Acer AL732


Produkttyp: Acer TFT-Monitoren
Neuester Testbericht: ... es Probleme mit diesem Gerät geben sollte. Zur Not kann man sich aber auch an den Acer Support wenden. Gegen einen Preis von 559 € kann... mehr
Maßstab seiner Klasse!
Acer AL732

Name des Mitglieds: rdowczek
Produkt:
Acer AL732
Datum: 18.08.03, geändert am 18.08.03 (806 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Bildqualität, Lieferumfang, Lange Garantie
Nachteile: Handbuch
Viele Tage und Nächte habe ich mit der Frage gequält: TFT oder nicht TFT.
Schließlich hört man ja dies und das. Von zu geringen Reaktionszeite, welche
angeblich das Spielen von modernen Games unmöglich machen, kaum
erträglichen Blickwinkel und ähnlichem.
Etliche Stunden verbrachte ich damit, Foren und Newsgroups nach Meinungen
und Erfahrungsberichten nach dem AL732 zu durchforsten. Letztendlich konnte
ich mich dann doch zum Kauf durchringen und wurde nicht enttäuscht.
Zum Zeitpunkt meines Kaufs lag der Monitor bei durchschnittlich 500? - 550?.
Je nach Geschäft eben. Viele hatten das Gerät gar nicht erst vorrätig.
Zum eigentlichen Gerät...
Der AL732 besticht natürlich zunächst einmal durch sein Design. Vorne Alu,
hinten schwarzer Kunststoff. Und da, wo Alu drauf steht, da ist auch Alu drin.
Tatsächlicherweise spendierte Acer seinem Produkt ein Obergehäuse und den
Standfuß aus Aluminium. Das sieht nicht nur schick aus, es ist vor allem eines:
Stabil! Dementsprechend wakelt beim AL732 nichts. Er steht bombensicher
auf dem Tisch. Eine Eigenschaft, welche nicht für jeden TFT-Monitor gilt.
Die Verpackung selbst offenbart einiges. Zunächst mal Das Netzteil mit gleich
3 verschiedenen Netzsteckern für Deutschland, aber auch USA... Auch wenn
man ja eigentlich nur den Deutschen braucht, es ist ein nettes Zuckerl.
Doch das nun folgende Sortiment an Kabeln läßt nun wirklich keine Wünsche
offen: Audio-Kabel, VGA-Kabel, S-Video-Kabel und auch DVI-Kabel in äußerst
hochwertiger Qualität liegen dem Monitor serienmäßig bei. Alle Achtung!
Auf diese Idee sind leider noch nicht allzu viele andere Hersteller gekommen.
Wie die meisten verwende auch ich meinen Monitor an der DVI-Schnittstelle.
Dies hat neben einer gering besseren Bildqualität vor allem den Vorteil, das der
Monitor direkt durch die Grafikkarte gesteuert werden kann. Das bedeutet,
Windows hat
nicht mehr allzu viel Einfluß.
Anmerkung: Ich bin immer wieder an dieser Stelle auf Kommentare von Käufern
dieses Produktes gestoßen, welche Probleme beim Betrieb mit DVI hatten.
Von wegen, da wäre der Bildschirm schwarz geblieben und erstmal hätten sie
nur mit VGA-Kabel arbeiten können. Tja Leute, das hat nur leider mit dem Monitor
rein gar nichts zu tun. Das ist eine reine Einstellungssache der Grafikkarte.
Wer nämlich einfach voller jugendlicher Euphorie den normalen Bildschirm
(welcher ja mit VGA-Kabel arbeitet) abstöpselt, den Acer dann per DVI ranhängt
und sich über ein schwarzes Bild ärgert... Tja, das war wohl nichts. Aber dafür
kann der Acer AL732 nichts. Ich jedenfalls habe bei meiner ATI Radeon 9600 einfach
VOR dem Umbau auf DVI umgestellt. Und siehe da, es ging reibungslos.
Technisch gesehen macht dem Acer so schnell keiner was vor. Die Optimale (reine)
Auflösung beträgt 1280 x 1024 Bildpunkten bei 60 Hertz. Damit erhält man ein
gestochen scharfes und vor allem Farbechtes Bild. TFT Monitore haben im Gegensatz
zu Röhrenmonitoren ja fest installierte Pixel. Dies bedeutet, der Acer verfügt über
insgesamt 1310720 Pixel, also 1280 mal 1024. Fährt man den Monitor mit dieser
Hardwaremäßig vorgegebenen Auflösung, so erhält man ein Top-Ergebnis.
Natürlich kann man auch mit niedrigeren Auflösungen arbeiten, muß dann jedoch wie
bei allen TFTs leichte Qualitätseinbußen hinnehmen, da der Monitor die Pixel
herunterrechnen muß.
Nicht zuletzt die momentane Spitzenreaktionszeit von 16ms macht den Acer
zum perfekten Gamer und Videomonitor. Alles läuft ansolut 100% flüßig.
Nicht hakt, nichts stottert und nicht sieht fade aus.
Mit einem Blickwinkel von 160 Grad ist der Monitor auch für mehr als nur eine
Person gleichzeitig geeignet. Egal, ob man nun von oben, unten oder seitlich
darauf schaut, man sieht immer alles. Es treten nur leichte Farbdifferenzen a
uf.
Außerdem sollte an dieser Stelle erwähnt werden, daß Acer auf das Gerät eine
Vor-Ort-Garantie von 3 Jahren gewährt. Sollten im Gerät mehr als 4 Pixelfehler
auftreten, so wird er getauscht. Tritt auch nur ein einziger Pixelfehler in der
Mitte des Bildschirmes auf, so wird ebenfalls getauscht. Die Service-Nummer ist
ganz nebenbei kostenfrei. Liebe Konkurrenz: Gut aufpassen, so muß das sein!
Das Handbuch ist wie bei vielen anderen in dutzenden Sprachen gehalten.
Hat man sich endlich zum deutschen Teil durchgearbeitet, so wird zwar alles
erklärt, ein wenig mehr und ausführlicher wäre wünschenswert.
Zum Glück ist das On-Screen-Menü zur Bedienung des Monitors grafisch top
und absolut übersichtlich aufgebaut. Also quasi selbsterklärend. Angefangen
von der Bildschärfe, über Farbtemperatur bis hin zur Steuerung der
integrierten Lautsprecher ist alles gut gegliedert.
Wo wir gerade dabei sind: Der Acer AL732 besitzt ins Gehäuse integrierte
Lautsprecher Diese sind freilich eher schwach auf der Brust und sicher nicht
für die nächste Großparty zu verwenden. Jedoch gerade für den Büreinsatz
geradezu perfekt. So können die einfachen Windows-Systemtöne und auch
Musik vollkommen ausreichend wiedergegeben werden. Und mehr war hier
wohl auch kaum von Acer beabsichtigt.
Fazit:
Natürlich, 500,-? sind eine Menge Geld. Bedenkt man jedoch den Lieferumfang,
die 3 Jahre Garantie inkl. Pixelfehler und die gnadenlos gute Technik, so
relativiert sicher der Preis sehr schnell. Vor allem, weil alleine das mitgelieferte
DVI-Kabel im Fachhandel schnell mal 30,-? kosten kann. Das Gerät ist ohne
wenn und aber ein Spitzenprodukt und wird von mir ohne vorbehalt empfohlen!
Schließlich hört man ja dies und das. Von zu geringen Reaktionszeite, welche
angeblich das Spielen von modernen Games unmöglich machen, kaum
erträglichen Blickwinkel und ähnlichem.
Etliche Stunden verbrachte ich damit, Foren und Newsgroups nach Meinungen
und Erfahrungsberichten nach dem AL732 zu durchforsten. Letztendlich konnte
ich mich dann doch zum Kauf durchringen und wurde nicht enttäuscht.
Zum Zeitpunkt meines Kaufs lag der Monitor bei durchschnittlich 500? - 550?.
Je nach Geschäft eben. Viele hatten das Gerät gar nicht erst vorrätig.
Zum eigentlichen Gerät...
Der AL732 besticht natürlich zunächst einmal durch sein Design. Vorne Alu,
hinten schwarzer Kunststoff. Und da, wo Alu drauf steht, da ist auch Alu drin.
Tatsächlicherweise spendierte Acer seinem Produkt ein Obergehäuse und den
Standfuß aus Aluminium. Das sieht nicht nur schick aus, es ist vor allem eines:
Stabil! Dementsprechend wakelt beim AL732 nichts. Er steht bombensicher
auf dem Tisch. Eine Eigenschaft, welche nicht für jeden TFT-Monitor gilt.
Die Verpackung selbst offenbart einiges. Zunächst mal Das Netzteil mit gleich
3 verschiedenen Netzsteckern für Deutschland, aber auch USA... Auch wenn
man ja eigentlich nur den Deutschen braucht, es ist ein nettes Zuckerl.
Doch das nun folgende Sortiment an Kabeln läßt nun wirklich keine Wünsche
offen: Audio-Kabel, VGA-Kabel, S-Video-Kabel und auch DVI-Kabel in äußerst
hochwertiger Qualität liegen dem Monitor serienmäßig bei. Alle Achtung!
Auf diese Idee sind leider noch nicht allzu viele andere Hersteller gekommen.
Wie die meisten verwende auch ich meinen Monitor an der DVI-Schnittstelle.
Dies hat neben einer gering besseren Bildqualität vor allem den Vorteil, das der
Monitor direkt durch die Grafikkarte gesteuert werden kann. Das bedeutet,
Windows hat
nicht mehr allzu viel Einfluß.
Anmerkung: Ich bin immer wieder an dieser Stelle auf Kommentare von Käufern
dieses Produktes gestoßen, welche Probleme beim Betrieb mit DVI hatten.
Von wegen, da wäre der Bildschirm schwarz geblieben und erstmal hätten sie
nur mit VGA-Kabel arbeiten können. Tja Leute, das hat nur leider mit dem Monitor
rein gar nichts zu tun. Das ist eine reine Einstellungssache der Grafikkarte.
Wer nämlich einfach voller jugendlicher Euphorie den normalen Bildschirm
(welcher ja mit VGA-Kabel arbeitet) abstöpselt, den Acer dann per DVI ranhängt
und sich über ein schwarzes Bild ärgert... Tja, das war wohl nichts. Aber dafür
kann der Acer AL732 nichts. Ich jedenfalls habe bei meiner ATI Radeon 9600 einfach
VOR dem Umbau auf DVI umgestellt. Und siehe da, es ging reibungslos.
Technisch gesehen macht dem Acer so schnell keiner was vor. Die Optimale (reine)
Auflösung beträgt 1280 x 1024 Bildpunkten bei 60 Hertz. Damit erhält man ein
gestochen scharfes und vor allem Farbechtes Bild. TFT Monitore haben im Gegensatz
zu Röhrenmonitoren ja fest installierte Pixel. Dies bedeutet, der Acer verfügt über
insgesamt 1310720 Pixel, also 1280 mal 1024. Fährt man den Monitor mit dieser
Hardwaremäßig vorgegebenen Auflösung, so erhält man ein Top-Ergebnis.
Natürlich kann man auch mit niedrigeren Auflösungen arbeiten, muß dann jedoch wie
bei allen TFTs leichte Qualitätseinbußen hinnehmen, da der Monitor die Pixel
herunterrechnen muß.
Nicht zuletzt die momentane Spitzenreaktionszeit von 16ms macht den Acer
zum perfekten Gamer und Videomonitor. Alles läuft ansolut 100% flüßig.
Nicht hakt, nichts stottert und nicht sieht fade aus.
Mit einem Blickwinkel von 160 Grad ist der Monitor auch für mehr als nur eine
Person gleichzeitig geeignet. Egal, ob man nun von oben, unten oder seitlich
darauf schaut, man sieht immer alles. Es treten nur leichte Farbdifferenzen a
uf.
Außerdem sollte an dieser Stelle erwähnt werden, daß Acer auf das Gerät eine
Vor-Ort-Garantie von 3 Jahren gewährt. Sollten im Gerät mehr als 4 Pixelfehler
auftreten, so wird er getauscht. Tritt auch nur ein einziger Pixelfehler in der
Mitte des Bildschirmes auf, so wird ebenfalls getauscht. Die Service-Nummer ist
ganz nebenbei kostenfrei. Liebe Konkurrenz: Gut aufpassen, so muß das sein!
Das Handbuch ist wie bei vielen anderen in dutzenden Sprachen gehalten.
Hat man sich endlich zum deutschen Teil durchgearbeitet, so wird zwar alles
erklärt, ein wenig mehr und ausführlicher wäre wünschenswert.
Zum Glück ist das On-Screen-Menü zur Bedienung des Monitors grafisch top
und absolut übersichtlich aufgebaut. Also quasi selbsterklärend. Angefangen
von der Bildschärfe, über Farbtemperatur bis hin zur Steuerung der
integrierten Lautsprecher ist alles gut gegliedert.
Wo wir gerade dabei sind: Der Acer AL732 besitzt ins Gehäuse integrierte
Lautsprecher Diese sind freilich eher schwach auf der Brust und sicher nicht
für die nächste Großparty zu verwenden. Jedoch gerade für den Büreinsatz
geradezu perfekt. So können die einfachen Windows-Systemtöne und auch
Musik vollkommen ausreichend wiedergegeben werden. Und mehr war hier
wohl auch kaum von Acer beabsichtigt.
Fazit:
Natürlich, 500,-? sind eine Menge Geld. Bedenkt man jedoch den Lieferumfang,
die 3 Jahre Garantie inkl. Pixelfehler und die gnadenlos gute Technik, so
relativiert sicher der Preis sehr schnell. Vor allem, weil alleine das mitgelieferte
DVI-Kabel im Fachhandel schnell mal 30,-? kosten kann. Das Gerät ist ohne
wenn und aber ein Spitzenprodukt und wird von mir ohne vorbehalt empfohlen!
Fazit:
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27.01.04
Danke für diesen ehrlichen, schnörkellosen Bericht. Ich denke, der wird es bei mir jetzt auch endlich in die engste Auswahl geschafft haben