Deutsche Telekom AG
Nie wieder Schuldenfrei, dank Telekom AG - Deutsche Telekom AG Telefondienstleister

Neuester Testbericht: ... dann nicht eingehalten werden. Seit wir den Internetanschluss bei denen dazugebucht haben, haben wir nur Probleme. Entweder können wir kein... mehr

Nie wieder Schuldenfrei, dank Telekom AG
Deutsche Telekom AG

Wasio

Name des Mitglieds: Wasio

Produkt:

Deutsche Telekom AG

Datum: 03.05.10, geändert am 02.02.12 (1158 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Qualitativ gute Produkte ohne Übertragungsstörungen bis Dato aktuell

Nachteile: Automatisierte und uneffektive Arbeit an den Kunden

Aus einer schuldenfreien Existenz kann sehr schnell eine schuldenbehaftete Existenz werden, die sich sehr langsam bis überhaupt nicht aus der Schuldenspirale befreien kann!
Es stellt sich jetzt die Frage:
Wie kam ich schuldenfreie Existenz in Schulden?
Ich ging zur Deutschen Telekom AG, als schuldenfreier und pünktlich zahlender Kunde in die Lehre: "wie wird man als schuldenfreier und pünktlich zahlender Kunde, schuldenbehaftet", wechselte nach einigen Jahren zu einem günstigeren Telekomprodukt und hatte nur sehr interessiert arbeitende Telekom-Mitarbeiter, die mein Telekom-Konto mit künstlich erzeugten Schulden belasteten.
Nicht mehr und nicht weniger.

Damit man sich aber ein Gesamtbild von der Arbeit manch Telekommitarbeiter machen kann, nehme ich mir mehr Zeit für meinen heutigen Bericht, auch wenn ihn viele zum negativen hin missverstehen werden.

Meine Telekom-Karriere als schuldenfreier und pünktlich zahlender Kunde, begann Anfang 1996.
Damals steckte das Internet noch in Kinderschuhen und es gab nicht so viele Anbieter von Surf-Flatrate.
Während die Unternehmerwelt an solchen Flatrates bastelte, habe ich mir am März 1996 meinen ersten Telefonanschluss von Deutsche Telekom AG legen lassen, und wählte den günstigsten Tarif den sie hatten. Als Wenigtelefonierer reichte mir dieser Tarif aus, denn die einzigen Gespräche die ich führte waren die, mit meinen besorgten Eltern gen Dooyooland.
Und so teuer waren sie auch nicht.
Doch der Deutsche Telekom AG, war meine Wenigtelefoniererei schon damals ein Dorn im Auge und die Verantwortlichen Abteilungsleiter hetzten den Kundenservice auf mich, mit dem Auftrag meinen Tarif zu ändern.
Die Taktik:
Je mehr die Mitarbeiter vom Kundenservice auf mich einredeten, desto mehr sollte ich den Überblick über die Tarife verlieren.
Nicht wissend, sagte ich zu einigen Telefontarifen ja und amen und bei jeder Änderung wurden zwar die Gesprächseinheiten günstiger, aber dafür die monatliche Grundgebühr teuerer. Dreimal machte ich das Spiel mit, ab dem vierten Mal legte ich bei jedem und jeder Mitarbeiter/in des Telekom-Kundenservice's den Hörer auf die Gabel.
Mein Anliegen dass ich keine weiteren Änderungen meines Telefontarifes wünsche, haben sie trotzdem nicht verstanden und sie versuchten es munter weiter.
Über ihren üblichen Begrüßungstext hinaus kamen sie nicht, denn beim Auflegen war ich schneller.
Außer einem Wohnungswechsel kam während meiner langjährigen Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom AG, nichts besonderes hinzu.
Dieser verlief unkompliziert und meine Telefonnummer konnte ich mitnehmen.
Die Leitungen in meinen neuen Räumlichkeiten wurden problemlos freigeschaltet und ich konnte mein tägliches Leben inkl. Telefon, genießen.

Mit der Zeit kam auch das Internet und da ich mich auch in der e-Welt frei bewegen wollte, legte ich mir 2003 über die Deutsche Telekom AG, das Produkt "T-Online DSL Flat" zu.
Während sich die Telekommitarbeiter über meine pünktlichen Zahlungen freuten, freute ich mich über die zwei gut laufenden Produkte, die ich immer problemlos nutzen konnte.
Bis ich 2006 vom einem günstigeren 1 & 1 Tarif hörte, der sich als eine Pleite herausstellte.
Über die problemlose Rückkehr zu meinen alten Tarifen, war ich dann der Telekom dankbar.
Mittlerweile bezog ich folgende Dienstleistungen über die Deutsche Telekom AG:

T-Online DSL 2000 und T-Online DSL Flat.

Zu den monatlichen Grundgebühren dieser zwei Telekomprodukte, - wobei die Internetleitung eine rein langsame Flatrate war mit unbegrenzter Nutzung -, wurden meine einzelnen Telefongespräche extra berechnet und ausgewiesen, so das ich über den monatlich angehefteten Einzelverbindungsnachweis genau nachkontrollieren konnte, wo ich überall angerufen habe.
Der Einzelverbindungsnachweis ist ein kostenloses Produktangebot der Telekom, wobei der eine sehr gute Art ist, Telefonnummern die ich vergessen hatte auf die Art wieder heraus zufinden.
Ich hatte sehr oft mein Telefonbuch verlegt, aber Glück für mich dass ich die Rechnungen wenigstens immer gut sortiert abgelegt hatte.

Auch wenn die zwei Produkte "T-Online DSL 2000 und T-Online DSL Flat" aus einem Unternehmen kommen, wurden sie trotzdem aus zwei Abteilungen geliefert, deren Mitarbeiter sich untereinander nie austauschen und ein gegenseitiges Zugreifen auf die Kundendaten nicht möglich machen wollen.
Dies Bedeutet:
T-Online DSL 2000 wurde von T-Home geliefert
T-Online DSL Flat wurde von T-Online geliefert.
T-Mobile ist die dritte Sparte unter dem Dach der Telekom, die letztere nicht von Interesse ist.

Ich hoffe diese beiden Abteilungen jetzt so richtig bezeichnet zu haben, ohne mich vor der gesamten Telekom-Belegschaft lächerlich gemacht zu machen.
Trotz falscher oder korrekter Bezeichnung dieser beiden Abteilungen, fakt ist:
Die Mitarbeiter haben in meinem Fall nie zusammengearbeitet und werden dies wohl auch nie machen. Entsprechend konnten und können wohl die Mitarbeiter der zwei Abteilungen nicht am jeweiligen Kundenstamm der anderen Abteilung zugreifen.

Ab Juli 2009 erhöhte sich mein Telefongesprächsvolumen und mit ihm zwangsläufig auch meine Telefonrechnung, die einen monatlichen Gesamtbetrag von 45Euro etwa, nicht unterschreiten wollte.
Es musste nun eine kostengünstigere Lösung her, über die ich etwas Geld sparen und gleichzeitig maximales Gesprächsvolumen erreichen konnte.
Was war nun das beste Angebot?
Da ich bis dahin gute Erfahrungen mit der Telekom gemacht hatte, sah ich in den Telekomeigenen Produkten um, und entschied mich für das Produkt:
Call & Surf Comfort
mit einem monatlichen Grundpreis von 34,95Euro, das bundesweite Telefongespräche innerhalb Deutschland und einen Internetzugang von mit Flatrate DSL 6000 erlaubte.
Maximale Nutzung unter vernünftigen Rahmenbedingungen und einem günstigen Preis.
Für Gespräche nach Dooyooland musste ich mich mit den gültigen Telekomauslandstarifen begnügen. Aber da ich peterzahlt.de häufig nutzte und noch nutze, stellen die Kosten für meine Auslandsgespräche kein Problem dar.

Nach genauer Erkundigung um die gegebenen Konditionen von Call & Surf Comfort, bestellte ich dieses nun zum 27.09.2009.
Auf meine Nachfrage hin bestätigte mir die Mitarbeiterin, nach deren Namen ich mich leider nicht erkundigte, dass meine vorher genutzten Telekom-Produkte automatisch wegfallen würden.
Um eine schriftliche Kündigung für meine alten Tarife, bräuchte ich mich da nicht zu kümmern.
Die Auftragsbestätigung erhielt ich allerdings zum 23.11.2009. Darin war auch der Wegfall von T-Online DSL 2000 und T-Online DSL Flat tatsächlich gekennzeichnet.

Aber zwischen der Auftragsvergabe vom 27.09.2009 und der Auftragsbestätigung vom 23.11.2009 liegt eine unverhältnismäßig lange Zeitspanne.
Nun, den Auftrag für das Call & Surf Comfort-Produkt erteilte ich der Telekom zum 27.09.2009, installiert wurde das Produkt von der Telekom-Technik zum 13.10.2009.
Die Art der Telekom-Installierung bei solchen Produkten, machte somit einen Techniker vor Ort überflüssig.
Doch die Probleme hatten hinter meinem Rücken ab der Auftragsvergabe an unlängst begonnen und ich konnte nicht mehr zurück.
Der unverhältnismäßig späte Empfang der Auftragsbestätigung vom 23.11.2009, war erst nur der Anfang.
Ein halbes Jahr später habe ich erfahren, das es an der Schnittstelle während der Änderung gelegen haben soll.
Wäre diese manuell beaufsichtigt worden, wäre alles für beide Seiten sicher einfacher verlaufen.

Was die Telekom-Mitarbeiter zwischen meiner Auftragsvergabe und Installieren des
Call & Surf Comfort-Produktes, zum 13.10.2009 hätten auch machen können wäre, mir in dieser Zeit die ordentlichen Zugangsdaten zukommen zu lassen, mit einer genauen Erklärung wie ich diese zu handhaben hätte.
Leider erfolgte dies nicht und ab dem 13.10.2009, war ich nun gezwungen mit den alten Zugangsdaten von T-Online DSL Flat zu surfen.
Wobei dies, sich als der erste fatale Fehler der Telekom-Mitarbeiter erwies.
Dies hatte zur Folge, dass mir nun trotz Umstellung zum Call & Surf Comfort-Produkt, meine alten Tarife berechnet wurden.
Da ich ab dem 13.10.2010 über meinen neuerworbenen Tarif Call & Surf Comfort, kostengünstiger Telefonieren und surfen konnte, freute ich mich nebenbei auch über günstigere Telefonrechnungen, die ich künftig glaubte zu erhalten.
Sprich:
Grundgebühr 34,95 Euro zzgl., anfallende Gesprächseinheiten über Mobil oder 0180er Nummern.
Leider war dem aber nicht so, denn schon mit der ersten Rechnung nach Tarifumstellung,
vom November 2009, hatten mir die Herrschaften die Grundgebühr der T-Online dsl Flatrate unberechtigt in Rechnung gestellt.

Um das "Warum" zu ergründen ließ ich mich auf den Tanz mit dem Telekom AG-Kundenservice, ein.
Der erste Kundenservice Mitarbeiter (der Telekom Kundenservice ist in ganz Deutschland verteilt), konnte mir nicht weiterhelfen, denn über seinem Programm konnte er auf mein Konto nicht zugreifen. Aber er leitete meine Anfrage weiter. Wohin seine Weiterleitung landete weiß ich nicht, die blieb aber erfolglos.

Anfang Dezember 2009 bekam ich die nächste Rechnung, gültig für meine Telefonaktivitäten für den Monat November 2009.
Auch wenn da die verbrauchten Telefonate korrekt abgerechnet und verzeichnet wurden, wurden mir wiederholt nebst die ordnungsgemäße Grundgebühr von Call & Surf Comfort,
ungerechtfertigt die Grundgebühren meiner alten Anschlüsse T-Onlie DSL 2000 und T-Online DSL Flat,
berechnet und frech in Rechnung gestellt.

Wieder rief ich beim Kundenservice an.
Statt nach dem Grund des Problems zu suchen, sah sich dieser Mitarbeiter nur die letzte Rechnung an, fand keinen Fehler und leitete mich an die T-Online weiter. Sein T-Online-Kollege, suchte auch nicht nach dem Grund des Problems und riet mir zur schriftlichen Kündigung der alten Tarife, obwohl diese lt., der Auftragsbestätigung vom 23.11.2009 von sich aus hätten wegfallen sollen, vorausgesetzt der/die Telekommitarbeiter hätten da aufgepasst, was nicht der Fall war.
Diese Kündigung sollte ich nach Darmstadt senden und er gab mir die Adresse des dortigen Kundenservices durch. Also schrieb ich die Kündigung und mit weiser Voraussicht verschickte ich sie per Einschreiben-Rückschein, damit mir später keine (r) vorwerfen könnte, diese nie verschickt zu haben.
Die Kündigung wurde lt., der Antwortkarte von einer Telekommitarbeiterin in Empfang genommen und die Antwortkarte habe ich ordentlich in meinen Unterlagen abgeheftet, samt den restlichen Unterlagen.
Nebst der Kündigung fiel diesem Mitarbeiter auf, dass ich immer noch die alten Zugangsdaten hatte, die ich nicht hätte haben sollen.
Ich bekam neue Zugangsdaten, die ich umgehend änderte.

Trotz meiner Kündigung der alten Tarife und nach Änderung der neuen Zugangsdaten, wurde mein Fall von der Telekom gewohnt ignoriert und falsch berechnet.
Die nächste Rechnung Anfang Januar 2010, wies neben der ordnungsgemäßen Grundgebühr von Call & Surf Comfort und meinen tatsächlich berechneten Telefonaten, weiterhin die Grundgebühren von T-Online DSL 2000 und T-Online DSL Flat.

Wieder tätigte ich einen erfolglosen Anruf an den Telekom-Kundenservice.
Diesmal erwähnte ich die Kündigung meiner alten Tarife vom Dezember 2009, und die Mitarbeiterin sah sich wieder einmal nur die letzte Rechnung an, blubberte irgendwas in ihrem Bart, sagte mir sie hätte angeblich nie eine Kündigung von mir erhalten und leitete mich an ihren T-Online Kollegen weiter - der wie sie, auch im Berliner Kundenservice saß.
Ich wurde säuerlich und gegen diesem Mann laut, weil der mir unverschämt vorwarf, die zwei Grundgebühren würden zu recht aufgeführt, weil ich nie eine Kündigung eingereicht hätte und kappte die Leitung. Ich wurde seiner Meinung nach zu unhöflich ihm gegenüber.

Ich halte hier fest:
Über meinen Tarifwechsel zu Call & Surf Comfort und den Wegfall der alten Tarife T-Online DSL 2000 und T-Online DSL Flat, hatte ich
eine Auftragserteilung
eine Auftragsbestätigung
die Kündigungsbestätigung für die Kündigung der alten Tarife,

aber trotzdem wurden nach Meinung dieses Kundenservice Mitarbeiters, die Grundgebühren von T-Online DSL 2000 und T-Online DSL Flat, von der Telekom zurecht von mir verlangt.

Trotz aller Beschwerden erreichte mich am Mitte Januar 2010 ein zweiter Brief der Telekom AG.
Darin befanden sich neue Kennungsdaten für mein seit dem 13.10.2010 existentes Telekomprodukt Call & Surf Comfort.
Nach Meinung eines weiteren Kundenservice Mitarbeiters waren es diesmal die richtigen Kennungsdaten, denn die an mich versandten Kennungsdaten von Anfang Dezember 2009, waren doch nicht die richtigen.
Diese konnte ich aber trotzdem nicht abändern, denn sie würden erst ab Ende Januar 2010 gültig sein, während die alten Kennungsdaten Mitte Januar 2010 abgeschaltet werden würden. Also hatte ich im Januar 2010 bei voller Rechnungsstellung, acht Tage lang keinen Internetzugang der mir eigentlich lückenlos für den ganzen Monat zustand. 24h täglich.
Auf meine Bitte hin wurden mir Kennungsdaten für entsprechend diese Zeit generiert und die neuen Kennungsdaten legte ich mir auf Wiedervorlage, die ich an meinem Rechner erst am Ende Januar 2010 abänderte.
Unter diesen Umständen habe ich leider sehr falsch angenommen, für diese generierten Zwischenkennungsdaten (wie ich sie mal so bezeichne), müsste ich nichts bezahlen.

Zusätzlich der wieder mal unberechtigt geforderten Grundgebühren bei der neuen Rechnung von Anfang Februar 2010 für den Monat Januar 2010, hatte ich jetzt auch noch für eine dritte Grundgebühr namens Surf DSL Flat, Geld zu entrichten. Zusätzlich auch noch die anfallende Nutzung für den Verbrauch, für die besagten acht Januartage.

Bei meinem erneuten Anruf beim Telekom-Kundenservice, leitete die nette Dame zwar mein gleiches Problem irgendwo weiter, und mich gleichzeitig an einem ihrer vielen T-Online Kollegen.
Der bemühte sich mir zu helfen, konnte es wohl auch nicht ganz, weil er statt den Grund des Gesamtproblems zu beachten nur die letzte Rechnung sehen konnte, riet mir aber mich schriftlich in der Kundenzentrale in Bonn zu beschweren.
Ich ließ nicht locker und rief gleich danach wieder die Kundenzentrale an und sprach erneut bei drei anderen Kundenservice-Mitarbeitern vor.
Man könnte jetzt denken, dass ich Monat für Monat wütender werden, und die entsprechenden Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung anschreien würde.
Dem war aber nicht so. Ein emotionalisiertes und somit unsachliches Verhalten hätte mich nicht weiter gebracht. In ruhigem Verhalten gespickt mich vielen sarkastischen Bemerkungen und manch brüskem Ton brachte ich Monat für Monat, mein Anliegen wiederholt erfolglos an die Frau und an den Mann.
Aber egal was ich wie vorbrachte, ich musste erst das Ergebnis meiner schriftliche Beschwerde gen Bonner Sitz des Konzerns Deutsche Telekom AG, abwarten.

Eine Besserung mit der März-Rechnung habe ich ehrlich nicht erwartet, und entsprechend meiner sehr geringen Erwartung, kam auch wieder die neue Rechnung Anfang März 2010, die für den Monat Februar 2010 gültig war, mit den unberechtigten Forderungen der Grundgebühren von diesmal drei Telekom-Produkten.
1. T-Online DSL 2000
2. Surf DSL Flat
3. T-Online DSL Flatrate

Wieder mal rief ich nach erhalt der neuen Rechnung den Telekom-Kundenservice an und landete wieder mal irgendwo in Deutschland.
Dort sagte man mir dass ab dem 01.03.2010 die unberechtigten Grundgebühren wegfallen würden.
Ich konnte es nicht glauben! Meine schriftliche Beschwerde hatte also doch etwas bewirkt.
Aber zur Sicherheit rief ich paar Tage später noch mal beim Telekom-Kundenservice an und bekam von zwei weiteren Kundenservice-Mitarbeitern die gleiche Aussage zu hören, die sich ausnahmsweise mit Erhalt der Rechnung von Anfang April bestätigte.
Die Probleme sind aber trotzdem geblieben.
Die gesamten ungerechtfertigten Forderungen des Telekomkonzerns an mich, betragen insgesamt um die 200Euro.
Da ich in den letzten sechs Monaten die automatisierte Arbeitsweise der Deutschen Telekom AG und die Arbeitsweise vieler ihrer Mitarbeiter erst richtig kennen gelernt habe, und ich grundsätzlich für keine ungerechtfertigte Forderungen bezahle, habe ich im letzten Halbjahr Monat für Monat nur das überwiesen, das der Deutschen Telekom AG auch tatsächlich zustand. Nicht mehr und nicht weniger.
Lt., den Kundenservice-Mitarbeitern hätte ich die Rechnungen nicht selbständig kürzen sollen, aber ich hatte die Befürchtung mein Geld nach vollständiger Überweisung nie wieder zu sehen. Im Nachhinein denke ich, die Rechnungen der Telekom zu Recht gekürzt zu haben.
Entsprechend bekam ich auch Mahnungen.
Wieder rief ich beim Telekom-Kundenservice an und trug ruhig und sachlich mein Problem von Anfang an, vor.
Mahnsperren wurden gesetzt. Doch statt dass sich die Mitarbeiter der Rechnungsabteilung sich meinen Fall endlich ansehen, arbeiteten sie wie gewohnt weiter routiniert uneffektiv.

Kurz nach der Telekom-Rechnung vom März bekam ich auch eine Gutschrift mit Teilbeträgen von drei verschiedenen Rechnungen vom letzten halben Jahr.
Hektik hin oder her, die Gutschrift hatte ich so verlegt, dass ich sie nie wieder fand und forderte Ende April 2010, eine Zweitschrift von ihr an.
Denn bei der Rechnung vom Anfang April 2010 hatten mir die Herrschaften Geld Gutgeschrieben, dass sie nicht hätten Gutschreiben sollen. Zu oft hatte ich den Leuten in den letzten Monaten mitgeteilt, mir keine Gutschriften auszustellen.
Der Grund dafür steht irgendwo weiter oben.
Dabei musste ich mir von einem in Ostdeutschland ansässigen Kundenservice-Mitarbeiter anhören, ich wolle mich an der Telekom bereichern obwohl ich das ganze Theater nicht verursacht habe.
Zusätzlich fragte ich nach der Rechnungsstelle, denn ich will endlich mein Konto bereinigt haben.
Wenn sich ein Telekommitarbeiter mit meinem Konto auseinandersetzt, muss ich pro 15 Minuten und Mitarbeiter 15,45 Euro bezahlen.
Ich muss Geld bezahlen um Fehler in Ordnung zu bringen, die andere verursacht haben.
Na toll! Was kommt da noch?
Die Zweitschrift der Gutschrift kam schlussendlich kostenfrei, auch wenn ich sie nicht erwartet habe, und mit ihr auch ein Brief an mich, der an einer fremden Telekomkundin gerichtet war.
Als ich nebst meines Problems einen weiteren Kundenservice Mitarbeiter damit konfrontierte, musste ich mir anhören: "Warum öffnen Sie fremde Briefe?"
Nur wohnt diese Kundin weit über 100 km von meinem tatsächlichen Wohnort entfernt. Er entschuldigte sich auch gleich, als ich ihm diesen Wohnortzustand erklärte.
Was ein Automatisierungsvorgang nicht so alles zutage bringt?
Mein Konto konnte der auch nicht öffnen. Angeblich hätte er wegen Wartungsarbeiten keinen Zugriff an sein System. Ich möge doch bitte spät Abends anrufen.
Gesagt, getan und ich bat bei einer anderen Kundenservice-Mitarbeiterin mich mit der Rechnungsabteilung zu verbinden um endlich mein Konto zu bereinigen.
Abgesehen davon bat ich sie, mir die einzelnen Posten der Gutschrift zu erklären. Statt dessen lass sie mir die ganzen Schulden vor, die ich angeblich ihrer Meinung habe.
Da sie die Gutschrift nicht durchgehen wollte, erklärte ich ihr worum es bei diesen einzelnen Posten handelte und das es keine Schulden sind. Verstanden hat sie mich nicht und die Schulden bleiben schulden, die ich zu begleichen habe. Koste es was es wolle. Ich bat sie nun das mich ein Mitarbeiter der Rechnungsabteilung anrufen möge, um mein Telekom-Konto mit mir durchzugehen. Diese Bitte leitete sie irgendwo im Telekomdschungel weiter, aber auf einen Rückruf der Telekom-Rechnungsabteilung werde ich vergebens warten.
Zwischenzeitlich habe ich mich selbst darum gekümmert und beim Kundenservice angerufen.
Tatsächlich bin ich mit einem weiteren Kundenservice Mitarbeiter aus Ostdeutschland in aller Ruhe mein Konto durchgegangen.
Zwei Rechnungen sind jetzt bereinigt worden, weitere Rechnungen innerhalb dieses Halbjahres sollen vorgenommen werden.

Ich hoffe nur nicht vor Gericht stehen zu müssen um Schulden zu tilgen für die ich nicht verantwortlich bin, weil einige Telekom-Mitarbeiter sich zu sehr auf den Automatierungsprozess verlassen haben.

Wie auch immer die Arbeitsweise der Telekom-Mitarbeiter ist, sie ist uneffektiv ausgeführt und bringt Kunden wie mich in arge Bedrängnis und in einer existenzielle Schieflage, die wirklich nicht sein muss.
In der Zeit in der ich mich mit den Telekom-Kundenservice-Mitarbeitern befasst und diesen Erfahrungsbericht niedergeschrieben habe, hätte ich wahrlich meine Zeit produktiver und angenehmer gestalten können.
Statt dessen hatte, habe und werde ich wohl weitere Schwierigkeiten durch die Telekom erhalten.
Auch wenn ich nach einer Lösung suche und durch Gespräche Lösungen anbiete, habe ich den Eindruck gewonnen auf taube Ohren zu stoßen.

Auch wenn ich die unberechtigten Forderungen zu Recht abgezogen habe, kann ich über meine künstlich erzeugten Schulden nicht lachen, denn die Deutsche Telekom AG wird mich noch über einen längeren Zeitraum traktieren.
Solche Fehler werden die Telekom-Mitarbeiter nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen Telekomkunden genauso und immer wieder, wiederholen.
Dadurch werden sie Kunden verlieren, aber auch neue dazugewinnen.
Das bedeutet:
Für 10 ausgeschiedene Telekomkunden, kommen 20 neue Kunden hinzu.

Nur arbeiten leider so, sehr viele Telekommunikationsunternehmen und auch wenn ich jetzt meine Sonderkündigungsrechte wegen der uneffektiven Arbeitsweise dieses Telekommunikationsriesen wahrnehme, kann mir keiner garantieren dass das nächste Telekommunikationsunternehmen nicht genauso uneffektiv arbeitet.
1 & 1 z.B., war auch nicht besser, aber die zeigten ihre uneffektive Arbeitsweise schon von anfang an und ich stieg noch rechtzeitig aus.
Es ist einfach Pech. Ist man in dieser Spirale gefangen kommt man schwer raus, weil viele Leute nicht nur uneffektiv arbeiten, sie lassen mit sich auch nicht reden.
Ihre uneffektive Arbeit werden sie trotzdem weiterführen und einige Existenzen grundlos ruinieren.

Die Hoffnung, alles wendet sich zum Positiven, habe ich nicht. Im Endeffekt wird alles die Zeit zeigen.

Schade darum!

Aber trotz aller finanzieller Schwierigkeit, Call & Surf Comfort wird problemlos übertragen und das ist das gute an der Deutschen Telekom AG!

Allen weiterhin eine schöne schuldenfreie Zeit.

Gruß
Wasio

Fazit: So etwas kommt leider bei fast jedem Unternehmen vor.

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