Denon AVR-2801

Produkttyp: Denon AV Receiver
Neuester Testbericht: ... Diese Möglichkeit ist schnell erschöpft und reichen für gerade für ein Gerät oder minimal Funktionen an zwei Geräten. Hier hätte Denon ... mehr
Für mich Spitzenklasse
Denon AVR-2801

Name des Mitglieds: rmantz
Produkt:
Denon AVR-2801
Datum: 20.01.01, geändert am 23.01.01 (1539 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: top Klang, alle Dolbyarten möglich, solide Verarbeitung
Nachteile: Fernbedienung für Fremdgeräte nur teilweise geeignet
Der Receiver Denon AVR-2801 gehört für mich zur Spitzenklasse. Klang und Funktionsumfang haben mich direkt begeistert. Egal welchen Signal-Modus die angeschlossenen Geräte bieten (von Mono über verschiedene Dolby-Arten bis Digital Theater Systems) und welche Lautsprecher angeschlossen sind (von 2 herkömmlichen Stereoboxen bis zum maximal Ausbau mit 8 Lautsprechern) es wird immer ein sauberer Klang und (entsprechend) optimaler Sound erzielt. Die Nutzung der Lautsprecher-Konfiguration (Entfernung und Lautstärkeverhältnis) trägt als Feinabstimmung dazu bei (näheres unten). Die Wiedergabe ist aber auch ohne diese Feinabstimmung sehr gut. Mit Hilfe dieser Einstellungen können aber auch feinste Nuancen hörbar werden und Perfektionisten kommen auf ihr Kosten. Das muß man wirklich hören, es ist kaum zu beschreiben. Der Hubschrauber schwebt im Zimmer. Es fehlt nur die 3D-Wiedergabe des Bildes über Hologramme statt über den Bildschirm und der Unterschied zur Realität ist weg.
Trotz aller Möglichkeiten die das Gerät bietet, die Lautsprecher sollten gut sein und richtig aufgestellt werden. Wenn das Budget für die Anlage begrenzt ist, nehmen Sie lieber einen etwas kleineren Receiver und investieren mehr in die Lautsprecher. An einer solchen Konfiguration werden Sie mehr Freude haben, als wenn sie viel Geld in den Receiver stecken und an den Lautsprechern sparen müssen. Nun aber wieder zum Denon AVR 2801. Ich halte mich dabei etwas an die Gliederung der Bedienungsanleitung damit die Informationen wenigstens etwas Struktur haben. Insgesamt kann das Gerät nur empfehlen. Wer etwas mehr über das Gerät wissen möchte kann weiter lesen (Beschreibung, mit Anmerkungen von mir).
Neben den umfangreichen Anschlüssen (siehe weiter unter Bedienungsanleitung Kapitel 5) ist das On-Screen-Menü (zum Beispiel über einen Fernseher, siehe auch Kapitel 7 in der Bedienungsanleitung) zu erwähnen. Die vielen Möglichkeiten lassen keine Wünsche offen, führen aber dazu, das man etwas län
ger in der Bedienungsanleitung liest. Arbeitet man diese Anleitung Stück für Stück durch, wird man überrascht, wie verständlich die Erklärungen sind.
Die Bedienungsanleitung ist als mehrsprachiges Buch in DIN A4 quer, mit über 200 Seiten, recht umfangreich gehalten. Je Sprache werden etwa 30 Seiten genutzt. Die Anleitung ist in Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Holländisch und Schwedisch ausgeführt. Ich habe mich nur mit dem deutschen Teil der Bedienungsanleitung befaßt, die Teile in den anderen Sprachen sind aber gleich ausgeführt. Der erste Blick in die Anleitung ist erschreckend, kleine Schrift, viele Tabellen, viele Abbildungen und Hinweise. Was habe ich mir da nur angetan. Also doch erst einmal etwas länger lesen. Die Einleitung der Bedienungsanleitung kann ich für die ersten Tage nur unterstreichen : „ Damit Sie die vielfältigen Ausstattungsmerkmale des AVR-2801 voll ausnutzen können, sollten Sie sich diese Betriebsanleitung sorgfältig durchlesen und das Gerät entsprechend bedienen. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung auf, um später im Bedarfsfall jederzeit darauf zurückgreifen zu können.“ Die ersten zwei Tage habe ich die Anleitung oft in der Hand gehabt. Die Bedienung selber ist nicht kompliziert und die Beschriftung ist aussagekräftig aber die Vielzahl der Möglichkeiten mußte ich erst mal lernen. Ich habe zunächst nur CD-Player, Cassettendeck und Lautsprecher angeschlossen. Damit habe ich dann die Grundeinstellung des Gerätes überarbeitet, den Funktionstest durchgeführt und erst dann DVD, Videorecorder und Fernseher angeschlossen. Mit dem Funktionstest wollte ich mich nur davon überzeugen, das das Gerät nicht defekt ist. Die Bedienungsanleitung ist wie folgt aufgebaut (und kurzer Inhaltshinweis von mir):
Einleitung
Kapitel 1 - Vor Inbetriebnahme
Hier steht das übliche zum Transport und Einschalten des Gerätes
Kapitel 2 - Vorsichtsmassnahmen zur Installation
Standort des Gerä
tes mit ausreichend Belüftung. Angegeben sind rundherum 10cm Platz oder mehr. Die Wärmeentwicklung ist im Betrieb wirklich hoch, so das keinesfalls ein anderes Gerät direkt darauf gestellt werden sollte. Seitlich müßte auch weniger gehen, da dort keine Lüftungsschlitze sind. Besonders der Abstand zu einer Rückwand macht den Einbau, bei der größe des Gerätes (siehe unten), in normalen Schränken fast unmöglich.
Kapitel 3 - Vorsichtsmassnahmen zur Handhabung
Hinweise auf die Stummschaltung, Netzstecker ziehen bei längerem Urlaub
Kapitel 4 - Ausstattungsmerkmale
kurze Hinweise auf Dolby, DTS, D/A-Umwandlung und Video-Wahlfunktion.
Kapitel 5 - Anschlüsse
Hier wird es interessant. Anhand von mehreren Abbildungen wird gezeigt, wie die verschiedenen Geräte und Lautsprecher angeschlossen werden können.
Anschlüsse sind vorhanden für
Mittelwellen-Antenne, UKW-Antenne
Masseanschluß z.Bsp. für Phonogeräte
Ext.In für externe Multi-Kanal-Decoder als Cinch (2*Front, 2*Surround, Center und Subwoofer)
Cinch-Eingänge für 8 Geräte :
CD Eingang, Phono Eingang ,DVD, zweite DVD oder Videodiskplayer, Fernseher, Videorecorder 1, Videorecorder 2 oder Aux, Cassettenrecorder oder Tape
Cinch-Ausgänge für 3 Geräte :
Videorecorder 1, Videorecorder 2 oder Aux, Cassettenrecorder oder Tape
Digital Eingänge :
3 optische Eingänge, 1 coax-Eingang (die Zuordnung der digitalen Anschlüsse wird in Kapitel 7 beschrieben, z. Bsp. DVD, Dat-recorder, CD)
Die Video Anschlüsse sind jeweils als Composite (C-Video, Cinch) und als S-Video Stecker verfügbar. Vorhanden sind 5*Eingang (DVD, zweite DVD oder Videodiskplayer, Fernseher, Videorecorder 1, Videorecorder 2) und 3*Ausgang(Videorecorder 1, Videorecorder 2, Monitor). Der Monitor-Anschluß ist für das On-Screen-Menü bei der Systemeinrichtung gedacht.
Vorverstärker-Ausgang (6*Cinch = 2*Front,2* Surround, Subwoofer, Center)
Anschlüsse für 7 Lautsprecher (je 2* Front A
und B, 2* Surround, Center)
Als letztes ein geschalteter 220V-Ausgang (bis 100W belastbar) um mit dem Einschalten des Receivers direkt ein weiteres Gerät in Betrieb zu nehmen.
Kapitel 6 - Bezeichnung der Teile und deren Funktion
Es wird ein kurzer Überblick über die Bedienungselemente des Gerätes und der Fernbedienung gegeben.
Kapitel 7 - System-Einrichtung
Für die Systemeinrichtung sollte ein Fernsehgerät oder Monitor angeschlossen sein, da die Anzeige über ein OnScreen-Menü erfolgt.
Im wesentlichen wird hier die Lautsprecher-Konfiguration, die Einstellung der Surround -Parameter, die Belegung der digitalen Eingänge und die automatische Senderspeicherung für das Radio vorgenommen. Auf die Lautsprecher Konfigurationsmöglichkeiten möchte ich hier etwas näher eingehen. Im ersten Schritt wird eingestellt welche Lautsprecher vorhanden sind, und ob diese Lautsprecher tiefe Töne (unter 80 Hz) voll wiedergeben können. Wenn nein, werden diese Niederfreguenzen dem Subwoofer zugeordnet.
Frontlautsprecher : mit Tiefton oder ohne Tiefton
Center : mit Tiefton, ohne Tiefton, nicht vorhanden
Surround : mit Tiefton, ohne Tiefton, nicht vorhanden
Subwoofer : vorhanden , nicht vorhanden
Im zweiten Schritt kann die Verteilung der Basswiedergabe über die Lautsprecher beeinflusst werden.
Danach kann die Verzögerungszeit eingestellt werden Hiermit gleichen Sie die unterschiedlichen Laufzeiten der Schallwellen aufgrund der Entfernung Lautsprecher- Zuhörerposition aus. Die Entfernungseingaben können in Meter oder Feet erfolgen. Es kann „nur“ je eine Entfernungsangabe für Front & Subwoofer , Center und für Surround erfolgen.
Als letztes können die Kanalpegel für die einzelnen Lautsprecher eingestellt werden (Lautstärkeverhältnis zwischen den Lautsprechern, Bereich von -12 db bis +12 db). Diese Einstellung kann sogar noch für die verschiedenen Surround-Modi (Direct, Stereo, 5Channel Stereo, Dolby/DTS Surround, Rock
Arena, Jazz Club, Video Game, Mono Movie und Matrix) getrennt erfolgen. Wer hier nicht die optimale Wiedergabe erreicht sollte sich nach anderen Lautsprechern umsehen, am Receiver liegt es bestimmt nicht.
Kapitel 8 - Fernbedienungsgerät
Die Fernbedienung kann neben dem Receiver auch andere Geräte steuern (zum Beispiel Fernsehen, DVD, Videorecorder). Hierbei sind überwiegend japanische Hersteller vorprogammiert (Hitachi, Sony, Pioneer, NEC, Sharp ...). Mir fehlte Nokia, aber die Fernbedienung hat eine Lernfunktion. Also habe ich mittels der original Fernbedienung die fehlenden Funktionen übertragen. Hierbei habe ich bisher den einzigen Schwachpunkt gefunden, es können maximal 26 Codes (Tasten) gelernt werden, bei größeren Codes entsprechend weniger. Diese Möglichkeit ist schnell erschöpft und reichen für gerade für ein Gerät oder minimal Funktionen an zwei Geräten. Hier hätte Denon ein paar Pfennige mehr in zusätzlichen Speicherplatz stecken können. Falls die benutzen geräte nicht vorprogrammiert sind, braucht man doch noch die original Fernbedienungen oder eine große Universalfernbedienung.
Kapitel 9 - Betrieb
Hier findet man Infos zur Inbetriebnahme, Wahl des Signaleinganges, Bedienung Lautstärke und Surround Modus, Klangeinstellung, Kopfhörer, Muting, Aufnahmen usw. Es ist möglich, den Ton eines Gerätes (z.Bsp. CD) und das Bild eines anderen Gerätes (z.Bsp. Videorecorder) zu schalten. Auch die Videoeingänge und Signalschalung ist hochwertig ausgeführt, so das kein sichtbarer Qualitätsverlust Eintritt, wenn die Signale nicht direkt zum Fernseher gehen sondern über den Receiver laufen.
Kapitel 10 - Surround
Hier wird nochmals auf die Kanalpegel eingegangen und auf Besonderheiten für Dolby Pro Logic (normal, phantom, wide, 3ch, Logic) und zu den Digitalen Dolby-Digital und DTS.
Kapitel 11
DSP-Surround-Simulation
Für „einfache“ Signalquellen kann über den digitalen Prozessor ein Surround Klang erzeu
gt werden. Die Effekte sind hier längst nicht so stark und eindeutig wie bei richtigen Surround-Aufnahmen aber teilweise schon gut. Es stehen 6 verschiedene Programme/Arten zur Verfügung : Rock Arena (soll Livekonzert Sound erzeugen), Jazz Club , Video Game, Matrix(für normale Stereoquellen), 5ch Stereo und Mono Movie. Hier kann ich nur sagen, das es wirklich nur kleine Verbesserungen sind und man den Modus je nach Signalquelle , Signalart und persönlichem Geschmack ausprobieren kann (es lohnt sich aber nur selten).
Kapitel 12 - Radiohören
Das Radioteil ist ebenfalls sehr gut, wobei ich MItelwelle praktisch nicht benutze. Es können bis zu 40 Radiostationen gespeichert werden. Radiotext (RDS), Verkehrsfunk und Programmtyperkennung können genutzt werden. Manuelle Sendersuche und Speicherung ist ebenso möglich wie automatische Senderprogrammierung (Suchlauf und starke Sender speichern, einschränkbat auf Sender mit RDS oder mit Verkehrsfunk).
Kapitel 13 - Letztfunktionspeicher
Beim Ausschalten des Gerätes bleiben die letzten Einstellungen vorhanden (zum Beispiel Radiosender und Lautstärke). Die Speicherung soll bei Stromausfall bis zu einer Woche erhalten bleiben. Diese Zeitangabe habe ich noch nicht überprüft, aber für wenige Minuten klappt es definitiv.
Kapitel 14 - Initialisierung des Microprozessors
Zurücksetzen aller Einstellungen auf die werksseitige Voreinstellung.
Kapitel 15 - Fehlersuche
Ein paar allgemeine Hinweise, nicht sonderlich hilfreich.
Kapitel 16 - Wissenswerte Zusatzinformationen
Hilfreiche Informationen was bei der Lautsprecheraufstellung beachtet werden sollte und zu den verschiedenen Surround Modes.
Kapitel 17 - technische Daten
hier nur Auszüge, viele Infos sind oben aufgeführt
5* 90 Watt an 8 Ohm (20 Hz bis 20 Khz mit 0,05% Klirrfaktor)
5 * 135 Watt an 6 Ohm mit 0,7% Klirrfaktor
Dynamik bis 2*200 Watt an 2 Ohm
Analog Frequenzgang : 10 Hz bis 100 Khz, Rau
schabstand : 102 db im direct-Modus
Radioteil UKW : Empfindlichkeit 1 µV, 50dB-Schwelle bei Mono 2,2µV bei Stereo 23µV
Rauschabstand Stereo 75 dB
Größe : 434mm (B) x 171mm (H) x 416mm (T) , also ziemlich groß!!
Gewicht :11,5 kg
Lieferumfang :
Gerät mit Bedienungsanleitung
Fernbedienung incl. Batterien (2*Mignon)
Kundendienstverzeichnis
MW-Rahmenantenne
UKW- Raumantenne (2 meter Draht)
Antennenadapter
Wer das Gerät für einen günstigen Preis bekommen kann (UVP 1699DM, ich habe 1008 DM bezahlt) sollte sofort zugreifen. Für mich ist es eines der besten Geräte dieser Preislage und gehört zur Spitzenklasse.
So, der Text ist viel länger geworden als ich dachte. Falls ich doch noch was wichtiges oder interessantes vergessen habe - bitte Komentar. Ich werde den Punkt dann ergänzen.
Trotz aller Möglichkeiten die das Gerät bietet, die Lautsprecher sollten gut sein und richtig aufgestellt werden. Wenn das Budget für die Anlage begrenzt ist, nehmen Sie lieber einen etwas kleineren Receiver und investieren mehr in die Lautsprecher. An einer solchen Konfiguration werden Sie mehr Freude haben, als wenn sie viel Geld in den Receiver stecken und an den Lautsprechern sparen müssen. Nun aber wieder zum Denon AVR 2801. Ich halte mich dabei etwas an die Gliederung der Bedienungsanleitung damit die Informationen wenigstens etwas Struktur haben. Insgesamt kann das Gerät nur empfehlen. Wer etwas mehr über das Gerät wissen möchte kann weiter lesen (Beschreibung, mit Anmerkungen von mir).
Neben den umfangreichen Anschlüssen (siehe weiter unter Bedienungsanleitung Kapitel 5) ist das On-Screen-Menü (zum Beispiel über einen Fernseher, siehe auch Kapitel 7 in der Bedienungsanleitung) zu erwähnen. Die vielen Möglichkeiten lassen keine Wünsche offen, führen aber dazu, das man etwas län
ger in der Bedienungsanleitung liest. Arbeitet man diese Anleitung Stück für Stück durch, wird man überrascht, wie verständlich die Erklärungen sind.
Die Bedienungsanleitung ist als mehrsprachiges Buch in DIN A4 quer, mit über 200 Seiten, recht umfangreich gehalten. Je Sprache werden etwa 30 Seiten genutzt. Die Anleitung ist in Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Holländisch und Schwedisch ausgeführt. Ich habe mich nur mit dem deutschen Teil der Bedienungsanleitung befaßt, die Teile in den anderen Sprachen sind aber gleich ausgeführt. Der erste Blick in die Anleitung ist erschreckend, kleine Schrift, viele Tabellen, viele Abbildungen und Hinweise. Was habe ich mir da nur angetan. Also doch erst einmal etwas länger lesen. Die Einleitung der Bedienungsanleitung kann ich für die ersten Tage nur unterstreichen : „ Damit Sie die vielfältigen Ausstattungsmerkmale des AVR-2801 voll ausnutzen können, sollten Sie sich diese Betriebsanleitung sorgfältig durchlesen und das Gerät entsprechend bedienen. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung auf, um später im Bedarfsfall jederzeit darauf zurückgreifen zu können.“ Die ersten zwei Tage habe ich die Anleitung oft in der Hand gehabt. Die Bedienung selber ist nicht kompliziert und die Beschriftung ist aussagekräftig aber die Vielzahl der Möglichkeiten mußte ich erst mal lernen. Ich habe zunächst nur CD-Player, Cassettendeck und Lautsprecher angeschlossen. Damit habe ich dann die Grundeinstellung des Gerätes überarbeitet, den Funktionstest durchgeführt und erst dann DVD, Videorecorder und Fernseher angeschlossen. Mit dem Funktionstest wollte ich mich nur davon überzeugen, das das Gerät nicht defekt ist. Die Bedienungsanleitung ist wie folgt aufgebaut (und kurzer Inhaltshinweis von mir):
Einleitung
Kapitel 1 - Vor Inbetriebnahme
Hier steht das übliche zum Transport und Einschalten des Gerätes
Kapitel 2 - Vorsichtsmassnahmen zur Installation
Standort des Gerä
tes mit ausreichend Belüftung. Angegeben sind rundherum 10cm Platz oder mehr. Die Wärmeentwicklung ist im Betrieb wirklich hoch, so das keinesfalls ein anderes Gerät direkt darauf gestellt werden sollte. Seitlich müßte auch weniger gehen, da dort keine Lüftungsschlitze sind. Besonders der Abstand zu einer Rückwand macht den Einbau, bei der größe des Gerätes (siehe unten), in normalen Schränken fast unmöglich.
Kapitel 3 - Vorsichtsmassnahmen zur Handhabung
Hinweise auf die Stummschaltung, Netzstecker ziehen bei längerem Urlaub
Kapitel 4 - Ausstattungsmerkmale
kurze Hinweise auf Dolby, DTS, D/A-Umwandlung und Video-Wahlfunktion.
Kapitel 5 - Anschlüsse
Hier wird es interessant. Anhand von mehreren Abbildungen wird gezeigt, wie die verschiedenen Geräte und Lautsprecher angeschlossen werden können.
Anschlüsse sind vorhanden für
Mittelwellen-Antenne, UKW-Antenne
Masseanschluß z.Bsp. für Phonogeräte
Ext.In für externe Multi-Kanal-Decoder als Cinch (2*Front, 2*Surround, Center und Subwoofer)
Cinch-Eingänge für 8 Geräte :
CD Eingang, Phono Eingang ,DVD, zweite DVD oder Videodiskplayer, Fernseher, Videorecorder 1, Videorecorder 2 oder Aux, Cassettenrecorder oder Tape
Cinch-Ausgänge für 3 Geräte :
Videorecorder 1, Videorecorder 2 oder Aux, Cassettenrecorder oder Tape
Digital Eingänge :
3 optische Eingänge, 1 coax-Eingang (die Zuordnung der digitalen Anschlüsse wird in Kapitel 7 beschrieben, z. Bsp. DVD, Dat-recorder, CD)
Die Video Anschlüsse sind jeweils als Composite (C-Video, Cinch) und als S-Video Stecker verfügbar. Vorhanden sind 5*Eingang (DVD, zweite DVD oder Videodiskplayer, Fernseher, Videorecorder 1, Videorecorder 2) und 3*Ausgang(Videorecorder 1, Videorecorder 2, Monitor). Der Monitor-Anschluß ist für das On-Screen-Menü bei der Systemeinrichtung gedacht.
Vorverstärker-Ausgang (6*Cinch = 2*Front,2* Surround, Subwoofer, Center)
Anschlüsse für 7 Lautsprecher (je 2* Front A
und B, 2* Surround, Center)
Als letztes ein geschalteter 220V-Ausgang (bis 100W belastbar) um mit dem Einschalten des Receivers direkt ein weiteres Gerät in Betrieb zu nehmen.
Kapitel 6 - Bezeichnung der Teile und deren Funktion
Es wird ein kurzer Überblick über die Bedienungselemente des Gerätes und der Fernbedienung gegeben.
Kapitel 7 - System-Einrichtung
Für die Systemeinrichtung sollte ein Fernsehgerät oder Monitor angeschlossen sein, da die Anzeige über ein OnScreen-Menü erfolgt.
Im wesentlichen wird hier die Lautsprecher-Konfiguration, die Einstellung der Surround -Parameter, die Belegung der digitalen Eingänge und die automatische Senderspeicherung für das Radio vorgenommen. Auf die Lautsprecher Konfigurationsmöglichkeiten möchte ich hier etwas näher eingehen. Im ersten Schritt wird eingestellt welche Lautsprecher vorhanden sind, und ob diese Lautsprecher tiefe Töne (unter 80 Hz) voll wiedergeben können. Wenn nein, werden diese Niederfreguenzen dem Subwoofer zugeordnet.
Frontlautsprecher : mit Tiefton oder ohne Tiefton
Center : mit Tiefton, ohne Tiefton, nicht vorhanden
Surround : mit Tiefton, ohne Tiefton, nicht vorhanden
Subwoofer : vorhanden , nicht vorhanden
Im zweiten Schritt kann die Verteilung der Basswiedergabe über die Lautsprecher beeinflusst werden.
Danach kann die Verzögerungszeit eingestellt werden Hiermit gleichen Sie die unterschiedlichen Laufzeiten der Schallwellen aufgrund der Entfernung Lautsprecher- Zuhörerposition aus. Die Entfernungseingaben können in Meter oder Feet erfolgen. Es kann „nur“ je eine Entfernungsangabe für Front & Subwoofer , Center und für Surround erfolgen.
Als letztes können die Kanalpegel für die einzelnen Lautsprecher eingestellt werden (Lautstärkeverhältnis zwischen den Lautsprechern, Bereich von -12 db bis +12 db). Diese Einstellung kann sogar noch für die verschiedenen Surround-Modi (Direct, Stereo, 5Channel Stereo, Dolby/DTS Surround, Rock
Arena, Jazz Club, Video Game, Mono Movie und Matrix) getrennt erfolgen. Wer hier nicht die optimale Wiedergabe erreicht sollte sich nach anderen Lautsprechern umsehen, am Receiver liegt es bestimmt nicht.
Kapitel 8 - Fernbedienungsgerät
Die Fernbedienung kann neben dem Receiver auch andere Geräte steuern (zum Beispiel Fernsehen, DVD, Videorecorder). Hierbei sind überwiegend japanische Hersteller vorprogammiert (Hitachi, Sony, Pioneer, NEC, Sharp ...). Mir fehlte Nokia, aber die Fernbedienung hat eine Lernfunktion. Also habe ich mittels der original Fernbedienung die fehlenden Funktionen übertragen. Hierbei habe ich bisher den einzigen Schwachpunkt gefunden, es können maximal 26 Codes (Tasten) gelernt werden, bei größeren Codes entsprechend weniger. Diese Möglichkeit ist schnell erschöpft und reichen für gerade für ein Gerät oder minimal Funktionen an zwei Geräten. Hier hätte Denon ein paar Pfennige mehr in zusätzlichen Speicherplatz stecken können. Falls die benutzen geräte nicht vorprogrammiert sind, braucht man doch noch die original Fernbedienungen oder eine große Universalfernbedienung.
Kapitel 9 - Betrieb
Hier findet man Infos zur Inbetriebnahme, Wahl des Signaleinganges, Bedienung Lautstärke und Surround Modus, Klangeinstellung, Kopfhörer, Muting, Aufnahmen usw. Es ist möglich, den Ton eines Gerätes (z.Bsp. CD) und das Bild eines anderen Gerätes (z.Bsp. Videorecorder) zu schalten. Auch die Videoeingänge und Signalschalung ist hochwertig ausgeführt, so das kein sichtbarer Qualitätsverlust Eintritt, wenn die Signale nicht direkt zum Fernseher gehen sondern über den Receiver laufen.
Kapitel 10 - Surround
Hier wird nochmals auf die Kanalpegel eingegangen und auf Besonderheiten für Dolby Pro Logic (normal, phantom, wide, 3ch, Logic) und zu den Digitalen Dolby-Digital und DTS.
Kapitel 11
DSP-Surround-Simulation
Für „einfache“ Signalquellen kann über den digitalen Prozessor ein Surround Klang erzeu
gt werden. Die Effekte sind hier längst nicht so stark und eindeutig wie bei richtigen Surround-Aufnahmen aber teilweise schon gut. Es stehen 6 verschiedene Programme/Arten zur Verfügung : Rock Arena (soll Livekonzert Sound erzeugen), Jazz Club , Video Game, Matrix(für normale Stereoquellen), 5ch Stereo und Mono Movie. Hier kann ich nur sagen, das es wirklich nur kleine Verbesserungen sind und man den Modus je nach Signalquelle , Signalart und persönlichem Geschmack ausprobieren kann (es lohnt sich aber nur selten).
Kapitel 12 - Radiohören
Das Radioteil ist ebenfalls sehr gut, wobei ich MItelwelle praktisch nicht benutze. Es können bis zu 40 Radiostationen gespeichert werden. Radiotext (RDS), Verkehrsfunk und Programmtyperkennung können genutzt werden. Manuelle Sendersuche und Speicherung ist ebenso möglich wie automatische Senderprogrammierung (Suchlauf und starke Sender speichern, einschränkbat auf Sender mit RDS oder mit Verkehrsfunk).
Kapitel 13 - Letztfunktionspeicher
Beim Ausschalten des Gerätes bleiben die letzten Einstellungen vorhanden (zum Beispiel Radiosender und Lautstärke). Die Speicherung soll bei Stromausfall bis zu einer Woche erhalten bleiben. Diese Zeitangabe habe ich noch nicht überprüft, aber für wenige Minuten klappt es definitiv.
Kapitel 14 - Initialisierung des Microprozessors
Zurücksetzen aller Einstellungen auf die werksseitige Voreinstellung.
Kapitel 15 - Fehlersuche
Ein paar allgemeine Hinweise, nicht sonderlich hilfreich.
Kapitel 16 - Wissenswerte Zusatzinformationen
Hilfreiche Informationen was bei der Lautsprecheraufstellung beachtet werden sollte und zu den verschiedenen Surround Modes.
Kapitel 17 - technische Daten
hier nur Auszüge, viele Infos sind oben aufgeführt
5* 90 Watt an 8 Ohm (20 Hz bis 20 Khz mit 0,05% Klirrfaktor)
5 * 135 Watt an 6 Ohm mit 0,7% Klirrfaktor
Dynamik bis 2*200 Watt an 2 Ohm
Analog Frequenzgang : 10 Hz bis 100 Khz, Rau
schabstand : 102 db im direct-Modus
Radioteil UKW : Empfindlichkeit 1 µV, 50dB-Schwelle bei Mono 2,2µV bei Stereo 23µV
Rauschabstand Stereo 75 dB
Größe : 434mm (B) x 171mm (H) x 416mm (T) , also ziemlich groß!!
Gewicht :11,5 kg
Lieferumfang :
Gerät mit Bedienungsanleitung
Fernbedienung incl. Batterien (2*Mignon)
Kundendienstverzeichnis
MW-Rahmenantenne
UKW- Raumantenne (2 meter Draht)
Antennenadapter
Wer das Gerät für einen günstigen Preis bekommen kann (UVP 1699DM, ich habe 1008 DM bezahlt) sollte sofort zugreifen. Für mich ist es eines der besten Geräte dieser Preislage und gehört zur Spitzenklasse.
So, der Text ist viel länger geworden als ich dachte. Falls ich doch noch was wichtiges oder interessantes vergessen habe - bitte Komentar. Ich werde den Punkt dann ergänzen.
Fazit:
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27.01.01
zu Clara12 : So gut das Gerät auch ist, es ist nicht billig. Zum Listenpreis von 1699 DM hätte ich es auch kaum gekauft. Hier bei dooyoo sind auch Meinungen zu deutlich günstigeren Geräte zu finden, die für den normalen Hausgebrauch voll ausreichend sind. Notwendig ist die Technischen Details nicht, aber ich hab das Gerät trotzdem gekauft.