Brother P-Touch 1000
Auf die "Etiketten" achten... - Brother P-Touch 1000 Thermodrucker

Neuester Testbericht: ... vom Hersteller: ************************* - Thermo-Transferdruck - LC-Display à 8 Zeichen - B... mehr

Auf die "Etiketten" achten...
Brother P-Touch 1000

Hollgo

Name des Mitglieds: Hollgo

Produkt:

Brother P-Touch 1000

Datum: 28.08.10

Bewertung:

Vorteile: + Bedienung + Qualität der Druckerzeugnisse - wasserfeste, selnstklebende Etiketten

Nachteile: - recht teures Verbrauchsmaterial

Ohne Etiketten wären wir wohl vielfach aufgeschmissen: wodurch würden wir ansonsten den Inhalt einer Flasche auf einen Blick erkennen, ohne die Flüssigkeit erst riechen oder schmecken zu müssen (was ja auch durchaus gefährlich sein kann ?)
Würden wir im Schraubenregal, wo wir fein säuberlich alle möglichen Größen an Schrauben nebeneinander in verschiedenen Kästchen angeordnet ohne Beschriftung nicht aufgeschmissen sein ?
Wie lange würde die Suche nach der Lieblings-CD dauern, wenn wir das CD-Regal nicht mit einem Etikett beschriftet hätten ?
Genau, Etiketten und Beschriftungen von Dingen sorgen für Ordnung und Übersicht im Laden genauso wie im Haushalt.
Um für jedermann auch lesbare Etiketten zu erstellen (die eigene Handschrift kann in vielen Fällen nicht von Jedermann entziffert werden), gibt es seit Jahren speziell auf diese Aufgabe spezialisierte Geräte.

=== So kam ich auf den Brother P-Touch 1000 ===

In meinem Hobbykeller habe ich allerlei Regale, Schraubenschälchen / und - döschen, zudem habe ich eine recht umfangreiche CD-Sammlung und diesen und jenen Gegenstand, der sich zu beschriften lohnt. Um diese Aufgabe schnell und sauber zu erledigen, kam ich also auf die "Idee", mir eine elektrische Etikettiermaschine zu kaufen. Bei Staples wurde ich fündig - dort wurde der P-Touch 1000 vor ca. 4 Jahren für den Angebotspreis von 19,90Euro incl. einer passenden 5m TZ-Etikettenbandkassette mit 12mm Bandbreite angeboten. Die nachzukaufenden TZ-Bänder verfügen übrigens über 8m Bandvorrat. Nach ein wenig Ausprobieren an einem Vorführgerät griff ich schließlich zu... Aktuell kostet das Gerät z.B. im Brother-Onlineshop schonmal bis zu 29,90 Euro

=== Der Brother P-Touch 1000... ===

... ist ein Gerät dieser genannten Kategorie. Es dient speziell dazu, einzeilige oder zweizeilige Etiketten zu erstellen. Zu diesem Zweck nutzt das Gerät ein nachkaufbares und im Handel einzeln in Variationen erhältliches , thermobedruckbares Etikettenband, welches in einer austauschbaren Bandkassette in das Gerät eingelegt wird. Das Gerät kann Etikettenbänder zwischen 6mm bis zu 12 mm Breite bedrucken. Über eine alphanumerische Tastatur kann man so den gewünschten Etikettentext eingeben und mittels einer separaten Drucktaste ausdrucken lassen.

=== Lieferumfang ===

Das Gerät war in einer durchsichtigen Kunststoffverpackung eingeschweisst, die ich zum Öffnen erst mit einer Schere am Rande aufschneiden musste.Hier gleich ein Tipp von mir: wenn man nur den Rand der Verpackung abschneidet, behält man so eine weiter verwendbare, das Gerät vor Staub schützende Kunststoffbox zurück. Ich habe das Gerät jedenfalls in der so in der ursprünglichen Plastikumverpackung in einer Schublade griffbereit liegen,
Die Packung enthält neben einem deutschsprachigen Anleitungsheftchen das Gerät an sich und eine Bandkassette mit weißen Etikettenband (TZ Etikettenband, 12 mm Breite, weiß), welches für eine schwarze Beschriftung ausgelegt ist.

