Playmobil 4312 - Autowaschanlage
Heute wird so richtig gemantscht - Playmobil 4312 - Autowaschanlage Playmobil

Neuester Testbericht: ... muss dann gleich der ganze Fuhrpark sein. Die Waschanlage ist ein Spielzeug von Playmobil das in der Bedienung sehr einfach ist, durch drüc... mehr

Heute wird so richtig gemantscht
Playmobil 4312 - Autowaschanlage

Mondlicht1957

Name des Mitglieds: Mondlicht1957

Produkt:

Playmobil 4312 - Autowaschanlage

Datum: 16.01.08, geändert am 06.10.09 (412 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: robust, viele Details, pädagogisch wertvoll

Nachteile: der Preis hat es wieder in sich

Nun komme ich zum dritten bericht über ein Playmobilspielzeug. Über die Garage und das Rettungswagen habe ich bereits berichtet. Ja, es sammelt sich so einiges an bei den Kindern, und sie werden größer, da muss man dann schon mal einiges aussortieren, aber nicht in die Tonne werfen, denn das Playmobilspielzeug ist sehr robust. Wie ich bereits schon erwähnte ist mein Enkel nun im Schulalter und da wird konsequent aussortiert, was lange nicht mehr genutzt wurde und zwar in unserem fall an seine Cousine weitergereicht.

Obwohl es bei diesem Spielzeug ein wenig Theater gab mit den Worten "Nö, Omi, das möchte ich doch noch behalten....(ich weiß auch warum, erkläre ich Euch später) wurde dann doch entschieden, es aus dem Spielzimmer zu verbannen. Und zwar handelt es sich um die



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Autowaschanlage von Playmobil mit der Nummer 4312
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Wir kaufen die Dinge ja immer so, dass sie kompatibel und variabel einsetzbar sind. Die Garage hatte er nun schon, entsprechend nach seinem Wunsch auch das Rettungsmobil und alles passte so gut mit seinem Autoteppich zusammen, welcher den Boden des gesamten Kinderzimmers bedeckte. Alles hatte darauf seinen platz. Als er die Autowaschanlage bekam war natürlich auch gleich ein Plätzchen dafür gefunden.

Und da gab es viel zu tun, er hat nämlich eine Masse an Matchboxautos, die standen von nun an in Schlangen an der Waschanlage.

Gekauft haben wir das Spielzeug wieder bei mytoys. Knapp 33 Euro mussten wir dafür hinblättern. Also bei dem preis denke ich sollte es nicht einfach nach ein paar Jahren weggeworfen werden. Aber da es sich um ein sehr robustes Material handelt bei diesem Spielzeug hat es auch eine lange Lebensdauer.

Die Waschanlage, deren Düsen wirklich funktionsfähig sind (später mehr dazu) hat eine Abmessung von 29 x 18 x 11 cm (L x B x Durchfahrtshöhe)

Die Angewohnheit, das Kleinkram, was so dazugehört einfach immer in eine Spielkiste zu werden haben ja alle Kinder. Also hieß es, genau wie bei der Garage, alles auskippen und die Teile, wie auf dem Karton aufgeführt, zusammenzusuchen.

Also legten wir los und zwar suchten wir nach allem, was zum Lieferumfang gehörte und das waren folgende Teile:




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Was gehört zum Lieferumfang?
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Im Karton befanden sich die Teile, welche so in ca. 25 Minuten aufgebaut waren. Jo, das macht sogar der Omi Spaß.

Die Teile für die Waschanlage
1 Playmobil Figur
1 Anleitung.
div. Aufkleber




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Anleitung und Aufbau
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Die Anleitung zu diesem Spielzeug umfasst 12 Seiten, auf welchen wirklich jeder einzelne Schritt gezeigt wird, wie man vorgehen muss, damit am Ende auch das fertig dasteht, was auf dem Karton abgebildet ist.
Mit Geduld und Spucke haben wir das auch als Team geschafft, wie ein Team einer Waschanlage eben. Alles Hand in Hand. Zwischendurch gab es immer ein Tschaka!!

Der Aufbau der Waschanlage war von der Sache her nicht so schwierig.

Wenn die Teile alle zusammengebaut sind werden zum Schluss noch die Aufkleber aufgeklebt, so, nun kann man erkennen, dass es sich um "Car-Wash" handelt. (Warum nicht in deutsch? - einfach so mal "Autowäsche" - aber der Begriff Car-Wash ist ja inzwischen auch Omis bekannt. Und ein wenig englisch spreche ich ja auch.

Freigegeben ist das Spielzeug ab 4 Jahre, aber ich muss sagen, wenn es für ein Kind diesen Alters gekauft wird, dann muss Papa, Mama oder Oma ran und der oder die Kleine wird zapplig daneben stehen.
Mein Enkel ist jetzt 7 und da klappte es gut mit dem Aufbau seinerseits.
Gedacht ist die Waschanlage ja eigentlich für die Playmobilautos, 2 davon hat er ja auch, aber die Matchboxautos taten es auch. Nur eben kommen die "Matschis" nicht ganz an die Waschrollen heran, aber das machte meinem Enkel nie was aus :O).

Da sind wir schon beim Thema, die Waschanlage hat wirklich funktionstüchtige Düsen und bewegliche Waschrollen.

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Das Spielzeug ist nicht für Kinder
unter 3 Jahren geeignet!!!!!!
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Dieser Hinweis befindet sich auf der Verpackung und ist auch gerechtfertig, da viele kleine Teile bei sind, die sich die Kleinen schnell in den Mund stecken können und sie verschlucken.





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Was gibt es nun zu diesem Spielzeug zu sagen?
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Erst einmal ..... "rettet den Kinderzimmerteppich....."!!!!!!!! Sollte man dieses Spielzeug nicht ausschließlich im Freien oder im Bad verwenden ist es von Vorteil, eine Folie oder ein größeres Tablett darunter zu legen. Denn es wird eine schöne Planscherei. Das ist nämlich der Grund, warum mein Enkel dieses Spielzeug nun doch noch behalten wollte.



Die Waschanlage ist größtenteils in den Farben weiß und blau gehalten. Ergänzt mit roten Teillabschnitten.
Die Bodenplatte ist grau und hat Rillen, auf denen die Autos fahren können. Wie gesagt entsprechende Playmobilfahrzeuge. Die Außenwände sind bedruckt mit Aufschriften und Logos.

Vorn an der Ein- und Ausfahrt, das Teil sieht aus wie ein Bogen aber mit Ecken und kanten, dergleichen das Rückteil. Auf dem Bogen befinden sich der Dampfstrahler rechts und links. Daneben eine Preisliste. Eine Rot-Grün-Ampel ist rechts zu sehen, jedoch nicht schaltbar.

Rechts befindet sich die gelbe Pumpe mit einem langen weißen Schlauch. An deren Ende findet man eine Düse. Das ist eine der Funktionen des Spielzeuges. Diese Pumpe wird mit Wasser befüllt, sonst könnte man ja nicht manschen - ach ja, Autos waschen natürlich. Die Schläuche sind übrigens aus Gummi.

Ein Druck auf die gelbe Pumpe bringt das Wasser in die Düsen. Der Behälter ist nicht sehr groß, also könnte ja auch die Sauerei nicht so groß sein, aber mein Enkel rennt ja immer wieder und holt neues Wasser, und die Spur ist dann auch zu sehen. Ein Lappen wäre immer angebracht, um das "Dreckwasser" gleich aufzuwischen oder eben besser noch ein Tablett unterstellen, wenn nicht im freien gewaschen wird. Ein Glück, dass die Rollen nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Das ist gut durchdacht, obwohl mein Enkel auch meinte, "Omi das ist doof, in einer richtigen Waschanlage ist das so". Er war ja schon oft genug mittendrin!!!

Vielleicht sollte man sich aber auch Gummistiefel anziehen beim Spielen, so wie sie das mitgelieferte Männlein trägt :O).

Aber, wenn man das Spielzeug richtig benutzt, wie gedacht, was Kinder aber im Eifer nie tun werden, dürfte eigentlich nix passieren. Ich habe es ausprobiert und es stimmt!
Wenn man den Spritzanschluss nach hinten in die Waschanlage eingestellt ist, läuft kein Wasser heraus, sondern es läuft über die Rinnen im Inneren zum Wasserbehälter zurück. Die Wassermenge hält sich durch dieses Kreislaufsystem so im Rahmen, dass es selbst wenn im Gang ein paar Tropfen daneben gehen wirklich nicht schlimm ist.



Das Innenleben:
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Die Seitenteile halten die beiden Rollen, ihr Durchmesser beträgt ungefähr 2 cm. Sie sind orange und haben Noppen. Eine weitere Rolle findet ihr unter dem Dach. Das Dach ist übrigens durchsichtig. Die Rollen sind alle drehbar. Eben wie in einer richtigen Waschanlage. Die obere Rolle findet nur Kontakt bei den Playmobilautos, bei den "Matchis" meines Enkels natürlich nicht, die sind zu klein.

Durch die Extrafunktionen wird es nicht langweilig und der Spaß ist einfach da.
Aber..... überlegen, wo es aufgebaut wird bzw. genutzt werden soll.




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Was gibt es zum Hersteller zu sagen
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Nicht, dass ihr denkt ich will meinen Bericht nun unnötig in die Länge ziehen, da diese Daten auch schon in meinen anderen Playmobilberichten stehen, aber nicht jeder liest eben alle meine berichte zum Thema. Also hier die Informationen zum Hersteller:

1974 führte die Firma Geobra Brandstätter Playmobil ins Marktgeschäft ein. 1954 speziell Kaufladenprodukte und 1958 waren es die Hula-Hop-Reifen, welche die Firma u.a. prägten. Hm, das war so meine Zeit- lach.

Geobra Brandstätter GmbH & Co KG
Postfach 12 60 in 90511 Zirndorf
Tel.: 01805-773733
Fax: 01805-773731

hompage www.Playmobil.de
Auf dieser Seite findet ihr unter anderem sehr viele Informationen über Lego-Angebote, es gibt online-Spiele und sogar Gewinnspiele

Zum anderen gibt es auch die Möglichkeit,
dort für alle Spiele Ersatzteile
zu bestellen,
falls doch mal was wichtiges
verloren gehen sollte.

Jedoch wird auch hier wieder deutlich - alles hat seinen Preis:
Dafür gelten folgende Porto- und Bearbeitungsgebühren:
Bis 1,50 Euro Warenwert: 1,50 Euro
bis 5,00 Euro Warenwert: 2,30 Euro
bis 25,00 Euro Warenwert: 3,10 Euro
ab 25,01 Euro Warenwert: 5,10 Euro




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Unser Fazit zur Mantsch- ähm -Waschanlage von Playmobil
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Eine tolle Idee, welche die Firma da hatte mit diesem Playmobil-Modell. Durch die Funktionen, bewegliche Rollen und Düsen, die wirklich Wasser spritzen macht das Spielen den Kindern so richtig Spaß. Welches Kind mantscht nicht gern?

Das Spielzeug ist robust, es besteht keine Verletzungsgefahr und ein tolles Ergänzungsspiel zu anderen schönen Spielzeugen von Play-mobil, es gibt unter anderem einige Aufbausets. Sie läuft in der Serie Stadtleben.

Klar, der Preis hat es wieder mal in sich. Aber daran müssen wir uns leider gewöhnen bei Playmobilprodukten. Strahlende Kinderaugen müssen wir immer teuer bezahlen. Aber wir werden dafür entlohnt. Wir überlegen immer genau, was wir wirklich kaufen. Wir entscheiden immer so, dass es mit den anderen Spielsachen im Spiel kompatibel ist. Dann passt es schon.

Und wie gesagt, es ist auch ein beliebtes Spielzeug, hierzu hat mein Enkel nicht gesagt... Oma, das ist doch ein Spielzeug für Babys, das wollte er echt noch behalten, aber inzwischen ist es bei seiner Cousine angekommen.

Wir geben dem Spielzeug die volle Punktzahl (obwohl der Preis einen Minuspunkt verdient hätte) aber die Vielseitigkeit und Detailvielfältigkeit hat die volle Punktzahl verdient.

Danke für Eure Lesungen und Bewertungen
Mondlicht1957 in Zusammenarbeit mit Jonny-Lee, Januar 2008

Fazit: Es ist alles gesagt