Wobenzym P Tabletten 100 St
Um 40 Euro leichter, aber körperlich geht's mir besser. - Wobenzym P Tabletten 100 St Sonstige Störungen des Muskel- und Skelettsystems

Produkttyp: Mucos Medikamente

Neuester Testbericht: ... oberflächliche Venenentzündungen, Entzündungen des Harn- und Geschlechtstrakts, schmerzhafte und aktivierte Athrosen und Weichteilrheumatis... mehr

Um 40 Euro leichter, aber körperlich geht's mir besser.
Wobenzym P Tabletten 100 St

Spiegelverkehrt

Name des Mitglieds: Spiegelverkehrt

Produkt:

Wobenzym P Tabletten 100 St

Datum: 12.12.16

Bewertung:

Vorteile: Wirkt . Irgendwann . vergleichsweise wenige Nebenwirkungen

Nachteile: dennoch einige Nebenwirkungen möglich, hohe Dosierung regelmäßig notwendig, Preis, Wirkdauer

02.12. suchte ich meinen Arzt wegen regelmäßigem Bewegungsschmerz im Unterleib auf und bekam eine Sehnenentzündung im Leistenbereich diagnostiziert. Vermutlich habe ich mich mit meinem Sohn etwas blöd angestellt und ihn falsch gehoben. Jedenfalls war es das erst einmal mit schwer Heben und Sport.

Meine Ärztin riet mir von Ibuprofen als Entzündungshemmer ab, da dadurch die Organe (vor allem Nieren) auf Dauer sehr belastet werden. Als Alternative schlug sie Wobenzym P(lus) vor, welches allerdings auf eigene Kosten übernommen werden muss.
Für eine Packung mit 100 Tabletten bezahlt man etwa 36 Euro.

Bei der gängigen Dosierung von 2 - 2 -2 (6 Tabletten am Tag, maximal 12) kann man sich ausrechnen, wie weh der Kauf dem Konto auf Dauer tun muss, denn die gesetzliche Krankenkasse übernimmt diese Form von Entzündungshemmer für gewöhnlich nicht.
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Die enthaltenen Stoffe sind:
Bromelain 67,5-76,5 mg
Trypsin 32-48 mg
Rutosid Trihydrat 100 mg
Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Stärke (Mais), Magnesiumstearat (pflanzlich), Stearinsäure, gereinigtes Wasser, hochdisperes Siliciumdioxid, Maltodextrin, Talkum, Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1), Titandioxid (E171), Macrogol 6000, Triethylcitrat, Vanillin.

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Wobenzym wird üblicherweise bei Beschwerden wie Schwellungen und Schmerzen, oberflächliche Venenentzündungen, Entzündungen des Harn- und Geschlechtstrakts, schmerzhafte und aktivierte Athrosen und Weichteilrheumatismus (Erkrankungsbild mit Beschwerden im Bereich von Muskeln, Sehnen und Bänder) eingesetzt.

Einnehmen sollte ich die Tabletten über zwei Wochen in der abgesprochenen Dosierung, sprich mindestens eine Woche 6 am Tag, danach wenn es ordentlich wirkt 1 - 1 - 1. Die hohe Dosierung am Anfang ist notwendig, damit die Wirkstoffe überhaupt in ausreichender Menge am Entzündungsherd ankommen und
Wobenzym ist kein Mittel, das nach 1-2 Tagen bereits merkliche Wirkungen zeigt!

Darauf sollte man achten. Zudem ist Wobenzym kein Schmerzmittel in dem Sinne. Die Enzyme verringern die Schwellungen und Wasseransammlungen, die durch Entzündungen oder Verletzungen hervorgerufen werden und das hat letztlich den Nebeneffekt, dass die Schmerzen mit der Zeit abklingen, aber die Wirkung darf man sich keineswegs wie bei Paracetamol oder Ibuprofen vorstellen.
Ich habe die Tabletten über 4 Tage eingenommen, bevor ich überhaupt eine Besserung gespürt habe. Zu Beginn bereitete mir das Anheben meines linken Beines weiterhin Schmerzen, das Sitzen über längere Zeit sorgte ebenfalls für ein unangenehmes Ziehen in der Leistengegend. Meinen Sohn hochheben und linksseitig tragen - unmöglich.
So nach etwa einer Woche war es mir immerhin wieder möglich ruhig im Auto zu sitzen, ohne mich regelmäßig auf dem Sitz hin und her zu bewegen, um eine bequeme und auf Dauer erträgliche Position zu finden. Die Schmerzen nahmen auch danach noch weiterhin ab und mittlerweile bin ich weitestgehend schmerzfrei. Lediglich das Tragen meines Sohnes auf linker Seite fällt weiterhin flach.

Einen weiteren positiven Effekt brachten die Tabletten scheinbar auch im Bezug auf Entzündungen im Halsbereich. Zumindest war meine letzte Rachenentzündung, die gleichzeitig mit der Sehnenentzündung kam, schnell und ohne weitere Medikamente abgeklungen. Allerdings rate ich aufgrund des Preises davon ab die Tabletten nur aufgrund von Halsschmerzen zu kaufen.
Länger als zwei Wochen sollte man die Tabletten nicht ohne Absprache mit einem Arzt einnehmen.

Ich habe die Dosierung mittlerweile aufgrund der eingetretenen Wirkung auf 1 - 1 - 1 herabgesetzt, wie mit meiner Ärztin besprochen. Einen "Rückfall" konnte ich dabei nicht beobachten.
Wenn ich gemerkt hätte, dass die Tabletten nichts bringen, hätte ich die Tabletten einfach wieder absetzen können, ohne vorherige Reduzierung der Dosierung oder Ähnliches.
Nebenwirkungen sind möglich. Sehr selten können Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrachen, Durchfall, Blähungen auftreten, gelegentlich Asthmaähnliche Beschwerden, Völlegefühl, Veränderung des Stuhls und selten auch allergische Reaktionen oder Magen-Darm-Krämpfe auftreten. Nebenwirkungen, die auch die meisten anderen Medikamente erzeugen können.
Meine Ärztin hatte erklärt, dass die Tabletten grunsätzlich gut verträglich sind (und sie selbst habe mit Wobenzym noch nie Probleme gehabt). Bei mir blieben die Nebenwirkungen ebenfalls aus. Da Lactose enthalten ist, sollten sich aber gerade Menschen mit Intoleranz oder empfindlichem Magen nach einer Alternative aussuchen.

Zu Wobenzym während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Untersuchungsergebnisse vor. Ich persönlich würde während der Schwangerschaft nicht auf die Tabletten zurückgreifen, aber ein Arzt kann zu dem Thema zuverlässigere Aussagen treffen.

Das Schlucken der Tabletten ist für mich im übrigen kein Problem. Die Tabletten sind nicht allzu groß, lösen sich im Mund auch nicht übermäßig schnell auf und außer einem leicht mehlig-süßen Geschmack bekommt man von dem Aroma der Tabletten nicht viel mit.


Unterm Strich:

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde "wirkt zuverlässig und schnell". Bei mir hat es immerhin knapp 1 Woche bis zur merklichen Besserung gedauert. Schonender als Ibuprofen ist es vermutlich für die Nieren, von der Verträglichkeit her auch besser (in meinem Fall), aber preislich echt nicht günstig und ich kann gerne auf einen weiteren Einsatz verzichten. Und bei solchen Medikamenten bleibt ja auch immer die Frage, ob man überhaupt drauf anspringt. Wobenzym P wäre sicher nicht noch einmal meine erste Wahl, aber die Hauptsache ist momentan, dass es überhaupt gewirkt hat.

Fazit: Würde andere Mittel bevorzugen

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