HP Scanjet 4400C
Gut und relativ günstig!!! - HP Scanjet 4400C Scanner

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Hewlett-Packard Scanner

Neuester Testbericht: ... wird sind wir leider darauf angewiesen. Wir haben insgesamt vier dieser Scanner vor etwa einem halben Jahr angeschafft, die eingesca... mehr

Gut und relativ günstig!!!
HP Scanjet 4400C

gleitschirm

Name des Mitglieds: gleitschirm

Produkt:

HP Scanjet 4400C

Datum: 23.09.03, geändert am 23.09.03 (1109 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: s.b.

Nachteile: s.b

HP nennt den Scanjet 4400C selbst einen Mittelklasse Scanner, der sich preislich, als auch leistungsmässig von den Einsteigermodellen unterscheidet.

Vorurteil:
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Nicht mehr ganz der Neueste, bietet der 4400C trotzdem noch immer ganz ansprechende Leistungen, die ihn auch heute noch klar von sonstigen Einsteigermodellen abhebt.
Vordergründig sind es mal die echten 1200 * 1200 dpi optische Auflösung. Etwas mehr ins Detail geschaut: Die höhere Geschwindigkeit und einige Knöpfe mehr, hinter denen sich aber auch entsprechende Funktionen verbergen ? dazu später mehr.

Leistungen:
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Scanzeiten:
Der HP Scanjet 4400C im Vergleich zum HP Einsteiger 2200C: Neben dem Preis (ca. 50 ? 60 ? mehr) unterscheidet sich der 4400 durch die so genannte ?dual sensor? Technologie vom 2200, das beschleunigt vor allem den Prescan-Modus.
Vom Einschalten (komplett Ausgeschaltet) braucht der 4400C durchschnittlich 35 ? 40 Sekunden bis zum fertigen PreScan, vom Warm-Up bis zum fertigen PreScan ? aus dem Standby macht er es in schon 20 Sekunden!!! Im warmen Zustand nur knapp 5 ? 10 Sekunden!

Scanzeiten für 15 * 10 cm Auflicht-Fotos mit der Standardauflösung von 150 dpi sind fast so schnell wie der Pre-Scan ? nur wenige Sekunden. Bei 300 dpi braucht der 4400C incl. Abspeichern ca. 30 Sekunden und bei 600 dpi schon knapp 80 Sekunden.
Dasselbe Foto mit der maximaler optischen Auflösung des Scanners von 1200 dpi gescannt, fordert unsere Geduld schon etwas mehr heraus: Zwischen 6 bis 7 Minuten gönnt sich der 4400C am USB 1.1 bei meinem PC (mit Pentium III 833 und 256 MB Hauptspeicher). Allerdings sind das Auflösungen die es theoretisch durchaus erlauben würden ein A3 - A2 Poster zu drucken ? also im Alltagsgebrauch relativ sinnlos - Auflösungs-Overkill würde ich es nennen.

Das sind, alles in allem, für diese Preisklasse durchaus akzeptabel Werte und Scanzeiten.

Frontpanel:
Die Knöpfe an der Front des Gerätes
verbergen einige direktaufrufbare Funktionen wie z.B. Scan to Web; Scan to Email; Scan to Printer und Scan to CD-Writer (Achtung: Geht aber nur mit einigen speziellen CD-RW Laufwerken ? meist von HP, mit meinem Yamaha geht´s nicht!).

Auflösung:
Aber am Wichtigsten sind wirklich die sehr guten optischen Auflösungen die der 4400C bietet.
Echte 1200 * 1200 dpi bei 48 bit Farbtiefe sind auch heute noch ?state of the art? ? im Vergleich: Der 2200 bietet nur 600 dpi bei 42 bit.

Die Scanqualität:
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Die von mir bei verschieden Auflösungen gescannten Bilder sind von guter bis sehr guter Farbwiedergabe geprägt und auch bei dunklen Bildteilen absolut rauschfrei. Was erstens viel Nacharbeit in Bildbearbeitungsprogrammen erspart und zweitens von der guten Qualität der von HP verwendeten CCD´s zeugt!
Mit ganz dunklen Graustufen hat der 4400C allerdings einige Probleme ? dort wird schnell alles Schwarz gezeichnet, die feinen Abstufungen der Originale gehen oft verloren.

Die besten Scans in Bezug auf Qualität und Scanzeit erhält man bei einer Auflösung von 150 oder 300 dpi, 600 oder gar 1200 dpi sind wie gesagt der Scan-technische Overkill und verbrauchen nur unnötig Zeit und Harddisk-Speicher.

Ausstattung:
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Software:
HP PrecisionScan Pro 3.1: HP Scansoftware mit guter Vorschaufunktion und intuitiver Schritt für Schritt Scan-erstellung.
Arcsoft PhotoImpression: lässt einfache Bildbearbeitungsfunktionen zu ? allerdings mit relativ geringem Funktionsumfang.
ACDSee: ein populärer und sinnvoller Bildbrowser mit guter Katalogfunktion.
HP Fotodruck: ohne Erklärung ;-)

Dieses mitgelieferte Software Paket ist nicht der Renner (Photoshop LE statt Arcsoft PI zum Beispiel würde ganz gut zum Scanner passen) aber es genügt den Anforderungen. Alle erforderlichen Treiber (Twain, PS Plugins etc.) für PC und Mac sind vorhanden, sodass z.B. ein bereits installierter PS 6.0 den Scanner gl
eich erkennt und Imports zulässt.

Hardware:
CD Rom & Handbuch
USB, Strom und Parallel Kabel
Scanner

Technische Daten*:
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* Quelle: HP Handbuch und HP Homepage!
Hier nur die wichtigsten, wer´s genauer braucht soll unter http://www.hp.com/country/de/ger/prodserv.html nachschauen.

Grösse (B * T * H): 30,5 * 50,5 * 7,2 cm
Gewicht: ca. 2,9 kg
Optische Auflösung: 1200 * 1200 dpi
Interpolierte Auflösung: Unbeschränkt
Scanbare Medien: Drauflicht und optional Durchlicht (Dias und Negative)
Unterstützte Betreibssysteme: Windows 95 98 ME 2000 Pro NT 4.0 (Parallel); Mac 8.6 to 9.1 (nur USB)
Ports: Parallel, USB 1.1 und 2.0
Preis: ca 150 ? (irgendwelche Restbestände sollten auch billiger zu haben sein!)

Fazit:
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Gut: Hohe optische Auflösung, gute bis sehrgute Scanqualität, relativ schnell, gute Farbwiedergabe.
Schlecht: Überhaupt keine Linux treiber verfügbar!!! Mageres Softwarebundel, Nothandbuch.

Insgesamt: Ein kostengünstiger Scanner für den ambitionierten Heimanwender, der sich nicht mit maximal 600 dpi begnügen will. Midrange Leistung für gehobenen Entry level Preis!
Magere Ausstattung (PS LE und ein Durchlichtadapter für Dia oder Negative wären wohl noch drin gewesen).


cu
Qmac © Sept 2003

Fazit: