zweite Kassette finde ich persönlich völlig überflüssig. Er ist wesentlich tiefer und nimmt damit deutlich mehr Stellfläche in Anspruch. Der Krach ist wirklich richtig nervig. Die ständige unerwünschte Druckkopfreinigung geht mir auch endlos auf den Zeiger, denn dabei wird stets und stetig Tinte verblasen!
Der fehlende Obere Einzug, der hier nun wirklich weissgott keinen Zacken aus der Krone gebrochen hätte, nervt mich ebenfalls an.
Die Zeit, bis er endlich vollends einsatzbereit ist und losdruckt, ist auch für heutige Verhältnisse eine Zumutung. Der 10 Jahre alte 3000er hat da deutlich vorgeführt, wie es richtig funktioniert.
My Image Garden ist überflüssig wie ein Kropf, die alten Canon Softwares sind hier tausendmal besser.
Mit Features werben, die gar nicht wirklich verfügbar sind (Full HD Movie Print), ausser man deckt sich auch in anderen Bereichen mit der Produktpalette des Herstellers ein, ist mehr als Kundendummfang!


===FAZIT===

Bei der Empfehlung bin ich unentschlossen. Canon hat mit dem CD Druck im preiswerten Consumerbereich sehr wohl quasi ein Alleinstellungsmerkmal zu bieten. Und ich glaube, sie nutzen das ganz schön aus. Ich bin von dem Drucker nicht restlos überzeugt. Die Druckqualität ist wirklich extremst gut, aber er bietet auch viele negative Punkte, die in der Summe das Positive leider überwiegen.
So sehr ich der Firma Canon stets zugetan und von ihren Produkten überzeugt war - diesmal bin ich es nicht. Ich kann dem Drucker in der Summe nur drei Sterne geben, weil er einfach in vielen Punkten enttäuschend ist. Es fehlt der obere Einzug, er nimmt viel Platz weg, er ist laut und braucht ewig bis er druckbereit ist und die Gestaltung der Papierkassetten ist auch nicht überzeugend gelungen.
Es ist wirklich schade, dass Canon in dem Bereich so abgebaut hat und ich ärgere mich, dass ich nicht schon vor 1-2 Jahren, wie ich vorhatte, einen der anderen Pixmas gekauft hatte, aus den 4000er Serien, die ja quasi die Nachfolger meiner hier gewesen wären.
Man muss das Rad nicht neu erfinden, schon gar nicht, wenn die Kunden ja offensichtlich stets zufrieden waren mit dem bisherigen Pixma System. Aber Canon hats trotzdem versucht und ist dabei stellenweise gescheitert.

Wer keinen CD Druck benötigt und nur einen reinen Fotodrucker haben will, kann sich bei anderen Herstellern umsehen, dort sind zum Teil auch die Originaltinten deutlich billiger. Wer aber CD Druck braucht, findet kaum eine Alternative, wenn er nicht ein vielfaches ausgeben will.

Ich werde jetzt mit dem Drucker leben, denn ich brauche guten Fotodruck, guten Dokumentdruck und ebenso guten CD Druck. Da mein Onkel nicht Rockefeller heisst, blieb mir nur der vorliegende Canon zur Wahl. Nur der Ausspruch "Ich druck das mal schnell aus" bekommt jetzt wieder eine neue Bedeutung....

KingSparko / LittleSparko 2014

Fazit: Das Fazit ist enttäuscht.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Geschwindigkeit:    
Druckqualität: