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Preßburg(Bratislava) : Schönheit an der Donau - Bratislava Reiseziele international

Neuester Testbericht: ... kehrt Anfang September das prunkvolle Treiben zur Nachahmung der damaligen Krönungsfeierlichkeiten und dem dazugehörigen Zeremoniel... mehr

Preßburg(Bratislava) : Schönheit an der Donau
Bratislava

ruvo

Name des Mitglieds: ruvo

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Bratislava

Datum: 22.01.00, geändert am 22.01.00 (185 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Nähe zu Wien, Tor zur Schweiz des mittleren Osteuropa, der Slowakei; noch preiswerte Gastronomie und Hotels

Nachteile: Noch kann es am Grenzübergang etwas dauern; Reisepass ist erforderlich

Preßburg ist eine der fast schon vergessenen großen, alten Metropolen Mitteleuropas, war sie doch die Haupt- und Krönungsstadt des habsburgischen Ungarn. In der schon von weitem eindrucksvoll über der Stadt trohnenden Burg(Hrad) hat auch Maria- Theresia gewohnt und diese Burg dem Leben im Wiener Schloß Schönbrunn vorgezogen. \nEntsprechend der Geschichte dieser Stadt verfügt sie über eine sehenswerte alte Bausubstanz. Wir waren überrascht und beeindruckt von der Vielzahl historischer Gebäude und der großen Namen (Gedenktafeln) an diesen. \n Es ist lohnend diese Stadt zu erkunden und zu entdecken. Dabei wird man sich an der mit Aufwand durchgeführten Restaurierung vieler Gebäude erfreuen. \nAber diese Stadt bietet auch gute Restauration -z.B. kehrt doch einmal in das alte Traditionscafe' Meier direkt am Hauptplatz im Zentrum der Altstadt ein. In den zahllosen kleinen Gäßchen verstecken sich oft unscheinbare Eingänge zu tief unter der Erde liegenden urgemütlichen Gewölbekellern, die als Weinstuben oder Restaurants eine lange Tradition haben. Hier haben wir "Im Klosterkeller" und bei "Großen Franziskanern"(Velki Frantiskani) den guten slowakischen Wein aus den nahegelegenen Kleinen Karpathen bei echter ungarischer Zigeunermusik genossen - Zeit zum Freuen eben. \n \nIn der Stadt stießen wir auf lustige Bronzefiguren man könnte meinen Schweijk selber hätte sie aufgestellt - suchen Sie 'mal den Kanalarbeiter, der tatsächlich aus der Straße unter einem halbgeöffneten Kanaldeckel hervorschaut. \n \nVerständigung geht auch auf deutsch; die Wiener fahren in das nur sechzig Kilometer entfernte Preßburg regelmäßig zum Einkaufen, weil die Slowakei noch sehr preiswert ist. Schön sind auch die zahlreichen Märkte, wo das Frischgemüse und Obst aus der fruchtbaren Donauebene feilgeboten wird. Beachtenswert auch die berühmte Majolika-Keramik, die aus dem nahe der Haupststadt gelegenen Modra auf den Märkten angeboten wird. Eine Besonderheit stellt die völlig reno
vierte und im Dezember 1999 wieder eröffnete Jugenstil-Markthalle aus Glas und Gußeisen dar - sie wurde zum Jahreswechsel gerade bezogen, wir denken, dass sie im Frühjahr voller brodelndem Leben sein wird. Wer schaut 'mal nach?. \n \nEinreise über Grenzübergang Berg oder jetzt neu über Kittsee; Reisepass nicht vergessen. Umtauschkurs ca. 20 Sk Kronen für eine DM. Von Wien kann man auch mit dem Linienbus bequem nach Preßburg fahren(im Stundentakt ab Wien Mitte, Fahrzeit ca. 1h). Es lohnt sich zum Schnuppern; wer Museen liebt kommt zumindest im Hrad auf seine Kosten. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die zu Füßen liegende Stadt. Also ihr Wienbesucher, lasst die schöne, kleine Schwester nicht links liegen, sie hat viele verborgene Reize, wie das so ist bei kleinen Schwestern. \nTipp: Besucht 'mal das Slowakische Nationaltheater(die Oper) \nTipp: Herrenhaarschnitt 3,- DM/Damen-Dauerwelle ca. 15,- DM - vielleicht reichts noch zwischen Weinstube und Theater.

Fazit: