GO-ON Fertigspritzen 3 ST
Teuere Schmerzen und alles war umsonst - GO-ON Fertigspritzen 3 ST Sonstige Störungen des Muskel- und Skelettsystems

Produkttyp: Opfermann Medikamente

Neuester Testbericht: ... ABER.... Leider gehört die intraartikuläre Injektionsbehandlung durch den Arzt zu keiner Regelleistung der Gesetzlichen Krankenkassen.... mehr

Teuere Schmerzen und alles war umsonst
GO-ON Fertigspritzen 3 ST

mmlstars

Name des Mitglieds: mmlstars

Produkt:

GO-ON Fertigspritzen 3 ST

Datum: 26.11.10

Bewertung:

Vorteile: Hyaluronsäure kann neues Schmiermittel im Gelenk produzieren

Nachteile: Nur für Frühstadium der Arthrose geeignet

Auch wenn dieses Produkt schon recht lange bei dooyoo drin ist und ich immer wieder überlegt habe einen Bericht dazu zu schreiben so habe ich es sooo lange vor mich hin geschoben, da ich eigentlich nicht so viel von mir preis geben wollte.
Nach dem nun das verlockende Angebot mit dem Amazon-Gutschein kam, konnte ich nicht widerstehn.

Also muss mich schon wieder outen...
Nicht nur das ich Osteoporose habe, nein; da geht noch was ,o)
Im Frühjahr wurde festgestellt, das ich auch noch eine rheumatische Arthrose habe oder eine arthritisches Rheuma oder Rheuma oder Arthritis. Je nach Arzt hört sich das anders an. Deshalb der Spruch, viele Köche verderben den Brei.
Nach der beklemmenden Diagnose, wurde mir eine Behandlung mit Hyaluronsäure empfohlen. Ganz genau ging es um Injektionen die direkt in das Kniegelenk gespritzt werden sollten. Ich habe die Go-On Fertigspritze 2,5ml gekauft und alles rund zu diesem Thema folgt nun im Bericht.



Der Hersteller:
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Rottapharm / Madaus GmbH
51101 Köln
Telefon: 0221- 89980
Telefax: 0221-8998701



Was ist Hyaluronsäure?
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Hyaluronsäure ist ein Teil der Synovia. Also ein wichtiger Bestandteil der Flüssigkeit im Gelenk. Synovia heißt Gelenkflüssigkeit. Außerdem ist Hyaluronsäure das Schmiermittel, das das Gelenk schmerzfrei in der Gelenkpfanne arbeiten läßt.
Hyaluronsäure wird auch zur Therapieform bei Arthrose eingesetzt. Allerdings ist diese Hyaluronsäure ein hergestelltes Produkt.



Die Zusammensetzung einer GO-On-Fertigspritze:
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2,5 ml /25mg einer 1%igen Natriumhyaluronat-Lösung sowie Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat und Wasser



Wie erhältlich?
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Man bekommt sie in der Apotheke oder teilweise auch direkt beim Arzt.
GO-ON Hyaluronsäure Fertigspritzen (1 Stück)
GO-ON Hyaluronsäure Fertigspritzen (3 Stück)
GO-ON Hyaluronsäure Fertigspritzen (4 Stück)
GO-ON Hyaluronsäure Fertigspritzen (5 Stück)



Die Herstellerwerbung:
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"GO-ON, die zuverlässige Hyaluronsäure-Injektion bei Arthrose.
GO-ON Hyaluronsäure Fertigspritzen wirkt als Schmier- und Gleitmittel im Gelenk. Die Stoßdämpferfunktion des Knorpels wird unterstützt. Die Bewegungen können trotz Arthrose wieder schmerzfrei ablaufen.
GO-ON wirkt lang anhaltend:
Schon nach wenigen Injektionen im Abstand von je einer Woche kann die Wirkung über einen längeren Zeitraum (individuell verschieden) anhalten.
GO-ON ist erhältlich in Spritzen mit 2,5 ml Hyaluronsäure.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ob Ihre Arthrose Behandlung mit GO-ON Hyalurosäure Fertigspritzen für Sie infrage kommt."



Wie bekommt man sie?
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Die GO-ON-Fertigspritze wird als Injektion beim Arzt direkt in das betroffene Gelenk gespritzt.
Man kann sie als Dauertherapie oder als akute Kurztherapie nehmen.
Selbstreden das die Injektionen nur durch einen Arzt vorgenommen werden kann, darf, soll und muss. Allgemeinmediziner und auch Orthopäden dürfen das vornehmen.



Der Preis:
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Eine Fertigspritze kostet 35,80 Euro und die Packung mit 5 Stück kosten zwischen 130 und 180 Euro, je nach Apotheke. Ich habe mir meine über das Internet bestellt und habe bei Apotheke.com dafür 130,95 Euro bezahlt. Hier sollte man genau suchen und schauen. Auch der Arzt könnte unter Umständen auch noch etwas drauf schlagen, deshalb habe ich sie mir lieber selber besorgt.

Nun kommt noch das große ABER....

Leider gehört die intraartikuläre Injektionsbehandlung durch den Arzt zu keiner Regelleistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Das heißt also, der Versicherte darf das selber bezahlen. Diese Therapie wird oft im Rahmen der Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) angeboten. Dort sind feste Gebührensätze für Leistungen festgesetzt die als Richtwert gelten sollen. Man kann pro Injektion zwischen 40 und 80 Euro rechnen, das summiert sich auf locker, flockige auf ein stolzes Sümmchen wenn man dies als Dauertherapie macht ;o)
Wenn man sich die Mühe macht und mal bei den Abrechnungssätzen der Ärzte schaut, dann werden 93,13 Euro für eine Therapiesitzung mit 3 Injektionen angesetzt und 141,81 Euro für eine Therapiesitzung mit 5 Injektionen.



Gegenanzeigen:
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Man darf die Spritzen nicht bekommen, wenn man eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe hat. Und auch bei einer chronische Polyarthritis oder Morbus Bechterew.



Nebenwirkungen:
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Wie immer: Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht!
Es kann möglich sein das man Nebenwirkungen an dem Gelenk bekommt, in das die Injektionen gespritzt wurde. Diese können sein: Wärmegefühl, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen.



Warnhinweis:
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Als netter Warnhinweis bekommt man noch: Die Injektionen sollen nicht in Blutgefäße oder in das umliegende Gewebe gespritzt werden. Tja, das sollte der Arzt wohl hoffentlich wissen.



Wie oft:
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Die Fertigspritze sollten im wöchentlichen Turnus gegeben werden. Nicht öfter!



Arthrose, was ist das?
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Arthrose ist eine Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der Knochenstruktur die daran grenzt. Am Anfang ist dies nicht entzündlich, doch mit Fortschritt der Krankheit ist es eine entzündliche Krankheit.
Wenn man Arthose im fortgeschritten Stadium hat, so merkt man eine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit im Gelenk und man hat Schmerzen.
Ab dem 35. Lebensjahr können arthrotische Veränderungen in den Gelenken vermehrt auftreten. Angeblich soll ein Drittel der Deutschen damit mit 35 schon ein Problem haben, also bin ich wohl nicht allein.
Wie wohl bei den meisten, habe ich die Probleme im Kniegelenk und in den Fingergelenken.
Sie können aber auch in allen anderen Gelenken auftreten, wie z.B. Sprunggelenke, Großzehengrundgelenke, Ellenbogengelenke, Handgelenke, Daumensattelgelenke, Fingergelenke, Facettengelenke der Wirbelsäule, Schultergelenke und Hüftgelenke.

Die Gelenke bestehen ja aus zwei miteinander verbundenen Knochen, die aber beweglich sind. An der Grenze wo sie "aneinander stoßen" sind sie mit einem Gelenkknorpel überzogen und haben einen Schleimhaut die die Nährstoffe aus dem Knorpel filtert. Am wichtigsten aber, die Schleimhaut produziert die Hyaluronsäure.
Diese Hyalureonsäure ist eine Art Schmieröl, hochelastisch und die oft bekannte Gelenkflüssigkeit. Da die Gelenke ja ständig in Bewegung sind und dadurch immer an einander reiben, wird die Knorpelfläche abgerieben.

Die Arthose gibt es in verschieden Stadien, die wichtig sind für diese Fertigspritzen:
Der Anfang bildet die stumme Arthrose, denn man merkt sie nicht.
~ Frühstadium:
Als erstes merkt man bei Bewegungen die aufkommenden Schmerzen. Es gibt auch die bekannte Morgensteifigkeit (nein, DIE nicht). Die Gelenke sind steif und schmerzen, nach einer Ruhepause und nach dem erholsamen Schlaf. Wenn man diese Symptome bemerkt sollte man mal zum Arzt gehen.
~ Fortgeschrittenen Stadium:
Die Gelenke fühlen sich eingerostet an und man hat morgens Startschwierigkeiten um in Gang zu kommen. Die Gelenke fühlen sich warm an, mitunter sogar heiß. Zum Teil sind sie angeschwollen.
~ Spätes Stadium:
In diesem Stadium verschwindet die Steifigkeit nicht mehr und man ist eingeschränkt in seinen Bewegungsabläufen. Und die Gelenke schmerzen sehr stark.
~ Endstadium:
Im Endstadium haben sich die Knorpel an den Gelenken ganz abgerieben und man sieht die Verformung an den Gelenken (sieht man sehr gut an den verformten Fingergelenken).
Das ist der Zeitpunkt wo man ein künstliches Gelenk bekommt.



Wie kann man Abhilfe schaffen?
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Bewegung, Bewegung, Bewegung..
Besonders geeignet sind Schwimmen, wandern, Gymnastik und Fahrrad fahren. Man soll es aber auch nicht übertreiben.
Falls man Übergewicht hat, sollt man hier eine Gewichtsabnahme mal überdenken. Denn weniger Gewicht heißt auch für den Körper und die Gelenke weniger Belastung.



Die Therapieformen:
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Im Frühstadium der Arthrose bekommt man leichte Schmerzmittel und Hyaluronsäure als Schmiermittel gespritzt. Doch auch sollte man sich viel bewegen.
Im weiteren Verlauf der Krankheit bekommt man bei einem akuten Schub ein entzündungshemmendes Medikament und natürlich Schmerzmittel um sich überhaupt bewegen zu können.
In der Zeit wo man keinen Schub hat (nennt sich entzündungsfreien Intervall) bekommt man Medikamente die die Knorpelabbau bremsen sollen.
Und wenn nichts mehr geht, dann steht die OP an und man bekommt ein neues Gelenk.



Meine stechenden Erfahrungen:
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Wie schon in der Einleitung geschrieben habe ich lange überlegt ob ich hier soviel von mir preis geben soll. Wie immer alles eine Frage des Preises... grins, der Amazon-Gutschein kann da schon überzeugen.
Zum Glück kann ich mit weiteren Wehwehchen nicht aufwarten und hoffe das bleibt erst mal so. Ich bin bedient genug.

So, die GO-ON-Fertigspritzen sind also für die Arthrose in den Gelenken. Wie habe ich gemerkt das ich Arthrose habe. Als "Fachfrau" habe ich natürlich die Schmerzen in den Gelenken bemerkt. Auch das ich morgens Probleme hatte meine Hände und Finger gerade zu bekommen und sie nicht vernünftig bewegen konnte habe ich bemerkt. Doch ich habe es erst mal eine Zeit aufgesessen und dachte, das geht schon wieder weg. Pustekuchen, ging nicht weg.
Die Steck- und Beugebewegungen taten höllisch weh, besonders in den Fingergelenken und im Knie. Freude, wie oft habe ich eigentlich "Hier" geschrien als Krankheiten verteilt wurden?

Ich hatte also einen bösen Verdacht der sich dann bestätigt hat.
Erst also das Gespräch beim Arzt, dann wurde das Knie kernspintomographisch untersucht. So konnte man den Knorpelschaden im Gelenk in den entsprechenden Krankheitsgrad einteilen. Ich habe den 3 Grad erreicht, also mitten drin statt nur dabei ;o)

Anfangs habe ich oft und viel warme Kompressen gemacht und mir ein leichtes Schmerzmittel genommen. Doch besser wurde es nicht und so kam der Arzt auf die Idee mir die Hyaluronsäure zu spritzen. Ich habe erst einmal geschluckt, denn nicht jeder hat 180 Euro mal eben zuhause herumliegen.

Diese Hyaluronsäure sollte meinem Knie helfen und die Gelenke wieder besser gleiten. Denn die Hyaluronsäure ist ein Schmiermittel und vergleichbar mit einem Gleitmittel. Durch die Injektionen sollte ich mich besser bewegen können, man nennt es auch runde Bewegungen machen können. Denn ohne Schmierfilm sieht es oft eckig aus.

Die erste Injektion stand an und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Die Nadel war lang, sehr lang. Erwähnte ich schon die lange Nadel?
Fluchtgedanken kamen auf, auch ob ich den Arzt nicht einfach umschubse und laufe...

Mit viel guten Zureden und Händchen halten mit der Arzthelferin konnte ich überzeugt werden, das die lange, lange Nadel in mein Knie kommt. Sie wurde vom Arzt etwas gebogen so das sie genau in das Gelenk, zwischen die Knorpel passt.
Tut es weh? Jaaaaaaa!!!

Es sind keine höllischen Schmerzen und es ist auch auszuhalten, aber es tut trotzdem weh. Schnüff... Augen zu und den Kopf zur Seite, ich wollte mir das nicht ansehen. Langsam wurde der Druck durch die Injektion gut spürbar im Knie und ich wollte nur noch weg.

Ich bekam die üblichen Erklärungen, kann warm werden und könnte auch etwas weh tun am Abend. Ohhh ja! Mein Knie wurde knallrot, dick und es war glühend heiß. Ein Elefanten-Knie war nichts dagegen. Die Schmerzen wurden auch immer mehr und so freute ich mich auf einen gemütlichen Abend in der orthopädischen Ambulanz. Ne, wat schön!

Wider Erwarten ging es dort ratz fatz. Der Arzt dort riet mir, keine weiteren Injektionen geben zu lassen (Echt? Wäre ich ja nie drauf gekommen) und das Gelenk zu kühlen. Super Idee! Als wenn ich das nicht schon gemacht hätte. Dann bekam ich noch eine Infusion (schon wieder eine Nadel), damit die Hyaluronsäure schneller aus dem Körper gespült wird. Zwei Tage hatte ich noch ein dickes und rotes Knie. Nach einem langen Gespräch mit dem Orthopäden wußte ich dann, das die Injektionen nicht mehr wirklich für den Grad 3 bei Knorpelabbau geeignet sind. Super Sache, hätte ich mal vorher wissen sollen. Doch mir wurde nur gesagt, das ich bis zu einem halben Jahr schmerzfrei sein würde. Der Knorpel wäre schon weit abgebaut und da helfe diese Infektion nicht mehr. Also nur bei Grad 1 und 2.

Vielleicht sollte man vorher darüber nachdenken, warum es privat bezahlt. Oder sich genauer über Hyaluronsäure informieren. Denn es sind nicht gerade viele wissenschaftliche Beweise dafür gefunden worden.

Meine Beweglichkeit wurde damit nicht gesteigert, auch wurden die Schmerzen nach der Injektion nicht besser. Eigentlich ganz im Gegenteil ;o)

Für mich war es eine mittlere Katastrophe, denn es waren heftige Schmerzen die ich noch nicht mal bei einem entzündlichen Schub habe. Nun bin ich mit Tabletten gut eingestellt und werde mich nicht mehr der Versuchung hingeben, das man mal eben mit einer Spritze die Arthrose in den Griff bekommt.




Die Sternenvergabe ist schwierig. Ich kann mir gut vorstellen das die Hyaluronsäure bei den ersten beiden Grade helfen kann. Doch mit meinen Erfahrungen kann ich hier nur zwei gut gemeinte Sterne verteilen.


Vielen Dank für´s lesen, bewerten und kommentieren (aber bitte fair),
Eure Melanie

Fazit: Beim Anblick der Nadel hätte ich auf mein Fluchgefühl hören sollen ;o)

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