


Erhältlich in: 2 Shops
Produkttyp: Electronic Arts Playstation-3-Spiele
Neuester Testbericht: ... einen verschneiten Berg herabsaust, während über einem Lawinen herunter kommen oder fährt in einem dichten Sandsturm. Diese Rennen sind tat... mehr
Die (laufende) Sucht nach Geschwindigkeit...
Need for Speed: The Run - Limited Edition (PS3)

Name des Mitglieds: Hollgo
Produkt:
Need for Speed: The Run - Limited Edition (PS3)
Datum: 26.06.12
Bewertung:
Vorteile: + starke Idee eines USA-Etappenrennens + abwechslungsreiche Rennen und Landschaften
Nachteile: - "Reset" und "Wiederholung"-Regeln - Nitro auf dem Gas-Button
== So kam ich zu "NfS-The Run" ==
Auf dieses Spiel war ich ja schon seit dem Erscheinen kurz vor Weihnachten letzten Jahres (2011) ein wenig "scharf" gewesen, der Preis von um die 60 Euro war mir allerdings doch viel zu hoch dafür gewesen. So wartete ich auf die vor einem Monat gekommene Gelegenheit, um bei buecher.de die PS3.-Version dieses Spiels für 29,95 Euro zu ordern.
== Installation ==
Nach dem Einlegen der Spiele.-Bluray ins Laufwerk der PS3 startete die Installationsroutine automatisch. Da ich die "automatische Updatefunktion" bei meiner Konsole aktiviert habe, forscht diese bei jeder Neuinstallation / Neustart eines Spiels im Netz nach der Verfügbarkeit einer neueren Programmversion - und wurde so auch in diesem Falle fündig. Die 256 MB große Updatedatei auf die Version 1.0.3 liess ich so im Rahmen der Installation mit installieren , was insgesamt knapp 10 Minuten dauerte. Danach startete das Spiel mit einem echt stark und actionreich gemachten Intro...
== Need for Speed - The Run ==
=== In aller Kürze: was ist "Need For Speed - The Run ? ===
Wie in vielen, anderen aus der "NfS"- Serie bekannten Rennspieltiteln besteht auch in der "The Run"-Ausgabe die "Dreifaltigkeit" folgender Prinzipien: es gibt keine Regeln (jedenfalls nicht in Bezug auf die Fahrweise). Verbündete gab es ohnehin nie, genauso wenig wie (für den Spieler gültige) Geschwindigkeitsbegrenzungen. In "Need for Speed THE RUN" erwartet mich so im Wesentlichen ein illegales Rennen mit hohem Einsatz quer durch die ganze USA in West-Ost-Richtung, Vom Start in San Francisco geht es über 4000 km ostwärts bis nach New York. Fahrerisches Können und auch eine Prise Glück dann und wann sind erforderlich, um es mit hunderten, konkurrierenden Fahrern aufzunehmen. Die Strecken, die es auf dem Weg gen Sonnenaufgang zu absolvieren gilt, führen dabei durch dichte Stadtzentren, hinauf auf eisige Bergpässe und den dazu gehörigen, teils halsbrecherischen Abfahrten. Mit von der Partie sind dabei - ebenfalls wie aus anderen "NfS"-Teilen gewohnt - etappenweise Polizeieinheiten, die während eines Laufes ins Geschehen eingreifen und so einzelne Rennverläufe mit beeinflussen können.
== Es geht los... ==
=== Limited Edition und Online Pass ===
Das Spiel meldete sich nach einem toll animierten Computervideo, welches mit rockigem Sound untermalt war, vor dem eigentlichen Hauptmenu mit einer Login-Aufforderung in die "EA Autolog"-Community. Dieser Login ist in dieser "NfS"-Ausgabe eigentlich Standard - es geht auch offline, sprich: mit nicht am Netz angeschlossener Konsole, zu spielen, allerdings kann ich dann auch nicht den der
"Limited Edition" beiliegenden "Online Pass" einlösen - und Punktestände meiner PSN-Freunde, die evtl. dieses Spiel schon gespielt haben oder spielen, kann ich so auch nicht einsehen...
Der "Online Pass" ist übrigens nur bei der "Limited Edition" dabei - er beinhaltet einen Code, den ich im Zuge der Anmeldung zur "EA Community" eingeben kann - dadurch schalte ich mir z.B. exklusiven Bonusinhalt wie neue Fahrzeuge und weitere Rennen frei, die ich ohne Codeeingabe so nie bestreiten könnte. Ein ganz netter Gimmick, der dazu kaum etwas extra kostet, ist die "Limited Edition " dieses Spiels doch genauso teuer wie die "normale" Edition...
== Das Hauptmenu ==
Nun erschien also das Hauptmenu.
Zur Auswahl steht die Aufnahme eines Rennens aus dem "The Run" genannten Hauptteil dieses Spiels. Alternativ kann ich auch einzelne Rennen aus dieser Art "Kampagnenmodus" spielen. Ferner kann ich hier die Audio- und Grafikeinstellungen und natürlich die Steuerung meines Rennboliden festlegen (Menupunkt "Einstellungen") Als "Gimmick" ist hier wohl der Menupunkt "Wagen anschauen" zu werten - hier kann ich alle im Spiel vorhandenen Fahrzeugmodelle mir optisch zu Gemüte führen.
Da ich auf "The Run" ja schon gespannt war, war für mich die Auswahl schnell klar. So steuerte ich mit dem Tastenkreuz meines Sixaxis-Controllers diesen Menupunkt an - und nach einer Ladezeit von knapp 15 Sekunden sah ich so die ersten Storysequenzen zum Vorgeplänkel dieses Spielteils auf dem Bildschirm.
=== The Run - das heiße Rennen quer durch die USA ===
Die Macher von "NfS-The Run" haben ganz augenscheinlichden Focus auf diesen Spielteil gelegt - denn "The Run" ist eine in eine Hintergrundstory eingepackte Jagd nach 2,5 Millionen Dollar quer durch die USA. Der Titelheld, ein junger Mann namens Jack Rourke ist - der Story zufolge - schon in vielen illegalen Straßenrennen als Sieger hervor gegangen, doch nun steckt er in argen Schwierigkeiten - er muss seinen Mafiafreunden binnen Tagen 250000 $ Schulden zurückbezahlen - wie gut, dass seine Bekannte Lisa ihn zu einem (illegalen) Rennen durch die USA angemeldet hat - für die "Anmeldegebühr" von 90 % des Preisgeldes lässt sie Jack dabei für sie an dem Rennen teilnehmen, schließlich hat sie auch schon 250000 $ vorgestreckt. Da Jack spät dran ist, startet er blöderweise in San Francisco, dem Startort, an Position 211 - aber das Rennen ist ja (glücklicherweise) voraussichtlich "lang"...
== Spielelemente von "The Run" ==
Dieser Spielteil beschäftigt sich ganz klar ausschließlich mit der "illegalen" Ecke des Straßenrennsports - wobei es gerade in diesem storyerzählenden Spielteil auch einige - ein wenig an Szenen aus "Uncharted" erinnernde Sequenzen gibt - nein, natürlich keine Action-Klettersequenzen, sondern die, wo man in einem Faustkampf von Drake mit einem fiesen Schurken zur rechten Zeit eine der vier Controllertasten, die auf dem Bildschirm eingeblendet werden, mal einfach, mal schnell mehrfach hinterander drücken muss, um - um wieder auf "The Run" zu sprechen zu kommen, Jack Rourke ein Abwehrmanöver gegen einen wild gewordenen Hund oder ein Abtauchen unter einen umfallenden Schrank hindurch zu erlauben, während sich unser Held bemüht, mal seinen "Mafiakumpanen" oder auch der Polizei, die ihn als illegalen Raser natürlich auch sucht, fussläufig zu entkommen. Gerade in Las Vegas, einem Etappenziel des "Run", gibt es eine dieser geschilderten Sequenzen, wo Jack erst in gewohnter "Racermanier" bald von einer Streife gestoppt wird, um dann zu Fuss zu flüchten. Dabei hatte ich manchmal Schwierigkeiten mit einer etwas unpräzis getimten Einblendung. Wenn Jack z.B. sich nach Druck auf die "Dreiecks"-Taste verzweifelt gegen eine eingeklemmte Tür wirft, muss ich kurz warten, bevor ich , wie von der Konsole gefordert, erneut das "Dreieck" drücke - sonst scheitert die Mission. Diese "fussläufigen" Sequenzen sind eine echte Neuheit in einem NfS-Spiel und binden die Hintergrundstory aus meiner Sicht authentischer ein - ob man so etwas aber in einem "Racinggame" haben möchte, ist freilich Geschmackssache...
=== Die Rennen in altbewährter Manier ===
Die eigentlichen Rennen, die im "Run"-Modus laufen, hat der NfS-Fan so oder so ähnlich bestimmt schonmal gesehen und gespielt - das "Handling" des Fahrzeugs, welches ich für Jack quasi steuere, ist für meinen Geschmack dabei auch in "The Run" recht vergleichbar mit Titeln wie "Undercover" oder ähnlich, eher actionbasierteren Titeln aus der "NfS"-Reihe. Die Rennen sind dabei - wie gewohnt - typische Straßenrennen gegen - je nach Etappe und Rennen - 6,8, 10 oder mehr vom Computer gesteuerter Konkurrenten, welche besonders ab Etappe 2 (der Etappe von Sacramento nach Las Vegas) schon einigermassen schwer zu gewinnen waren. Erneut erwiesen sich dabei für mich die engen Kopfnadelkurven auf den kalifornischen Passstraßen als recht eigenwillig, hier musste ich den Wagen ganz schön herunter bremsen , um nicht durch einen Rempler der Seitenbegrenzung Zeit zu verlieren. Den Gegenverkehr brauchte ich hier nicht allzu stark zu beachten, in diesem Rennen floß der eher spärlich. Meine Computergegner wiesen in diesem ersten Rennen übrigens - einsteigergerecht - einige Fahrfehler auf, d.h. entweder, sie bauten Crashes mit entgegen kommenden Fahrzeugen oder sie machten Bekanntschaften mit der Leitplanke - so bleibt mir auch als Einsteiger immer noch eine Chance, ein verloren geglaubtes Rennen doch zu gewinnen.
=== Sieg oder Nix ===
Allerdings zählt in diesem Rennen - in Unterschied zu anderen Spieltiteln der NfS-Reihe - auch nur der Sieg, denn es gilt, den anfangs 211.ten Platz der "Run"-Gesamtwertung bis zum Erreichen des Etappenziels Las Vegas um ganze 61 Plätze auf Platz 150 zu verbessern. Diese Tatsache ist auch gleich ein Kritikpunkt meinerseits an der Rennstruktur von "The Run". Diese ist doch recht linearer Natur, da eben nur ein Sieg zählt - die Rennen und die Gegner, die ich in einem Rennen zu überholen habe, sind dabei exakt abgezählt - bis Las Vegas muss ich in einem "Konkurrenzrennen" exakt 62 über alle Rennen verteilten Gegner überholen, um das Ziel zu erreichen - überholte Gegner überholen dafür in den nächsten Rennen NIE wieder, denn sie nehmen gar nicht erst an diesen Rennen teil. Dieser Trick ist es auch, der die eigentlich formal aus "über 200 Fahrern", die an diesem großen Etappenrennen teilnehmen, in einem Rennen für sich genommen auf maximal 10 Fahrer, die direkt gegen mich fahren, schrumpfen lässt. Somit steht also fest: wenn ich Las Vegas je erreiche, dann auf jeden Fall als 149.ter...
=== Rennabläufe und Resets ===
Der Schwierigkeitsgrad steigt freilich, je weiter ich meine Karriere vorantreibe - schon die Rennen der zweiten Etappe sind teilweise recht knackig und waren für mich nicht immer im ersten Versuch erfolgreich zu absolvieren. Dabei gilt in einem Rennen - recht untypisch für ein Spiel wie "NfS", dass mein Wagen sogar "zerstört" werden kann - dies passiert z.B., wenn mein Bolide im Gegenverkehr einen Campingbus, Truck oder Pickup direkt rammt , gegen einen Felsen am Straßenrand heizt oder einfach eine Leitplanke an einer spitzen Kurve durchbricht. In diesem Fall gibt es einen von pro Rennen insgesamt 6 möglichen "Resets", der mein Fahrzeug wieder auf einen Punkt vor dem Crash setzt - dies sogar ohne Zeitverlust. Dazu kann es aber auch "Wiederholungen" ohne Reset geben, wenn ich z.B. mit dem Wagen eine Kurve zu sehr innen schneide, wird der Wagen unter Zeitabzug von 2-4 Sekunden wieder auf die Strecke gesetzt - mit einem dann recht großen Vorsprung für meine Gegner. Gerade Zeitrennen, wo ich nur "gegen die Uhr" fahre und wo ich in einer gesetzten Zeit verschiedene Kontrollpunkte erreichen muss (ganz blöde ist mir da ein Zeitrennen in South Dacota in Erinnerung) sind nach einem solchen "Fauxpas" nahezu ungewinnbar. In diesen Rennen gilt es ohnehin, sehr sauber und ohne Rempler zu fahren, dabei ist auch ein großes Risiko zu gehen, denn ohne den Einsatz des Nitros, das sich auflädt, wenn ich z.B. längere Zeit im Gegenverkehr fahre ist ein solches zeitlich eh eng bemessenes Rennen nicht zu gewinnen.
=== Unterschiede und Ähnlichkeiten von "The Run" zu anderen NfS-Titeln ===
Die Rennen in "The Run" ähneln sich in Sachen Spielsteuerung und Fahrphysik aber auch den Regeln stark anderen NfS-Titeln. Besonders zu "Undercover" sind Ähnlichkeiten unübersehbar. So greifen in manchem Rennen erneut die "Cops" ein, die - fairerweise- dabei nicht nur mich, sondern auch meine computergesteuerten Konkurrenten ausbremsen. Dabei gibt es auch in "The Run" Straßensperren und Abdrängmanöver von wirklich sehr schnellen Polizei-SUVs, die manchmal wie aus heiterem Himmel aufzutauchen scheinen, allerdings kann ich auch sie ausschalten - was sich aber häufig nicht lohnt. Die Cops in "The Run" haben dafür auch nicht das volle Repertoire anderer NfS-Titel im Angebot - Nagelbänder oder ganz gemeine "EMPs" gibt es z.B. hier genauso wenig wie auf mich feuernde Helicopter. Auch "Späße" wie Kopfgeldprämien etc.pp fehlen. Fahrzeuge sind darüber hinaus in "The Run" nur an Tankstellen zu wechseln und nicht innerhalb eines neu gestarteten Rennens - da kann blöde werden, wenn man sich z.B. einen eher schnellen,dafür recht "schlitternden" Ford Mustang für eine kurvenreiche Passstraße ausgesucht hat - ein Wechsel ist leider innerhalb des Spiels dann nicht möglich, wenn es in dieser Etappe keine Tankstelle gibt - und die gibt es echt nicht in vielen Rennen.
== Gameplay und Steuerung ==
=== Die Steuerung ===
Gesteuert werden meine Rennboliden ziemlich "altmodisch" mit einem Sixaxis oder einem DualShock 3 Controller. In "NfS The Run" kann ich mir über das Optionsmenu "Steuerung" verschiedene Steuerfunktionen genauso auf die Tasten legen , wie ich es möchte . Der linke, analoge Stick war dabei schon vom Spiel standardmässig mit den entsprechenden Richtungssteuerungsfunktionen belegt , das "Gas geben" - wie ich es von anderen "NfS"-Spielen schon gewohnt war, lag auf der Taste "X", interessanterweise genauso wie das "Nitro"-Diese Belegungen habe ich so übernommen und erst einmal so gespielt - dabei fand ich es bald doch komisch, dass das Nitro in manchen Rennen teils unbeabsichtigt von mir ausgelöst wurde. Es wird quasi ausgelöst. sobald ich die "X" Taste noch einmal drücke, nachdem ich Gas gegeben habe - unglücklich gelöst aus meiner Sicht, aber leider nicht zu ändern, wie sich herausstellte. Gas und Nitro - diese Funktionen sind in "NfS" untrennbar miteinander über eine Taste verknüpft. Wähle ich z.B. die "O"-Taste als "Nitro", gebe ich damit dann auch Gas - ist halt nicht anders zu haben, mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt.
Ansonsten habe ich die voreingestellte Belegung so belassen - es spielt sich so eigentlich recht komfortabel.
=== Fahrphysik und Ansprechen der Lenkung auf meine Steuereingaben ===
Mit den genannten Tasten- und Steuerbelegungen komme ich persönlich recht komfortabel mit der Steuerung meiner Rennboliden aus. Die Fahrphysik in diesem Spiel ist besonders in Bezug auf die Fliehkräfte in den Kurven recht realistisch - genauso, wie die Schleudervorgänge, die bei einem zu großen Speed in Kurven durchaus schonmal auftreten können. Um diese zu vermeiden, ist man manchmal besser beraten, mit der Handbremse die Geschwindigkeit auszustoppen. Hier ist es sogar vom Wetter abhängig, denn manche Rennen finden nicht nur schonmal mitten in der Nacht statt, während eines Rennens kann es auch wie aus Eimern gießen und die nasse Straße hat wiederum dann auch ihre Auswirkungen auf das Ansprechverhalten der von mir gesteuerten Fahrzeuge. Insoweit ist "NfS" schon relativ realistisch, auch wenn ich sagen muss, dass ich mir die Auswirkungen von Schnee auf der "Independence Passstraße" in Colorado doch schlimmer für die Fahrphysik ausgemalt hatte, zumal ich mit einem fetten Lamborghini auf nahezu Slicks gleichzusetzenden Reifen fuhr.
Die "Toleranz" des Spiels ist dabei für meinen Geschmack gegenüber Fahrfehlern vergleichsweise schneller erschöpft - bei jedem Totalcrash mit einem großen LKW etc.pp. gibt es sofort ein "zerstört" und einen nachfolgenden "Reset". Was wiederum für einen Schuß an Realismus in Sachen Steuerung spricht , ist folgender Effekt: ramme ich in voller Fahrt mal eine Leitplanke und lenke der entgegen, ramme ich mit einer an hohe Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit auch die gegenüberliegende Leitplanke - dem "Aufschaukeleffekt" sei dank.
== Nebenbei... ==
=== Die Kniffe bei "NfS - The Run"===
Als Raser und ist es recht nützlich, öfters mal auf der falschen Straßenseite zu fahren - dadurch wird der in jedem Fahrzeug standardmässig eingebaute Nitro nämlich schneller aufgeladen. Ebenso lohnt sich das Windschattenfahren, durch welches sich das Nitro ebenfalls schneller füllt und was am Ende auch Zusatzpunkte - wie das Fahren im Gegenverkehr bringt.
=== Abkürzungen und nicht lohnende Fahrten abseits der Strecke===
Nützlich, wie bei jedem anderen Rennen in diesem Spiel auch, sind dabei einige Abkürzungen bzw. Feldwege, die manche Kurve ein wenig "abschneiden", sodass man nur eine vergleichsweise kürzere Strecke fahren muss. Allerdings stellte sich schnell für mich heraus, dass längst nicht jeder Ausritt abseits der Straße wirklich Vorteile bringt. Manche Abkürzungen sind da auch schonmal länger als die "normale" Straße und bedingt durch die Tatsache, dass diese Wege schonmal nicht geteert sind, kann sich der Speed des Fahrzeugs auch nicht immer voll entfalten - ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sich schonmal Hindernisse auf diesen Umwegen in Form von Absperrbalken, Farmhäusern oder Ställen ergeben, die manches Nadelöhr bilden - natürlich sind manche Abkürzungen auch nicht asphaltiert, was den auf diesen Belag getunten KFZ nicht wirklich entgegen kommt
=== Der Lohn meiner Mühen===
Als Raser starte ich nämlich immer mit Fahrerlevel 1 - diesen kann ich durch das Punktesammeln in Rennen bis auf Level 20 steigern. In diesem Level sind dann alle Fahrzeuge und Features freigeschaltet, dazu kann ich - wie bei jedem PS3-Spiel üblich - zahlreiche Trophys gewinnen. Aber hauptsächlich ist meine Motivation bei diesem Spiel eindeutig der Rennspaß und die Neugier auf eine neue Strecke wie Landschaft gewesen, denn diese sind wirklich abwechslungsreich und landschaftlich / grafisch teils recht spektakulär. Für einen Fahrerlevel förderlich sind dabei auch spezielle Fahrmanöver wie Drifts oder Sprünge, die jeweils mit Extra XP ("Experience-Points") belohnt werden.
== Grafik und Sound ==
=== Grafik ===
"NfS The Run" läuft auf der PS3 in einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten (720p). Die Grafik läuft für meine Begriffe absolut flüssig und ruckelfrei. In dieser Auflösung wirken die Texturen und Grafiken der Landschaften, durch die die wilden Jagden gehen, absolut realistisch. Abwechslungsreich sind die Landschaften dabei ebenso. Es geht durch schroffe Berglandschaften des kalifornischen Gebirges und der Rockies, dann mal durch Wüsten, dann wieder Wälder und Parks und natürlich den weiten Prärien des mittleren Westens. Auch die Fahrzeuge, die mir in diesem Spiel zur Verfügung stehen, ähneln ihren realen Vorbildern wirklich recht exakt. Ob es nun ein solider Ford Mustang, ein BMW M3 oder ein "einfacher" Subaru Cosworth STI CS400 ist - die Fahrzeuge sehen alle recht typisch für ihre jeweiligen Hersteller aus. Insgesamt bietet das Spiel 66 verschiedene Fahrzeugtypen verschiedener Hersteller, darunter Aston Martin, Alfa Romeo, Bugatti, Lamborghini, Maserati, Mercedes Benz, BMW,Porsche oder Audi, um nur einige zu nennen.
=== Sound ===
Auch der Rennsound darf hierbei nicht zu kurz kommen. Akustisch kann ich allerdings den Unterschied zwischen einem Mazda oder einem Porsche z.B. nicht unbedingt ausmachen - es hört sich für meine Ohren alles irgendwie recht "gleich" an. Während eines Rennens ist dabei nicht nur soundmässiges vom Fahrzeug zu hören, wie von anderen Nfs gewohnt, wir die Szene von heißen Rock - bis Techno/Trance-Rhythmen untermalt - das steigert nochmals meinen Fahrspaß und den gewissen "Outrun"-Faktor dieses Spiels. Dabei ist der Sound teils auf die gerade stattfindende Rennaction "dramatisch" abgestimmt.
=== Auf einen Blick ===
* Titel: Need For Speed - The Run
* Studio: Electronic Arts
* Genre: Actionspiel; Rennspiel; Sony Entertainment Network
* Erscheinungsdatum: 17.11.2011 / USK: ab 12 Jahren
* Voraussetzungen: HDD mind. 7MB / Grafikauflösung: HD 720p
* Features: Dualshock 3 Unterstützung, PS3 Network (2-8 Spieler).Headset wird unterstützt, Spiel komplett in Deutsch (Handbuch auf DVD & Online!)
=== FAZIT ===
Insgesamt finde ich das bislang neueste "Need For Speed" recht gelungen. Klar, manches Rennen oder Schema wiederholt sich - wie bei anderen NfS-Teilen auch - im Laufe der Zeit, dafür motivieren eben gerade im "The Run" Teil die immer neuen Landschaften und Rennverläufe über diese - zeitweise dadurch gegebene, leiche Demotivation - hinweg. Grafik und Sound sind erneut absolutes Top-Level, die Steuerung und die Fahrphysik ist schon recht ausgefeilt und Spaß kommt mit den vielen Rennen bei mir besonders dann auf, wenn es sich um eins derjenigen Rennen handelt, die dem Thema dieses Spiels ("The Run") gerecht werden, Die Ladezeiten dieses Spiels sind recht erträglich - so kann schnell ein neues Rennen stattfinden.
Ein wenig verbesserungswürdig finde ich die Tatsache, dass ich während eines Rennens einen Wagen nur wechseln kann, wenn dieses eine "Tankstelle" beinhaltet - nicht mal vor einem Neustart kann ich mir einen Wagen aussuchen. Auf "Tuning" wird in diesem Teil auch eher wenig gesetzt - viele Modelle sind so "von der Stange", was die Angelegenheit andererseits auch wieder ein wenig vereinfacht. Ebenso nicht so gefallen hat mir die "Reset" oder "Wiederholung"-Spielmechanik - wird eine Rennsequenz "wiederholt" und eben nicht "resettet", ist das Rennen danach schon fast verloren und sinnlos. Der "Nitro" Knopf ist mit dem "Gas"-Knopf nicht abänderbar identisch, daher bedarf es hier bei der Steuerung ebenso Spitzengefühl, was mir nicht sooo gut behagt.
Von diesen kritischen Punkten abgesehen gefällt mir "The Run" gerade wegen des tollen Einfalls der Macher eines Etappenrennens quer durch die USA doch sehr gut - insgesamt gibt es vier Sternchen und eine Empfehlung. Für unter 30 Euro empfehlenswert !
Fazit: Die Idee des Etappenrennens ist klasse, die Tastenbelegung und einige Regeln sind weniger gelungen
| Bedienkomfort: | ||
| Grafik: | ||
| Sound: | ||
| Schwierigkeitsgr.: | ||
| Spaßfaktor: |
Weitere Angebote
| DVDs ausleihen | |||
| Kein Monatsbeitrag - Keine Kaution - Kein Bestellzwang - Lieferung am nächsten Tag | Testberichte | ||