=== Erster Eindruck ===

Beim P-Touch 1000 handelt es sich um ein tragbares Etikettiergerät, welches mit 6 AAA-Batterien betrieben werden kann. Ein großer Deckel auf der Rückseite des Gerätes enthüllt, wenn er am oberen Ende nach hinten vom Gerät abgenommen wird, das Batteriefach für die 6 Batterien sowie die einzulegende oder bereits eingelegte Etikettenbandkassette, welches sich direkt darüber befindet, Im Auslieferungszustand war bereits eine Etikettenbandkassette in weiß mit schwarzer Schrift im Einlagefach eingelegt gewesen. Hier gab es also nichts weiter zu tun, als eventuell die Batterien einzulegen, die leider im Lieferumfang nicht dabei sind. Danach war das Gerät auch schon betriebsbereit. Das ganze Gerät ist an sich aus einem ziemlich großen Anteil aus allerdings qualitativ hochwertigem Kunststoff gefertigt und liegt auch recht gut in der Hand. Bei den Tasten handelt es sich allesamt um Gummidrucktasten, die auch einen recht guten Druckpunkt haben. Verarbeitungstechnisch hat der P-1000 schon einen guten ersten Eindruck auf mich gemacht.

=== Bedienung & Einstellmöglichkeiten ===

'''Tastenanordnung'''

Sämtliche Tasten sind grob gesprochen in 2 Blöcken angelegt. Die Zifferntasten plus Punkt- und Kommataste sind in einem 12-er Block oberhalb der Buchstabentasten angeordnet. Die Buchstabentasten selber sind in einem 5x5 Tasten umfassenden Block alphabetisch von links oben bei "A" beginnend bis rechts unten bei "Y" endend in einem weiß gehaltenen Buchstabentastenblock angeordnet. In der untersten Zeile des Tastaturfeldes ist mittig der Buchstabe "Z" angeordnet. Ganz links unten befindet sich eine Taste, mit der man die eingebenen Buchstaben ggf. zu Sonderzeichen umfunktionieren kann, im Deutschen ist das meist das u, das dadurch zum "ü" wird, zudem findet man hier in einem sich auf dem einstelligen Display öffnenden und mit euner Wipptaste unterhalb dieses Displays durchwählbaren Auswahlmenu das "ß". Auch französische oder spanische Accents sind mit dieser Taste über das beschriebene Auswahlmenu im Display auswählbar. Direkt rechts neben dieser Taste befindet sich eine Taste für spezielle Symbole, z.B. das Telefonsymbol, wenn man z.B. eine Telefonnummer auf seinem Etikett drucken möchte, das von E-mails bekannte @-Zeichen und dergleichen mehr zu finden. Durch Druck auf diese Taste sind also diese Symbole in einem weiteren auf dem Display per Wipptaste durchzusteuernden Auswahlmenu selektierbar. Rechts neben dem "Z" befindet sich die Leerzeichentaste, ganz unten rechts ist die Umstelltaste zwischen dem Großschreib- / Kleinschreibmodus angesiedelt. Die Eingabetaste befindet sich weiter oben, rechts neben dem 12´er Ziffernfeld des Gerätes, darunter eine Buchstaben-Löschtaste, die die dem Cursor vorstehende Ziffer/Buchstaben auf Druck löscht. Die Druck-Taste ist ganz oben rechts auf dem Tastaturfeld angebracht. Ein Druck auf diese Taste und das Etikett wird ausgedruckt.

'''Einstelloptionen'''

Vor der Eingabe eines Textes kann man zunächst über die "F"-Taste verschiedene Voreinstellungen treffen. So kann man zwischen zwei verschiedenen Schriftarten wählen, die Brother als "Oklahoma" und "Helsinki" bezeichnet.
Darüber hinaus kann man die gewünschte Schriftgröße in insgesamt 5 Stufen variieren.Wenn man ein 12 mm Etikettenband eingelegt hat, kann man das Etikett zudem zweizeilig beschriften, wenn man die kleinste verfügbare Schriftart eingestellt hat. Zudem kann der Text von horizontalem Verlauf auf vertikalen Verlauf umgestellt werden. Sämtliche Funktionen werden über die Wipptaste bzw. die "Enter"-Taste gesteuert und über das einzeilige Display angezeigt.

=== Praxiseinsatz ===

'''Allgemeine Praxiserfahrungen:'''

Die Eingabe über die Tasten ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da sie, wie beschrieben, in Blöcken angeordnet sind und nicht dem gewohnteren Schreibmaschinenlayout entsprechen. Dazu ist die "Verwandlung" eines Vokals wie z.B, dem U zu einem "Ü" schon eine kleine Prozedur. Dazu muss man, um beim Beispiel zu bleiben, zunächst das "U" eingeben und dann mit der Taste ganz links unten in das "Akzente"-Menu gehen und hier unter einem ganzen Wust von Apostrophen, spanischen, französischen und polnischen Akzentzeichen die passenden "Ü"-Pünktchen heraussuchen.
Gut gefällt mir dabei, dass die jeweils letzte Eingabe in diesem Menu wenigstens im Gerät solange gespeichert wird, wie man es nicht vom Strom gänzlich getrennt hat. Hier sind natürlich die Akkus von Vorteil, denn solange diese im Gerät liegen, bleiben die letzten Eingaben und Texte gespeichert. Allerdings ist der gleichzeitige Betrieb von eingelegten Akkus oder Batterien plus angeschlossenem Netzteil nicht möglich, was ich persönlich schon ein wenig Schade finde.
Durch eine Löschtaste kann man den dem im Display auftauchenden Cursor jeweils vorstehenden Buchstaben und/oder Ziffer löschen. Innerhalb eines bereits eingegebenen Textes kann man mit der Wipptaste unterhalb des Displays den Cursor vor und zurückbewegen und , zum Löschen eines Buchstabens, vor diesem plazieren.


'''Textgestaltung:'''

Dafür weiss das Gerät dank der Vielzahl der einstellbaren Textmodi, die neben dem wohl bekannten "Fettschrift (Bold)", "Kursiv(Italic)" und"Kursive Fettschrift (Italic Bold)" noch Modi wie "Außenlinien(Outline)", "Schatten (Shadow)" und "Spiegelschrift (Mirror)" liefern, durchaus viele Variationen der Textgestaltung zu liefern. Ebenso kann man zwischen zwei Fonts(also Schriftarten) wählen, der Schrift "Oklahoma", die, um es mal mit MS-Word zu sagen, der Schrift "Times New Roman" in etwa entspricht oder "Helsinki", welche in etwa der "Arial"-Schrift entspricht. Im Handel sind überdies verschieden farbige Ausführungen der in diesem Gerät einsetzbaren TZ-Etikettenbandkassetten erhältlich. In den 3 Breiten 6mm, 9mm und 12 mm kann man diese Bänder in diesem Gerät einsetzen. Je nach Bandtyp kann man mit diesen Bändern entweder in schwarzer, roter, grauer oder weißer Schrift drucken. Am besten lesbar ist m.E. aber die standardmässig dem Gerät beiliegende "Schwarze Schrift auf weißem Untergrund"-Ausführung.

'''Etiketten ausdrucken'''

Ausgedruckt ist ein Text übrigens recht schnell. Ist der Text fertig eingegeben und hat man das Ergebnis in der durchscrollenden Vorschau akzeptiert, kann man ihn per Drucktaste auf das Etikettenband ausgeben. Gedruckt wird nahezu geräuschlos im Thermodruckverfahren, die Textfarbe variiert, wie schon beschrieben, je nach dem jeweilig eingesetzten TZ-Etikettenband. Der Ausdruck ist recht schnell erledigt und je nach Textlänge eine Sache von max. 15 sec. Ein wenig negativ finde ich dabei, dass das Gerät immer ganze 4 cm vor und nach dem Text "verschenkt", d.h. just diese Abstände vor und nach dem eigentlichen Etikettentext beim Drucken überspringt. Diese Abstände sind auch nicht irgendwie im Gerät einstellbar. So geht unnötig teures Verbrauchsmaterial wie das Etikettenband verloren - ich brauche jedenfalls diese leeren Etikettenstellen nicht. Dank eines eingebauten Schneiders (durch den Druck des großen, rechts seitlich angebrachten Druckknopfes) kann man das aus dem Gerät nach dem Druck ausfahrende Band geradlinig abkappen

'''Das Verbrauchsmaterial: Die TZ-Etikettenbänder'''

Die TZ.-Etikettenbänder sind allesamt kunststoffbeschichtet und - nach Entfernung eines auf der Rückseite angebrachten Deckpapiers - selbstklebend mit recht hoher Klebekraft. Da das Deckpapier während des Ausdrucks vom P-Touch 1000 gespleist wird, ist die Entfernung des Deckpapiers zum Aufkleben des Etiketts auf den dafür vorgesehenen Gegenstand eigentlich ein Leichtes. Durch die Kunststoffbeschichtung in Verbindung mit dem vom P-Touch eingesetzten Thermodruck ist die Schrift und das ganze Etikett an sich sehr gut vor einem Verwischen oder "Angriff" durch Flüssigkeiten wie Wasser z.B. geschützt.
Leider sind die TZ-Etikettenbänder für den P-Touch 1000 dafür auch nicht ganz billig. Eine Bandkassette mit 12 mm Breite und schwarzer Schrift kostet als "Normalpreis" um die 15 Euro - das ist ungefähr die Hälfte des Preises des Gerätes an sich. Auf einer Kassette sind 8m Band aufgewickelt. Nimmt man eine Durchschnittslänge pro Etikett von 8 cm an, entspräche dies also 100 druckbaren Etiketten dieser Größe. In den 4 Jahren Nutzung musste ich erst 2x nachkaufen, da habe ich allerdings gleich bei einem Schnäppchenpreis über eBay für unter 10 Euro zugeschlagen und mehrere bestellt...
Außerdem kann man auch die schmaleren und günstigeren 6mm oder 9mm-Bänder in diesem Gerät einsetzten-dann kann man allerdings nur in 2 bzw.3 der 5 möglichen Textgrößen ausgeben und Zweizeilentexte sind natürlich auch nicht mehr druckbar.

=== Praxistipps ===

'''Tipp 1: Netzteil empfohlen !'''

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von den Batterien bzw. Akkus als Stromquelle für dieses Gerät ganz abgekommen bin. Ich nutze es sowieso nur im häuslichen Bereich, da ist der Strom aus der Dose ganz einfach überall verfügbar und in Verbindung mit einem einstellbaren Multispannungsnetzteil , wie man ihn z.B. bei jedem guten Elektrogeschäft bzw. - versender bekommt, ist die Stromversorgung ganz einfach zuverlässiger sichergestellt als über schonmal gerne nachlassende Batterien oder Akkus. Im Akku-Betriebsmodus kann es z.B. vorkommen, dass man den Text eventuell noch in das Gerät eingeben kann, allerdings bei dem nachfolgenden Ausdruck die Meldung kommt, dass die Akkus/Batterien zu schwach seien. Dies verhindert der Einsatz eines Netzteils ganz einfach effektiv, vor allem: es entfällt die doch immer ein wenig nervige Fummelei, die mit dem Wechseln der insgesamt 6 AAA-Zellen immer wieder entsteht. Das Netzteil eingestellt auf 7V (es dürfen, wie bei meinem Netzgerät auch gerne 7,5 V sein, das tut dem Gerät nichts), innen Minuspolung, kann es dann an der Stromanschlußbuchse angeschlossen los gehen. Brother bietet übrigens ein auf die 7 V fest eingestelltes Netzteil (Modell G oder G1) für den P-Touch 1000 an, für die 15 Euro, die dieses Zubehör bei Brother.de kosten soll, bekommt man bei Elektronikversendern meistens schon ganze 2 Universalnetzteile mit 1000 mA und einstellbarem Spannungsbereichvon 1,5V bis hoch zu 12 V und einem Sortiment von steckbaren Rundsteckern ...

'''Tipp 2: Erst denken, dann drucken !'''

Vor dem Druck eines Etiketts sollte natürlich schon in etwa klar sein, was alles auf dem Etikett gedruckt werden soll. Soll viel auf dem Etikett zu lesen sein, empfiehlt sich natürlich die Verwendung der kleineren Schriftgrößen bzw. ggf. das Umschalten auf den 2-Zeilen Textmodus. Dazu sollte klar sein, wie das Etikett auf dem zu beschriftenden Gegenstand angebracht werden soll. Eventuell empfiehlt es sich, bei schmalen Gegenständen, die eher vertikal in einem Regal z.B. stehen, den Schriftverlauf um 90 ° zu drehen. In den allermeisten Fällen reicht aber auch die standardisierte Vorgabe mit horizontalem Textverlauf. Ich komme jedenfalls bei meinen Gegenständen, die ich bislang beschriftet habe, mit dieser Einstellung super aus. Besonders für CDs reicht die Voreinstellung allemal dicke aus. Bei manchen Aktenordnern habe ich der Einfachheit halber auch diesen Standardmodus verwendet.

'''Tipp 3: Etiketten aufkleben'''


Die TZ-Bänder sind selbstklebend und nach der Entfernung des (bei dem 12mm-Bändern) hälftig gespleisten Deckpapiers sofort verklebbar. Dabei wellt sich das Etikettenband , besonders, wenn es sich um ein längeres Etikett handelt, nach Entfernung des Deckpapiers schon recht arg, daher sollte man in diesem Fall immer erst einen Teil des Deckpapiers abziehen, das bereits klebende Ende des Etiketts auf den Gegenstand kleben und erst dann das Deckpapier weiter abziehen - diese Praxis hat sich für mich jedenfalls als nützlich erwiesen.

=== Technische Daten ===

* Spannungsversorgung: 7 V Gleichstrom via Netzteil oder 6 x 1,5 V AAA-Batterien
* Abmaße Gerät (LxBxH): 196mm x 108mm x 55mm
* Thermo-Transferdruck / LC-Display à 8 Zeichen /Max. Druckhöhe bis zu 9 mm
* Zwei eingebaute Schriftarten / Mehrfachausdruck bis zu 9mal / Phrasenspeicher für 300 Zeichen
* Abschneidevorrichtung / Textvorschau
* Bandbreiten 6, 9, 12 mm / 5 Schriftgrößen / 8 Druckarten
* 3 Jahre Hersteller-Garantie

=== FAZIT ===

Der Brother P-Touch 1000 liefert optisch ansprechende und sehr gut lesbare Klebeetiketten ab. Das Schriftbild beider in diesem Gerät verfügbaren Schriftarten "Oklahoma" und "Helsinki" ist in allen 5 verfügbaren Schriftgrößen sehr gut lesbar.
Die Editierungsmöglichkeiten sind für den simplen Textetikettendruck m.E. absolut ausreichend. Längere Texte wird man mit diesem Gerät ohnehin nicht verfassen, schließlich handelt es sich um ein Etikettendruckgerät. Nach dem Ausdruck ist die Schrift dank des vom Gerät genutzten Thermodruckverfahrens absolut verwischungsfrei, Wasser kann dem ausgedrucktem , kunststoffbeschichtetem Etikett also nichts anhaben, weder dem Etikett an sich noch der aufgedruckten Schrift. Dies prädestiniert die mit diesem Gerät zu fertigenden Etiketten auch für den Einsatz an Flüssigkeitsbehältern. Standardmässig wird das Gerät aber vermutlich sowieso eher im Büro eingesetzt werden , wo es, auch meinen Erfahrungen nach, zum Beschriften von Aktenordnern und Regalfächern sehr gut genutzt werden kann. Aber auch in meinem Hobbykeller und bei meiner CD-Sammlung sorgt der P-Touch Etikettendrucker für den notwendigen Durchblick bei mir im Haushalt. Negativ dabei ist nur der doch etwas hohe Preis für das Verbrauchsmaterial Nr. 1 dieses Gerätes: der TZ.-Etikettenbandkassetten. Hier muss man eben im Internet schauen, ob man nicht ein Schnäppchen irgendwo mal landen kann. Meist sind die in rot druckenden Kassetten günstiger als die mit schwarzer oder weißer Textfarbe. Das Gerät an sich ist m.E. für einen elektrischen Etikettendrucker aber vergleichsweise günstig , es liegt gut in der Hand und bietet verblüffend viele Funktionen, es ist recht leicht bedienbar und auch die Wartung (Wechseln der Bandkassette / ggf. der Batterien oder Akkus) ist recht einfach und schnell erledigt. Dazu gibt es vom Hersteller 3 Jahre Garantie auf das Gerät.
Von mir eine Empfehlung und vier Sternchen, da die Verbrauchsmaterialien doch einiges kosten...

Fazit: Ein praktisches Gerät, leider ist das Verbrauchsmaterial recht teuer...

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Installation:    
Geschwindigkeit:    
Druckqualität:    

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