Vamos
Spanische Sprachreisen - Vamos Reiseveranstalter

Neuester Testbericht: ... etc. geschrieben habe. Das war auch beabsichtigt, da dies ja nichts mit Vamos an sich zu tun hat. Offensichtlich interessieren s... mehr

Spanische Sprachreisen
Vamos

tecumse

Name des Mitglieds: tecumse

Produkt:

Vamos

Datum: 13.11.01, geändert am 04.01.02 (229 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: günstig, gut organisiert, freundlich

Nachteile: -

Ich war letztes Jahr für drei Wochen mit Vamos in Valencia. Vamos hat sich auf Sprachreisen in Spanisch-sprechende Länder spezialisiert.

Akute Prüfungsangst vor meiner mündlichen Abschlussprüfung in Spanisch (wer hätte das gedacht!) haben mich dazu getrieben. Doch welchen Anbieter sollte ich wählen? Eine riesige Auswahl gab es allein hier in Stuttgart. Ganz zu schweigen vom Internet. Letztendlich ausschlaggebend war für mich der Preis. Preislich liegt Vamos im Mittelfeld.

Also, gesagt getan. Klein Tecumse war furchtbar schlecht in Spanisch und es musste was passieren. Bei Vamos via Internet Unterlagen angefordert und hier zeigte sich gleich das erste Plus. Die Unterlagen waren innerhalb 2 Tage da (nur zur Info: auf manche Anfragen hat bis heute niemand reagiert). Die geschickten Sachen machten auch einen guten Eindruck (besonders gut fand ich, dass Vamos nur Spanisch anbietet). Also gut, Tecumse hat sich bereits für Vamos entschieden.

Doch jetzt kam eine schwierige Aufgabe auf Tecumse zu. Wohin sollte die Sprachreise gehen? Zur Auswahl standen die verschiedensten Städte in Spanien und auch noch Orte in Lateinamerika.

In Spanien stehen zur Auswahl Alicante, Barcelona, Granada, La Herradura, Madrid, Malaga, Nerja, Sanlucar de Barrameda, Salamanca, Sevilla, Teneriffa und last but not least Valencia.

In Lateinamerika gibt es Schulen in San Jose/Costa Rica, Quito/Ecuador, Caracas/Venezuela und Cuernavaca/Mexiko.

Tecumse hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Sie wollte Spanisch lernen und Urlaub machen, daher fielen schon mal alle Orte, die nicht am Meer sind raus. Ihre endgültige Entscheidung fiel dann auf Valencia.

Im Katalog ist alles nochmal gut erklärt und schön dargestellt. Man kann für jeden Ort meisten unter verschiedenen Varianten für einen Sprachkurs wählen, z. B. Einzelunterricht, Intensivkurs, etc. Auch wenn der Katalog gut ist und sich Tecumse wirklich bemüht hatte, sie hat doch nicht a
lles verstanden. Auf den Mund gefallen ist Tecumse nicht und da hat sie kurzer Hand in Berlin angerufen und mit dem Veranstalter geredet. Alle sind echt freundlich und hilfsbereit. Also mein Tipp: bei jeglichen Fragen einfach anrufen. Tecumse hatte nie das Gefühl irgendjemandem auf den Wecker zu gehen, wegen unwichtigen oder nebensächlichen Fragen. Das war schließlich noch ein Grund, der mich dazu bewegte, dort mein Anmeldeformular hinzuschicken (lag dem Katalog bereits bei, kann man jetzt auch im Internet bekommen unter www.vamos-sprachreisen.de).

Die Bestätigung kam genauso schnell wie der Katalog und schwups war Tecumse für drei Wochen in Valencia (mit Flug für ca. 2500 DM).

In Spanien angekommen, fing der Unterricht am nächsten Tag gleich um 9 Uhr morgens an. Vormittags gab es immer 4 Stunden Unterricht mit einer kleinen Pause von 10 Minuten und einer größeren (gegen Mittag) von 30 Minuten. Fast immer wurde die erste Hälfte der vier Stunden mit Grammatik verbracht. Puh, da musste Tecumse ganz schön schwitzen. Etwas leichter vielen ihr da die Konversationsstunden. In den beiden Konversationsstunden haben wir über ein bestimmtes Thema gesprochen. Entweder der Themenvorschlag kam von uns, oder aber (wenn wir ratlos waren) von der Lehrerin. Ein Thema war zum Beispiel, wie wir unsere Wochenenden so gestalten. Einmal haben wir in den Konversationsstunden den Text eines spanischen Popsongs raushören sollen. Das war echt lustig, weil 10 verschieden Ohrenpaare doch an der gleichen Stelle verschiedene Sachen gehört haben. Nicht alle Möglichkeiten, die gehört wurden, hätten Sinn gemacht, aber bei manchen Popsongs muss man sich wirklich nach dem Sinn des Gesungenen fragen. Es wurde alles geklärt und der Popsong war danach dann auch für uns verständlich.

Die Atmosphäre in der Gruppe, die immer aus max. 10 Personen besteht, war gut. Die Lehrerin hat es gut verstanden uns zu motivieren. Die Einteilung in die Gruppen erfolgte nicht wahllos. Am ersten
Tag, wurde ein „Einstufungstest“ gemacht. Alles halb so wild, er dient ja eben nur dazu, den eigenen Level zu bestimmen und somit die richtige Gruppe zu finden.


Das einzig negative, das ich zu berichten habe ist, dass im Katalog nicht erwähnt war, dass im August auch in Spanien Ferien sind, und somit viele Angebote (wie z. B. Schwimmbad, Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants in der Uni) nicht genutzt werden können (da diese Einrichtungen auch Urlaub hatten). Aber darüber kann man auch hinwegsehen, da man in ca. 10 Min. in der Innenstadt von Valencia ist, wo man alles finden kann.

Tecumses Fazit: Ich werde das auf alle Fälle wieder machen. 4 Stunden Unterricht am Vormittag, eine am Nachmittag, da bleibt genug Zeit für Urlaub nebenher.

P.S. Tecumse hat die Abschlussprüfung mit einer 1 bestanden (vgl. vorher Note 4)

Zum Update vom 04.12. Lantermann hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nichts zum Unterricht, etc. geschrieben habe. Das war auch beabsichtigt, da dies ja nichts mit Vamos an sich zu tun hat. Offensichtlich interessieren sich einige Leser (verständlicherweise) aber dafür. Daher habe ich diesen Teil jetzt eingefügt. Wie gesagt, so war es in Valencia. Ob es in den anderen Orten, die Vamos noch anbietet, auch so abläuft, weiß ich nicht.

Fazit: