Lech
Ich kann verstehen, warum man dort immer wieder hinfährt - Lech Skigebiet international

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Ich kann verstehen, warum man dort immer wieder hinfährt
Lech

TheLakerBoy

Name des Mitglieds: TheLakerBoy

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Lech

Datum: 13.01.01, geändert am 13.01.01 (720 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: super Skigebiet, tolle Pisten für Boarder und Skifahrer, man trifft Promis, sehr übersichtliche Ortschaft

Nachteile: teures Pflaster, Nachtleben

Schon im Sommerurlaub auf Ibiza fragte mich ein Kumpel, der mit seiner Familie und anderen Familien schon seit über 20 Jahren nach Lech fährt, ob ich dieses Jahr nicht mitfahren möchte, da noch Plätze frei wären in der Hütte, in edr sie übernachten. Ich konnte es zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht zusagen, aber im September entschied ich mich, das Abenteuer Lech vom 26.12.00 bis 01.01.01 anzutreten.

Wo liegt Lech überhaupt? Mir als Nordlicht war der Name überhaupt gar kein Begriff und zu Hause informierte ich mich natürlich erstmal über diese Ortschaft mit ca. 1000 Einwohnern (es ist halt ein Touristenort). Also Lech liegt im österreichischen Arlberg direkt in der Nähe von St. Anton. Und auch Ischgl kann man in einer Stunde erreichen. Jetzt hatte ich die geographische Lage erfasst. Patrick, mein Kumpel der mir Lech empfahl und seit 20 Jahren dort ist, sagte mir das Lech ein reiches Pflaster sei in dem man viele Prominente Menschen treffen kann.

Da Lech keinen Bahnhof hat, fuhr ich bis nach Langen (die Zugfahrt koste 328 DM für Hin und Rückfahrt ab Oldenburg), wo ich von Patrick abgeholt wurde. Die Hütte in der ich wohnte war das Haus 58, das alte Schnetzer Haus, den Lech Experten hier wird es bestimmt etwas sagen. Es liegt auf jeden Fall direkt gegenüber vom Schloßkopflift. Wir mussten morgens also nur über die Straße gehen und saßen schon im Lift. Aber zuerst musste ich mir natürlich Skier und Schuhe ausleihen. Bei Sport Alp habe ich für 1 Tag Skier und 5 Tage Schuhe 860 Schilling bezahlt, also ungefähr 122 DM. Für die restlichen Tage konnte ich die Skier von Patrick benutzen, da er Snowboard fuhr. Für einen Skipass von fünf Tage muss man in der Hauptsaison 2080 Schillinge + 50 Schilling Pfand bezahlen. Der Pfand lässt sich dadurch erklären, dass der Skipass eine Magnetkarte hat, die man einfach in der Hosentasche haben muss und durch ein Magnetfeld die Lifte erreicht. Ich allerdings behielt den Skipass als Andenken. Wenn man einen Sechstage
Skipass kauft, gibt es einen speziellen Arlberg Tarif, ich weiß allerdings nicht wie günstig der ist, da ich halt nur fünf Tage da war.

Die ersten zwei, drei Tage waren die Pisten nicht sehr gut, da wenig Schnee lag und die Strecken dementsprechend vereist waren. Für mich als Anfänger war das natürlich sehr ärgerlich und ich holte mir ziemlich viele blaue Flecken. Aber da muss man durch. Aber einige Leute mit denen ich zusammenwohnte gaben extra für mich Skiunterricht, so dass ich am Ende meines Urlaubs "relativ" gut fahren konnte und mir viel mehr zutraute. Ich gab ihnen dann abends natürlich einen aus (und das ist nicht günstig in Lech) Die Verhältnisse (sprich Schnee) wurden allerdings auch besser. Ob ich nun den Schloßkopf, den Schlegelkopf, das Kriegerhorn oder sonstwo runterfuhr, mir hat alles super viel Spaß gemacht. Und nachmittags beim Aprés Ski im Burg Restaurant habe ich sogar Norbert Haug, den Mercedes Sportchef getroffen. Für die anderen natürlich nichts besonderes, da er wohl immer nach Lech fährt. Am letzten Tag fuhr ich sogar mit nach Zürs. Die Skiegebiete Lech und Zürs gehören sowieso zusammen und sind auch miteinander verbunden. Einfach superb. Sowohl für Anfänger als auch für Profis. Für Snowboarder genauso wie für Skifahrer. Lech ist ebenso relativ Lawinensicher.

Vor allem Silvester ist ein Spektakel in Lech, ob man nun 65 DM im Vorverkauf für den Eintritt ins Fux bezahlen muss oder 500 DM für eine Silvesterrakete ausgibt. Das Feuerwerk ist klasse dort und für alkoholische Getränke muss man auch mindestens 50 Schilling ausgeben. Das in Lech viele reiche Leute Urlaub machen sieht man auch an den Skianzügen die die Leute auf den Pisten tragen. Manchmal kam ich mir echt bettelarm vor (gut, als Schüler ist man das auch)!!

Zu den Restaurants kann ich nicht viel sagen, da wir zu Hause in unserer Hütte immer selbst gekocht und gewaschen haben, was immer sehr aufwendig war, aber total lecker schmeckte. Aber ich habe
gehört, dass das Ambrosius in der Ambrosiuspassage sehr zu empfehlen sein soll, da es dort sehr viele Spezialitäten zu "normalen" Preisen geben soll.

Ich hatte in dieser Woche auf jeden Fall viel Spaß und wenn ich wieder willkommen bin und Zeit habe werde ich nächstes Jahr wiederkommen. Denn mit der Gruppe hat man echt viel Spaß.

Für das Übernachten und das Essen habe ich in der Woche 2450 Schilling bezahlt, also 350 DM. Das war natürlich ein günstiger "Freundschafts"preis!?! und ich konnte mir prtivat mehr gönnen.

Teuer wars, aber toll wars

Fazit:

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