viel Platz im Blechkleid
Thermaltake Armor Jr. VC3000BNS

Name des Mitglieds: wolli007
Produkt:
Thermaltake Armor Jr. VC3000BNS
Datum: 27.05.10, geändert am 05.05.12 (292 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: solides Gehäuse, sehr gute und leise Lüfter
Nachteile: keine
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vor ca. zwei Jahren habe ich beschlossen, meinen PC in Rente zu schicken und mir einen neuen, Leistungsstärkeren zu bauen.
Ich hatte schon genaue Vorstellungen, welches Mainboard ich kaufen würde. Auch bei dem Prozessortyp und der Grafikkarte für den neuen PC war meine Entscheidung schon getroffen. Nur beim PC Gehäuse habe ich lange Zeit nicht gewusst, welches ich kaufen sollte. Die Auswahl war sehr groß und die Preise variierten zum Teil erheblich.
Das neue Gehäuse sollte neben einer guten Optik auch reichlich Platz im Innenraum bieten. Für die optimale Kühlung der PC Komponenten sollten schon Lüfter im Tower eingebaut sein.
Nach reichlich Recherche im Internet hat mich letztendlich der Armor Jr. von Thermaltake mit seiner guten Ausstattung und ansprechenden Optik überzeugt. Dieser Midi Tower erfüllte alle Voraussetzungen, die ich an das neue Gehäuse gestellt hatte. Der neue Tower sieht chic aus, hat reichlich Platz im Innenraum und bereits zwei schon vormontierte 120mm Lüfter.
=== Produkt ===
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Thermaltake Armor Jr. VC3000BNS ATX Midi Tower schwarz
=== Hersteller ===
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Thermaltake Germany GmbH
Oststrasse 26
22844 Norderstedt
www.thermaltake.de
=== Technische Details ===
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* Gehäusetyp: Midi Tower
* Gewicht: ca. 9.75 kg
* Abmessungen (H*B*T): 478.0 mm x 210.0 mm x 495.0 mm
* Lüfter Vorne (Einlass): 120x120x25mm blue LED fan, 1300rpm, 17dBA
* Lüfter Hinten (Auslass): 120x120x25mm, 1300rpm, 17dBA
* Laufwerke:
* Extern: 5 x 5.25, 2 x 3.5
* Intern: 4 x 3.5
* Material Chassis: 0.8mm SECC
* Fronttür: Aluminium
* Erweiterungsslots: 7
* Motherboards: 12 x 9.6 (ATX) & 9.6 x 9.6 (Micro ATX)
* I/O Anschlüsse: USB 2.0 x 2, IEEE 1394 x 1, Audio & Speaker Anschlüsse
=== Preis ===
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85 Euro bei Atelco
=== die äußeren und inneren Werte ===
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Bei dem Thermaltake Gehäuse fallen als erstes die an der Frontseite befestigten, schwarzen Aluminiumklappen auf. Diese erstrecken sich, eine rechts und eine links, vertikal über die gesamte Höhe des Gehäuses. Eine besondere Funktion haben diese zwei Klappen nicht, sie dienen einfach nur zur Verschönerung des Gehäuses. Diese beiden Klappen, die Frontpartie und der restliche Gehäusekörper sind komplett schwarz lackiert. Auf der linken Aluminiumklappe ist der Schriftzug Armor Jr. angebracht.
Der Ein-/Ausschalter und der Resetknopf befinden sich an der Vorderseite oben rechts und sind bequem zu erreichen. Eine blaue Kontrollleuchte zeigt mit den Betriebszustand meines Rechners an. Die Festplattenzugriffe werden von einer roten Kontrollleuchte signalisiert.
Das abnehmbare Seitenteil und die Frontblende sind mit Schlössern versehen. Diese sollen vor unbefugtem Zugriff auf den Innenraum mit den Komponenten schützen. Die Verriegelung sieht zwar stabil aus, bietet aber keinen Schutz bei roher Gewalt. Mit einem kräftigen Schraubendreher hätte ich das Schloss in ein paar Sekunden geknackt.
Die komplette Frontblende kann wie eine Schranktür aufgeklappt werden. Eine sehr praktische Angelegenheit, wenn ich die Lüfter oder die Staubfilter reinigen will. Für größere Wartungsarbeiten, oder zum Beispiel den Einbau einer Festplatte, kann ich die Blende an der Front auch komplett aushängen.
Das linke Seitenteil ist mit zwei Schnappverschlüssen am Gehäuse befestigt. Durch zurückziehen der Schnappverschlüsse wird die Seitenwand entriegelt und lässt sich dann bequem entfernen.
Das Thermaltake Gehäuse ist sauber verarbeitet und hat keine scharfen Ecken oder Kanten. Das Gleiche gilt auch für den Innenraum des Gehäuses. Alle Metallteile sind entgrätet und scharfe Kanten oder Ecken sind nicht vorhanden.
Das Gehäuse verfügt über sieben externe Schächte, fünf 5,25" und zwei 3,5". Die nicht belegten Schächte sind mit perforierten, schwarzen Blenden verdeckt. Damit der Frontlüfter möglichst wenig Staub in das Gehäuse saugt, sind die Blenden von Innen mit Staubschutzfiltern versehen. Im oberen Festplattenkäfig haben meine alte Festplatte und der DVD Brenner ihre neue Heimat gefunden. In dem Käfig ist noch Platz für zwei weitere Festplatten oder Laufwerke.
Die Laufwerke werden vor der Montage mit Einbauschienen versehen. Diese Einbauschienen waren im Lieferumfang des Towers enthalten. Durch die Einbauschienen können die Bauteile bequem in das Schienensystem des Käfigs eingeschoben bzw. herausgezogen werden.
Diese Kunststoff-Einbauschienen dienen nicht nur zur Befestigung, sondern entkoppeln die Laufwerke gleichzeitig vom Metallkäfig.
Festplatten und auch ein DVD Brenner können im Betrieb lästige Vibrationen erzeugen. Durch das entkoppeln vom Gehäuse werden diese Schwingungen gedämpft und nervige Brummtöne können erst gar nicht entstehen.
Die Festplatte und der DVD Brenner können ohne die Hilfe von Werkzeug montiert werden.
Meine Erweiterungskarten, wie zum Beispiel meine Nvidia Grafikkarte, brauchten nicht am Gehäuse verschraubt zu werden. Die Karten werden vorsichtig auf das Mainboard aufgesteckt und danach mit einem speziellen Kartenhalter am Ende des Gehäuses verriegelt. Die Montage geht flott und einfach von der Hand. Die Karten sind auch fest und sicher fixiert. Auch für die Montage der Erweiterungskarten ist kein Werkzeug erforderlich.
Im Gehäusedeckel befindet sich eine aufklappbare Abdeckung. Darunter kommen zwei USB Ports, Anschlüsse für einen Kopfhörer und ein Firewire Port zum Vorschein. Durch diese Position der Anschlüsse kann ich bequem den Kopfhörer anschließen oder schnell einen USB Stick einstecken. Auch mein SD-Karten Lesegerät stecke ich bequem von oben in den USB-Port ein.
Das Gehäuse hat schwenkbare Standfüße, die für einen sicheren und festen Stand des Gerätes sorgen.
=== die Klimaanlage des Systems ===
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Ein sehr wichtiger Faktor war für mich die Kühlung des PCs. In meinen Tower sind ein Intel Core Duo Prozessor 3.0GHz und eine Nvidia 8800 GTX Grafikkarte verbaut. Beim surfen im Internet und auch bei der Nutzung von Office Programmen werden diese Komponenten nur wenig gefordert.
Ich nutze den PC aber auch zum Spielen von aufwendigen 3D Games. Und dann produzieren die CPU und Grafikkarte ordentlich Wärme, die aus dem Tower abgeführt werden muss. Damit keine Hitzestau entsteht, sorgen drei 120mm Lüfter für die nötige Umluft.
Ein blau beleuchteter 120mm Lüfter in der Front saugt frische Luft in das System. Für den Abtransport der warmen Luft sorgt ein an der Rückseite angebrachter, ebenfalls 120mm großer Lüfter. Diese zwei Lüfter waren ab Werk vormontiert. Das Gehäuse bietet natürlich noch Platz und Anschlussmöglichkeiten für weitere Lüfter.
Der Frontlüfter befindet sich unten am Tower und versorgt das Gehäuseinnere sehr gut mit frischer Luft. Da meine Festplatte im oberen Käfig sitzt, wird sie vom Frontlüfter leider nicht mitgekühlt. Ein von mir zusätzlich montierter 120mm Lüfter direkt auf dem Käfig sorgt nun bei der Festplatte für angenehme Temperaturen.
Die Temperaturen bei normaler Nutzung des PCs: CPU 20°C, Grafikkarte 70°C, Festplatte 22°C.
Die Temperaturen beim zocken: CPU 35°C, Grafikkarte 85°C, Festplatte 26°C.
Die Raumtemperatur war etwa 20° C.
=== Lautstärke ===
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Beim Arbeiten mit den Office Programmen oder beim surfen im Internet sind die drei Lüfter flüsterleise und nicht zu hören.
Aber wenn mich der Spieltrieb packt und ich ein aktuelles 3D Game spiele, wird es warm im Tower. Der Prozessor und die Grafikkarte müssen jetzt richtig arbeiten. Und wenn man schwerer arbeiten muss, kommt man ins schwitzen. Logischerweise wird es dann schön warm in dem Towergehäuse.
Damit die Temperatur nicht in einen kritischen Bereich steigt, erhöhen die Gehäuselüfter ihre Drehzahl. Gerade im Sommer steigt die Drehzahl der Lüfter von normal 60% sehr schnell auf volle 100% an. Jetzt kann ich die Lüfter natürlich hören, aber die Lautstärke ist immer noch im angenehmen Bereich.
Die Gehäuselüfter funktionieren seit zwei Jahren störungsfrei. Alle paar Monate werden sie gründlich von Staub befreit und die Staubfilter werden abgesaugt.
=== Einbau der Komponenten ===
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Die Montage von Netzteil und Mainboard war schnell erledigt. Durch das großzügige Platzangebot im Innenraum des Towers war es spielend leicht, die Komponenten einzubauen. Durch das Fehlen von scharfen Graten oder spitzen Ecken im Gehäuse, verlief die Einbauaktion ohne Schrammen oder Blutverlust. Die für die Montage des Netzteils und Mainboards vorgesehenen Bohrungen passten perfekt. Es gab auch kein unsauberes Gewinde und alle Befestigungsschrauben konnten problemlos eingedreht werden.
Für den Einbau der restlichen Komponenten wird kein Werkzeug mehr benötigt. An die Laufwerke werden die Montageschienen aufgesteckt und können danach bequem in die Schienen des Käfigs geschoben werden. Die Erweiterungskarten werden auf dem Board aufgesteckt und dann am Gehäuse mit einem Kartenhalter verriegelt. Die Anschlusskabel habe ich so verlegen können, dass sie den Luftstrom im Gehäuse nicht stören.
=== Fazit ===
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Meine damalige Entscheidung für den Thermaltake Armor Jr. VC3000BNS habe ich bis heute nicht bereut. Das Towergehäuse bietet reichlich Platz, um auch für zukünftige Erweiterungen noch bestens gerüstet zu sein. Die Belüftung des Towers ist sehr gut und die Temperaturen bleiben selbst unter Last im grünen Bereich. Dank der entkoppelten Laufwerke sind keine Vibrationen oder Brummtöne wahrnehmbar. Wenn ich nur im Internet surfe oder an einem Bericht schreibe ist der PC angenehm leise. Nur wenn ich ein PC Game spiele, drehen die Lüfter höher und werden etwas lauter. Aber ich empfinde die Geräuschkulisse nicht als störend. Es wird auf keinen Fall so laut, das ich die Musik im Radio lauter drehen muss.
Ich kann dieses solide verarbeitete und optisch schöne Towergehäuse nur empfehlen.
Bei mir muss ein Computer ordentlich arbeiten. Besonders bei meinen 3D-Spielen werden die Lüfter so richtig gefordert. Für einen Rechner mit mehreren Lüftern ist das Thermaltake Armor Jr Gehäuse bestens geeignet. Durch seine Architektur bietet das Gehäuse einen effizienten Wärmeaustausch.
Inzwischen habe ich den Rechner 1.246 Mal eingeschaltet. Die Betriebszeit beträgt heute 7.966 Stunden. Diese Informationen habe ich mit dem Tool CrystalDiskInfo ausgelesen. Das ist für mich ein Zeichen, dass sich die Komponenten in dem Gehäuse wohlfühlen und immer gut belüftet sind.
Fazit: Ich kann dieses schöne Towergehäuse nur empfehlen
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