Playmobil 4291 - Riesenkrake mit Floß
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Playmobil 4291 - Riesenkrake mit Floß

tixus

Name des Mitglieds: tixus

Produkt:

Playmobil 4291 - Riesenkrake mit Floß

Datum: 05.03.09, geändert am 30.08.10 (331 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: super für jede Wasserschlacht geeignet

Nachteile: Funktion der Krake, s. Bericht

Heute möchte ich über einen Artikel berichten, den wir zwar nun schon ein paar Tage länger haben, der aber immer und immer wieder bei uns zum Einsatz kommt. Nachdem ich nun aber den Einsatz aller Teile genauer beobachtet habe, bin ich zu der Überzeugung gelangt, das "nur" die Hälfte aus meinem Karton wirklich einen uneingeschränkten Spielspaß macht. Nun sollte ihr aber erfahren, was ich genau meine.



++++++ Riesenkrake mit Floß +++++

von playmobil, Artikel 4291

Altersempfehlung: ab 4 Jahre

Herstellerangaben:

geobra Brandstätter GmbH & Co.KG
POST BOX 12 60
90511 Zirndorf
Germany

www.playmobil.de


Preis: EUR 10,00 bei famila im Angebot :o)) - normaler VK-Preis ist EUR 19,99

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Hier kommen jetzt erst mal ein paar wissenswerte und interessante Informationen zum Hersteller:

Der Anfang:
War im Jahre 1876, denn in diesem Jahr wurde die Firma Brandstätter von Andreas Brandstätter gegründet. Geschäftsgegenstand war zu diesem Zeitpunkt die Herstellung von Schatullenbeschlägen- und schlössern.
Erst später, im Jahre 1908 wurde durch die Übernahme von Andreas Brandstätters Sohn (Georg) der heutige Firmanname "geobra Brandstätter" geprägt. Es war im Jahr 1921, als der Firmensitz nach Zirndorf verlegt wurde, wo die Firma heute noch immer ansässig ist. Schon zu dieser Zeit erweiterte sich der Produktionshintergrund und es wurden ebenfalls Metall- und Spielwaren hergestellt und vertrieben.
Der heutige Alleininhaber Horst Brandstätter trat erst 33 Jahre später in das Unternehmen ein. Im Laufe der Jahre erweiterte und veränderte sich das Produktsortiment, so waren es im Jahre 1954 hauptsächlich Telefone, Spardosen und Kaufladenartikel. Diese Artikel wurden zunächst aus Blech gefertigt und erst später ging man zu einer Fertigung aus Kunststoff über. Den größten Erfolg und somit eine gigantische Erweiterung des Sortiments aus dem Spielzeug- und Freizeitbereich und auch des Unternehmens konnte die Firma geobra Brandstätter im Jahre 1958 durch einen riesigen Erfolg mit Hula-Hopp-Reifen verzeichnen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte man sich weitestgehend auf die Produktion von Artikeln aus Kunststoff spezialisiert.
Im Jahre 1970 entstand die "neue Spielidee" PLAYMOBIL. Grund für die Umsetzung von geobra waren neben dem Kostendruck aus Niedrigpreisländern auch die damals herrschende Kunststoffkrise.
Eingeführt wurde PLAYMOBIL allerdings erst im Jahre 1974. Seit diesem Zeitpunkt gibt es keine anderen deutschen Spielwarenhersteller der über die Jahre hinweg einen solchen Erfolg verzeichnen konnte wie geobra Brandstätter.

(Quelle: ich zusammen mit www.playmobil.de)

Ich kann nur sagen: WEITER so!!

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Verpackung:

Auch dieses Set befindet sich in ein typischen blauen playmobil Karton. Er ist 30 x 24 x 10 cm groß.
Vorne, in der oberen linken Ecke steht groß "PLAYMOBIL" zu lesen. Unser Bild über den Inhalt auf der Vorderseite zeigt erst einmal den Inhalt, für den es - wie typisch bei playmobil - keine weitere Artikelbezeichnung gibt. Wie sehen ein braunes Floß, das ein kleines Segel hat. Auf ihm befindet sich ein grimmig dreinschauender Pirat mit einem Gewehr in der Hand. In der anderen Hand hält er das Ruder. Mitten auf unserem Floß, aber gut durch Schnüre befestigt befindet sich eine Schatztruhe und noch weitere Waffen. Vor unserem Floß im unruhigen Wasser ist eine Krake, eine Riesenkrake. Sie ist mindestens genauso groß wie unser Wassergefährt. Sie ist schwarz mit gelben Augen und einer roten Verzierung auf dem dicken klobigen Kopf. Sie richter 2 ihrer Fangarme auf unser Floß, jetzt wissen wir endlich auch, warum der Pirat so grummelig drein schaut ;o) und in einer der anderen Fangarme hat sie wohl das zweite Besatzungsmitglied des Floßes "gefangen". Sie hält den zweiten Piraten, der mutig seinen Säbel schwingt fest in einem ihrer Fangarme.

