Folgefonna Gletscher
Spektakuläre Auffahrt ***~Urlaub 2012 Teil 2~*** - Folgefonna Gletscher Sehenswürdigkeiten international

Spektakuläre Auffahrt ***~Urlaub 2012 Teil 2~***
Folgefonna Gletscher

AnneShirley22

Name des Mitglieds: AnneShirley22

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Folgefonna Gletscher

Datum: 03.08.12, geändert am 03.03.13 (76 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: -

Nachteile: -

Wie schon berichtet, verbrachten wir unseren Urlaub im Juni in Norwegen.

Heute möchte ich über die

Auffahrt zum Sommer-Ski-Center auf dem Folgefonna Gletscher
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berichten.





~~~ Vorwort ~~~

Dies kann und soll kein umfassender Bericht über das Sommer-Ski-Center oder den Gletscher an sich sein, denn wir sind weder Ski gelaufen, noch haben wir eine Gletscher-Wanderung gemacht. Folglich kann ich darüber auch keine Erfahrungen festhalten.

Andererseits glaube ich aber, dass der Eine oder Andere Norwegen Urlauber genau wie wir einfach gern spektakuläre Ausblicke schätzt und die gibt es hier auf jeden Fall. Daher möchte ich die Auffahrt zum Sommer-Ski-Center Folgefonna mit in meine Urlaubstipps aufnehmen.





~~~ Lage und Anfahrt ~~~

Ausgangspunkt ist Jondal am Hardanger-Fjord. Diesen Ort findet man auf so gut wie jeder guten Straßekarte und auch das Navi sollte den Ort kennen.

In Jondal ist das Sommer-Ski-Center und der Folgefonna ausgeschildert. Diesem Schild kann man auch entnehmen, dass 19 km vor einem liegen.





~~~ Gebühren und andere Hindernisse ~~~

Wir bogen also in die ausgeschilderte Richtung ab und landeten auf einer schmalen Straße, die sich in Kurven langsam bergan schlängelte.

Hinter einem Felsvorsprung war dann erstmal Schluß mit Weiterfahren: Ein Wohnmobil kam uns entgegen. Links ragte die Felswand hoch, rechts ging es einen Abhang hinunter. Aneinander vorbeifahren ging nicht - die Straße war viel zu schmal.

Wir legten also erstmal den Rückwärtsgang ein und fuhren rückwärts bis zu einer etwas breiteren Stelle, an der sich das Wohnmobil beängstigend dicht an uns vorbeiquetschen konnte.

Ok, durchatmen. So etwas passiert eben hin und wieder hier in Norwegen. Man muß nur vorsichtig fahren, die Ruhe bewahren und das Beste hoffen.

Ein Stückchen weiter wurden wir dann von einem Schild aufgehalten, dass uns aufforderte, die Mautgebühr am nebenstehenden Automaten zu bezahlen. Der etwas abenteuerlich in der Wildnis stehenden Automat akzeptierte zu unserer Überraschung nicht nur Münzen sondern auch Kreditkarten.

So bezahlten wir die Maut in Höhe von 80 NOK ( ca. 10,80 Euro) ohne Probleme mit der Kreditkarte und legten, wie auf dem Schild gefordert die Quittung sichtbar ins Auto.




~~~ Was uns dann erwartete... ~~~

Nun wurde die Straße noch etwas schmaler und es ging stetig bergauf. Wir fuhren an einem ruhigen, von viel Grün umgebenem See vorbei. So friedlich und so typisch für Norwegen.

Je höher wir nun kamen, desto karger wurde die Vegetation. Bald gab es keine Bäume mehr. Statt dessen wurden die Felsen schroffer, die Landschaft immer urwüchsiger. Ein tosender Wasserlauf bahnte sich seinen Weg ins Tal. Bei uns im Auto wurde es ganz still vor lauter Bewunderung dieser wilden Schönheit.

Doch wir waren noch lange nicht am Ziel. Weiter ging es, ein schmaler Asphaltstreifen, der sich den Berg hinaufkämpft. Teilweise konnten wir nur Schrittgeschwindigkeit fahren, doch das war in diesem Panorama ehrer ein Vorteil. So konnte ich als Beifahrer aus dem Fenster viele schöne Fotos knipsen.

Hin und wieder kam uns ein Fahrzeug entgegen, doch das war kein Problem. Es gibt einige Ausweichstellen, bei denen zwei Autos aneinander vorbei passen. Zur Not muß man eben ein Stück zurück fahren. Ausnahmslos alle Autofahrer, denen wir begeneten, waren ruhig und umsichtig und geduldig.

Wir fahren durch tiefhängende Wolken, erste Schneeflecken zeigen an, wie hoch wir inzwischen sind. Schnee im Juni - das erlebe ich zwar nicht zum ersten Mal, aber es ist doch immer wieder etwas Besonderes.

Und je höher wir kommen, desto höher wird der Schnee. Ehe wir uns versehen, sind die Schneewände höher als unser Auto. Wir erleben Winter im Juni.

Noch ein paar Biegungen, dann haben wir unser Ziel erreicht: Den Parkplatz des Sommer-Ski-Centers. Der Skilift ist in Betrieb, auf der Piste sehen wir Skifahrer und Snowboarder. Die Temperatur liegt bei 3 Grad Celsius. Schnell holen wir unsere dicken Jacken aus dem Auto, tauschen die Sandaletten gegen feste Schuhe.

Wir lassen das Ski-Center hinter uns. Wir wollen in den Schnee. Wir stapfen durch den Schnee, genießen den wunderschönen Ausblick, hören in der Ferne den vom Tauwasser gespeisten Wasserlauf plätschern. Irgendwann wirft jemand einen Schneeball und wir toben wie die kleinen Kinder durch den Schnee.

Mit durchweichten Schuhe und rosigen Wangen treten wir nach einer Weile die Rückfahrt an. Für uns ist klar, das sich diese Auffahrt wirklich gelohnt hat. Soetwas sieht man sicher nicht alle Tage.



~~~ Fazit ~~~

Auch wenn man nicht zum Skilaufen will, lohnt sich die Auffahrt zum Ski-Center auf dem Folgefonna. Atemberaubend wilde schöne Landschaft bietet sich einem dort. Eines der spektakulärsten Gesichter Norwegens.

Als Autofahrer sollte man Ruhe und Besonnenheit an den Tag legen und sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen, auch wenn es mal eng wird.




~~~ Kurzfassung ~~~


Strecke: 19 km
Mautgebühr: 80 NOK ( ca. 10,80 Euro)
zahlbar: Münzen, Kreditkarte
Nicht vergessen: Warme Kleidung, feste Schuhe




~~~ Anmerkung ~~~

Leider kann ich meine Fotos hier nicht hochladen. Mein Bericht erscheint auch bei c**o. Da kann man viele schöne Fotos von dieser Fahrt sehen.

Fazit: sehr schön