


Neuester Testbericht: ... Da haben wir von der Freundlichkeit der Stepin-Vermittler uns mehr erhofft, - leider vergebens. Tatsächlich ist Stepin nur ein wenig tr... mehr
Ein Auslandsjahr in den USA 2010/2011 mit into
INTO Schüleraustausch

Autor-Name: Younus Balke-Want
Produkt:
INTO Schüleraustausch
Datum: 20.06.12
Bewertung:
Vorteile: Gute Betreuung vor, während und nach dem Auslandsjahr, Preislich günstig, Orientation Camp in NY
Nachteile: unbekannt
1. Informationen zu into:
Website: www.into-schueleraustausch.de
Preis: für ein Jahr in den USA (2010/11): 7800 Euro
Leistungen: Auswahlverfahren und persönliches Gespräch in der Stadt Deiner Wahl; zweitägiges obligatorisches Vorbereitungsseminar in Deutschland für alle Teilnehmer; ein Tagesseminar zur Vorbereitung für Eltern; "Newslink", die Info-Zeitung von into, sowie weitere Vorbereitungsliteratur für Teilnehmer und Eltern; eigener Blog; Sicherungsschein zur Insolvenzversicherung; into Reisetasche und ID-Karte; Flüge ab Deutschland einschließlich der Binnenflüge innerhalb der USA hin und zurück; Begleiteter Gruppenflug zum Orientation Camp in New York; 5 Tage Orientation Camp in New York (nur bei Abflug im Sommer); Unterbringung in einer ausgesuchten Gastfamilie; Schulplatz und Unterricht an einer landesüblichen, amerikanischen High School; Durchgehende Betreuung in Deutschland und im Gastland während des Aufenthaltes; 24 Stunden Hotline in den USA; Teilnahmezertifikat von into; Nachbereitungsseminar für Returnees in Deutschland
2. USA, warum ein Auslandsjahr in den USA wie jeder andere?
Schon seit langem war ich mir bewusst, dass ich ins Ausland gehen möchte, das Auslandsjahr war eine passende Möglichkeit dafür. Jetzt musste ich mir nur ein Land aussuchen, wo ich gerne ein Jahr verbringen möchte. Da ich meine Englischkenntnisse verbessern wollte, war meine Auswahl schon eingeschränkter. Zur Auswahl standen die UK, Australien, Neuseeland, Kanada und die USA. Ich bin mir sicher, dass all dieser Länder eine herrliche Landschaft und eine interessante Kultur besitzen, aber die USA hat mich damals am ehesten gereizt, weil sie mir zwar vertraut, aber noch nicht ganz bekannt war in seiner Vielfältigkeit. Ich wollte schon immer einmal jene Großstädte wie New York oder Chicago bereisen, die ich auch während meines Auslandsjahres sehr gut kennengelernt habe, oder den High School Spirit miterleben. Ich denke, dass sind auch die Entscheidenden Faktoren, warum die USA das beliebteste Land für Austauschschüler ist.
3. Vorteile von into gegenüber anderen Organisationen?
Ein weiteres Problem bestand darin die passende Organisation zu finden. Ich habe mich als erstes im Internet nach geeignet Organisation ausgeschaut. Zu jeder Organisation gab es verschiedene Erfahrungsberichte, die sowohl positiv als auch negativ ausgefallen sind. Rückblickend ist mir klar geworden, dass sich nicht primär die deutsche Organisation um einen im Ausland kümmert, sondern die Partnerorganisation. Da viele deutsche Organisationen ähnliche bzw. die gleichen Partnerorganisationen haben, sollte man darauf Wert legen welche Organisation die beste Vorbereitung und Nachbereitung (Zeit nach dem Auslandsjahr) im Inland bietet. Neben der Vorbereitung/Nachbereitung war ein wichtiger Faktor auch der Preis verbunden mit den jeweiligen Dienstleistungen, da sich dieser zwischen den Organisationen stark unterschied. In beiden Bereichen konnte into Punkten, da sie ihre zukünftigen Austauschschüler durch zahlreiche Maßnahmen sehr gut auf das Auslandsjahr vorbereiten, wie zum Beispiel das Vorbereitungsseminar, und der Preis im Vergleich zu anderen Organisation deutlich gering ist. Außerdem war ich von dem angebotenen fünftägigen Orientation Camp in New York begeistert und für mich war es auch schön, dass der Hauptsitz von into in Köln ist und ich bzw. meine Eltern jederzeit mit into persönlich in Kontakt treten konnten.
4. Vorbereitung in Deutschland
Bewerbung
Nachdem ich mich online angemeldet hatte, nahm into Kontakt mit mir auf, um einen Termin für ein Vorstellungsgespräch mit meinen Eltern zu vereinbaren. In dem Gespräch wurden allgemeine Fakten zum Schüleraustausch angesprochen, dabei wurden auch alle Fragen beantwortet und man hat nochmal das Programm mit mir durchgesprochen. Danach gab es ein Gespräch auf Englisch, wo man simple Fragen zu seinen persönlichen Interessen und seinen Lieblingsfächern beantworten musste. Am Ende wurde mir mitgeteilt, dass ich im Programm aufgenommen wurden bin. Ich musste dann nur noch eine Application Form ausfüllen. Nachdem mir die Application per Post zugeschickt wurde, musste ich allgemeine Fragen beantworten, eine Empfehlung von einem Lehrer einholen, zwei Briefe an meine zukünftige Gastfamilie schreiben (jeweils von mir und meinen Eltern), dazu ein paar Fotos von mir hinzulegen, die letzten Zeugnisnoten sowie ein ärztliches Formular vorlegen und die fertigen Unterlagen an into zurückschicken.
Vorbereitungsseminar
Nach meiner Bewerbung wartete ich schon gespannt auf das Vorbereitungsseminar, das über ein ganzes Wochenende geht. Für dieses Vorbereitungsseminar gibt es verschiedene Termine in unterschiedlichen Städten Deutschlands. Dabei lernt man viele andere Austauschschüler, baut neue Freundschaften auf und spielt verschiedene Spiele, die einen auf sinnvolle Weise auf das Auslandsjahr vorbereiten. Beispielsweise werden verschiedene Rollenspiele gespielt, um Stereotype der verschiedenen Länder zu verdeutlichen und um die zukünftigen Austauschschüler vor möglichen Kulturschocks vorzubereiten. Was mir besonders gefallen hat war, dass man z.T. Austauschschüler kennen lernt, die vor kurzem im Ausland waren (sogenannte Returnees) und von ihren Erlebnissen im Ausland berichteten, sodass man sich sein bevorstehendes Jahr klar vorstellen kann und die Vorfreude einschneidend wuchs. Während der Gespräche mit den Returnees werden alle offenen Fragen beantwortet, Ratschläge für das Auslandsjahr gegeben wie man schnell neue Leute im Ausland kennen zu lernen kann, welche Gastgeschenke bei der Gastfamilie gut ankommen würden. Abschließend konnte man sich selbst einen Brief schreiben, der zu einem selber gegen Mitte des Auslandsjahres geschickt wurde. Ich persönlich und viele anderen Austauschschülern wissen, dass das Vorbereitungsseminar sehr hilfreich war und man viel Spaß dort hatte.
Vor der Abreise
Bevor ich abreisen konnte musste ich noch einige Sachen erledigen, und zwar einen Reisepass sowie ein Visum beantragen. Bei beiden Angelegenheiten, vor allem beim Visum half mir into, in dem sie Formulare bereits ausfüllten bzw. mir schriftlich erklärten, wie ich die Formulare ausfüllen musste. Dabei konnte man jederzeit persönlich bei Fragen bei into anrufen, wo das freundliche Personal immer eine Antwort wusste. Sobald man dann alle drei Raten bezahlt hatte, wurde der Flug für einen gebucht und einem die Tickets geschickt, sodass die Vorfreude ins unermessliche stieg.
Orientation Camp
Nachdem man in New York gelandet war, ging es sofort ins Hostel direkt neben dem Central Park. Der ganze Flug von Düsseldorf bzw. Frankfurt wurde von Mitarbeitern von into begleitet. Die Zeit in New York ist unglaublich und hat wirklich Spaß gemacht, vor allem weil man so viele neue Leute kennenlernt, die alle vor der gleichen Erfahrung stehen. In New York geht man ein bestimmtes Programm durch, bei dem man die Hauptattraktion New Yorks sieht und Zeit bekommt verschiedene Viertel New Yorks zu betrachten, wie z.B. Chinatown oder Little Italy. Nach dem fünftägigen Camp ging es weiter zu der Gastfamilie. In New York wird man von into Mitarbeitern zum Flughafen begleitet und danach fliegt man teilweise mit anderen Austauschschüler weiter bis man bei der Gastfamilie ankommt.
Gastfamilie Vor,- Während - und nach dem Auslandsjahr
Mir wurde meine Gastfamilie ca. drei Monate vor meinem Abflug zugeteilt. Dabei wurden die wichtigsten Aspekte der Gastfamilie erwähnt: Anzahl der Familienmitglieder, Geburtsdaten, Hobbys der Familie und Kontaktdaten. Dies ließ mir genügend Zeit mit meiner Gastfamilie rechtzeitig in Kontakt zu treten. Ich hatte mich sogar getraut meine Gastfamilie direkt anzurufen und meine Gastmutter ging ans Telefon und war sehr nett zu mir. Während des Gesprächs sprach sie zwar überwiegend, da ich kaum ein Wort auf Englisch raus bringen konnte, aber verstanden habe ich das meiste. Obwohl wir uns noch kaum kannten, hatten wir viel zu besprechen. Man hat mir alles über die bevorstehenden Urlaubspläne mit mir erzählt, beschrieben wie die Schule sei und dass ich auch in der Nähe von Chicago wohne. Ich hatte die beste Gastfamilie der Welt. Ein Dank noch mal für into für die gute Auswahl! Natürlich wird jeder sagen er hatte die beste Gastfamilie, bei dem es gut gelaufen ist, jedoch kann ich von mir behaupten, dass ich durch meine Gastfamilie sehr viel gelernt habe und mich stark verändert habe, also zu einem Mann entwickelt habe. Obwohl ich drei Gastbrüder hatte (fünf, sieben und zehn Jahre alt) und meine Gastfamilie sich Kulturell stark von mir unterschied, da Sie jüdische Veganer sind, war es trotzdem eine sehr schöne Lebenserfahrung bei der ich viel mit dem Umgang mit Kindern kennengelernt habe, die Sitten einer neuen Religion gesehen habe und mich mit Lebensphilosophischen Fragen über das Tierrecht beschäftigt habe (was ich bis heute noch tue). Während meines Jahres wuchs meine Gastfamilie zu meiner zweiten Familie heran, mit der ich bis heute in Kontakt stehe (näheres dazu später). Obwohl ich die meiste Zeit meines Jahres in der Schule und bei Freunden verbracht habe, war meine Gastfamilie immer ein halt für mich, mit denen ich sehr viel unternommen habe, z.B. Urlaube in verschiedene Städte, Treffen mit verschiedenen Freunden und Familienmitglieder meiner Gastfamilie. Nach meinem Auslandsjahr hatte sich das Verhältnis zu meiner Gastfamilie geändert, da sich meine Eltern wieder um mich gekümmert haben und der Kontakt zu meiner Gastfamilie sich verändert hat. Jedoch schreibe bzw. skype ich regelmäßig mit meiner Gastfamilie und vor einem Monat hat mich auch mein Gastvater besucht. Bei dem Besuch habe ich gemerkt, dass das persönliche Verhältnis zu meinem Gastvater sich überhaupt nicht geändert hat und ich nicht das Gefühl hatte das wir uns eine lange Zeit nicht gesehen hatten.
Das Leben in den USA
Betreuung von into und der Organisation im Ausland
Vor der Abreise ins Ausland hatte man mehrere Karten bekommen, wo verschiedene Telefonnummern drauf standen um Kontakt mit into bzw. der Organisation im Ausland zu nehmen. Generell sollte man primär Kontakt mit der Organisation im Ausland nehmen, sobald man im Ausland ist, da die sich vor Ort um einen kümmern können. Beispielsweise hatte ich ich ein Problem mit meiner Krankenversicherung, jedoch hatten sowohl into als auch die Organisation im Ausland mir direkt geholfen.
Local-Rep
Mein Local-Rep wurde ca. eine Woche nach dem Beginn des Auslandsjahres gewechselt. Jedoch hatte mich das nicht wirklich gestört, denn ich habe mich sehr gut ohne den Local-Rep zu Recht gefunden. Stattdessen hatte sich ein Übergeordneter Rep um mich gekümmert. Diese hatte sich auch regelmäßig bei mir gemeldet und hatte auch gelegentlich Reisen innerhalb der USA angeboten. Am Ende des Jahres habe ich auch ein Zertifikat von ISE (Name der Organisation in den USA) bekommen sowie ein T-Shirt.
Nachbereitung von into
Nach dem Auslandsjahr wird man ein Schock erleben, alles ist einem zwar bekannt doch sehnt man sich zurück in die neue/alte Heimat (dem Auslandsort). Diesen Schockzustand kann man meiner Meinung nach durch Kontakt zu anderen Menschen überwinden. Dabei hilft into einem auch sehr, da es jedem zurückgekommenen Austauschschüler ein Welcome Back Seminar anbietet und es jedes Jahr ein into BBQ gibt, bei dem sich ehemalige Austauschschüler treffen. Außerdem kann man bei into nach dem Auslandsjahr noch aktiv als Returnee mitarbeiten und diese Arbeit, was ich selber bestätigen kann, sehr viel Spaß macht.
Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich jedem into empfehlen würde, da die Betreuung vor dem Auslandsjahr, während des Auslandsjahres und nach dem Auslandsjahr optimal ist.
Fazit: Ich würde into jedem empfehlen, der vor hat ein Auslandsjahr zu machen