Da macht es eigentlich gar nichts, das wir keine weitere Produktbezeichnung finden. Dieses Bild sagt uns ja nun schon alles über den Inhalt.

Auf der Rückseite des Kartons finden wir nähere Angabe. Die Einzelteile unseres Sets sind hier abgebildet.. Enthalten sind:

- 1 dunkelhäutiger Pirat mit grimmigen Blick und ohne Kopfbedeckung, einem Schultergurt für seine Waffen und in der einen Hand einen Kompaß. Die Figur ist nach Angaben von playmo 7,5 cm groß
- 1 ebenfalls dunkelhäutigen Piraten, unrasiert und auch grimmig dreinschauend, aber mit einem blauen Kopftuch und einem Messer in einer Hand. Er soll ebenfalls 7,5 cm groß sein.
- Eine Schatzkiste
- Ein silberner Piratensäbel
- 3 goldene Dolche
- 2 Gewehre
- 3 Pistolen
- Das Floß, an dem mittig 2 Haltegurte befestigt sind
- Ein langes Ruder
- und natürlich unsere überdimensional große Krake, die ihre Fangarme in alle Richtungen ausstreckt
- außerdem eine Aufbauanleitung

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Wichtiger Hinweis des Herstellers auf dem Karton:

Enthält verschluckbare Kleinteile!

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Öffnen / Zusammenbau
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Beim Öffnen dieses Kartons muß ich diesmal nicht die ganze Seite auftrennen um an den Inhalt zu kommen. Hier ist an einer Seite eine 2 cm breite Aufreißstanzung. An der einen Seite hat er eine kleine Einbuchtung, so daß ich mit dem Finger einen relativ guten Anfang machen kann. Und dann läßt sich der Karton mittels Aufziehen - oder Abziehen dieses 2 cm breiten Pappstreifens gut öffnen.
In meinem Karton befinden sich Plastikbeutelchen, die außer der Krake und dem Floß alle weiteren Kleinteile enthalten. Auch wie immer unkontrolliert zusammengepackt, aber ich öffne erst einmal alle und "häufe" diese Inhalte erst einmal vor mir auf. So richtig viele sind es ja nicht ;o).

Jetzt folge ich der Aufbau- oder Zusammenbauanleitung. Also erst einmal den "Bretteraufbau" des Floßes genommen und die beiden kleinen "Pönöppel", die wieder einmal als Halterung für unsere stehenden Piraten da sind, und diese klicke ich jetzt, einen weiter vorn an der rechten Seite, einen recht weit hinten in der Mitte auf das Floß. Danach sollen die beiden "Gummibänder" mittig über das Floß gespannt werden. Das sind nun unsere Halteriemen für die Schatzkiste. Das Floß hat bereits an beiden Seiten je zwei kleine aufgesetzte Klips, in die brauchte ich unsere Halteriemen nur einfädeln. Jeweils am Ende der Halteriemen befinden sich dickere Knubbel, so das die Riemen nicht herausrutschen können.
Unsere Schatzkiste ist toll! Sie hat einen Schieberiegel vorn, mit dem man die Kiste auch vor ungebetenen Gästen verschlossen halten kann. Leider muß ich feststellen, das wir gar keinen Inhalt dafür haben : (. Naja, somit legen wir erst einmal alle Waffen hinein, die unsere beiden Piraten nicht brauchen. Danach schieben wir sie, mit etwas Anstrengung unter die beiden Riemen. Sie sitzt bombemfest.
Nun braucht unser Floß noch sein Segel, dazu dient die graue Nachbildung eines Baumstammes - oder dickeren Astes, die mehrere Abzweigungen (Ästchen) hat. Hieran wird nun unser weißes, fast viereckiges und ziemlich löcheriges Segel angebracht.
Dann wird noch ein Haltnoppen hinten rechts angebracht, damit unser Ruder auch eine Befestigung hat und nicht gleich verloren gehen kann, nur schnell eingeklickt und es ist fast alles bereit für die große und erste Fahrt!

Nun staffieren wir nur noch unsere beiden Piraten mit dem entsprechenden Zubehör aus, das ja eigentlich recht wenig ist, denn der eine bekommt nur den Schultergurt umgelegt und zwei Einsteckvorrichtungen für die Waffen, der andere bekommt nur eine Vorrichtung für seinen Säbel, dieser wird hinten an seinem Gürtel festgemacht und sein blaues Kopftuch. Fertig!

An der Reisenkrake müßen wir nichts zusammen bauen, die ist bereits fix und fertig. In unserer Anleitung finden wir aber hierzu erklärend (denn auch hier ist alles ohne niedergeschriebene Anweisung) ein Bild, damit wir auch wissen was die Krake kann *g *. Sie sitzt hier in einem Wasserbecken und ein roter Pfeil zeigt auf dem Hinterkopf der Krake... warum... dazu müssen wir erst einmal unser Objekt in Augenschein nehmen, denn ich weiß jetzt nicht genau, was man von mir möchte *seufz *. Aha - sie hat von unten im gesamten Kopf eingebracht eine Art Blasebalg. Man kann es mit einem Spritztierchen vergleichen, das beim Zusammendrücken unter Wasser die Luft auspustet und dann beim loslassen das Wasser aufnimmt. Gut, unsere Krake hat also einen Wasserkopf *hihi * - nein, sorry, das ist mir jetzt wirklich nur so raus gerutscht. Und was teilt mir das Bild nun weiter mit? Einer der Arme der Krake soll das durch den Kopf aufgesaugte Wasser wieder heraus spritzen. Na super, ein schönes Spielzeug.... für die Badewanne - oder für den Sommer draußen ;o).

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In der Praxis:

Ich finde, das es sich schon um ein nettes Spielset handelt, aber dieses mal bin ich nicht 100% überzeugt! Ich bin daher schon froh, das ich es im Angebot gekauft habe, denn das macht es ein bischen verträglicher ;o) - was ich genau meine ist, das die große Krake von ihrem Blasebalg-Unterkopf eine Zuleitung in den Arm, der dann das Wasser wieder "abgibt" hat. Der Kopf läßt sich nicht wirklich gut füllen, da nur die untere Seite zum Ausdrücken der Luft betätigt werden kann. Das klappt nicht gut - und das Material "plopt" dann nicht so ganz einfach in seine Form zurück. Man muß somit ein bischen gegen die Kopfseiten drücken, damit dieser "Aufsaugbalg" sich füllt. Drückt man aber zu doll oder an der falschen Stelle, so ist es bei uns schon passiert, daß sich die eine Verkleidungsplatte, die sich auch unter der Krake befindet und wohl die Hauptbefestigung von Aufsaugebalg und der Zuleitung in den Arm der Krake bildet, ablöst. Es ist zwar nicht weiter schlimm, weil diese wieder in die Fassung hineingedrückt werden kann, aber wenn man alle paar Minuten damit beschäftigt ist, das Teil wieder ordentlich zusammenzubauen, dann finde ich so etwas nicht nur nervig, sondern auch ein wenig "undurchdacht". Sorry playmobil, aber das hätte man anders sicher besser lösen können!"
Ansonsten, wenn man sie nur als Krake, die nicht unbedingt Wasser spritzen muß bespielt ist sie natürlich super.

Also, davon abgesehen ist das Piratenfloß, ohne Schatz in der Kiste, unterwegs. Nicht nur eine tolle Ergänzung sondern auch für alleinigen Spielspaß total gelungen. Das Floß ist im Kinderzimmer genauso unterwegs, wie in unserer Badewanne, wenn es sich durch die Schaumberge kämpf um zur rettenden Insel zu gelangen. Das Segel ist absolut haltbar und kann jede Menge Wasser vertragen, sogar einen zeitweiligen Untergang verkraftet es sehr gut ;o)
Mein Sohn ist begeistert und spielt sehr häufig mit dem Floß, die Krake wartet meistens, an einem Bein in Badezimmer an einem Haken aufgehängt auf ihren Einsatz bei der nächsten Badeschlacht. Der guten Ordnung halber noch der Hinweis, das die Piraten lediglich auf ihrem Floß stehen können, sitzend fallen sie herunter, da es keinerlei Haltevorrichtung gibt - also dann langsam fahren - oder die Verletzten nachher verarzten;o).
Insgesamt bin ich begeistert, werde allerdings in meiner Bewertung einen Stern abziehen, denn die Sache mit der Krake stört mich schon ein wenig. Im Angebot ein gutes Schnäppchen - und dann ist das Ärgernis auch nicht mehr ganz so groß! In diesem Sinne: Kaufempfehlung von mir.

Fazit: kitzelt die Krake an den Fangarmen