Cesme
Das Sylt der Türkei, - Cesme Reiseziele international

Neuester Testbericht: ... konnte man auch das verschwenderich eingerichtete Thermalbad (gespeist aus natürlichen Thermalquellen in der Umgebung von Cesme). Das Ther... mehr

Das Sylt der Türkei,
Cesme

airjibe

Name des Mitglieds: airjibe

Produkt:

Cesme

Datum: 23.11.00, geändert am 23.11.00 (140 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Preis,EssenWindsurfen

Nachteile: langer Transfer aus mäßigen Straßen,manche wollen neppen

so heißt es über die Halbinsel Cesme.Dieser Vergleich ist eher nicht angebracht.Die Türkei erscheint mir immer noch als recht armes Land mit einer schlechten Infrastuktur.Aber Land und vorallem die Menschen, die dort leben sind okay.

Drr Zielflughafen für diese Region ist immer Izmir,eine der größten Metropolen der Türkei.Das Leben ist dort hektisch und man ist froh wenn der Fahrer aus der Stadt auf Autobahn Richtung Cesme,Ilica,Alacati biegt.Dann können auch die schweißnassen Hände wieder trocknen(mit dem Autofahren haben's die Türken nicht so).Nach knapp einer Stunde Transfer kommt man im Hotel an.Verschiedene Kategorien erwarten die Gäste,aber es ist kein Vergleich zu deutschem Standard.Es müssen Abstriche gemacht werden,besonders mit der Zimmergröße und dem Wasser,welches im Sommer auch mal knapp wird.Das Essen ist aber überall sehr schmackhaft und nicht sehr teuer. Im höchsten Fall bezahlt man 20 DM für ein Abendessen.In den Hotels wird meist mit reichhaltigen Buffets der Gaumen verwöhnt.
Die Landschaft ist hügelig,wobei manche Bergkuppen im Winter auch mit Schnee bedeckt sind.Viele Buchten,saubere Strände,und klares Wasser laden zum Baden.Im Süden der Halbinsel sind viele Naturstrände und das Gebiet ist weitgehend vom Tourismus verschont.Heiße Thermelquellen machen dieses Ilica zur Attraktion.Viele Städte können auf eine sehr lange Vergangenheit zurückblicken und sind eine Besichtigungs-Tour wert. Sehr lebhaft geht es auf den vielen Märkten zu,wo man einfach alles zu kaufen kriegt.Doch man darf sich nicht übers Ohr hauen lassen und zu viel für die Imitate zahlen.Auch in den Geschäften ist man herzlichst willkommen.Originales gibt es dort aber auch selten,doch die Verkäufer sind sehr freundlich auch wenn man nichts gekauft hat wurde man herzlichst verabschiedet.Viele Leute dort sprechen Deutsch und in den Hotels sowieso.Vorsicht ist bei einem Mietwagen geboten,nicht den letzten Schrott andrehen lassen und Reifen kontrollieren.Ich hatte nach 5k
m schon platt und sollte auch noch den Reifen ohne Profil bezahlen.Zudem sind die Autovermieter viel zu teuer und ich habe das Handeln versäumt.Die meisten Menschen sind sehr zuvorkommend,aber auch einige unverschämt und versuchen zu neppen.

Sportlich kann man in jeder Hinsicht aktiv werden und kaum eine Aktivität bleibt offen.Sehr starke und regelmäßige Windverhältnisse haben die Windsurfer aus aller Welt angezogen.Drei große,perfekte Surfstationen befriediegen auch den Massenansturm.

Im Sommer ist es sehr heiß in der Türkei und Temperaturen über 40 Grad sind die Regel.Der starke Wind(Meltem)sorgt in der heißen Jahreszeit als natürliche Klimaanlage für Abkühlung.Durch den Wind rotieren auch die Windgeneratoren auf einem Hügel bei Alacati,und sind ein regelrechtes Wahrzeichen der Region.

Als Reisezeit empfehle ich den Frühsommer,wegen der gemäßigteren Temperatur und weniger Trouble.Aber auch im Winter ist dort nicht übel,wer die Ruhe liebt findet sicher Entspanung.Leider ist im Winter auch die Zeit des Ramadan und vor Sonnenaufgang rufen die lauten Mikrofone vom Minarett zum Gebet,und nachts geht immer irgendjemand mit einer Trommel seine Runden.

Wenn man die Region als Reiseziel ausgesucht hat,sollte aber nicht mit Istanbul Air geflogen werden,meine Erfahrungen waren nicht gut.Aber auch viele andere Fluggesellschaften fliegen Izmir an.

Fazit: