Texas
Unser Hotel in Corpus Christi, Texas.... - Texas Reiseziele international

Neuester Testbericht: ... das Hotel nicht, das sahen wir dann aber rechtzeitig von der hohen Harbor Bridge. Die Ankunft: ++++++++ Von der Bushaltestelle gibt ... mehr

Unser Hotel in Corpus Christi, Texas....
Texas

karlheinz46

Name des Mitglieds: karlheinz46

Produkt:

Texas

Datum: 29.06.16

Bewertung:

Vorteile: billig und zentral

Nachteile: kein gutes Hotel

Hallo aus Wien!

Im August 2015 haben wir 2 Tage im Quality Inn & Suites, Corpus Christi verbracht. Ich habe das Hotel mit ein wengerl Magenschmerzen gebucht. Das meine ich nicht wegen der 2 Sterne, sondern der vielen nicht so guten Bewertungen auf etlichen Seiten. Ich wollte aber ein Hotel am North Beach.

Da wollte ich mal am Strand sein und am Golf von Mexiko und das sollte dann in der Nähe von der USS Lexington, dem Flugzeugträger sein. Das ist es und es sind nur 4 Minuten zu Fuß.

Das Hotel hat da zwei verschiedene Preise. Die echt öffentlichen für jeden, die schon so 20 USD teurer sind und die für Mitglieder von der Hotelkette choicehotels, wo das Quality Inn dazugehört. Die Rate kann man so buchen, aber spätestens beim Buchungsabschluss muss dann eine kostenlose Mitgliedschaft abgeschlossen werden. Das habe ich dann gemacht und 110 USD pro Nacht gezahlt.

Da kamen dann noch so 28 USD Steuern dazu. Das war noch eines der billigsten Hotels am North Beach und das Internet und das Frühstück sind gratis.

Das Hotel nimmt kleine Haustierem gegen Gebühr, so 20 USD pro Tag und jedes Zimmer hat schnelles Internet, Bügeleisen, Bügelbrett. Ja, ich wollte bügeln und das Bügeleisen war verschmiert und verrostet und das Bügelbrett war nicht sooo gemütlich.

Dann gibt es eine Kaffeemaschine im Zimmer, eine Microwelle, die ich nicht geöffnet habe und dann noch einen Safe mit Zahleneingabe und dann noch einen Haartrockner. Dann gibt es noch Zimmer für Raucher und das bei 86 Zimmern insgesamt.

Ich habe ein Zimmer mit "no view" gebucht und ja, ich war überrascht, dass wir einen kleinen Balkon zum Pool hatten, aber mal der Reihe nach.

Die Anbindung:
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Naja, der Flughafen ist so 30 bis 40 Minuten Fahrt vom Hotel weg, aber wir haben herausgefunden, dass man mit dem Bus 67 bis Staples Street fahren kann und dort in den Bus 76 oder 78 umsteigen kann, die beide vor dem Quality Inn stehen bleiben. Das kostet 1,25 USD pro Person und ein Taxi kostet wahrscheinlich so 35 USD.
Ich muss sagen, dass der Bus 67 nur wenige Male am Tag fährt und man da einen Plan vom Internet laden muss. Wir mussten nach der Landung nur 20 Minuten warten und dann kam der 67er, der so ein Kleinbus-shuttle ist. Die Umsteigestation war nicht so doll, so wie eine Hütte auf einer Wiese mit Zaun, aber dann fahren abwechselnd alle 30 Minuten mal der 76er dann der 78er zum Hotel.
Der Busfahrer war sehr naiv und kannte das Hotel nicht, das sahen wir dann aber rechtzeitig von der hohen Harbor Bridge.


Die Ankunft:
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Von der Bushaltestelle gibt es einen kleinen Schleichweg durch die Hecke zum Hoteleingang. Sonst muss man da über den Parkplatz vorne gehen. Das Hotel ist so mittelgelb und hat einen Innenhof und nur einen Stock. Dann ist da noch ein Vorbau bei der schwarzen Glastür zur Rezeption.
Die Türen waren leicht zu öffnen und dann standen wir schon vor dem Rezeptionspult. Der sah nicht so aufgeräumt aus, aber die drei Damen waren bemüht. Die Zimmerkarten waren schon bereit, naja, es war schon 17 Uhr und das Zimmer war vorbezahlt.

Wir bekamen ein Zimmer im 1.Stock. Das Hotel hat keinen Lift, nur eine Treppe mit sandigem und schmutzigem grünen Teppich, die 180 Grad nach dem Halbstock nach oben knickt. Naja, mein Koffer war schon schwer, aber es ging. Ja, das Hotel lässt schon saugen und sie waschen schon auf, aber das Hotel und der Teppich sind alt und die Hotelgäste gingen oft barfuß und mit sandigen Füßen in den ersten Stock hoch.


UNSER ZIMMER
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Unser Zimmer war in der Mitte des Gangs. Der schirche grüne Teppich und die Wände, unten so eigelb oben so ockergelblich mit einem spinatgrünen Trennholz sehen vielleicht am Foto noch irgendwie aus, waren dann aber nicht sehr einladend. Noch schlimmer sind die Zimmertüren. Die sind dann ganz giftgrün und schließen halt mal, mehr nicht.
Die halten mal die Tür zu, aber sicher sind die nicht und die kleine Kette innen an der Tür genauso wenig. Da hört man schon vieles aus den Zimmern oder im Zimmer vom Gang her. Ach ja, der Gang hat einen dunkelgrauen Läufer mit so gelben Pflanzen. Das geht ja noch, wäre da nicht der Mief und der alte Schmutz drauf.

Die Zimmer sehen auf den Fotos nie so ganz schlimm aus, aber ich war schon ein wengerl schockiert, wie abgenutzt der Teppich war und ich wollte da nicht aus den Schlapfen raus rutschen und den berühren. Ich hätte den am liebsten shampooniert und abgesaugt. Das Muster ist ja mit den blauen und gelben Rechtecken nicht so schlecht, aber der Zustand war es. Das Zimmer war eher klein und so 15 m2.
Das meiste war dann von dem Doppelbett weg. Das hatte so einen Überwurf mit Muster und Cremespinat Farbe. Dann ist der Rückteil helles Ocker und so was wie Holz.

Vier Pölster im Quadrat-Format reihen sich aneinander. Die waren OK und recht sauber, außen, innen wollte ich nicht wissen. Das Leintuch war so lala und hatte ein paar alte Flecken und die Matratze war gut zu beliegen...mehr wollte ich echt nicht nachgucken. Die Klimaanlage hielt alles cool, war aber sehr laut. Die habe ich dann aber um Mitternacht abgeschaltet.

An beiden Seiten sind da noch helle Nachtkastertl mit Lampe und Lade.
Hinten, so rechts vom Bett in der Ecke zur Balkontür ist dann ein lauter, schwarzer, hoher Kühlschrank mit ganz guter Kühler und noch ein Eisbehälter und eine recht saubere Kaffeemaschine.

Da haben wir dann in den Kühlschrank Wasser von der Tankstelle gegeben. Die ist dann 1 km weiter im Norden. Sonst kann man noch bei der netten Chinesin 300 m weiter südlich Sodas und Snacks kaufen. Andere Kaufmöglichkeiten sind sehr weit weg. Dann fürs Fast Food gibt es einen Whataburger 1,5 km nördlich.

Dann gibt es ein Fenster rechts beim Tisch. Der ist dann quadratisch, weiß und zwei Stühle mit runder Lehner und grauer Polsterung mit gelben Tupfen. Dann ist da eine hohe Lampe mit weißem Schirm an einer Tischecke. Auf die Sitzfläche haben wir dann immer die Handtücher gelegt, damit wir uns nichts einfangen.

Auf dem Tisch haben wir dann ferngesehen. Da kam das Tablet drauf und schon ging es los. Das WLAN war immer sehr schnell und ORF ging über die App in sehr guter Qualität. Den großen Flatscreen haben wir dann auf der Kommode mit den 2 x 2 Laden nur kurz eingeschaltet.
Dann noch in der Ecke bei der kleinen Hängegarderobe ist der Safe auf einem Ständer. Das Bedienfeld war ganz bekleckt und eklich. Ich habe mir nach dem Tippen immer die Händ gewaschen.

Das Bad hatte eine neue Duschtür mit gerilltem Milchglas. Die schloss ganz gut. Drinnen waren da so große, braune Fliesen und in den Fugen immer ein wengerl Schwarzschimmel, aber mehr an den Wänden, als am Boden. Dann war auf einer Seite noch so ein quadratisches, festes Glas.
Dann war da noch ein gelbes Waschbecken mit vier heißen Lampen, einem kleinen Spiegel und ziemlich reinen Handtüchern. Gut, für eine Nacht ging es.


BALKON
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Der Balkon ist schmal, so 50 cm und 2 m lang. Da stehen zwei Plastiksessel und ein kleiner Tisch. Der Balkon hatte Sicht auf den Pool und der war laut und voller kleiner Kinder. Da habe ich nur die gewaschene Wäsche getrocknet und sonst nix.


POOL
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Der Pool ist mittelgroß und nicht zu tief. Ein weißer Zaun umgibt den und es gibt einen Pavillon, Duschen und einen Lifeguard. Ich war da nicht drinnen, da dort viele Kinder spielten. Am Abend war der Pool so bis 22 Uhr offen und beleuchtet. Die Eltern lagen da zumeist auf den Liegen.

Dann ist davor eine Rasenfläche und da kann man sich auf Bänke setzen und was essen oder das Frühstück draußen zu sich nehmen. Das haben wir einmal gemacht, da es drinnen so kalt feucht von der Klimaanlage war.


STRAND
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Nach der Plexiwand kann man über den Betonweg gleich an den Strand. Der sieht aber so grau aus mit Steinchen, Liegen, Naturschirmen, Unterständen und ein paar Holzliegen. Die Wellen sind da so mäßig, aber im Wasser war da fast niemand und das hatte ich nicht vor, da das Wasser vom Golf von Mexiko nicht sauber ist. Ich fand es da eher nett zum Spazieren und die leichte Brise vom Meer zu genießen.


FRÜHSTÜCK
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Ja in der Lobby gibt es da eine Ecke mit zwei Fauteuils und einem Sofa, alle so helles Ocker vor dem Fernseher. Der ist ganz nett in einem schwarzen Kasten eingebaut. Dann ist da noch ein niedriger, brauner Tisch für eine Ablage.

Dann gibt es einen Automaten mit Zuckeressen, wie Applebees, Mars usw und ein paar Snacks. Der ein wengerl abgenutzte Getränkeautomat steht an der Wand im Freien. Eine Flasche kostet 2 Dollar.
Das Frühstück ist sehr amerikanisch. Da gibt es Loops und Frosties, Waffeln zum Selbermachen, Äpfel und Bananen, Muffins, Toastbrot, Fleischbuletten und Eierspeise.

Ich fand die Muffins am besten. Natürlich gab es noch Wasser, drei Säfte und Kaffee und Tee.
Die Tische waren OK und der Boden eher ein wengerl dreckig und rutschelig. Da war dann schon ab 6:30 bis 9:30 Frühstück. Da sah ich erst, wie viele Kinder eigentlich im Hotel waren.


FAZIT
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Für eine oder zwei Nächte geht es, mehr halte ich da nicht aus. Das Hotel ist bis spät relativ laut, die Türen nicht sehr appetitlich und der Boden war eher nicht zum Ansehen.

Dann muss ich sagen, dass ich eine Kakerlake als blinden Passagier hatte und die dann tot aus meiner Tasche nahm. Das war kein nettes Mitbringsel.

Das Hotel hat keinen Shuttle und die Infos, die man da bekommt, waren nicht so besonders. Wer nicht schleppen kann und nicht gut Stiegen steigen kann, muss ein Zimmer im Erdgeschoß verlangen.

Bis bald

Heinz

PS: Die 3 Sterne sind ein Geschenkerl, aber die Lage war gut...

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